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Pronunciation – Intonation 07:58 min

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Transkript Pronunciation – Intonation

How are you? fine. fine. fine. Heute geht es um die Intonation im Englischen: intonation. Was genau heißt "intonation"? Es ist die Art, in der du redest und was genau passiert mit deiner Stimme. Du kannst es dir wie Musik und Töne vorstellen: Gehst du mit deiner Stimme nach oben oder nach unten? Wenn wir im Englischen reden, passiert es die ganze Zeit, die Stimme ändert ihre Position und die Musik unserer Sprache spielt eine ständige Melodie. So, when we speak, the melody is changing all the time. Und genau darum geht es heute. Stell' dir vor, es gäbe keine Intonation in der Sprache, wie würde sich das anhören? Do you want some tea? - Yes, please. - OK. - Thank you. Hört sich so richtig an wie Roboter, oder? Das sind wir aber nicht und deshalb sollten wir lernen, wie man die Intonation richtig verwendet. Warum solltest du die Intonation also lernen? Es ist möglich, dass du in deiner eigenen Sprache eine flachere Intonation hast und das ist okay, aber wenn man im Englischen zu flach spricht, sieht es so aus, als wäre er richtig gelangweilt, auch wenn es gar nicht so ist. Und ein zweiter wichtiger Punkt ist, dass du mit einer falsch ausgewählten Intonation jemanden sogar beleidigen kannst, obwohl du es gar nicht wolltest. Intonation hilft dir, deine Gefühle auszudrücken. Und jetzt zeige ich dir viele praktische Beispiele: Have you seen Ann? Hast du Anne gesehen? No. Jack antwortet "No." und geht mit der Stimme nach unten. Damit zeigt er, dass er kein Interesse daran hat, das Gespräch weiterzuführen. Wenn Jack aber "No." antwortet, mit der Stimme nach oben, wartet er, was Tom dazu sagt und vielleicht will Jack wissen, warum er gefragt wurde. Höre dir jetzt dieses Gespräch an: Do you have a sister? No. And a brother? Yes. David hört sich so richtig gelangweilt an. Und jetzt sage ich dir ein einziges Wort in verschiedenen Arten und du entscheidest, wie ich mich fühle: happy, angry, bored, also gelangweilt, oder confused, verwirrt/unsicher Number one: Yes? - confused, verwirrt Number two: Yes! - happy Number three: Yes! - angry Und jetzt du. Hör' zu und sprich nach: Yes. Yes? Yes! Yes! Sehr gut, gerade hast du gesehen, wie man mit der richtigen Intonation Gefühle ausdrücken kann. Jetzt besprechen wir, wie du mit der richtigen Intonation ausdrückst, wie sicher oder unsicher du dir bist. Du hast bestimmt schon von "Question Tags" gehört, wie in diesem Satz: She went to Charles university, didn't she? "didn't she" ist ein "Question Tag", man benutzt sie, um sich eine Information bestätigen lassen oder zum Nachfragen, ob das, was gesagt wurde, stimmt oder nicht. Now listen: She went to Charles university, didn't she? Ich ging mit der Stimme nach unten. She went to Charles university, didn't she? Wie sicher bin ich mir? Ganz sicher oder eher nicht? Wenn ich mit der Stimme nach unten gehe, bin ich mir fast 100 Prozent sicher. Jetzt verwende ich aber eine andere Intonation, hör zu: She went to Charles university, didn't she? didn't she? Wenn ich mit der Stimme nach oben gehe, bin ich mir nicht so ganz sicher, ich suche nicht so wirklich um eine Bestätigung, sondern ich möchte wirklich fragen. Ich lese dir jetzt ein paar Sätze vor und du entscheidest, ob ich mir mit meiner Information sicher bin oder nicht so: You'll be at home around 8, won't you? Ich bin mir darüber nicht so sicher. You like coffee, don't you? Ich frage wirklich, weil ich mir nicht so sicher bin. She likes him, doesn't she? Ich bin mir eigentlich ganz sicher. You're a vegetarian, aren't you? Ich bin mir nicht so sicher. Alright, das ist alles, was ich dir heute zu der Aussprache sagen wollte. Have a wonderful day. Bye!

