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Angepasstheit des Hundes an die Umwelt 05:34 min

Textversion des Videos

Transkript Angepasstheit des Hundes an die Umwelt

Hallo! Der Hund gilt als bester Freund des Menschen. Kein Wunder, immerhin zählt er zu unseren ältesten Haustieren. Der Hund ist von Ohr bis Pfote perfekt an seine Umwelt angepasst. Diese Anpassungen wollen wir uns in diesem Video näher ansehen.

Das Fell des Hundes

Der Hund ist ein Säugetier. Das erkennt man schon auf den ersten Blick, denn nur Säugetiere besitzen ein Fell. Das Fell schützt den Hund vor Abkühlung und ermöglicht es ihm, seine Körpertemperatur immer gleich zu halten. Der Hund ist also ein gleichwarmes Tier.

Die langen Haare heißen Grannenhaare. Weniger lang und meist gekraust sind die Wollhaare. Im Sommer sind die Wollhaare nicht so dicht - das schützt den Hund vor Überhitzung. Das Winterfell weist deutlich mehr Wollhaare auf - sie halten den Hund warm

Körperbau des Hundes

Ein Blick auf das Skelett zeigt uns, dass der Hund natürlich ein Wirbeltier ist. Seine Wirbelsäule ist lang und äußerst flexibel. Gemeinsam mit seinen langen, kräftigen Beinen ermöglicht sie eine schnelle und ausdauernde Fortbewegung.

Dabei stößt sich der Hund mit seinen Hinterbeinen ab, die Wirbelsäule streckt sich lang. Nachdem die Vorderbeine den Boden berührt haben, krümmt sich Wirbelsäule und die Hinterbeine setzen auf.

Seine weichen Ballen federn dabei das Gewicht ab. Die Krallen sind stumpf und können nicht eingezogen werden. Sie geben dem Hund festen Halt auf rutschigem Untergrund. Die Grafik enthüllt, dass der Hund ein Zehengänger ist.

Außerdem verfügt ein Hund über besonders leistungsstarke Lungen. All diese Anpassungen machen den Hund zum perfekten Hetzjäger. Wölfe - also die wilden Verwandten der Hunde - jagen im Rudel. Dabei verfolgen die einen die Beute, während andere ihr den Weg abschneiden. Die Jagd im Rudel erfordert Ausdauer.

Genauso wie Wölfe können auch Hunde viele Stunden durchgehend in Bewegung bleiben. Schwitzen tut ein Hund dabei nicht - ihm fehlen die Schweißdrüsen. Um seinen Körper vor Überhitzung zu schützen, hechelt der Hund und lässt dabei seine feuchte Zunge aus dem Maul hängen.

Das Gebiss des Hundes

Um die gehetzte Beute schließlich zu schnappen, besitzt der Hund ein kräftiges Gebiss. Mit den spitzen Fangzähnen verbeißt er sich in seiner Beute und bringt sie zu Fall. Die Backenzähne dienen zum Verkleinern.

Jeweils ein Zahn pro Zahnreihe ist dabei besonders ausgeprägt, das ist der Reißzahn. Die Reißzähne funktionieren wie eine Schere und können selbst die zähesten Muskelfasern zerreißen. Die flachen Vorderzähne wiederum sind perfekt, um damit auch noch das letzte Fleisch von den Knochen abzunagen. Das Raubtiergebiss ist also perfekt an die Ernährung des Hundes angepasst.

Der Geruch- und Gehörsinn des Hundes

Eine weitere Anpassung ist der ausgeprägte Geruchssinn. Hunde verfügen über eine äußerst empfindliche Nase. Mit ihr können sie viel mehr und feinere Gerüche wahrnehmen als der Mensch. Hunde erkunden ihre Umgebung hauptsächlich mit der Nase. Sie schnüffeln den Boden ab und wissen sofort, wer oder was sich hier zuletzt aufgehalten hat.

Neben dem Geruchssinn ist auch der Gehörsinn hoch entwickelt. Die Ohren von Hunden sind fast immer in Bewegung und nehmen Geräusche wahr, die für den Menschen gar nicht hörbar sind.

Die besonderen Anpassungen von Hunden macht sich der Mensch zu nutze. Ob es nun die Ausdauer der Schlittenhunden, der Gute Geruchssinn von Spürhunden oder das gute Gehör von Wachhunden ist, in vielen Bereichen unseres Alltages nutzen wir Hunde als Unterstützung.

