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Reported Speech – Fragen, Befehle, Ratschläge, Bitten, Vorschläge 05:44 min

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Transkript Reported Speech – Fragen, Befehle, Ratschläge, Bitten, Vorschläge

Unglaublich aber wahr - Pedro Paparazzi hat es SCHON WIEDER geschafft. Er hat sich erneut in die Villa des Weltstars Pete Bread geschmuggelt, um die heißesten News zu bekommen. "What are you waiting for?" Wer schreit da so? Pedro hält die bedrohlich klingende Frage als morgige Schlagzeile fest. The man asked Pete what he was waiting for. Direkte Fragen - direct questions - werden in der indirekten Rede zu indirekten Fragen - indirect questions. Das einleitende Verb der indirekten Rede - hier ist es "asked" - verdeutlicht, dass es sich um eine Frage handelt. Das typische Satzzeichen einer Frage - das Fragezeichen - fällt in der indirekten Rede nämlich weg. Enthält die direkte Frage ein Fragewort - wie "what" - wird es in die indirekte Frage übernommen. Weitere Fragewörter sind z.B. "when", "how", "where", "why" und "who". Wenn das einleitende Verb der indirekten Rede im simple past steht, erfolgt auch bei einer Frage meist der "backshift of tenses". Das present progressive, "are waiting", wird eine Zeitstufe zurückgesetzt zum past progressive - "was waiting". Der Satzbau einer indirekten Frage stimmt mit dem eines Aussagesatzes überein. Das Subjekt - hier "he" - steht VOR dem Verb - hier "was waiting". IS THIS ALL? "The man wanted to know if this was all." Wenn eine direkte Frage KEIN Fragewort enthält, wird die indirekte Frage mit "if" oder "whether" eingeleitet. Doch auch hier verdeutlicht das einleitende Verb der indirekten Rede wieder, dass es sich um eine Frage handelt. Der "backshift of tenses" wandelt das simple present "is" zum simple past "was". Pedro hat Angst. Ist Pete Bread etwa in Gefahr? "Don't you dare leave." Die Lage spitzt sich zu! Wird Pete etwa als Geisel festgehalten? Oder ausgeraubt? "The man told Pete not to leave." Ein direkter Befehl - direct command - wird häufig mit "to tell somebody to do something" eingeleitet. Der Befehl wird in der indirekten Rede durch eine Infinitivkonstruktion wiedergegeben, hier ist es "not to leave". Daher durchläuft der Befehl an sich meist KEINEN backshift of tenses, da es den bei Infinitivkonstruktionen nicht gibt. "You need to give me something if you want me to let you go." Pedro hält fest: "The man advised Pete to give him something if he wanted him to let Pete go." Ähnlich verhält es sich bei Ratschlägen. Das einleitende Verb "advise" macht deutlich, dass es sich um einen Ratschlag handelt. Zugegebenermaßen einen recht bedrohlichen! Bei "advise sb to do sth" handelt es sich wieder um eine Infinitivkonstruktion, mit deren Hilfe der Ratschlag in die indirekte Rede gesetzt wird. Außerhalb der Infinitivkonstruktion durchlaufen die Verben wie gehabt den backshift of tenses. So wird aus dem simple present das simple past. "Can you leave me alone, please?" Endlich: Ein Lebenszeichen von Pete. Auch wenn das gar nicht gut klang. "Pete asked the man to leave him alone." Petes Bitte - request - wird in der indirekten Rede auch mithilfe einer Infinitivkonstruktion wiedergegeben. Um Bitten wiederzugeben, nutzt man oft die Formulierung "ask sb to do sth". Wie zuvor durchläuft das Verb, das Teil der Infinitivkonstruktion ist, keinen backshift of tenses. Zusammenfassend heißt es, dass Befehle, Ratschläge und Bitten in der indirekten Rede meistens mit Infinitivkonstruktionen gebildet werden. Innerhalb der Infinitivkonstruktionen gibt es KEINEN backshift of tenses. Wenn aber das einleitende Verb im simple past steht, dann müssen die Verben, die NICHT Teil der Infinitivkonstruktion sind, eine Zeitstufe zurückgesetzt werden. "Let's finish it here and now." DAS ist sie. DIE Schlagzeile des Tages! "The man suggested that they finish it there and then." Bei Vorschlägen - suggestions - wird oft "suggest" als einleitendes Verb genutzt. Danach darf KEIN to-infinitiv stehen. Damit unterscheidet es sich von den anderen Beispielen. Stattdessen kannst du eine Konstruktion mit that, should, oder das gerund verwenden. Pedro ist sich sicher - solche exklusiven und gefährlichen News gab es noch nie! ... oder doch nicht?