2 Kommentare
  1. gut erklärt

    Von Familie Y., vor mehr als 4 Jahren
  2. dank war schönes video un es ist ja immer zu gebrauchen die intonation ;)

    Von V1v1, vor mehr als 6 Jahren

Pronunciation – Intonation Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Pronunciation – Intonation kannst du es wiederholen und üben.

  • Definiere den Begriff Intonation.

    Tipps

    Auch im Deutschen heißt dieses Phänomen Intonation. Intonation bezieht sich auf die Tonhöhe der ausgesprochenen Wörter.

    Mit Intonation können wir zum Beispiel ausdrücken, wie wir uns gerade fühlen.

    Intonation sorgt für Abwechslung und einen guten Klang in der gesprochenen Sprache.

    Lösung

    Die Intonation ist etwas, dass wir in der alltäglichen Sprache automatisch machen. Wir drücken damit unsere Einstellung oder Gefühle aus oder benutzen sie, um nachzufragen. Wenn du eine Sprache jedoch neu lernst, so kann es schwierig sein, zu wissen, wie du die Intonation benutzen musst. Im Englischen gibt es dabei gar nicht so große Unterschiede zum Deutschen.

    Die Intonation beschreibt allgemein wie deine Stimme sich beim Sprechen verändert. Vor allem kann man hier zwischen dem Aufsteigen und Fallen der Tonhöhe in der Stimme unterschieden - der falling oder rising Intonation. Durch diese Unterschiede kann man sagen, dass die Sprache eine Melodie kriegt. Sie variiert wie Töne in einem Musikstück.

    Dabei ist es möglich, dasselbe Wort entweder mit einer fallenden, steigenden, runter und dann hoch gehenden, oder ganz flachen Intonation auszusprechen. Wenn man gar keine Intonation benutzt, also nur flach spricht, klingt man häufig gelangweilt und eine falsche Intonation könnte gar als beleidigend aufgefasst werden.

    Englisch ist eine sehr melodische Sprache, wir benutzen also viel Intonation. In anderen Sprachen wird wiederum kaum Intonation benutzt. Generell können wir mithilfe von Intonation im Englischen ausdrücken, wie wir uns fühlen, ob wir nach etwas fragen oder zum Beispiel nur eine Bestätigung wollen. Die richtige Benutzung der Intonation im Englischen ist deshalb wichtig und es macht einen Unterschied, ob man diese oder jene Intonation benutzt.

  • Begründe, warum die richtige Benutzung der Intonation wichtig ist.

    Tipps

    Die Intonation hat bestimmte Funktionen in der gesprochenen Sprache. Sie kann Unterschiedliches ausdrücken.

    Intonation beschreibt, wie wir die Tonhöhe bei manchen Wörtern verändern, um bestimmte Effekte zu erzielen.

    Auch im Deutschen benutzen wir Intonation - häufig mit sehr ähnlichen Effekten.

    Lösung

    Ohne Intonation würden wir völlig emotionslos, wie Roboter, oder sehr gelangweilt wirken. Sie hat die wichtige Funktion, unsere Emotionen oder Einstellungen auszudrücken, während wir sprechen. Außerdem geben wir über die Intonation unserem Gegenüber Signale, ob wir uns über etwas sicher oder unsicher sind und ob die andere Person weitersprechen soll oder lieber nicht.

    Im Englischen gibt es Bedeutungsunterschiede durch die Intonation. Es hat vor allem die Funktion, zusätzliche Informationen über den sprachlichen Inhalt hinaus zu liefern. Außerdem benutzen wir am Ende von Fragen Intonation, um klar zu machen, dass wir nach etwas fragen.

