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Was ist ein Konjunktiv? 09:46 min

27 Kommentare
  1. @Meier Michaela: Vielen Dank für dein Feedback! Kannst du uns beschreiben, was genau du nicht verstanden hast? Dann können wir dir sicher weiterhelfen und unseren Inhalt in Zukunft verständlicher gestalten.
    Liebe Grüße aus der Redaktion!

    Von Till Scheitler, vor etwa einem Monat
  2. Hab es nicht verstanden!!!

    Von Meier Michaela, vor etwa einem Monat
  3. Hatten wir nicht

    Von 1003elke, vor 3 Monaten
  4. 80% hatten wir noch garnicht

    Von Ch Loli, vor 3 Monaten
  5. danke für die gute Erklärung

    Von Eric M., vor 8 Monaten
  1. schlecht erklährt

    Von Barbara Krautschneider, vor 8 Monaten
  2. hi

    Von Barbara Krautschneider, vor 8 Monaten
  3. Bonjour 🙋🏻‍♂️

    Von Tete G., vor etwa einem Jahr
  4. Hallo Metas,

    schau dir gerne dieses Video an, um das Phänomen "Iussiv" besser zu verstehen: https://www.sofatutor.com/latein/videos/iussiv

    Viele Grüße, Felix

    Von Felix T., vor etwa 2 Jahren
  5. Ein Beispiel für den Iussiv Plural wäre nicht schlecht.

    Von Metas Morphose, vor etwa 2 Jahren
  6. decerneres: 2. Pers. Sg. Imperf. Konj. Akt.
    entscheiden, bestimmen, festsetzen, urteilen, erklären

    im Video steht glauben....

    Von Metas Morphose, vor etwa 2 Jahren
  7. Hallo Christinebohn,

    wie im Indikativ gibt es auch im Konjunktiv die 1.-3. Person Sg./Pl. Dem Konjunktiv im Hauptsatz kommen bestimmte Funktionen zu: Der Konjunktiv Präsens 1. Pers. Sg. kann bspw. für die Dubitativ verwendet werden: Quid faciam? Was soll ich tun?

    Schaue doch einmal in dieses Video: http://www.sofatutor.com/latein/videos/konjunktiv-praesens-ueberblick

    Ich hoffe, dir weiterhelfen zu können. Viele Grüße, Felix

    Von Felix T., vor fast 3 Jahren
  8. hallo ich habe eine Frage und zwar ist ja der Hortativ 1. Person Pl. und der Iussiv 3. Pl./Sg. ... und wie heißt der Konjunktiv für die 1. Person Sg. wenn es einen gibt?

    Von Christinebohn, vor fast 3 Jahren
  9. Hallo Anjaschernau,

    das macht ja nichts. Wenn Dir danach ist, kannst du die Übung einfach noch einmal machen. Du weißt ja: Repetitio est mater studiorum.

    Alles Gute, Felix

    Von Felix T., vor etwa 3 Jahren
  10. Ich hab aus Versehen bei der 3. Übung nicht bemerkt, dass man nicht nur jeden Konjunktiv finden soll, sondern ihn auch bestimmen soll...
    -_-

    Von Anjaschernau, vor etwa 3 Jahren
  11. Hallo Hood Of Mercy,
    vielen Dank für deinen aufmerksamen Hinweis! Der Fehler ist soeben korrigiert worden.
    Dieses Video behandelt ausschließlich den erfüllbaren Wunsch der Vergangenheit: http://www.sofatutor.com/latein/videos/erfuellbarer-optativ-der-vergangenheit
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Wallura, vor mehr als 3 Jahren
  12. Schöne Übersicht über den "zauberhaften" Konjunktiv!

    Von Eemilelv, vor fast 4 Jahren
  13. War sehr Hilfreich, danke !

    Von Ayleen F., vor fast 4 Jahren
  14. war sehr hilfreich

    Von Dmitry Brener, vor etwa 4 Jahren
  15. Du erklärst das so das ich es irgendwie nicht verstehe

    Von A Schoettmer, vor etwa 4 Jahren
  16. Danke war sehr hilfreich

    Von Mario F., vor mehr als 4 Jahren
  17. Gut, endlich verstander, wenn auch erst in der 8.Klasse etwas verspätet... ;D

    Von Lucas K., vor mehr als 4 Jahren
  18. War auch gut als Wiederholung

    Von Sternenfreundin, vor mehr als 4 Jahren
  19. Danke. Gutes Video!

    Von Avkcoc, vor etwa 5 Jahren
  20. Hallo Juno, dein Video war sehr hilfreich. Kannst du eine konjugationstabelle erstellen, mit der dazugehörigen Übersetzung?

