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Konjunktiv Präsens – Überblick 05:01 min

5 Kommentare
  1. Ja, ein gut verständliches Video.
    Also: Der Konjunktiv im Hauptsatz m u s s im Deutschen wiedergegeben werden, im Nebensatz nicht, d.h. im NS k a n n er wiedergegeben werden.
    Der im Video formulierte (erfüllbare) Wunschsatz der jungen Cornelia mit "utinam" ist im Präsens formuliert, kann man ihn auch im Lateinischen auch im Konjuktiv Perfekt wiedergeben? Könnte man also schreiben:
    "Quid faciam? Utinam nemo v i d e r i t." (... Hoffentlich hat es niemand gesehen. / Wenn bloß niemand das gesehen hat)

    Von Eemilelv, vor fast 4 Jahren
  2. Super Video

    Von Jule P., vor etwa 4 Jahren
  3. Danke ich hab es endlich verstanden ;)

    Von A Schoettmer, vor mehr als 4 Jahren
  4. Cool, also sind die im Prinzip die gleichen, nur die Endungen sind anders, also beim einen Aktivendungen und beim anderen Passiv??
    Hab ich das so richtig verstanden oder gibts da weitere Unterschiede?

    ...fragt
    didijaaana <33

    Von eqan23 N., vor fast 5 Jahren
  5. wow! es hat mir echt geholfen

    Von Bahattinkktr, vor mehr als 5 Jahren

Konjunktiv Präsens – Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Konjunktiv Präsens – Überblick kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige den Lückentext.

    Tipps

    Je nach Konjugation steht der Buchstabe -a- oder -e- für den Konjunktiv Präsens.

    In einem Nebensatz wird der Konjunktiv Präsens meistens nicht übersetzt.

    Lösung

    Der Konjunktiv Präsens kann sowohl Zweifel, Absichten als auch Wünsche ausdrücken.

    Charakteristisch für den Konjunktiv Präsens sind die Zwischenvokale -a- und -e-. Diese werden an den Wortstamm angehängt. Darauf folgen die Personalendungen. Diese sind bis auf die 1. Person Singular identisch mit denen im Indikativ: -m, -s, -t, -mus, -tis und -nt.

    Den Zwischenvokal -a- findest du bei der e-, i-, gemischten und der konsonantischen Konjugation. Nur bei der a-Konjugation steht statt dem -a- ein -e-. Es heißt also: mone-a-m, aber: laud-e-m.

    Im Passiv hängst du die Personalendungen -r, -ris, -tur, -mur, -mini und -ntur an.

    Für die Übersetzung ist es entscheidend, ob der Konjunktiv im Haupt- oder im Nebensatz steht. Einen Konjunktiv im Hauptsatz kannst du mit den Hilfsverben „können“, „mögen“ oder „sollen“ übersetzen. Steht er im Passiv, wird der Konjunktiv in der Regel nicht übersetzt.

  • Ordne die Verbformen als Aktiv oder Passiv ein.

    Tipps

    Die Passivendungen sehen im Konjunktiv gleich aus wie im Indikativ Präsens.

    Wenn du den Indikativ Passiv schon kennst, müsstest du auch die Endungen im Konjunktiv Passiv erkennen!

    Hier siehst du alle Formen des Konjunktiv Präsens zu laudare.

    Es sind also jeweils sechs Formen Aktiv und sechs Formen Passiv.

    Lösung

    In dieser Aufgabe siehst du alle Formen des Konjunktiv Präsens Aktiv und Passiv von laudare. Laudare gehört zur a-Konjugation und bildet den Konjunktiv Präsens mit dem Buchstaben -e-.

    Für die Bildung ersetzt man das -a- im Präsensstamm durch das -e und hängt daran die Personalendungen.

    Die meisten Personalendungen dürften dir vom Indikativ bekannt sein. Nur in der 1. Person Singular steht ein -m statt dem -o. Die Aktivendungen sind also: -m, -s, -t, -mus, -tis und -nt. Die Formen im Konjunktiv Präsens Aktiv lauten also:

    • laudem
    • laudes
    • laudet
    • laudemus
    • laudetis
    • laudent.
    Übersetzen kannst du den Konjunktiv Präsens mit „sollen“. Die Übersetzung lautet: Ich soll loben, du sollst loben, er/sie/es soll loben, wir sollen loben, ihr sollt loben, sie sollen loben.

