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Der Hund - ein Säugetier 04:46 min

Textversion des Videos

Transkript Der Hund - ein Säugetier

Hallo! Der Hund - so sagt man - ist der beste Freund des Menschen. Vielleicht liegt das daran, dass der Mensch und der Hund schon über 15.000 Jahren zusammenleben. Damals zähmten die Menschen den Wolf, aus dem sich über Jahrhunderte der heutige Hund entwickelte.

Auch wenn Mensch und Hund so unterschiedlich aussehen, zählen sie doch beide zu den Säugetieren. Aber was macht eigentlich ein Säugetier aus? In diesem Video wollen wir am Beispiel des Hundes die Merkmale eines Säugetiers ausfindig machen.

Fortpflanzung und Entwicklung des Hundes

Das wichtigste Merkmal eines Säugetiers finden wir gleich am Beginn eines Hundelebens. Nachdem die Hündin rund 60 Tage lang trächtig war, wirft sie - so heisst das, wenn eine Hündin ihren Nachwuchs zur Welt bringt. Ein Wurf besteht aus bis zu zehn kleinen Hunden, die auch Welpen genannt werden.

Wenn ein Welpe zur Welt kommt, ist er umhüllt von einer schleimigen Schicht, der Fruchtblase. Die Hundemutter muss diese oft erst aufbeißen um ihre Jungen zu befreien. Das erste, was Welpen jetzt machen ist, nach den Zitzen der Mutter zu suchen.

Haben sie endlich eine gefunden, saugen sie gierig daran und trinken die Muttermilch. Indem sie mit ihren Vorderpfoten etwas gegen den Bauch der Mutter tippen, regen sie die Milchdrüsen zur weiteren Produktion von Milch an. Zwei bis drei Wochen lang werden die kleinen Welpen gesäugt. Dann sind die ersten Zähne stark genug und die Welpen stellen ihre Ernährung um.

Sie ernähren sich jetzt von Nahrung die auch erwachsene Hunde fressen. Das Säugen des Nachwuchses an der Mutterbrust ist das herausragende Merkmal der Säugetiere. Der Mensch ist also ebenfalls ein Säugetier. Ein Blick zu den Vögeln zeigt, den Unterschied: Die meisten Vögel pflegen und füttern zwar auch ihren Nachwuchs, aber die frisch geschlüpften Vögel werden nur gefüttert und nicht gesäugt.

Merkmale des Hundes

Wenn wir nun die innere und äußere Merkmale des Hundes untersuchen, werden wir auf ein weiteres Kennzeichen der Säugetiere stoßen: Das Fell. Das Fell eines Hundes schützt vor Kälte. Im Winter verändert sich das Fell. Es wachsen ganz besonders viele Wollhaare, das Fell wird dichter und hält besser warm. Im Sommer ist es weniger dicht. Haare als Körperbedeckung sind ein Merkmal von Säugetieren.

Innerhalb der Säugetiere zählt der Hund zu den Raubtieren. Das erkennt man an seinem Raubtiergebiss. Die langen Eckzähne dienen zum Festhalten der Beute - man nennt sie auch Fangzähne. Die größten Backenzähne heißen Reißzähne. Sie sind ideal, um damit das Fleisch des Beutetiers zu zerreißen. Die flachen Schneidezähne schaben die letzten Fleischreste von den Knochen. Der Hund hat ein perfektes Fleischfressergebiss.

Außerdem verfügen Hunde über einen ausgezeichneten Geruchssinn - es ist sein Leitsinn.Der Hund nimmt seine Umgebung also vor allem durch die Nase war. Er sieht sein Umfeld sozusagen mit der Nase. Denn die Nase eines Hundes ist um ein Vielfaches sensibler als die eines Menschen. Auch der Hörsinn ist besser entwickelt als beim Menschen. Nur der Sehsinn ist weniger stark ausgeprägt.

Weitere Merkmale

Es gibt noch weitere Merkmale, die typisch sind für Säugetiere, die aber auch bei anderen Tiergruppen auftauchen können. Der Hund ist gleichwarm, das heißt, dass er seine Körpertemperatur immer konstant hält. Alle Säugetiere sind gleichwarm. Vögel allerdings auch.