    Eine falsche oder flache Intonation kann auch beleidigend wirken. Stell dir vor, du bist in einer englischen Familie zu Gast, dir wird etwas Tee angeboten und du sagst auf die Frage Would you like some more tea, love? in sehr flacher Intonation: Yes, please, I would like some more tea. Auf die sehr freundliche Frage wäre das eine abweisende Reaktion, obwohl sie vielleicht mit den richtigen Vokabeln und der richtigen Grammatik gebildet wurde.

    Die Intonation ist deshalb ein wichtiges Element der gesprochenen Sprache, dessen richtige Benutzung man üben und lernen kann.

  • Gib an, welche Hörbeispiele eine rising Intonation haben.

    Tipps

    Sprich die Wörter nach und versuche selbst, zu hören und zu spüren, ob deine Stimme bei der Aussprache hoch geht. Dies sind die richtigen Wörter.

    Eine rising Intonation, eine Intonation, die hoch geht, klingt immer ein wenig fragend, einladend oder abwartend.

    In dieser Aufgabe gehen die Wörter immer nur hoch oder runter in ihrer Intonation. Es gibt keine flache oder andere Intonation. Wähle nur diejenigen Wörter mit der rising, der steigenden Intonation, aus.

    Höre dir hier einmal das Wort okay an. Im ersten Fall haben wir eine rising, eine steigende oder hoch gehende, Intonation. Im zweiten Fall geht die Intonation runter.

    Lösung

    Mit der Intonation drücken wir aus, was wir fühlen und wie wir zu etwas eingestellt sind. Wir drücken auch aus, ob wir ein Gespräch weiter führen wollen oder an ihm interessiert sind. Dabei kann man anhand der Unterschiede der Tonhöhen in unserer Aussprache zwischen verschiedenen Arten von Intonation unterscheiden.

    Im Englischen gibt es zum Beispiel die falling, rising und die fall-rise Intonation. Falling bedeutet, dass die Stimme am Ende des Wortes etwas runter geht, sie fällt. Rising bedeutet, dass die Stimme am Ende des Wortes hoch geht, sie steigt - to rise. Fall-rise schließlich bedeutet, dass die Stimme zunächst fällt und dann wieder hoch geht innerhalb eines Wortes.

    Werfen wir einen genaueren Blick auf die rising und falling Intonation. Falling Intonation benutzen wir am Ende von sogenannten wh-Fragen: Where is the restaurant? Oder am Ende eines Satzes, wenn wir uns sehr sicher oder etwas äußerst klar machen wollen: This is not a game! Falling Intonation klingt immer etwas abschließend, beendend oder auch sicher. Rising Intonation hingegen klingt etwas fragender, manchmal auch abwartender und einladender als falling Intonation. Wir benutzen sie häufig zum Beispiel am Ende von yes/no-Fragen: Is this your new house?

    Rising oder falling Intonation benutzen wir mit sogenannten Question Tags. Das sind Frageanhängsel, die wir benutzen, um eine Bestätigung zu suchen. Je nach Betonung, sind wir uns relativ sicher über etwas und wollen nur noch einmal eine Bestätigung hören oder wir sind uns unsicher und möchten etwas in Erfahrung bringen. Wenn wir bei diesen Question Tags runter gehen, eine falling Intonation haben, dann sind wir uns sehr sicher und wollen nur eine kurze Bestätigung haben. Bei einer rising Intonation hingegen, sind wir uns unsicherer und laden unser Gegenüber quasi ein, weiter zu sprechen und Informationen preis zu geben.

    Auch kann man, wenn man zum Beispiel aufgeregt oder verärgert ist, insgesamt etwas höher oder tiefer sprechen. Die Intonation fällt oder steigt in diesen Fällen nicht, sondern bleibt im strengen Sinne auch flach. Unsere Stimme ist dann jedoch höher oder tiefer als sie es normalerweise ist.

