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Der Fuchs

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Der Fuchs
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Grundlagen zum Thema Der Fuchs

Inhalt

Der Fuchs – Biologie

Als Motiv auf Stoffen und Dekorationen sowie in Heften und Büchern ist er sehr beliebt – der Fuchs. In Wirklichkeit ist er aber eher scheu und hält sich von den Menschen fern. Doch wo lebt der Fuchs eigentlich und was frisst er? Was sind die Besonderheiten vom Fuchs? Viele Informationen zum Aussehen und der Lebensweise des Fuchses erfährst du in diesem Lerntext zu einem einzigartigen Tier, dem besonders schlaue und gewitzte Eigenschaften nachgesagt werden.

Fuchs: Katze oder Hund? – Definition

Vielleicht hast du dich auch schon einmal gefragt, ob der Fuchs zu den Hunden oder zu den Katzengehört. So scheint er doch beiden ähnlich zu sehen und auch sein Verhalten erinnert mal an eine Katze und mal an einen Hund.

Schauen wir uns das einmal genauer an. Der Fuchs ist ein Säugetier und gehört zu den Raubtieren, das heißt, er geht auf die Jagd, um sich zu ernähren. Zoologisch betrachtet zählt die Gattung der Füchse (Vulpes) zu den Canidae, also zur Familie der Hunde. Sie sind demnach nicht mit den Katzen verwandt, aber durch ähnliche Lebensweisen haben sie dennoch vergleichbare Eigenschaften mit Wildkatzen. Zudem können sie als einzige Hundeart ihre Krallen ein- und ausfahren und haben vertikale statt runder Pupillen, ähnlich einer Katze. Außerdem spielen sie gerne mit ihrer Beute und klettern auch mal wie Katzen auf Bäume. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man sich fragt, ob der Fuchs zur Familie der Hunde oder zur Familie der Katzen gehört.

Wie sieht ein Fuchs aus? – eine Beschreibung

Wie ein Fuchs aussieht, ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn es gibt verschiedene Arten von Füchsen – zum Beispiel den Polarfuchs, den Steppenfuchs oder den Wüstenfuchs –, die alle etwas unterschiedlich aussehen. Außerdem gibt es viele Arten, die aufgrund ihres Aussehens als Fuchs bezeichnet werden, wie zum Beispiel der Falklandfuchs oder der Andenfuchs. Sie gehören aber nicht zur echten Gattung der Füchse, sondern zur Gattung der Hunde.

Der Vulpes vulpes, wie der lateinische Name des Rotfuchses lautet, ist die am weitesten verbreitete Art und in fast allen nördlichen Ländern der Erde zu finden. Er ist auch der einzige mitteleuropäische Vertreter der Füchse und um ihn soll es hier nun gehen.

Sowohl Körperbau als auch Skelett und Gebiss des Fuchses sind dem des Hundes sehr ähnlich. Der Rotfuchs hat ein orange- bis rotbraunes Fell. Hals, Bauch und Schwanzspitze sind weiß und die Rückseite der Fuchsohren sowie die Beine und Pfoten sind schwarz. Der Fuchs hat einen auffallend großen und buschigen Schwanz, spitze Ohren und er besitzt einen hervorragenden Geruchs- und Gehörsinn. Als Raubtier verfügt der Fuchs natürlich auch über ein Raubtiergebiss. Dieses ist durch spitze Fangzähne und vier ausgeprägte Backenzähne im Ober- und Unterkiefer – die sogenannten Reißzähne – gekennzeichnet.

Der Fuchsbau

Natürlicherweise lebt der Rotfuchs im Wald, auf Lichtungen oder Wiesen und auf Feldern. Gelegentlich ist er aber auch in Städten anzutreffen, wenn er auf Nahrungssuche ist. Der Fuchs lebt als Einzelgänger und wohnt unterirdisch in einem sogenannten Fuchsbau. Der Fuchsbau ist ein Labyrinth aus Gängen und Höhlen. Der weibliche Fuchs, die Fähe, bringt dort im Frühling ihren Nachwuchs zur Welt, die man wie bei den Hunden Welpen nennt. Im Schutz des Fuchsbaus können sie dort gefahrlos aufwachsen und nach etwa vier Wochen auch außerhalb des Baus die Welt erkunden. In den ersten Wochen verlässt die Fähe selten den Fuchsbau und wird durch den Rüden, den männlichen Fuchs, mit Nahrung versorgt.

