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Lebensraum Boden

Welche Bodentiere sind für die Gesundheit der Böden am wichtigsten?

  • Milben
  • Bakterien
  • Regenwürmer
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Team Wissenswelt

Lebensraum Boden

lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse

Beschreibung Lebensraum Boden

Obwohl der Boden flüchtig betrachtet recht leblos aussieht, tummeln sich darin unzähllige größere und kleinere Organismen. Dieses Video zeigt dir, dass diese Bodenorganismen unter anderem für Durchlüftung, Lockerung, Durchmischung und Düngung des Bodens unerlässlich sind. Du lernst außerdem, welcher Zusammenhang zwischen Bodenstruktur und Wasserhaltefähigkeit des Bodens besteht. Du wirst verstehen, welche Struktur ein Boden aufweist, dessen Humusschicht bei Regen fortgespült wird.

Transkript Lebensraum Boden

Der Oberboden spielt für die Bodenfruchtbarkeit und das Pflanzenwachstum die wesentliche Rolle. In den obersten 30 Zentimeter dieses Bodens, mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen, tummelt sich eine riesige Zahl an Bodenorganismen. Hier erkennt man das dichte Geflecht der Pflanzenwurzeln, die in enger Symbiose mit vielfältigen Organismen leben. Eine Milbe kann täglich bis zu 20 Prozent ihres Körpergewichts an Laub zerkleinern. Mikroskopisch kleine Springschwänze leben von pflanzlichen Abfällen. Sie fressen Pilzfäden und Bakterien. Eines der bekanntesten unter den Bodentieren, das täglich Schwerstarbeit leistet, ist der Regenwurm. Er dominiert nicht nur hinsichtlich seiner Biomasse, sondern ist auch das für die Gesundheit der Böden wichtigste Tier. Metertief durchgräbt er den Boden und lockert, durchmischt, belüftet sowie düngt ihn dabei. In seinem Darm verbindet er die mineralischen und organischen Bodenteilchen dauerhaft miteinander und sorgt damit für eine gute Bodenstruktur. Seine Ausscheidungen enthalten viele leicht verfügbare Pflanzennährstoffe. Die Regenwurmgänge sind begehrte Wohnstätten und Durchzugsstraßen für Ameisen und Springschwänze. Auch für das Pflanzenwachstum ist eine lockere, durchlässige, gut durchlüftete Bodenstruktur sehr wichtig. Zarte Pflänzchen kommen in den Gängen leichter an die Oberfläche und wurzeln schneller in die Tiefe. Die Bodenstruktur hat großen Einfluss auf die Wasserhaltefähigkeit der Böden. Gute Böden sind wie ein Schwamm mit einer großen inneren Oberfläche. Das Bodenwasser wird durch die Kapillarkräfte in den feinen Bodenporen gebunden und steht den Pflanzen als Lösungs- und Transportmittel zur Verfügung. Wenn Regen auf die Erde fällt, wird er in den Poren gespeichert. Die Erde quillt auf. In den Krümeln sind Ton, Sand, Kalk, Humus durch die Ausscheidungen von Bodentieren zu stabilen Strukturen miteinander verklebt. Für die Pflanzen besonders wichtig sind die Tonminerale, deren Schichtpakete für die Anlagerung von Nährstoffen verantwortlich sind. Anders bei Böden mit schlechter, instabiler Struktur wie hier im Versuch links. Sie verschlemmen beim Regen. Der Boden wird dabei verdichtet und das Regenwasser fließt an der Oberfläche ab. Dabei spült es die wertvolle Humusschicht fort. Die natürliche Fruchtbarkeit dieses Bodens geht verloren.

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