Weiter ist die Lebendgeburt zu erwähnen. Auch sie ist typisch für Säugetiere. Es gibt aber auch einige Fischarten, die lebend gebären. Oder etwa der Alpensalamander, also eine Lurchart.

Auch die Brutpflege ist typisch für Säugetiere, kommt aber auch bei Vögeln und anderen Tiergruppen vor. Das typische Skelett aus Knochen mit einer biegsamen Wirbelsäule und vielen Wirbeln ist auch kein Alleinstellungsmerkmal, es zeichnet alle Wirbeltiere aus.

Zusammenfassung

Nun weißt du also warum sowohl der Mensch als auch der Hund zu den Säugetieren zählt. Sie säugen ihren Nachwuchs, sie besitzen Haare oder gar ein ganzes Fell. Außerdem gebären sie lebende Junge um die sie sich fürsorglich kümmern. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

17 Kommentare
  1. Hallo Lejla Duke,
    die Arbeitsblätter findest du rechts neben der Videobeschreibung unter „Arbeitsblätter zum Video“. Zum Öffnen benötigst du ein Anzeigeprogramm für PDF-Dokumente. Falls du noch Fragen dazu haben solltest, wende dich bitte an unser Support-Team (E-Mail: support@sofatutor.com Telefon: 030 - 515 88 22 20). Ich hoffe, das hilft dir weiter! Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 11 Monaten
  2. Wie kann ich Arbeitsblätter ausdrucken

    Von Lejla Duke, vor 11 Monaten
  3. Hallo Lord Voldemort,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut uns, dass dir das Video weiterhelfen konnte.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor etwa einem Jahr
  4. würde mich auf eine Antwort freuen

    Von Lord Voldemort, vor etwa einem Jahr
  5. ich meinte z.b. Musik sonst ist es gut

    Von Lord Voldemort, vor etwa einem Jahr
  1. es war ein echt gutes Video hat mir geholfen!!!aber leider nicht in allen fächern hat mir sonst geholfen

    Von Lord Voldemort, vor etwa einem Jahr
  2. Sehr schönes Video!!!

    Von R Huettenbrauck, vor etwa einem Jahr
  3. Hallo Ur Sc, vielen dank für deine Anmerkung. Das stimmt - es gibt extra Welpenfutter zu kaufen, welches häufig einen höheren Calcium- und Energiegehalt als „Erwachsenenfutter“ aufweist, da sich ein Welpe noch im Wachstum befindet. Dennoch ist ab diesen Zeitpunkt die Nahrung der Welpen der von ausgewachsenen Hunden sehr ähnlich und grenzt sich klar von der vorherigen Muttermilch ab. Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor mehr als einem Jahr
  4. “sie ernähren sich jetzt von Nahrung, die auch erwachsene Hunde fressen." FALSCH! Welpen nehmen WELPENFUTTER zu sich!!!!!!!!

    Von Ur Sc, vor mehr als einem Jahr
  5. Hallo aus Oldenburg,
    Ich fand das Video schön☺😀 aber es gab nur eine Aufgabe🤔 das war schade😑!

    Von Maryam 1, vor etwa 2 Jahren
  6. Halo Rene,
    wir arbeiten daran, für jedes Video eine interaktive Übung zu erstellen. Dieses Video steht noch auf der Liste. Das folgende Video zum Thema Hund hat bereits eine interaktive Aufgabe. Schau es dir doch Mal an, vielleicht hilft es dir weiter. Viele Grüße aus der Redaktion!
    https://www.sofatutor.com/admin/content/video_tests/11910/exercises

    Von Serpil Kilic, vor fast 3 Jahren
  7. Zu wenig Aufgaben

    Von Reneschneemann, vor fast 3 Jahren
  8. schönes video

    Von Emma Marisa, vor etwa 3 Jahren
  9. Hallo Karin,
    dieses Video könnte dir weiterhelfen:
    http://www.sofatutor.com/biologie/videos/saeugetiere-ernaehrung-und-gebiss
    LG

    Von Serpil Kilic, vor mehr als 3 Jahren
  10. Hallo aus Kopenhagen

    Wie finden wir Informationen zum Hundegebiss

    Viele Gruse

    Karin

    Von Karin Horn, vor mehr als 3 Jahren
  11. Sorry,habe was zum Hundegebiss gefunden!

