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Das Hausschwein und seine Bedeutung für den Menschen 05:17 min

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Transkript Das Hausschwein und seine Bedeutung für den Menschen

Das Hausschwein und seine Bedeutung für den Menschen

Hallo! Schuhe aus Leder, ein Pinsel aus Schweineborsten, ein Brot mit Schmalz und ein saftiges Kotlett. Normale Alltagsgegenstände, aber woher stammen als diese Produkte? In jedem steckt ein Teil vom Schwein. In diesem Video wollen wir uns die Abstammung, die Haltung und die Bedeutung des Hausschweins für Menschen näher ansehen.

Seit über 5000 Jahren hält sich der Mensch Schweine. Wer früher ein Schwein hatte, konnte sich glücklich schätzen. Daher kommt der Ausdruck „Schwein gehabt!“. Heute ist das Hausschwein eines der wichtigsten Nutztiere überhaupt. Das Hausschwein stammt vom Wildschwein ab.

Im Unterschied zu seiner Wildform ist der Körper des Hausschweins länger, die Schnauze und der Kringelschwanz sind jedoch kürzer. Ist das Wildschwein noch mit einem dicken Fell überzogen, schimmert beim Hausschwein die rosa Haut durch die Borsten. Hausschweine wälzen sich aber ebenso wie ihre wilden Verwandten gerne im Schlamm. Durch das Suhlen werden sie lästiges Ungeziefer los.

Und auch das Hausschwein durchwühlt, genau wie das Wildschwein, mit seiner Schnauze gerne die Erde auf der Suche nach leckeren Wurzeln oder Kleingetier wie Würmern und Engerlingen. Schweine sind Allesfresser. Das erkennt man schon an ihrem Gebiss. Mit den flachen Backenzähnen lässt sich pflanzliche Nahrung gut zermahlen. Die Eckzähne erinnern an Raubtiere; damit zerreissen sie fleischliche Kost.

Schweine sind sehr gesellige Tiere, am liebsten leben sie in Herden. Die wilden männlichen Schweine, die Eber, stoßen aber nur in der Paarungszeit zu der Herde.

Hausschweine werden aber oft in Intensivhaltung gemästet. Das bedeutet viele Schweine auf engen Raum. Sie drängen sich dann um die automatisierten Futtertröge. Häufig werden Schweine auch in engen Einzelboxen gehalten, die kaum Bewegungsmöglichkeiten mehr bieten. Auf diese Weise kann ein Maximum an Schweinefleisch bei einem Minimum an Aufwand gewonnen werden.

Die Böden dieser Ställe haben Spalten, durch die Kot und Urin durchfällt und in großen Behältern aufgefangen wird. Schweine in Intensivhaltung sind sehr anfällig für Krankheiten und werden deshalb oft vorsorglich mit Medikamenten wie Antibiotika gefüttert. Rückstände dieser Medikamente finden sich später noch im Fleisch, das wir essen.

Die natürliche Schweinehaltung ist deutlich artgerechter. Die Schweine haben dabei genügend Auslauf und die Ställe sind hell und trocken. Dies fördert natürlich auch die Fleischqualität.

Viele Teile des Schweins sind verwertbar. Aus den Rippenstücken werden Kotletts. Weiter hinten sitzt das Filet und der Schinkenspeck. Aus dem Fett, das vorallem am Bauch sitzt, wird unter anderem Schmalz gewonnen. Für viele sind die Innereien des Schweins eine besondere Delikatesse. Auch die Borsten werden verwendet - daraus macht man Naturborstenpinsel. Die Haut wird zu Leder verarbeitett, das vielseitig eingesetzt werden kann. Die Aussscheidungen der Schweine - also der Kot und der Urin - werden als natürlicher Dünger auf die Felder aufgebracht. Bei einem Schwein ist auch wirklich fast alles für den Menschen verwertbar. Vielleicht ist es auch deshalb eines der wichtigsten Nutztiere.

Du hast gelernt, dass das Hausschwein ein Allesfresser ist, vom Wildschwein abstammt und für den Menschen heute eines der wichtigsten Nutztiere überhaupt darstellt. An einer intensiven Haltung leiden nicht nur die Schweine, auch die Fleischqualität nimmt ab. Natürlich gehaltene Schweine haben genügend Bewegungsmöglichkeit und helle, trockene Ställe.

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

1 Kommentar
  1. Das Video ist Super gut erklert ♣☺

    Von Gilawa77, vor mehr als einem Jahr

Das Hausschwein und seine Bedeutung für den Menschen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Hausschwein und seine Bedeutung für den Menschen kannst du es wiederholen und üben.

  • Benenne die Produkte, die aus Teilen des Hausschweins gewonnen werden.

    Tipps

    Um die Aufgabe lösen zu können, musst du dir überlegen, welche nützlichen Produkte der Mensch aus den verschiedenen Teilen des Hausschweins gewinnen kann, wie z.B. Lebensmittel.

    Schweineschmalz kann unter anderem als Brotaufstrich verwendet werden.

    Lösung
    • Aus dem Kot und Urin des Hausschweins wird Dünger für die Obst-, Gemüse- und Getreidefelder gewonnen.
    • Die Haut des Hausschweins dient zur Herstellung von Leder. Dieses wird z.B. zur Produktion von Schuhen benötigt.
    • Aus den Borsten stellt man Naturborstenpinsel her.
    • Das Rippenstück des Hausschweins wird zu Koteletts verarbeitet.
    • Um Schweineschmalz herzustellen, benötigt man das Bauchfett des Hausschweins.
  • Nenne die Verwendungsmöglichkeiten des Fleischs vom Hausschwein.