Das Jagdverhalten des Fuchses

Das Revier eines Fuchses – also der Bereich, in dem er sich aufhält, lebt und jagt – kann viele Hundert Hektar groß sein. Mit Urin und Kot markiert der Fuchs sein Revier. Da er dämmerungs- und nachtaktiv ist, verlässt er meist mit dem Einsetzen der Dunkelheit seinen schützenden Bau und begibt sich auf die Jagd und Nahrungssuche. Der Fuchs ist Allesfresser und frisst sowohl Kleinsäuger wie Mäuse, Vögel und Hasen als auch Insekten, Regenwürmer und Schnecken. Zu seinem Speiseplan gehören aber auch Beeren, Pilze und Früchte und sogar Ass (Fleisch verendeter Tiere).

Beim Laufen setzt der Fuchs eine Pfote direkt vor die andere. Da die entstehende Laufspur einer Schnur gleicht, nennt man seine Fortbewegungsart auch schnüren.

Geht der Fuchs auf die Jagd nach kleinen Säugetieren, wie zum Beispiel einer Maus, dann schleicht er sich geduckt an, was man pirschen nennt. Der Fuchs ist demnach ein Pirschjäger. Mit einem hohen, fast senkrechten Satz springt er dann auf seine Beute und erlegt sie. Diesen Sprung nennt man Mäuselsprung. Er ist in dem folgenden Bild dargestellt.

Mäuselsprung Fuchs

Woran erkennt man einen Fuchs mit Tollwut?

In Verbindung mit dem Fuchs fällt häufig der Begriff Tollwut. Dies ist eine tödliche Infektionskrankheit, die auch auf den Menschen übertragen werden kann. Das Tollwutvirus ist der Erreger der Tollwut. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch einen Biss, da das Tollwutvirus mit dem Speichel ausgeschieden wird.

Ein Anzeichen dafür, dass sich ein Fuchs mit Tollwut infiziert hat, kann die verlorene Scheu vor Menschen sein. Jedoch ist nicht jeder Fuchs von Tollwut befallen, der nicht sofort vor Menschen flüchtet. Besonders in Stadtnähe, wo der Fuchs gelegentlich im Abfall nach Nahrungsmittelresten sucht, gewöhnt sich der Fuchs an die Menschen und verliert deshalb seine Scheu. Weitere Anzeichen für tollwütige Füchse sind ein ausgehungertes Aussehen sowie ein struppiges und ausgedünntes Fell. Auch Schaum vor dem Maul oder Lähmungserscheinungen kommen bei einer Infektion mit Tollwut vor.

Um dich vor tollwütigen Füchsen zu schützen, solltest du niemals Kontakt mit einem zutraulichen Fuchs aufnehmen. Betroffene Waldgebiete sind meistens durch Warnschilder gekennzeichnet. Um die Tollwut bei Füchsen zu bekämpfen, werden im Wald Nahrungsstücke mit Impfstoffen gegen die Erkrankung ausgelegt. Die Krankheit ist hierzulande allerdings so gut wie ausgestorben: Seit dem Jahr 2008 gilt Deutschland als tollwutfrei.

Der Fuchs – Zusammenfassung

In diesem Steckbrief zum Fuchs findest du Informationen zu Größe, Gewicht, Aussehen, Eigenschaften und weiteren Besonderheiten.