Zusammenfassung

Der Hund ist perfekt an seine Umwelt angepasst. Seine ausgeprägten Sinne helfen ihm, seine Beute aufzuspüren. Sein gesamter Körperbau macht ihn zum perfekten Hetzjäger und sein Raubtiergebiss passt perfekt zu seiner Ernährungsweise.

Der Mensch macht sich diese Anpassungen zunutze und erzieht Hunde zu Wach-, Schlitten-, Jagd-, Drogen- oder Rettungshunden. Und nebenbei ist der Hund natürlich immer noch... der beste Freund des Menschen.Tschüss und bis zum nächsten Mal!

2 Kommentare
  1. Das war zwar nicht ganz was ich gesucht habe, aber jetzt weiß ich wie das Gebiss des Hundes aufgebaut ist. Vielen Dank

    Von Betty M., vor 8 Monaten
  2. Hat mir sehr geholfen

    Von Daniel D., vor fast 3 Jahren

Angepasstheit des Hundes an die Umwelt Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Angepasstheit des Hundes an die Umwelt kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe, wie der Hund an seine Umwelt angepasst ist.

    Tipps

    Überlege dir, auf welche Art bestimmte Körpermerkmale nützlich für den Hund sind.

    Lösung

    Das Fell des Hundes schützt vor Temperaturschwankungen. Der gesamte Körperbau mit der flexiblen Wirbelsäule, den weichen Fußballen und den starken Krallen ermöglicht dem Hund eine schnelle Fortbewegung. Die leistungsstarken Lungen sind Voraussetzung für ausdauerndes Jagen.

  • Zeige auf, was der Hund besser als der Mensch kann.

    Tipps

    Hunde können ihre Ohren in alle Richtungen drehen.

    Lösung

    Hunde können wesentlich besser Gerüche wahrnehmen als Menschen. Daher gibt es auch Spürhunde. Dies sind Hunde, die zur speziellen Geruchserkennung und -verfolgung ausgebildet wurden. Auch das Gehör des Hundes ist dem der Menschen überlegen.

  • Beschrifte das Hundegebiss.

    Tipps

    Mit den großen Fangzähnen verbeißt sich der Hund in die Beute.

    Mit den kleinen Schneidezähnen kann der Hund kleine Fleischreste abnagen.

    Lösung

    Mit den Fangzähnen verbeißt der Hund sich in die Beute. Die Backenzähne zerkleinern die Beute. Die Reißzähne sind besonders stark und wirken wie eine Schere. Die Schneidezähne dienen z.B. dazu, Knochen abzunagen.

  • Erläutere die Wirkungsweise einer lautlosen Hundepfeife.

    Tipps

    Der Hund kann besser hören als der Mensch und nimmt auch sehr hohe Töne wahr.

    Lösung

    Eine lautlose Hundepfeife nutzt das bessere Hörvermögen der Hunde aus. Die Töne, die entstehen, sind so hoch, dass Menschen diese nicht mehr wahrnehmen können. Hunde hören den Pfiff jedoch klar und deutlich.

  • Arbeite heraus, welche Aufgaben Hunde übernehmen können.

    Tipps

    Der Blindenhund trägt ein spezielles Führgeschirr.

    Ein Wachhund kann schnell aggressiv werden.

    Die ersten Rettungshunde waren die Bernhardiner.

    Schlittenhunde müssen gegen Kälte resistent sein.

    Lösung
    • Der Dobermann ist ein typischer Wach- und Schutzhund.
    • Ein Husky ist ein ausdauernder Schlittenhund.
    • Drogenspürhunde sind bei der Polizei im Einsatz. Oft sind das Schäferhunde.
    • Der Bernhardiner war früher als Rettungshund im Einsatz.
    • Blindenhunde führen ihren Menschen ruhig und besonnen durch die Stadt. Dafür eignen sich z.B. Schäferhunde oder Retriever.
    • Ein Jagdhund hilft dem Jäger, indem er z.B. eine Wildspur verfolgt.
    • Viele Hunde aller Art sind einfach nur Freund und Begleiter des Menschen.
  • Ermittle, was bei einer Begegnung mit einem angriffslustigen Hund zu tun ist.

    Tipps

    Vermeide alles, was den Hund reizen oder seinen Jagdtrieb wecken könnte!

    Lösung

    Bei unliebsamen Begegnungen mit Hunden ist es am besten, stehen zu bleiben, bzw. sich nur langsam zu bewegen. Dadurch wird der Jagdtrieb des Hetzjägers nicht geweckt. Wildes Wedeln mit Händen und Armen, Weglaufen oder laute Schreie könnten zu aggressivem Verhalten führen oder den Jagdtrieb des Hundes wecken.