    Von Andreas B., vor mehr als 4 Jahren
  12. ein Problem gibt es...... es Läd sooooooooo lange!!!!!

    Von Nadinescheifele, vor fast 5 Jahren
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Der Hund - ein Säugetier Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Hund - ein Säugetier kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib wieder, was Mensch und Hund verbindet.

    Tipps

    Der Hund stammt direkt vom Wolf ab. Er entstand durch die Zucht, die die Menschen betrieben.

    Hier siehst du ein menschliches Baby kurz nach der Geburt.

    Lösung

    Wahrscheinlich kennst du verschiedene Hunderassen wie z.B. Schäferhund oder Dackel. Ihre besonderen Eigenschaften, z.B. die kurzen Beine des Dackels, haben sich durch die gezielte Zuchtwahl des Menschen entwickelt. So machte der Mensch sich den Dackel zu Nutzen, da dieser mit seinen kurzen Beinen hervorragend geeignet ist, um in Dachsbauten einzudringen und für den Jäger die Dachse zu erlegen oder hinhauszutreiben. Dies ist ein Indiz für die gemeinsame Entwicklung, die Mensch und Wolf vor mindestens 15.000 Jahren begonnen haben.

    Weibliche Hunde besitzen am Bauch Zitzen, mit denen sie ihre Jungen säugen können. Das heißt, sie ernähren sie mit ihrer Muttermilch, bis deren Zähne kräftig genug sind, um feste Nahrung zu zerbeißen. Auch Menschen säugen ihren Nachwuchs und zwar an der Mutterbrust – hier nennt man es Stillen. Diese Eigenschaft haben die Menschen, Hunde und alle anderen Säugetiere gemeinsam.

  • Beschreibe die Entwicklung des Hundes.

    Tipps

    Es beginnt mit der Geburt.

    Die Schlappohren sieht man nicht, weil der Welpe von der Fruchtblase bedeckt ist.

    Zum Trinken der Milch brauchen die Welpen noch keine Zähne.

    Die Welpen werden von der Mutter versorgt. Im Erwachsenenleben sind die Hunde stärker auf ihre eigenen Sinne angewiesen.

    Lösung

    Mit der Geburt beginnen die Welpen mitsamt Fruchtblase ihr Leben außerhalb des Mutterbauchs. Sie werden jedoch schnell von der Fruchtblase freigebissen. Da ihre Zähne noch nicht entwickelt sind, sind sie zunächst auf die Muttermilch angewiesen. Diese Nahrung wird letztendlich auch zur Entwicklung der Zähne genutzt. Mit ihnen können Welpen nach 2-3 Wochen auch feste Nahrung zerkleinern und zu sich nehmen. Mithilfe ihrer Augen, der feinen Nase und des guten Gehörs können sie im Erwachsenenleben eigenständig Nahrung finden und zu sich nehmen.

  • Beschreibe die Eigenschaften der Hunde.

    Tipps

    Der Hund stammt vom Wolf ab. Überlege, welche Anpassungen ein Wolf benötigt, um zu überleben.

    Lösung

    Die Eigenschaften der Hunde sind vielfältig. Sie besitzen ein wärmendes Fell, das vor allem im Winter gut funktionieren muss. Dazu bekommt es rechtzeitig zusätzliche Wollhaare. Das Gebiss haben sie vom Wolf geerbt, der selbstständig (im Rudel) Beute jagt. Die Fangzähne dienen zum Festhalten der Beute. Die Schneidezähne und die Reißzähne dienen dem Zerkleinern – bei Hunden und bei Wölfen. Ihr feiner Gesuchssinn hilft, die Beute zu wittern und somit aufzuspüren. In jungen Jahren sind Wölfe bzw. Hunde noch zu klein und tollpatschig für die erfolgreiche Jagd. Hier sind sie auf die Fürsorge und die Milch des Muttertiers angewiesen.

  • Beurteile die Aussagen bezüglich der Homoiothermie, dem Gleichwarmsein.

    Tipps

    Hunde sind gleichwarm. Du bist es auch. Bei Menschen liegt die Körpertemperatur konstant zwischen 36-37 °C.

    Das Erhöhen der Körpertemperatur über kühle Außentemperaturen hinaus kostet einiges an Energie, bringt aber viele Vorteile.

