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Der Hund – Körperbau eines Jägers 06:36 min

Textversion des Videos

Transkript Der Hund – Körperbau eines Jägers

Hallo! Sicher hast du schon ein mal einen Hund gesehen oder gestreichelt. Aber wusstest du auch, dass er ein außerordentlich leistungsfähiges Wirbeltier ist?

In diesem Video wollen wir untersuchen, welche körperlichen Merkmale den Hund so leistungsfähig machen. Dazu sehen wir uns seinen skelettären Aufbau näher an, zeigen, wie sich die Gangart des Hundes von der des Menschen unterscheidet und werfen einen genauen Blick auf den Laufbewegung des Hundes.

Hund als Wirbeltier

Der Hund ist ein ausdauernder Läufer. Ermöglicht wird das unter anderem durch das stützende Knochengerüst. So sieht das Skelett eines Hundes aus. Man kann klar erkennen, dass der Hund ein Wirbeltier ist. Hier ist seine Wirbelsäule. Die Wirbelsäule, der Schultergürtel, die Rippen und der Beckenknochen bilden zusammen das Rumpfskelett.

Die Wirbelsäule besteht aus einzelnen Wirbeln, die sehr beweglich sind. Mithilfe von Muskeln kann die Wirbelsäule stark gekrümmt werden. Welche Bedeutung das für den Lauf eines Hundes hat, werden wir später noch sehen. Das Kopfskelett besteht aus der Schädelkapsel. Sie schützt vor allem das Gehirn.

Das Gliedmaßenskelett umfasst die vier Gliedmaßen des Hundes. Eine Gliedmaße besteht dabei aus Oberschenkel, Unterschenkel - also Schienbein und Wade - sowie dem Fußskelett. Das Fußskelett gliedert sich in Fußwurzelknochen, Mittelfußknochen und Zehenknochen.

Vergleich der Gangart von Mensch und Hund

So sieht das Skelett eines Menschen aus. Der grundsätzliche Aufbau ist durchaus ähnlich. Von der Wirbelsäule gehen in Schultergürtel und Becken die vier Gliedmaßen ab. Es gibt aber auch Unterschiede. Wenn der Mensch geht, tritt er mit der gesamten Sohle auf. Der Mensch ist also ein Sohlengänger. Die große Standfläche ist unverzichtbar, um stabil auf zwei Beinen gehen zu können.

Hunde treten nicht mit der ganzen Sohle auf, sondern nur mit den Zehen. Sie sind also Zehengänger. Die Stabilität gewinnen sie aus den beim Gehen beteiligten Gliedmaßen: Wie du sicher weißt, geht der Hund nicht auf zwei, sondern auf vier Beinen. Die Tatsache, dass der Hund ein Zehengänger ist, verschafft ihm einen Vorteil beim Laufen.

Der Teil des Fußes, der nicht den Boden berührt, verlängert das Bein. Dadurch können Hunde weitere Schritte machen. Außerdem federt der aufgestellte Fußknochen die Bewegung beim Laufen besser ab. Auch die ausgeprägten Ballen dämpfen den Lauf und schützen vor Verletzungen.

Die Krallen sind stumpf und geben dem Hund Halt auf schiefen oder rutschigem Terrain. Anders als bei Katzen können sie aber nicht eingezogen werden.

Bewegungsablauf des Hundes

Wie laufen denn Hunde nun eigentlich? Zuerst drücken sich die Hinterbeine vom Boden ab. Die Wirbelsäule streckt sich lang und die Vorderbeine fliegen nach vorne. Sobald die Vorderbeine auf den Boden aufgesetzt haben, krümmen Muskeln die bewegliche Wirbelsäule. So werden die Hinterbeine nach vorne gezogen. Nachdem sie in unmittelbarer Nähe der Vorderbeine aufgesetzt haben, beginnt der Bewegungsablauf von vorne.

Leistungsfähiger Hund

Die flexible Wirbelsäule und die Auftreten auf den Zehen sind aber nicht die einzigen Faktoren, die Hunde zu ausdauernden Läufern machen. Zusätzlich verfügen Hunde über eine sehr leistungsfähige Lunge und ein starkes Herz. Alles zusammen macht Hunde zu perfekten Hetzjägern. Und das hat seinen guten Grund.

Denn Hunde stammen von Wölfen ab. Und Wölfe jagen im Rudel ihrer Beute über weite strecken nach. Erst nehmen sie mit ihren ausgeprägten Sinnesorganen - allen voran der Nase - die Fährte von Beutetieren auf. Dann verfolgen sie so lange die Spur, bis sie auf die Beute stoßen. Allein dafür muss der Wolf schon sehr ausdauernd sein, denn wenn das Rudel nicht schneller läuft als die Beute, kann es sie niemals einholen. Jetzt beginnt die Hetzjagd.

