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Gepard – das schnellste Landtier 01:50 min

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Transkript Gepard – das schnellste Landtier

Alles am Gepard ist so beschaffen, dass er besonders gut mit außerordentlicher Hitze und Geschwindigkeit zurechtkommt. Seine Wirbelsäule ist so biegsam, dass seine Hinterbeine an beiden Seiten bis nach vorn langen können, womit bei jedem Schritt die maximale Schrittlänge erreicht wird. Bewegliche Hüft- und Schultergelenke sorgen für zusätzliche Reichweite. Mehr als die Hälfte der Zeit, die ein Gepard rennt, verbringt er in der Luft. Große Nasenlöcher, breite Atemwege und ein vergrößertes Herz sowie eine vergrößerte Lunge erlauben ihm, mehr Sauerstoff aufzunehmen. Seine Fähigkeit, in nur drei Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen, macht den Geparden zum schnellsten auf dem Land lebenden Tier. Wenn seine Beute aber erst einmal am Boden liegt, wird der schlanke, athletische Körperbau des Gepards zu einem Problem für ihn. Größere Tiere können ihm seine Beute leicht abjagen, also müssen sich erwachsene Tiere und Jungtiere beim Fressen beeilen. Weibchen führen ein abgeschiedenes Leben. Männchen, vor allem Brüder, leben oft zusammen. Geparden nutzen außerordentliche Geschwindigkeit und evolutionäre Anpassungen, um zu überleben.