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Die Feldmaus – Lebensraum und Verhalten

Hast du Angst von Mäusen? Du sollst nicht! Die Feldmaus ist ein in Mitteleuropa weitverbreitetes Nagetier. Sie bewohnt offene Felder, Wiesen, Gärten und Böschungen, ernährt sich von Körnern, Wurzeln und Halmen und kann bis zu 12 cm lang werden. Trotz zahlreicher natürlicher Feinde und menschlicher Eingriffe, wie Mäuseplagen und Gifteinsatz, ist die Art nicht bedroht. Lerne mehr im folgenden Artikel.

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Die Feldmaus – Lebensraum und Verhalten
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Die Feldmaus – Lebensraum und Verhalten Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Feldmaus – Lebensraum und Verhalten kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe das Aussehen der Feldmaus.

    Tipps

    Tasthaare sind besondere Haare, mit denen spezielle Reize wahrgenommen werden können.

    Lösung

    Die Feldmaus ist bis zu 12 cm lang. Der nackte Schwanz hat eine Länge von ca. 4 cm. Das Fell von Feldmäusen, welche in Deutschland leben, ist oberseits braun und unterseits grau. Zudem besitzen Mäuse Tasthaare im Gesicht. Dies sind besondere Haare, mit denen sie ihre Umwelt zusätzlich erkunden können. Sogar kleine Luftzüge oder Vibrationen kann die Maus dank ihrer Tasthaare wahrnehmen.

  • Beschreibe die Vermehrung von Feldmäusen.

    Tipps

    Als Tragezeit wird die Dauer einer Schwangerschaft bezeichnet.

    Erst nach der Geschlechtsreife können die Feldmäuse schwanger werden.

    Lösung

    Die Arterhaltungsstrategie von Feldmäusen besteht in ihrer schnellen Vermehrung. Dazu führen eine extrem frühe Geschlechtsreife, große Würfe und eine schnelle Wurffolge. Zudem pflanzen sich Feldmäuse auch im Winter fort. Diese Form der Fortpflanzungsstrategie, die auf eine hohe Reproduktion setzt, wird auch r-Strategie genannt.

  • Bestimme das Gebiss einer Feldmaus.

    Tipps

    Charakteristisch für ein Nagetiergebiss ist die große Lücke zwischen Vorder- und Mahlzähnen.

    Lösung

    Feldmäuse ernähren sich von Körnern, Wurzeln und Halmen. Sie sind also Nagetiere. Das kann man auch am Schädelskelett sehen. Sie besitzen ein typisches Nagetiergebiss: Die Schneidezähne sind lang und scharf, und zwischen Vorderzähnen und Mahlzähnen ist eine Lücke. Die Eckzähne fehlen.

  • Ermittle natürliche Feinde der Feldmaus.

    Tipps

    Der Lebensraum der Feldmäuse sind Äckern, Wiesen und Weiden.

    Wildschweine gehören zu den Allesfressern. Gelegentlich erbeuten sie Kleinsäugetiere.

    Rehe gehören zu den Wiederkäuern.

    Das Mauswiesel hat seinen Namen nicht ohne Grund.

    Lösung

    Feldmäuse haben eine Vielzahl von Feinden: Greifvögel wie der Bussard gehören genauso dazu wie Raubtiere, zu denen der Fuchs, die Katze oder das Wiesel zählen. Der Eisbär ist auch ein Raubtier, jedoch lebt er nicht im gleichen Lebensraum wie die Feldmaus. Wildschweine gehören zu den Allesfressern. Gelegentlich erbeuten sie Kleinsäugetiere wie die Feldmaus. Obwohl Feldmäuse viele verschiedene Feinde besitzen, ist ihre Art keineswegs in Gefahr. Ihre Arterhaltungsstrategie besteht in ihrer rasanten Vermehrung.

  • Stelle die Lebensweise der Feldmäuse dar.

    Tipps

    Da Feldmäuse keinen Winterschlaf halten, müssen sie ausreichend Nahrung für den Winter sammeln.

    Die Kammer, in der sich die Feldmäuse hauptsächlich aufhalten, wird Wohnkessel genannt.

    Lösung

    Feldmäuse bewohnen offene Felder und Wiesen, aber auch Gärten und Böschungen. Während sie im offenen Gelände nach Nahrung suchen, liegt ihre Behausung unter der Erde. Nur 10 bis 20 Zentimeter unter der Erde läuft ihr weit verzweigtes Gangsystem. Der Wohnkessel liegt etwas tiefer und besitzt mehrere Ausgänge. Da Feldmäuse keinen Winterschlaf halten, müssen sie Vorräte für den Winter anlegen. Die Vorratskammer ist ein blinder Gang. Dort sammelt jede Feldmaus bis zu eineinhalb Kilo Nahrung für den Winter.

  • Erkläre, wie es bei Feldmäusen zur Massenvermehrung kommen kann.

    Tipps

    Die r-Strategie ist eine Fortpflanzungsstrategie, welche eine rasante Vermehrung beschreibt.

    Sind die Bauten der Feldmäuse intakt, haben sie viel Raum, um sich zurückzuziehen und sich vor Räubern zu verstecken.

    Ein gutes Nahrungsangebot begünstigt die Vermehrung der Feldmäuse.

    Lösung

    Die Feldmaus ist ein sogenannter r-Stratege. Denn ihre Arterhaltungsstrategie besteht in ihrer rasanten Vermehrung. So kann sie den Verlust durch die vielen Feinde ausgleichen. Ist das Nahrungsangebot gut und die Anzahl der Feinde gering, so kann es zu Massenvermehrungen der Mäuse kommen. Großflächig betriebene Landwirtschaft mit Monokulturen begünstigen dies. Wird der Boden nicht gründlich und tief gepflügt, so bleiben die unterirdischen Bauten der Feldmäuse intakt und sie haben viel Raum, um sich zurückzuziehen und Junge großzuziehen.