Die Wölfe hetzen die Beute so lange, bis sie erschöpft und schwach ist. Dann schneiden sie ihr den Weg ab und bringen sie zu Fall. Die Jagdmethode setzt also voraus, dass Wölfe enorm leistungsfähig sind. Hunde, die ja von Wölfen abstammen, haben diese Eigenschaft von ihren wilden Verwandten geerbt.

Der Mensch macht sich diese Eigenschaft zunutze. So sind z.B. Huskys unverzichtbare Begleiter von Menschen geworden, die in Sibirien oder anderen schneereichen Regionen leben. Huskys können bis zum sechsfachen des eigenen Körpergewichts ziehen. Ein Gespann von Huskys ist ein sicherer und leistungsfähiger Motor. Und umweltfreundlich ist er noch dazu.

Zusammenfassung

Du weißt nun, dass Hund äußerst leistungsfähige Wirbeltiere sind. Ihre große Ausdauer haben sie von ihren Verwandten, den hetzjagenden Wölfen geerbt. Der Aufbau ihres Skelettes, ihre Lauftechnik sowie sehr leistungsfähige Lungen machen Hunde zu ausdauernden Läufern. Diese besonderen Eigenschaften macht sich manchmal sogar der Mensch zu nutze.

11 Kommentare
  1. Ich schreibe Bio Test auch DARÜBER, und..... um ehrlich Zusein, ich glaube ich habe nur zwei Sachen in diesem Video gefunden, die ich gesucht habe. Man sollte mal EIN Thema aussuchen und nicht so viele. Ich musste FÜNF Minuten Suchen bis ich das passende Video gefunden habe. Aber trotzdem vielen Dank für das Video und das es sowas für Kinder in unserem Alter gibt.

    Von Betty M., vor 7 Monaten
  2. Gut

    Von Nici Schwenk, vor 9 Monaten
  3. Ein Hund kann ungefähr bis 50 60 km renn

    Von Chaabane, vor 9 Monaten
  4. vielen dank

    Von Lepa 1, vor 10 Monaten
  5. Habe einen Test darüber geschrieben.
    Habe eine 1+ mit * gekriegt richtig super also.
    Werde mir solche Vidios öfter angucken.

    Von Nicollekautz2001, vor 12 Monaten
  1. hi vielen dank für das video

    Von Luis H., vor fast 2 Jahren
  2. wusste ich noch nicht , DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Graziano1, vor mehr als 3 Jahren
  3. Schnell aber richtig gut

    Von Florian 14, vor fast 4 Jahren
  4. schöne Bilder

    Von Nadja Winnenden, vor mehr als 5 Jahren
  5. Hat mir geholfen. schöne schrieft

    Von Nadja Winnenden, vor mehr als 5 Jahren
  6. habe eine 1 in Bio

    Von Willi22s, vor fast 6 Jahren
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Der Hund – Körperbau eines Jägers Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Hund – Körperbau eines Jägers kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib an, welche Geschwindigkeit ein Hund maximal erreichen kann.

    Tipps

    Ein sehr schneller Mensch kann ca. 30 bis 36 km/h schnell rennen.

    Die Geschwindigkeit eines Gepards, des schnellsten Tieres der Welt, beträgt ca. 122 km/h.

    Lösung

    Der schnellste Hund gehört zur Hunderasse der Greyhounds. Diese Hunde sind aufgrund ihres schlanken Körperbaus optimal an den schnellen Lauf angepasst. Mit dieser Hunderasse werden oft Hunderennen veranstaltet. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

    Zum Vergleich:

    • Ein Wanderfalke kann 290 km/h während eines Sturzfluges erreichen.
    • Immerhin 100 km/h erreicht die Gazelle.
    • Auf bis zu 32 km/h schafft es auch der Mensch bei z.B. Sprintwettbewerben.
    Sehr langsam bewegen sich Schildkröten. Ihr kriechender Gang bringt sie mit höchstens 1,5 km/h voran.
  • Benenne Bestandteile des Hundeskeletts.

    Tipps

    Die Wirbelsäule stützt den ganzen Körper des Hundes.