  • Bestimme, welche Intonationsmuster die Wörter oder Sätze aufweisen.

    Tipps

    Um zu unterstreichen, ob wir gerade eine Aussage, eine Frage oder auch eine Liste sagen, benutzen wir die Intonation.

    Wir unterscheiden zwischen falling Intonation, bei der die Stimme runter geht, und rising Intonation, bei der die Stimme hoch geht.

    Fall-rise Intonation bedeutet, dass die Stimme erst runter und dann hoch geht. Wir sagen ein Wort so, wenn wir uns am Ende einer Aussage nicht sicher sind oder noch weiter reden werden.

    Höre dir diese Beispiele an:

    • It is very dark in here. falling Intonation.
    • Can I help you? rising Intonation.

    Lösung

    Mit der Intonation, der Variation der Stimme während wir sprechen, drücken wir alle möglichen Informationen über den Inhalt des Gesagten hinaus aus. Das auffälligste Merkmal sind hierbei die Unterschiede in der Tonhöhe. Je nachdem ob die Stimme hoch oder runter geht können wir zwischen rising oder falling Intonation unterscheiden. Dieser Abfall oder die Steigung geschehen innerhalb einer sogenannten Tone Unit, einer Klangeinheit. Die intonierte Tone Unit entspricht in der Regel der sogenannten tonic-syllable, der klingenden Silbe. Es ist die betonte Silbe in dem Wort, dass den meisten Inhalt des Satzes trägt. Es kommt in der Regel am Ende eines Satzes oder einer Sinneinheit.

    Die fall-rise Intonation beschreibt, dass innerhalb einer Klangeinheit die Stimme zunächst runter und dann wieder hoch geht. Es klingt dann eher nachdenklich und so, als würde man noch weitersprechen wollen. Diese Intonation wird am Ende von Fragen oder Aussagen benutzt, um sie freundlicher klingen zu lassen oder um anzuzeigen, dass man sich unsicher über etwas ist.

    Schauen wir uns nun die Sätze aus der Aufgabe an und besprechen, warum hier die jeweiligen Intonationen am besten passten. Die intonierten Wörter sind stets fett unterlegt:

    • The sun shines. Am Ende von normalen Aussagen, Statements, benutzen wir eine falling Intonation. Das war hier der Fall. Mit einer rising Intonation hätte dieser Satz auch eine yes / no-Question sein können.
    • So, this is your new house? Hier handelt es sich um eine yes / no-Question. Ohne Intonation hätten wir hier nicht gewusst, ob es eine einfache Aussage oder eine Frage ist. Ausgeschrieben können wir das natürlich am Fragezeichen erkennen - in der gesprochenen Sprache müssen wir es aber anhand der Intonation hören.
    • Oh, can we please go to Cape Canaveral, can we? In diesem bittenden Satz geht der Question Tag hoch, wir haben eine rising Intonation. Hier hat der Question Tag vor allem die Funktion, die Bitte zu unterstreichen. Da natürlich eine positive Antwort nicht sicher ist und die sprechende Person eine Antwort verlangt, passt hier die rising Intonation besser. Mit einer falling Intonation würde die Frage gelangweilt oder fast etwas ironisch klingen.
    • You need shirts, pants, pyjamas and your book. In Aufzählungen und Listen bietet es sich an, alle Elemente bis auf das Letzte mit einer rising Intonation auszusprechen. Wenn wir dann am Ende das letzte Wort mit einer falling Intonation aussprechen, wird deutlich, dass die Liste dann zu Ende ist.
    • She played tennis for a few years, didn't she? Hier ist der Sprecher sicher darüber, dass die Person Tennis gespielt hat. Die falling Intonation des Question Tag macht das deutlich. Nur eine kurze Bestätigung oder auch die einfach Fortführung des Gesprächs ist das, was gefordert ist.
    • I'd like three fish and chips, please. One with mayonaise, one with ketchup and one with vinegar. Der erste Satz ist ein Aussagesatz bzw. eine Aufforderung. Sie wird mit einer falling Intonation gesprochen. Mayonaise und ketchup wurden hier mit einer falling Intonation betont, weil sich die Person über diese beiden Sachen sicher war und diese abgrenzt zu dem Element, bei der sie sich unsicher war: vinegar. Wenn wir uns nicht sicher sind am Ende einer Aussage, dann benutzen wir die fall-rise Intonation. Die Person, die vielleicht vinegar, Essig, auf ihren Pommes wollte, wird mit dieser Intonation aufgefordert, die Bestellung zu bestätigen.