    Tipps

    Überlege, welche Teile vom Schwein du beim Metzger bereits in der Vitrine gesehen haben könntest und woher diese wohl stammen.

    Lösung

    Viele Teile des Schweins sind verwertbar.

    • Aus den Rippenstücken werden Koteletts.
    • Weiter hinten sitzt das Filet und der Schinkenspeck.
    • Aus dem Fett, das vor allem am Bauch sitzt, wird unter anderem Schmalz gewonnen.
  • Beschreibe die Abstammung des Hausschweins.

    Tipps

    Um die Aufgabe besser lösen zu können, musst du dir überlegen, wie lang der Mensch das Hausschwein bereits nutzt und als was.

    Schau dir das Bild des Wildschweins und des Hausschweins genau an, um Unterschiede zu erkennen.

    Denke an deinen letzten Besuch im Zoo: Wie haben sich dort die Schweine im Schlamm verhalten?

    Das Gebiss eines Hausschweins hat verschiedene Zahnarten mit den unterschiedlichsten Funktionen.

    Lösung
    • Seit über 5000 Jahren hält sich der Mensch Schweine. Wer früher ein Schwein hatte, konnte sich glücklich schätzen. Daher kommt der Ausdruck „Schwein gehabt!“. Heute ist das Hausschwein eines der wichtigsten Nutztiere überhaupt. Das Hausschwein stammt vom Wildschwein ab.
    • Im Unterschied zu seiner Wildform ist der Körper des Hausschweins länger, die Schnauze und der Kringelschwanz sind jedoch kürzer. Ist das Wildschwein noch mit einem dicken Fell überzogen, schimmert beim Hausschwein die rosa Haut durch die Borsten.
    • Hausschweine wälzen sich aber ebenso wie ihre wilden Verwandten gerne im Schlamm. Durch das Suhlen werden sie lästiges Ungeziefer los.
    • Und auch das Hausschwein durchwühlt, genau wie das Wildschwein, mit seiner Schnauze gerne die Erde auf der Suche nach leckeren Wurzeln oder Kleingetier wie Würmern und Engerlingen.
    • Schweine sind Allesfresser. Das erkennt man schon an ihrem Gebiss. Mit den flachen Backenzähnen lässt sich pflanzliche Nahrung gut zermahlen. Die Eckzähne erinnern an Raubtiere; damit zerreissen sie fleischliche Kost.
  • Erschließe, welches Verhalten man beim Einkaufen und Essen von Fleisch an den Tag legen müsste, um eine artgerechte Tierhaltung zu fördern.

    Tipps

    Natürliche Tierhaltung fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere und somit auch die Fleischqualität.

    Lösung
    • Es sollte allgemein darauf geachtet werden, nicht allzu viel Fleisch zu essen, da dies nicht gesund ist. Außerdem fördert dies den Massenkonsum und ist somit schlecht für die Haltungsbedingungen der Tiere.
    • Siegel auf den Fleischverpackungen, die eine artgerechte Tierhaltung garantieren, geben eine Hilfestellung bei der Auswahl des Fleisches und sollten dringend beachtet werden.
    • Fleisch aus der Region von kleinen Firmen oder Bauern mit einer artgerechten Haltung sollten gefördert werden.
    • Es ist also wichtig, auf die Herkunft des Fleisches zu achten, da diese Rückschlüsse auf die Haltungsbedingungen zulässt.
  • Leite vom Gebiss des Hausschweins ab, welche Nahrung es bezieht.

    Tipps

    Schweine werden auch aufgrund ihres Gebisses als Allesfresser bezeichnet.

    Lösung

    Schweine sind Allesfresser. Das erkennt man schon an ihrem Gebiss.

    • Mit den flachen Backenzähnen lässt sich pflanzliche Nahrung (Obst, Wurzeln, Pilze, Kartoffeln etc.) gut zermahlen.
    • Die Eckzähne erinnern an Raubtiere. Damit zerreißen sie fleischliche Kost (z.B. Würmer, Aas).
  • Vergleiche die Intensivhaltung mit der natürlichen Schweinehaltung.

    Tipps

    Überlege, welche Vor- und Nachteile die Intensivhaltung im Vergleich zur natürlichen Schweinehaltung mit sich bringt. Mache dir dazu Notizen, um die Aufgabe besser lösen zu können.

    Lösung

    Hausschweine werden oft in Intensivhaltung gemästet.

    • Das bedeutet viele Schweine auf engen Raum. Sie drängen sich dann um die automatisierten Futtertröge.
    • Häufig werden Schweine auch in engen Einzelboxen gehalten, die kaum Bewegungsmöglichkeiten bieten.
    • Auf diese Weise kann ein Maximum an Schweinefleisch bei einem Minimum an Aufwand gewonnen werden.
    • Die Böden dieser Ställe haben Spalten, durch die Kot und Urin durchfällt und in großen Behältern aufgefangen wird.
    • Schweine in Intensivhaltung sind sehr anfällig für Krankheiten und werden deshalb oft vorsorglich mit Medikamenten wie Antibiotika gefüttert.
    • Rückstände dieser Medikamente finden sich später noch im Fleisch, das wir essen.

    Die natürliche Schweinehaltung ist deutlich artgerechter.

    • Die Schweine haben dabei genügend Auslauf und die Ställe sind hell und trocken.
    • Dies fördert natürlich auch die Fleischqualität.