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Die Katze - ein Schleichjäger 06:23 min

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Transkript Die Katze - ein Schleichjäger

Die Katze – ein Schleichjäger

Hallo! Jeder kennt sie: Die Hauskatze. Mal schmiegt sie sich an einen und leckt einem über die Haut, mal fährt sie ihre Krallen aus und kratzt. Weißt du, wohin die Krallen verschwinden, wenn sie nicht ausgefahren sind? Warum ist die Zunge von Katzen eigentlich so rauh? Und warum sehen Katzen so gut in der Nacht? Antworten auf diese Fragen bekommst du in diesem Video.

Wenn eine Katze eine Maus fangen will, schleicht sie sich ganz vorsichtig an. Dabei macht sie sich flach und ihre Schritte sind nicht zu hören. Wenn sie nahe genug ist, macht sie einen Satz auf die Maus zu. Die Krallen werden ausgefahren und halten die Maus - gemeinsam mit den Fangzähnen - fest. Mit einem Genickbiss wird das Opfer getötet.

Die Katze ist also ein klassischer Schleichjäger. Ihr Körperbau ist dafür optimal. Die Wirbelsäule ist äußerst biegsam, die Beine sind kurz - so kann sie sich besser ducken.

Die Katze verfügt zudem über ein Fleischfressergebiss. Die Eckzähne sind dabei zu spitzen Fangzähnen ausgebildet.

Die Krallen sind scharf - ihnen entkommt keine Beute. Zum Anschleichen werden die Krallen eingezogen und verschwinden in den Hautfalten zwischen den Ballen. Auf diesen weichen Ballen kann sich eine Katze nahezu lautlos fortbewegen.

Auch die Sinnesorgane der Katze unterstützen ihre Lebensweise. Katzen sind dämmerungsaktive Jäger. Dazu brauchen sie natürlich gute Augen.

Eine Katze sieht auch bei geringer Helligkeit noch ausgezeichnet. Das liegt an ihren großen, kreisrunden Pupillen. Durch die kann viel des verbleibenden Restlichts auf die Netzhaut fallen. Hinter der Netzhaut wird das Licht reflektiert und passiert so ein zweites Mal die Netzhaut.

Wenn du im Dunkeln eine Katze mit einer Taschenlampe anstrahlst, dann siehst du, wie ihre Augen leuchten. Das ist nichts anderes als das hinter der Netzhaut reflektierte Licht der Taschenlampe. Wenn es hell ist, werden Katzenpupillen zu schmalen, Schlitzen, damit nicht zu viel Licht auf die empfindliche Netzhaut fällt.

Auch das Gehör von Katzen ist hervorragend. Ihre trichterförmigen Ohren drehen sich unabhängig voneinander in verschiedene Richtungen, um jedes Geräusch einfangen zu können. Auch die Schnurrhaare von Katzen sind hochempfindlich. Sie dienen als Tasthaare.

Tagsüber schlafen Katzen am liebsten an warmen, kuscheligen Plätzen. Mit ihrer rauhen Zungen lecken sie sich übers Fell und reinigen es so gründlich. Die Zunge funktioniert also wie eine Bürste. Übrigens: Der Ausdruck “Katzenwäsche” ist also etwas irreführend. Man meint damit eine wenig gründliche Körperpflege. Zurückzuführen ist der Ausdruck darauf, dass man zum Waschen wenig Wasser verwendet. Ähnlich wie Katzen das machen, da sie ja wasserscheu sind.

Wieso suchen sich Katzen eigentlich gern wareme kuschlige Plätze? Das kann damit zusammenhängen, dass unsere Hauskatze von der ägyptischen Falbkatze abstammt und damit aus einem Gebiet kommt, das eher für seine angenehme Wärme als für sein kühles Nass bekannt ist. Darum lieben auch Hauskatzen warme, kuschelige Plätze.

Es gibt sehr viele verschiedene Hauskatzenrassen. Die Perserkatze hat ein ganz besonders langhaariges Fell. Die Siamkatze war im 16. Jahrhundert das Lieblingshaustier von fernöstlichen Königshöfen. Ihre Augen sind blau.

Es gibt aber auch wild lebende Katzen. Die Wildkatze, die etwas größer ist als die europäische Hauskatze, galt in Deutschland schon fast als ausgerottet. Heute konnte sich der Bestand wieder etwas erholen. Zu den katzenartigen Tieren zählen natürlich auch die Großkatzen wie Tiger oder Gepard.

Die Körpersprache von Katzen ist für Katzenfreunde nicht schwer zu verstehen. * Bei Schmusestimmung reibt die Katze Kopf und Körper an den Menschen. * Bei Gefahr macht sie sich klein, legt ihre Ohren an und fixiert den Blick. * Ist sie aggressiv, macht sie einen Katzenbuckel, sträubt die Haare und faucht. * Bei Nervosität beginnt der Schwanz zu zucken oder hin und her zu schlagen.

Für Hauskatzen ist zwei bis drei Mal im Jahr Paarungszeit. Eine Katze wirft 2 bis 8 Junge. Die Aufzucht der Jungen übernimmt das Weibchen alleine. Spielerisch lernen die Kätzchen Anschleichen, Springen und vieles mehr, was ihnen in ihrem Leben als Hauskatze hilfreich sein wird.