    Von Souhailahernandez, vor etwa 5 Jahren
  21. Hallo Leander,
    danke für deinen Hinweis! Der Satz muss richtig lauten: Mater filios saepe monebat, ne flumini appropinquerent.
    Wir werden das beheben lassen!

    Von Carolin Wallura, vor etwa 6 Jahren
  22. Hallo Juno,
    dein Video hat mir sehr geholfen,dennoch habe ich einen Fehler entdeckt.Bei dem Satz, wo die Mutter die Söhne ermahnt, nicht zu nah an den Fluss zu gehen, muss apropinquare auch im Plural stehen.
    Viele Grüße Leander

    Von Micschroeter, vor etwa 6 Jahren
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Was ist ein Konjunktiv? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Was ist ein Konjunktiv? kannst du es wiederholen und üben.

  • Ordne die Arten des Konjunktivs der richtigen Erklärung zu.

    Tipps

    Ein Beispiel für einen Iussiv lautet: Legat! - Er soll lesen!

    Ein Beispiel für einen Hortativ ist: Veniamus! - Lasst uns gehen!

    Ein Potentialis ist zum Beispiel: Id homines putent. - Die Menschen könnten das glauben.

    Lösung

    Der Konjunktiv kann im Hauptsatz verschiedene Funktionen übernehmen: Er kann eine Aufforderung ausdrücken (Hortativ), einen Wunsch (Optativ), einen Befehl (Iussiv). Oder er kann ausdrücken, dass etwas möglich ist (Potentialis) oder nicht möglich ist (Irrealis).

    Je nachdem, welcher Konjunktiv steht und in welcher Person er verwendet wird, übersetzt man ihn unterschiedlich.

    Den Hortativ und Iussiv kannst du zum Beispiel einfach an der Person unterscheiden:

    Der Hortativ richtet sich an die 1. Person Plural, also: Wir wollen etwas tun! Oder: Lasst uns etwas tun!

    Der Iussiv richtet sich an die 3. Person: Er soll etwas tun.

  • Gib an, ob es sich um einen Konjunktiv im Hauptsatz oder Nebensatz handelt.

    Tipps

    Überlege bei jeder Art von Konjunktiv, ob er im Haupt- oder Nebensatz auftaucht.

    Was leiten Subjunktionen im Allgemeinen ein?

    Lösung

    Wenn du einen Konjunktiv erkennst, ist es wichtig zu wissen, ob er in einem Haupt- oder Nebensatz steht. Dementsprechend musst du ihn übersetzen: Konjunktive in Hauptsätzen musst du immer auch ins Deutsche mit einem Konjunktiv übersetzen. Konjunktive in Nebensätzen werden im Deutschen oft mit einem Indikativ wiedergegeben.

    Zu den Konjunktiven im Hauptsatz zählen der Optativ, der Iussiv, der Hortativ, der Prohibitiv, Potentialis und Irrealis.

    Nebensätze erkennst du oft an einleitenden Wörtchen wie ut, si oder cum, auf die häufig ein Verb im Konjunktiv folgt. Aber auch in Relativsätzen mit qui, quae, quod kann ein Konjunktiv stehen. Der Relativsatz hat dann einen Nebensinn, das heißt, dass man ihn kausal oder final übersetzen kann.

  • Ergänze den Lückentext über den Konjunktiv.

    Tipps

    Lies dir jeden Satz einzeln durch und überlege, was sinngemäß in die Lücke passen könnte. Gehe dann die Reihe der Wörter durch und prüfe, was hineingehört.

    Achtung: Vier Wörter passen in keine Lücke!

    Lösung

    Im Lateinischen wie auch im Deutschen gibt es drei Modi: Indikativ (die Wirklichkeitsform), Imperativ (die Befehlsform) und Konjunktiv. Modi gibt es in verschiedenen Zeiten, im Aktiv und Passiv.

    Während der Indikativ ausdrückt, dass etwas wirklich passiert, gibt der Konjunktiv Sachverhalte wieder, die nicht wirklich passieren, sondern nur wünschenswert oder gedacht sind.

    Wir müssen das auch in der Übersetzung wiedergeben, wenn der Konjunktiv in einem Hauptsatz steht. Konjunktive im Hautpsatz sind zum Beispiel ...

    • der Optativ, der einen Wunsch ausdrückt,
    • der Iussiv, der bei Befehlen oder Aufforderungen steht
    • oder der Potentialis und Irrealis. Während der Potentialis eine Möglichkeit ausdrückt, verwendet man den Irrealis, um zu sagen, dass etwas nicht wirklich oder nicht möglich ist.
    Sagt der Lateiner: rogavissem, übersetzen wir das so: ich hätte gefragt.