  • Bestimme, welche der Emotionen zur Intonation der unterschiedlichen Wörter passen.

    Tipps

    Achte auf den Klang der Stimme, die Intonation. Klingt es so, als sei die Person glücklich, verärgert, verwirrt oder gelangweilt? Vergleiche immer die gleichen Wörter miteinander.

    Du kannst an der Intonation erkennen, welches Gefühl ausgedrückt werden soll. Hier zwei Gefühle:

    • happy: Die Stimme bleibt höher und klingt aufgeregter.
    • confused: Die Stimme geht von tiefer zu hoch - es klingt somit etwas fragend.

    Zwei weitere Beispiele für Emotionen:

    • angry: Die Stimme bleibt etwas tiefer, es klingt etwas gedrückter und das Wort wird etwas länger ausgesprochen.
    • bored: Die Stimme bleibt flach, ohne jeden Ausdruck.

    Lösung

    Die Intonation drückt aus, was wir denken und fühlen während wir sprechen. In unserer eigenen Sprache benutzen wir die Intonation meist unbewusst. In einer fremden Sprache gehört das Lernen der Intonation dazu. Englisch hat eine relativ starke Intonation.

    Wenn wir sprechen und dabei auch andere Elemente der Aussprache, wie zum Beispiel die Betonung, benutzen, lassen sich klingende Ton-Einheiten, Tone Units, in unserer Sprache unterscheiden - wie einzelne Noten oder Töne in der Musik. Zwischen diesen Klängen kann es Unterschiede in der Tonhöhe, Pitch, geben und wie eine Melodie, in der die Töne mal höher und mal tiefer werden, geht unsere Stimme runter und hoch. Auch können wir die Stimme für eine längere Zeit mal etwas höher oder tiefer schrauben.

    Jeder Mensch hat einen eigene Bandbreite, wie hoch oder tief die Stimme gehen kann - man muss also nicht künstlich die Tonhöhe sehr hoch oder tief machen. Auch jede Sprache unterscheidet sich hier. Wichtig ist aber vor allem, wenn man eine neue Sprache lernt, dass die Sprachmelodie in sich richtig klingt und man Unterscheidungen und Nuancen in der Intonation hören kann.

    Intonation hat einen funktionellen Zweck, wir können mit ihr Fragen, Aussagen oder auch Listen in der gesprochenen Sprache markieren. In der gesprochenen Sprache haben wir keine Satzzeichen und andere Markierungen, um zu erkennen ob es sich um eine Frage, Aussage und so weiter handelt.

    Aber Intonation hat auch einen sozialen Zweck, wir können mit ihr unsere Gefühle und Gedanken über den Inhalt unserer gesprochenen Wörter hinaus vermitteln. Wenn du Deutsch sprichst, dann wirst du dieses Phänomen auch kennen. Auch im Deutschen drücken wir über die Intonation Gefühle aus.