Die Hauskatze ist ein Schleichjäger und optimal an ihre Lebensweise angepasst. Ihre Augen und ihr Gehör sind hoch empfindlich, Krallen und Fangzähne lassen Mäusen kaum eine Chance zu entkommen. Auf ihren Ballen kann sich eine Katze lautlos anschleichen. Tagsüber schlafen Katzen gerne oder geben sich einer ausgiebigen Körperpflege hin. Und wenn es ihnen passt, kuscheln sie sich auch mal gerne an Menschen und teilen ihnen ihr Wohlbefinden durch Schnurren mit.

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

26 Kommentare
  1. ja es war gut

    Von C Ekinci, vor 8 Monaten
  2. Tolles Video hat echt geholfen 👍

    Von Brittabettin, vor 10 Monaten
  3. Es ist wirklich nicht sehr schwer

    Von Irina Il, vor 11 Monaten
  4. Hallo Iris K., 
    unter der Überschrift (hier: Die Katze - ein Schleichjäger) kannst du auf das Feld 'DIE ÜBUNG' klicken. Dann öffnet sich die interaktive Übung. Viel Spaß beim Bearbeiten! 
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor etwa einem Jahr
  5. lol wo sind die aufgaben

    Von Iris K., vor etwa einem Jahr
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Die Katze - ein Schleichjäger Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Katze - ein Schleichjäger kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe den Körperbau der Katze.

    Tipps

    Durch ihre flexible Wirbelsäule kann sich die Katze schnell fortbewegen.

    Lösung

    Die Katze ist ein Schleichjäger. Auf den Ballen ihrer Pfoten kann sie sich nahezu lautlos fortbewegen. Durch ihre flexible Wirbelsäule kann sie sich schnell und flink bewegen. Auch ihre kurzen Beine helfen ihr dabei, sich möglichst optimal anzuschleichen. Die Katze ist ein Fleischfresser. Sie verfügt über Fangzähne, also über ein Fleischfressergebiss.

  • Beschreibe die Sinnesorgane der Katze.

    Tipps

    Leuchtende Augen einer Katze sind die Reflexion einer Lichtquelle.

    Lösung

    Die Sinnesorgane der Katze unterstützen ihre Lebensweise. Sie sind dämmerungsaktive Jäger. Katzen haben sehr gute Augen. Durch ihre großen Pupillen kann bei Dämmerung viel Licht einfallen. Siehst du eine Katze, deren Augen im Dunkeln leuchten, so ist dies die Reflexion einer Lichtquelle, die meist von dir ausgeht, zum Beispiel einer Taschenlampe. Mit ihren trichterförmigen Ohren können Katzen Geräusche aus den verschiedensten Richtungen aufnehmen. Die Schnurrhaare der Katze dienen ihr als Tastorgane.

  • Definiere die Abstammung unserer Hauskatze.

    Tipps

    Heute lebt die Falbkatze noch im Norden Afrikas.

    Lösung

    Die Hauskatze, wie wir sie heute kennen, stammt von der ägyptischen Falbkatze ab. Dort wurde sie als heilig verehrt, denn sie schützte den Getreidevorrat der Ägypter. Die Vorliebe der Hauskatzen für warme Orte rührt vermutlich daher, dass sie aus Ägypten stammen.

  • Vergleiche die Vorgehensweise beim Jagen von Hund und Katze.

    Tipps

    Überlege, wie es den Katzen möglich ist, manchmal samtweiche Pfoten und manchmal Tatzen mit scharfen Krallen zu haben.

    Lösung
    • Während Katzen Einzelgänger sind und sich an ihre Beute heranschleichen, jagen Hunde in einem Rudel und treiben die Beutetiere lange Zeit vor sich her. Hunde sind Hetzjäger.
    • Beide Tiere ernähren sich von Fleisch, sie haben beide ein typisches Fleischfressergebiss.
    • Die spitzen Krallen der Katze können eingezogen werden. Die stumpfen Krallen des Hundes sind dagegen feststehend.
  • Benenne verschiedene Katzen.

    Tipps

    Der Gepard gehört zu den Großkatzen.

    Lösung

    Die Perserkatze trägt ein sehr langes Fell. Die Siamkatze kannst du an ihrer hellen Färbung, dem dunklen Gesicht und ihren blauen Augen erkennen. Die Wildkatze lebt besonders gerne in Wäldern und der Gepard gehört, wie auch der Tiger, zu den Großkatzen.

  • Benenne Unterschiede des Sinnesorgans Auge bei Katze und Mensch.

    Tipps

    Katzen können sich in der Dunkelheit sehr gut orientieren. Farbeindrücke brauchen sie eher weniger.

    Lösung

    Katzen können die Farbe Rot nicht wahrnehmen. Blau und Gelb können sie jedoch bei Tageslicht erkennen. Die Fotorezeptoren des Auges sind die Stäbchen, die für das Schwarz-Weiß-Sehen zuständig sind, und die Zapfen, die es ermöglichen, dass Farben wahrgenommen werden. Katzen besitzen weniger Zapfen in ihrer Netzhaut als der Mensch, aber wesentlich mehr Stäbchen. Deshalb können Katzen in der Nacht auch viel besser sehen als der Mensch.