    Homoiotherme Tiere müssen sich vor Unterkühlung und Überhitzung schützen.

    Lösung

    Homoiotherme Tiere halten ihre Körpertemperatur nahezu konstant. Bei Hunden liegt sie zwischen 38 °C und 40 °C. Da Stoffwechselprozesse bei höheren Temperaturen schneller ablaufen (nach der RGT-Regel 2-3 mal schneller bei einer Erhöhung um 10 °C), steigert dies die Leistungsfähigkeit des Hundes. Die dafür notwendige Wärmeenergie gewinnen Hunde aus der chemischen Energie, die in der Nahrung steckt (z.B. durch die Fettverbrennung). Damit die Wärme nicht verloren geht, ist ein Schutz vor Abkühlung gut. Hierzu dient dem Hund das Fell. Damit ihm nicht zu warm wird, hechelt er bei Bedarf. Dadurch wird die stark durchblutete Zunge abgekühlt und das darin enthaltene, gekühlte Blut verteilt sich im ganzen Körper. Durch diese Techniken ist die Innentemperatur unabhängig von der Außentemperatur.

  • Erläutere am Beispiel der Hunde die Merkmale, welche die Säugetiere einzigartig machen.

    Tipps

    Die kleinen Welpen sind hungrig und vertragen in den ersten Wochen nur Muttermilch.

    Säugetiere sind eine Tiergruppe, die sich durch Merkmale wie die Behaarung und das Säugen auszeichnet.

    Auch wenn der Embryo eines Kückens im Ei schon lebendig ist, beschreibt man diesen Vorgang nicht als lebendgebärend.

    Die Anzahl der Zitzen ist bei Tieren meistens größer, als die Anzahl der menschlichen Brustwarzen.

    Lösung

    Es gibt zwei Merkmale, die Säugetiere unverwechselbar machen. Das erste betrifft ihre außerordentlich hingebungsvolle Brutpflege. Muttertiere vorsorgen ihren Nachwuchs mit Muttermilch, die sie erst aufwendig selbst produzieren. Der Vorgang heißt Säugen. Viele Tiere wie Mücken legen Unmengen an Eiern, die sie sich selbst überlassen, ohne sie zu pflegen. Das zweite Merkmale der Säugetiere sind ihre einzigartigen Haare, die sich in ihrem Aufbau mit Haarwurzel deutlich von einfacheren „Haaren“ der Spinnen oder Brennnesseln unterscheiden. Lediglich das Lebendgebären ist ein Merkmal, das zwar alle Säugetiere besitzen, aber auch andere Tiere wie der Alpensalamander aufweisen. Dies ist jedoch außerhalb der Säugetiere eher die Ausnahme.

  • Ordne den allgemeinen Merkmalen von Menschen und Hunden ihre spezifische Ausprägung zu.

    Tipps

    Menschen und Hunde haben einige gemeinsame Merkmale. Bilde die Paare der jeweiligen Ausprägungen eines Merkmals von Hund und Mensch!

    Betrachte zum Beispiel die Schädel. Wie sehen sie bei Menschen aus und wie bei Hunden? Beide Male sind sie Teil des Knochenskeletts.

    Das Säugen zählt zwar auch zur Brutpflege, ist aber eine besondere Art der Brutpflege. Die Brutpflege von Hunden und vor allem von Menschen geht weit über das Alter hinaus, in dem die Nachkommen gesäugt werden.

    Lösung

    Mensch und Hund tragen beide das Merkmal der Behaarung, auch wenn es etwas anders aussieht. Darum gehört das braune Fellbüschel und die menschliche Kopfbehaarung, die hier einer Perücke ähnelt, zum Merkmal der Haare. Die säugende Hündin mit ihren Welpen und die Mutter mit ihrem Säugling säugen beide ihren Nachwuchs. Darum gehören diese Bilder zusammen zu Säugen. Obwohl der Hundeschädel anders geformt ist, als der menschliche Schädel, teilen sich beide das Merkmal, aus Knochen zu bestehen. Deshalb gehören diese zum Knochenskelett.

    Bitte beachte: Nur die Haare und das Säugen sind einzigartige Säugetiermerkmale. Das Knochenskelett und die Brutpflege kommen auch bei anderen Tieren vor.