    Am besten lässt sich die Intonation üben, indem man sie benutzt. Sprich also auch die verschieden intonierten Wörter aus dieser Aufgabe noch einmal laut aus. Und schaue dir die Beschreibung der vier Intonationen an:

    • happy: Die Stimme bleibt höher und klingt aufgeregter.
    • confused: Die Stimme geht von tiefer zu hoch - es klingt somit etwas fragend.
    • angry: Die Stimme bleibt etwas tiefer, es klingt etwas gedrückter und das Wort wird etwas länger ausgesprochen.
    • bored: Die Stimme bleibt flach, ohne jeden Ausdruck.
    Versuche dir noch ein paar mehr Emotionen auszudenken und sprich die Wörter aus dieser Aufgabe, also okay, alright und really, oder auch andere Wörter oder kurze Sätze in dieser Emotion aus. Wie klingt dabei die Intonation? Hier noch ein paar Ideen für andere Gefühle, die man mithilfe der Intonation ausdrücken kann:
    • annoyed
    • schocked: Hier bietet sich ein sehr lang gezogenes no zum Ausprobieren an, das immer weiter runter geht.
    • enthusiastic
    • sad

  • Entscheide, ob die Sprecher über ihre Intonation der Question Tags Sicherheit oder Unsicherheit ausdrücken.

    Tipps

    Je nach Intonation der Question Tags wissen wir, ob der Sprecher die Information schon kennt und sich sicher darüber ist oder ob er tatsächlich nach neuer Information fragt. Markiere die Question Tags, je nachdem ob der Sprecher sicher oder unsicher ist.

    Wenn die Stimme hoch geht, dann sind wir uns unsicher und fragen unser Gegenüber nach einer ernsthaften Antwort. Höre dir dafür dieses Beispiel an:

    • You have closed all the windows, haven't you?

    Wenn die Stimme runter geht, dann sind wir uns eigentlich sicher über den Inhalt unserer Aussage. Der Question Tag ist dann eher eine Einladung zum Gespräch als eine tatsächliche Nachfrage:

    • It is very nice today, isn't it?

    Lösung

    Question Tags, kurze Frageanhängsel, dienen dazu, ein Gespräch voranzutreiben und eine Reaktion hervorzurufen. Sie beenden grundsätzlich den Satz und laden den Gesprächspartner ein, zu reden. Auf Deutsch sind zum Beispiel oder?, nicht wahr?, stimmt's? oder eine Vielzahl regionaler, umgangssprachlicher Wörtchen wie wa?, woll? oder ne? Question Tags. Auf Englisch gehören, je nachdem welche Zeitform, Person oder welches Hilfsverb im vorherigen Satz steht are you?, have we?, can't we? und noch einige mehr dazu.

    Die Intonation macht bei den Question Tags im Englischen einen großen Unterschied. Geht die Intonation hoch, ist es also eine rising Intonation, dann benutzen wir den Question Tag um tatsächlich etwas nachzufragen. Dabei bezieht sich der Question Tag auf die Information, die im Satz vor dem Question Tag stand. Diese Information fragen wir nach, weil wir uns über sie nicht sicher sind. In dieser Aufgabe hatten folgende Sätze eine rising Intonation und somit die Funktion, etwas nachzufragen, über dass sich der Sprecher unsicher war:

    • Yes, it hasn't rained yet, has it?
    • You bought a new rain coat, didn't you?
    • We have a holiday today, haven't we?
    Geht die Intonation runter, ist es also eine falling Intonation, dann wollen wir nur eine kurze Bestätigung für das Gesagte, über das wir uns eigentlich sicher sind. Dabei ist es auch nicht schlimm, wenn das Gegenüber darauf nicht ausgiebig antwortet. Es dient dann eher zur Einladung, das Gespräch weiter zu führen oder sich generell zu unterhalten. Schaue dir die Sätze aus der Aufgabe noch einmal an, in denen die Intonation runter ging und somit eher die hier beschriebenen Funktionen hatte:
    • It's a beautiful day, isn't it?
    • Yes, it looks very nice, doesn't it?
    • Okay, let us have a cup of tea, shall we?
    • But we must be at school in 10 minutes, mustn't we?
    • Check your calendar, will you?