    Im Konjunktiv Präsens Passiv werden die Endungen -r, -ris, -tur, -mur, -mini, -ntur angehängt. Diese kennst du bereits vom Indikativ Präsens. Die Formen im Passiv lauten also:

    • lauder
    • lauderis
    • laudetur
    • laudemur
    • laudemini
    • laudentur.
    Übersetzen kannst du den Konjunktiv Präsens Passiv wie im Aktiv mit dem Hilfsverb „sollen“: Ich soll gelobt werden, du sollst gelobt werden, er/sie/es soll gelobt werden, wir sollen gelobt werden, ihr sollt gelobt werden, sie sollen gelobt werden.

  • Gib an, welche Formen im Konjunktiv Präsens stehen.

    Tipps

    Den Konjunktiv Präsens erkennst du an einem kleinen Buchstaben. Je nach Konjugation ist es ein a oder ein e.

    Welche Konjugation hatte ein anderes Kennzeichen für den Konjunktiv Präsens?

    Lösung

    In dieser Übung findest zwei Formen pro Konjugation. Im Lateinischen unterscheidet man insgesamt fünf Konjugationen: die a-, e-, i-, die gemischte und die konsonantische Konjugation.

    Sehen wir uns die einzelnen Formen genauer an.

    • videam und video gehören zur e-Konjugation. Bei der e-Konjugation wird der Konjunktiv Präsens gebildet, indem du ein -a- an den Stamm anfügst. Darauf folgen die Personalendungen. Videam ist also ein Konjunktiv Präsens. Übersetzen kannst du die Form so: ich soll sehen. Video ist Indikativ und bedeutet: ich sehe.
    • audias und audis sind Formen von audire aus der i-Konjugation. Auch bei dieser Konjugation hat im Konjunktiv Präsens den Buchstaben -a-. Also ist audias der Konjunktiv. Übersetzt heißt die Form: du sollst hören. Audis ist ein Indikativ und bedeutet: du hörst.
    • Auch in der gemischten Konjugation ist das Zeichen für den Konjunktiv Präsens ein -a-. Zur gemischten Konjugation gehören faciatis und facitis vom Verb facere. Die Form faciatis ist Konjunktiv und wird übersetzt: ihr sollt machen. Facitis ist Indikativ und bedeutet: ihr macht.
    • agant und agunt kommen von agere aus der konsonantischen Konjugation. Auch hier ist das Kennzeichen für den Konjunktiv Präsens das -a-. Die Form agant kannst du übersetzen: sie sollen treiben. Agunt heißt dagegen: sie treiben.
    • Eine Ausnahme bildet die a-Konjugation. Sie bildet den Konjunktiv Präsens mit dem Buchstaben -e-. Laudemus ist folglich die Form im Konjunktiv. Auch hier kannst du übersetzen: wir sollen loben. Laudamus bedeutet: wir loben.

  • Bilde die korrekten Verbformen von ludere (spielen).

    Tipps

    Überlege dir zunächst, zu welcher Konjugation ludere gehört. Die Stammformen können dir da weiter helfen.

    Die Stammformen von ludere sind ludere, ludo, lusi, lusum.

    Lösung

    Zunächst überlegst du, nach welcher Konjugation ludere gebildet wird. Das findest du heraus, indem du dir die Stammformen ins Gedächtnis rufst. Sie lauten: ludere, ludo, lusi, lusum. Die Konjugation erkennst du am Infinitiv und der ersten Stammform ludo. Hier fällt das -e- weg, ludere gehört also zur konsonantischen Konjugation.

    An den Übersetzungen mit „sollen“ erkennst du, dass du den Konjunktiv Präsens brauchst. Gebildet wird dieser in der konsonantischen Konjugation, indem man den Buchstaben -a- an den Stamm anhängt. Darauf folgen die Personalendungen. Bis auf die 1. Person Singular kennst du sie schon aus dem Indikativ Präsens: -m, -s, -t, -mus, -tis, -nt.