  • Entscheide, ob es sich bei den hervorgehobenen Formen um einen Potentialis oder Irrealis handelt.

    Tipps

    Der Potentialis steht im Konjunktiv Präsens oder Perfekt. Er drückt aus, dass etwas möglich ist.

    Der Irrealis steht im Konjunktiv Imperfekt oder Plusquamperfekt (erkennbar an den Buchstaben -ere- und -isse-). Er drückt aus, dass etwas nicht wirklich oder nicht möglich ist.

    Lösung

    Der Potentialis drückt aus, dass etwas nicht wirklich, aber möglich ist. Er steht im Lateinischen im Konjunktiv Präsens oder Perfekt. Beide werden gleich übersetzt. Man übersetzt ihn mit: möge ..., könnte ... Zum Beispiel: iaciam - ich könnte werfen, cedas - du könntest überlassen.

    Beide Aussagen drücken eine Möglichkeit aus.

    Anders ist es beim Irrealis: Er drückt aus, dass etwas nicht real, also nicht wirklich und auch nicht mehr möglich ist. Du erkennst ihn am Konjunktiv Imperfekt oder Plusquamperfekt. Man übersetzt ihn mit Hilfsverben: wäre ..., hätte ..., würde ... Zum Beispiel: caperes - du würdest fangen, vicissemus - wir hätten gewonnen. Beides ist nur denkbar, aber passiert nicht in Wirklichkeit.

  • Bestimme alle Konjunktive im Text.

    Tipps

    Der Iussiv drückt einen Befehl aus. Er ist immer an die 3. Person (Singular / Plural) gerichtet.

    Der Prohibitiv ist immer verneint. Er drückt ein Verbot aus und richtet sich an die 2. Person Singular oder Plural.

    Der Optativ drückt einen erfüllbaren Wunsch aus.

    Wenn du dir unsicher bist, schau dir noch einmal die Übersetzung genauer an! Wird dort ein Wunsch, ein Befehl oder ein Verbot geäußert?

    Lösung

    Der Prohibitiv ist am einfachsten zu erkennen: Er steht immer mit ne und Konjunktiv Perfekt und richtet sich an die 2. Person Singular oder Plural. Zum Beispiel:

    • Ne dormiveritis! - Ihr sollt nicht schlafen!
    • Ne steteris! - Du sollst nicht herumstehen!
    • Ne me concitaveris! - Du sollst mich nicht herumjagen!
    Schwieriger ist es, den Iussiv und Optativ zu unterscheiden.

    Du kannst es dir so merken: Der Iussiv drückt einen Befehl aus und ist immer an die 3. Person gerichtet. Man übersetzt ihn mit: sollen. Das ist nur bei einem Satz der Fall: Quisque laboret! - Jeder soll arbeiten!

    Dagegen steht der Optativ für einen Wunsch. Du erkennst ihn häufig an Wörtern wie utinam oder velim, die den Wunsch verstärken: Velim labores! - Hoffentlich arbeitest du! Utinam taceas! - Mögest du doch schweigen!

  • Ordne die Konjunktive der richtigen Funktion zu.

    Tipps

    Gehe die Beispiele einzeln durch und überlege zunächst für dich selbst, was jeweils ausgedrückt wird - ein Wunsch, ein Befehl, eine Möglichkeit, ...?

    Gehe dann die möglichen Lösungen durch und wähle die richtige aus.

    Lösung

    Im Lateinischen besteht die Form jeweils nur aus einem Wort. Im Deutschen brauchen wir hingegen oft die Modalverben, um auszudrücken, um welche Art Konjunktiv es sich handelt: sollen, mögen, wollen.

    Überlege dir am besten zuerst selbst, was jeweils ausgedrückt werden soll und suche dann nach der passenden Bezeichnung.

    Nehmen wir uns zum Beispiel: Discat! - Er soll lernen! Man kann das als Befehl verstehen. Und tatsächlich handelt es sich um einen Iussiv. Der Iussiv steht immer mit einem Konjunktiv in der 3. Person. Er kann im Singular oder Plural stehen.

    Genauso bei: Utinam dormivisses! - Hättest du doch bloß geschlafen! Hier wird ausgedrückt, dass derjenige, zu dem man das sagt, nicht wirklich geschlafen hat - die Möglichkeit zu schlafen ist vorüber. Deshalb handelt es sich um einen Irrealis.

    Alles klar? Genauso kannst du bei den anderen Beispiele vorgehen.