    Lösung

    Das Skelett des Hundes gliedert sich in das Kopfskelett, Gliedmaßenskelett und das Rumpfskelett. Dabei bildet die Wirbelsäule das flexible Rückgrat des Hundekörpers. Am Schulter- bzw. Beckengürtel befinden sich die vier Gliedmaßen, welche sich in Oberschenkel, Unterschenkel und das Fußskelett gliedern.

  • Nenne wichtige Bestandteile des Körpers, die die Leistungsfähigkeit des Hundes ermöglichen.

    Tipps

    Überlege, welche Anpassungen sinnvoll für einen Jäger sind, der bei langer Hetzjagd viele Nährstoffe und viel Sauerstoff benötigt.

    Die Krallen von Hunden und Katzen unterscheiden sich!

    Lösung

    Für einen erhöhten Sauerstoff- und Energiebedarf müssen Lunge und Herz besonders leistungsstark gebaut sein.

    Obgleich die Krallen des Hundes ihm Halt beim schnellen Lauf geben, kann er diese nicht einziehen. Das können nur die Katzen.

    Da der Hund ein Zehengänger ist und nicht mit der gesamten Fußsohle auftritt, ist sein Bein so verlängert, dass er größere Schritte machen kann, um schnell und effektiv voranzukommen.

    Die flexible Wirbelsäule, die den gesamten Körper durchzieht, verleiht dem Hund Stabilität, federt Stöße ab und ermöglicht schnelle Bewegungen.

  • Vergleiche die Geschwindigkeiten, die die Tiere maximal erreichen können.

    Tipps

    Der Wanderfalke kann während seines Sturzfluges bis zu 290 km/h erreichen.

    Schildkröten sind im Vergleich sehr langsam und erreichen höchstens nur 1,5 km/h.

    Lösung
    • Der schnellste Hund gehört zur Hunderasse der Greyhounds. Sie sind aufgrund ihres schlanken Körperbaus optimal an den schnellen Lauf angepasst. Mit ihnen werden oft Hunderennen veranstaltet. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
    • Der Wanderfalke kann während seines Sturzfluges bis zu 290 km/h erreichen.
    • Bis zu 100 km/h erreicht die Gazelle.
    • Bis zu 32 km/h kann der Mensch laufen, z.B. bei Sprintwettbewerben. Der schnellste Mensch der Welt erreichte bei seinem Rekordlauf eine Maximalgeschwindigkeit von 44,72 km/h.
    • Im Vergleich sehr langsam bewegen sich Schildkröten. Ihr kriechender Gang bringt sie nur höchstens mit 1,5 km/h voran.
  • Vergleiche die Vorgehensweise beim Jagen von Hund und Katze.

    Tipps

    Warum ist manchmal von den Samtpfoten der Katzen die Rede, wenn sie doch Krallen besitzen?

    Hast du jemals etwas von einem Katzenrudel gehört?

    Die Funktion der Krallen einer Katze hängt direkt mit ihrer Jagdtechnik zusammen.

    Lösung
    • Während Katzen Einzelgänger sind und sich an ihre Beute anschleichen, jagen Hunde in einem Rudel und treiben die Beutetiere lange Zeit vor sich her. Hunde sind Hetzjäger.
    • Beide Tiere ernähren sich von Fleisch, sie haben beide ein typisches Fleischfressergebiss.
    • Die spitzen Krallen der Katze können eingezogen werden. Die stumpfen Krallen des Hundes sind dagegen feststehend.
  • Benenne speziell ausgebildete Hunde.

    Tipps

    Achte auf typische Merkmale der Hunde, um ihnen die richtige Tätigkeit zuordnen zu können.

    Hütehunde werden meist zum Schafehüten eingesetzt.

    Bernhardiner eignen sich gut als Lawinenhunde, wegen ihrer großen und kräftigen Statur.

    Lösung

    • Jagdhunde sind treue Begleiter von Förstern und Jägern.
    • Hütehunde sorgen vor allem dafür, dass große Schafherden beisammen bleiben.
    • Lawinenhunde sind Lebensretter in den Bergen. Sie suchen nach Verschütteten bei Lawinenunfällen.
    • Treue und lebensnotwendige Begleiter sind Blindenhunde. Sie sind vor allem im Straßenverkehr eine große Unterstützung für Blinde.
    • Polizeihunde sind in der Lage, nach Drogen und vermissten Menschen zu suchen.
    • Schlittenhunde sind unverzichtbare Helfer von Menschen in Regionen der Erde, in denen ganzjährig Schnee liegt.
    All diese Hunde absolvieren meist eine spezifische Ausbildung, um ihre Tätigkeiten zu erlernen. Nicht jede Hunderasse ist für jede Tätigkeit geeignet.