Wie heißt die Fuchsart, die in Europa vorkommt? Der europäische Vertreter der Füchse ist der Rotfuchs.
Wie ist der wissenschaftliche Name des Rotfuchses? Der lateinische Name des Fuchses lautet Vulpes vulpes.
Welcher Klasse gehört der Fuchs an? Der Fuchs gehört zur Klasse der Säugetiere.
Welcher Ordnung gehört der Fuchs an? Der Fuchs gehört zur Ordnung der Raubtiere.
Zu welcher Familie gehört der Fuchs? Die Familie des Fuchses nennt sich Canidae und ist die Familie der Hunde.
Wie sieht ein Rotfuchs aus? Der Rotfuchs hat ein orange- bis rotbraunes Fell. Hals, Bauch und Schwanzspitze sind weiß und die Rückseite der Fuchsohren sowie die Beine und Pfoten sind schwarz.
Wie alt werden Füchse? Bis zu 14 Jahren kann ein Fuchs in Gefangenschaft werden. In der Wildnis überlebt er im Durchschnitt nur etwa vier bis fünf Jahre.
Wie groß ist der Rotfuchs und wie viel wiegt er? Ein Rotfuchs hat eine Körperlänge von etwa 70 Zentimetern, dazu kommt noch ein etwa 30 Zentimeter langer Fuchsschwanz. Er ist fünf bis sieben Kilogramm schwer.
Was fressen Füchse? Der Fuchs ist ein Allesfresser. Zu seiner Nahrung gehören u. a. Mäuse, Vögel und Feldhasen, aber auch Insekten, Schnecken und Regenwürmer. Außerdem fressen sie verschiedene Beeren und Früchte sowie Aas.
Wo leben die Füchse? Füchse leben im Wald, auf Feldern und auf Wiesen. Sie wohnen in einem Fuchsbau (ein Labyrinth aus Gängen und Höhlen).
Macht der Fuchs Winterschlaf? Füchse halten keinen Winterschlaf oder Winterruhe. Im Winter sind sie sogar besonders aktiv, da die Paarungszeit innerhalb der Wintermonate liegt.
Wann ist die Paarungszeit der Füchse? Die Paarungszeit der Füchse liegt im Januar und Februar. Im März/April kommen die Welpen des Fuchses dann auf die Welt.
Wie leben Füchse zusammen? Füchse sind Einzelgänger. Sie leben nur während der Paarungs- und Aufzuchtzeit in einer Gemeinschaft. Mehrere Füchse zusammen nennt man Rudel.
Welche Lebensweise haben Füchse? Am Tag trifft man Füchse selten an, denn sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie sind sehr sozial und kümmern sich besonders fürsorglich um ihren Nachwuchs.
Welchen Lebensraum bevorzugt der Fuchs? Sie leben im Wald, auf Feldern und auf Wiesen. Füchse sind aber auch in der Stadt anzutreffen.
Hat der Fuchs natürliche Feinde? Die natürlichen Feinde des Fuchses sind Bären, Wölfe und Greifvögel. Der Mensch ist jedoch sein größter Feind, von dem er auch heute noch stark bejagt wird.
Welches Geräusch macht der Fuchs? Der Fuchs macht verschiedene Geräusche. Sie gehen über Bellen, Knurren und Winseln bis hin zu schrillem Schreien.

Weitere Informationen zur Lebensweise des Fuchses erhältst du in dem Video mit dem Titel Der Fuchs – Lebensraum und Nahrung. Zum Lerntext des Fuchses findest du im Anschluss auch Arbeitsblätter und Übungen, mit denen du dein Wissen direkt testen kannst.

Transkript Der Fuchs

Hallo! Meister Reineke. So wird der Fuchs umgangssprachlich auch genannt. Diese Bezeichnung geht auf mittelalterliche Erzählungen zurück. Darin werden dem Fuchs menschliche Eigenschaften wie Schläue und Gewitztheit angedichtet. Ist ein Fuchs wirklich schlau - oder gar boshaft? In diesem Video lernst du mehr über die Merkmale und die Lebensweise von Füchsen!

Aussehen und Merkmale

Die äußerlichen Merkmale eines Fuchses sind sein rotbraunes Fell, sein buschiger Schwanz, seine spitze Schnauze und seine großen, spitzen Ohren. Auf der Bauchseite ist sein Fell heller, der Kinn- und Halsbereich ist weiß.

Als Raubtier verfügt der Fuchs über ein Raubtiergebiss, das durch spitze Fangzähne und vier ausgeprägte Backenzähne im Ober- und Unterkiefer - die sogenannten Reißzähne - gekennzeichnet ist. Die Reißzähne dienen zum Zerreißen der Beute und zum Brechen von Knochen. Besonders ausgeprägt sind der Geruchs- und der Gehörssinn.

Der Fuchsbau

Der Lebensraum von Füchsen sind Wälder, Lichtungen und Felder. Der Fuchs ist ein Einzelgänger und wohnt unterirdisch in seinem Fuchsbau. Dieser hat meist mehrere gut versteckte Ausgänge und besteht aus vielen Röhren und Kammern. Im Wohnkessel bringt die Füchsin - die sogenannte Fähe - im Frühjahr ihre Jungen zur Welt. Die Welpen werden nackt und blind geboren und sind auf die Fürsorge ihrer Mutter angewiesen. Sie sind also Nesthocker.