    Jetzt musst du nur noch überlegen, welcher Personalendung du brauchst. Gehen wir die Sätze durch:

    • „Die Kinder sollen spielen“ - hier brauchst du die 3. Person Plural. Es heißt also: Liberi ludant.
    • „Auch das Mädchen soll spielen.“ Hier brauchst du die 3. Person Singular. Es heißt: Etiam puella ludat.
    • „Hoffentlich spielt ihr!“ - Hier brauchst du die 2. Person Plural. Es heißt: Utinam ludatis!
    • „Warum soll ich spielen?“ - Hier brauchst du die 1. Person Singular. Es heißt: Cur ludam?
    An den Verbformen kannst du gut die Bildungsregel für den Konjunktiv Präsens der konsonantischen Konjugation wiederholen. Sie lautet: Präsensstamm plus -a- plus Personalendung.

    Alles klar?

  • Entscheide, welche Übersetzung die richtige ist.

    Tipps

    Den Konjunktiv im Präsens kannst du im Deutschen mit dem Hilfsverb „sollen“ übersetzen.

    Du findest in dieser Übungen Verben der a-, e- und der gemischten Konjugation.

    Überlege bei jedem Verb, wie es im Infinitiv heißt und zu welcher Konjugation es gehört.

    Die Formen kommen von folgenden Verben:

    pugnare - kämpfen

    ridere - lachen

    dicere - sagen.

    Lösung

    Bei den Formen handelt es sich jeweils um die Indikativ- und Konjunktivform in derselben Person.

    • Die Formen pugnamus und pugnemus kommen vom Verb pugnare aus der a-Konjugation. Wie du weißt, bildet sie den Konjunktiv Präsens mit einem -e-. Pugnemus ist also der Konjunktiv. Übersetzen kannst du pugnemus mit: wir sollen kämpfen. Pugnamus ist der Indikativ und bedeutet: wir kämpfen.
    • rideam und rideo kommen von ridereaus der e-Konjugation. Der Konjunktiv Präsens lässt sich in der e-Konjugation an dem eingeschobenen -a- erkennen. Rideam ist also Konjunktiv Präsens. Du übersetzt: ich soll lachen. Rideo dagegen ist Indikativ und bedeutet: ich lache.
    • dicas und dicis kommen von dicere aus der konsonantischen Konjugation. Auch sie bildet den Konjunktiv Präsens mit dem Buchstaben -a-. Die Form dicas ist also Konjunktiv und bedeutet: du sollst sagen. Dicis dagegen ist Indikativ und heißt: du sagst.
  • Entscheide, welche Übersetzung der lateinischen Sätze richtig ist.

    Tipps

    Schau dir besonders die Verbformen an. Welche stehen im Konjunktiv?

    Überlege, zu welcher Konjugation sie gehören. Achte auf die Vokale, die für den Konjunktiv stehen!

    Lösung

    Richtig ist nur folgende Übersetzung: "Was soll ich tun? Wie sage ich es den Eltern? Was soll ich antworten?"

    • faciam ist ein Konjunktiv Präsens von facere aus der kurz-i-Konjugation. Weil er in einem Haupsatz steht, musst du mit „sollen“ übersetzen: was soll ich tun?
    • dico ist der Indikativ Präsens von dicere aus der konsonantischen Konjugation. Du übersetzt ganz normal: wie sage ich das den Eltern?
    • respondam kommt von respondere aus der e-Konjugation. Es ist die 1. Person Singular Präsens Konjunktiv. Du sagst: was soll ich antworten?
    Achtung:

    In der i-, der gemischten und der konsonantischen Konjugation ist die 1. Person Präsens Konjunktiv identisch mit der 1. Person Futur!

    Sehen wir uns das noch einmal an einem Beispiel der i-Konjugation genauer an:

    audiam kann die 1. Person Singular Konjunktiv Präsens sein - aber auch die 1. Person Singular Futur. Daraus ergeben sich die zwei Übersetzungsmöglichkeiten: ich soll hören - oder: ich werde hören. Welche Übersetzung richtig ist, kannst du nur aus dem Kontext heraus entscheiden.