Vier Wochen lang werden sie von ihrer Mutter gesäugt. Dann verlassen sie erstmals ihren Bau und fangen Würmer und Mäuse. Dennoch werden sie noch für einige Zeit von ihrer Mutter mit Milch versorgt, bevor sie ganz auf eigenen Beinen stehen müssen und sich ihr eigenes Revier suchen.

Jagdverhalten und Revier

Das Revier von Füchsen kann viele hundert Hektar groß sein. Ein Fuchs verlässt meist in der Dämmerung seinen Bau und streift durch Wälder und über Wiesen. Beim Laufen setzt er eine Pfote direkt vor die andere. Da die entstehende Laufspur einer Schnur gleicht, nennt man die Fortbewegungsart des Fuchses schnüren. Mit Urin und Kot markiert er sein Revier während seine leistungsfähige Spürnase nach Nahrung schnüffelt. Füchse fressen Mäuse, Würmer, Kaninchen, Eichhörnchen, Schnecken und Käfer - aber auch Früchte und Pilze. Auch Aas verschmähen sie nicht.

Der Fuchs ist ein Pirschjäger. Wenn er eine Maus gewittert hat, schleicht er geduckt näher. Mit einem großen und vor allem hohen Satz springt er plötzlich auf die Beute zu, greift sie mit seinem Maul und tötet sie mit einem einzigen Biss. Die ganze Nacht lang durchstreift der Fuchs sein Revier auf der Suche nach Nahrung. Seine sensiblen Augen und sein guter Geruchssinn sind dabei unverzichtbar. Morgens zieht er sich in seinen Bau zurück. Dort schläft der Jäger der Nacht, bis die Abenddämmerung die nächste Jagdzeit einleitet.

Der Fuchs ist winteraktiv. Da im Winter kranke und geschwächte Tiere eine leichte Beute darstellen, muss der Fuchs in der kalten Jahreszeit selten Hunger leiden. Sinken die Temperaturen zu stark ab oder gibt es sturmartige Schneefälle, zieht sich der Fuchs für ein paar Tage in seinen Bau zurück.

Tollwut

Wie auch andere Säugetiere ist der Fuchs manchmal von der tödlichen Infektionskrankheit namens Tollwut befallen. Tollwütige Füchse verlieren die Scheu vor Menschen. Die Tollwut ist - z.b. über den Speichel des Tiers - auch auf den Menschen übertragbar. Allerdings ist nicht jeder Fuchs tollwütig, der nicht sofort vor Menschen flüchtet.

Gerade im städtischen Raum, wo Füchse durch Nahrungsmittelreste des Menschen ein gutes Nahrungsangebot finden, verlieren Fuchse zusehends die Scheu vor Menschen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie tollwütig sind.

Tollwütige Füchse erkennst du oft an ihrem ausgemergelten Aussehen und ihrem struppigen, ausgedünnten Fell. Waldgebiete, in denen die Tollwut gehäuft vorkommt werden meist durch Warnschilder gekennzeichnet. Meide sicherheitshalber den Kontakt mit allzu zutraulichen Füchsen! Um die Tollwut unter Füchsen zu bekämpfen, werden Nahrungsstücke ausgelegt, die einen Impfstoff gegen die Krankheit enthalten.

Zusammenfassung

Der Fuchs ist ein Einzelgänger und durchstreift in der Nacht sein großes Revier. Was alte Erzählungen angeht, muss man sagen, dass der Fuchs vermutlich nicht schlauer ist als andere Tiere. Auf jeden Fall ist der Fuchs nicht boshaft. Nur vor tollwütigen Tieren, sollte man sich als Mensch in Acht nehmen. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

8 Kommentare

8 Kommentare
  1. Dieses Video war sehr hilfreich

    Von Lotti, vor 8 Monaten
  2. Meister Reineke!😂🤣🦊

    Von Tessamol159, vor etwa einem Jahr
  3. Interessant

    Von Blaues Monster, vor etwa einem Jahr
  4. sehr gut erklärt

    Von Laualau1, vor mehr als 2 Jahren
  5. dass war TOLL Herz, herz, Herzchen!

    Von Stefanie03 Thoma, vor etwa 3 Jahren
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Der Fuchs Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Fuchs kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Merkmale des Fuchses.

    Tipps

    Der Fuchs ist ein Raubtier, dies erkennt man auch an seinem Gebiss.

    Lösung

    Den Fuchs kann man anhand seiner Merkmale leicht erkennen. Er trägt ein rotbraunes Fell, das am Bauch heller gefärbt ist und am Hals und am Kinn weiß ist. Außerdem ist der buschige Schwanz an der Spitze weiß gefärbt. Der Fuchs besitzt eine spitze Schnauze und spitze Ohren. Außerdem besitzt er ein Raubtiergebiss, das er für die Zerkleinerung seiner Nahrung benötigt.

  • Erkläre, wie der Lebensraum des Fuchses aussieht.

    Tipps

    Der Fuchsbau befindet sich unter der Erde.

    Lösung

    Ihren Fuchsbau bauen die Füchse unterirdisch unter Wäldern, Lichtungen oder Feldern. Dieser Fuchsbau hat meist mehrere Ausgänge und besteht aus einem verzweigten Röhrensystem. Der Fuchs ist ein Einzelgänger. Sein Revier kann bis zu mehrere hundert Hektar groß sein.

  • Erkläre die Krankheit Tollwut.

    Tipps

    Überlebende einer Tollwutinfektion haben oft mit schweren geistigen Einschränkungen zu kämpfen.

    Lösung

    Die Tollwut ist eine sehr gefährliche Virusinfektion. Sie wird durch den Biss eines infizierten Tieres übertragen und führt innerhalb von wenigen Tagen zum Tod. Die Tollwut gibt es auf der ganzen Welt. Weltweit sterben jedes Jahr etwa 60.000 Menschen an dieser Krankheit. Die meisten davon allerdings in den Tropen. Füchse sind normalerweise sehr scheue Tiere. Sieht man Füchse, die den Menschen nicht scheuen und ziellos oder aggressiv umherwandern, so sollte man sich von diesen Tieren unbedingt fernhalten.

  • Ordne die Schädel den passenden Tieren zu.

    Tipps

    Welche Tiere sind Raubtiere, fressen also Fleisch? Wie muss dann ihr Gebiss aussehen?

    Lösung

    Die Schädel und Gebisse der unterschiedlichen Tiere sind an ihre Lebensweisen angepasst. Die Katze und der Hund sind Raubtiere, genau wie der Fuchs, und fressen Fleisch. Dementsprechend tragen sie ein Raubtiergebiss mit spitzen Eckzähnen. Das Rind frisst Gras. Um dieses zu zermahlen, besitzt es breite und flache Backenzähne. Nagetiere wie die Maus haben lange und spitze Schneidezähne.

  • Beschreibe das Jagdverhalten des Fuchses.

    Tipps

    Hat der Fuchs seine Beute gefunden, pirscht er sich an.

    Lösung

    Auf Nahrungssuche geht der Fuchs in der Dämmerung. Dann streift er in Wäldern oder auf Wiesen umher, bis er mit seiner guten Nase ein Beutetier wahrnimmt. Der Fuchs frisst Mäuse und Kaninchen, Würmer und Schnecken, aber auch Früchte und Pilze. Hat der Fuchs seine Beute wahrgenommen, pirscht er sich vorsichtig an. Der Fuchs ist ein Pirschjäger. Er springt dann mit einem hohen Sprung auf die Beute zu, greift das Tier und tötet es mit einem einzigen Biss.

  • Erkläre, warum man Füchse manchmal auch als Untermieter der Dachse bezeichnet.

    Tipps

    Der Dachs gehört zu den Marderartigen.

    Lösung

    Die unterirdischen Bauten, in denen der Dachs seine Tage verbringt, sind weit verzweigt – manchmal mehrere 100 Meter. Oft wohnen hier mehrere Dachsfamilien gleichzeitig. Je mehr Dachse in einem Bau leben, desto weiter wird er ausgebaut. Irgendwann ist so viel Platz, dass sogar Untermieter einziehen: Füchse und Kaninchen können dann in den Bauten des Dachses wohnen. Das Zusammenleben funktioniert meistens harmonisch, denn Fuchs und Dachs kommen sich beim Jagen nicht in die Quere.

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