30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

do and make – Bedeutungsunterschied 04:40 min

Textversion des Videos

Transkript do and make – Bedeutungsunterschied

Am liebsten würde Flopsy van Giggles den ganzen Tag nur Faxen machen. Damit er bei all dem Spaß seine Pflichten nicht vergisst, hat ihm der Zirkusdirektor zwei Listen gegeben. Eine To-do-Liste und eine To-make-Liste. Aber warum braucht Flopsy zwei Listen? Die Verben "to do" und "to make" werden oft verwechselt, da beide im Deutschen als "machen" oder "tun" genutzt werden. Im Englischen gibt es aber einen kleinen Bedeutungsunterschied und dementsprechend auch eine unterschiedliche Verwendung von "do" und "make". Werfen wir einen Blick auf Flopsys To-make-Liste: "make breakfast"; "Make" bedeutet hier "machen" im Sinne von etwas herstellen oder zubereiten. Jeden Morgen macht sich Flopsy das gleiche Frühstück. "He makes the same breakfast every day." Auf den nächsten Punkt seiner To-make-Liste freut sich Flopsy ganz besonders: "make a noise"; Hier steht "make", weil Flopsy durch sein Handeln, das Drücken der Hupe, etwas bewirkt: "He is making a noise." Als Clown hat Flopsy natürlich eine weitere wichtige Aufgabe: "make somebody happy". Handelt es sich um das Auslösen von Gefühlen, wird ebenfalls "make" genutzt. "He makes granny happy." Weil es viele Ausnahmen für die Verwendung von "make" gibt, ist es am besten, wenn du wichtige Wendungen auswendig lernst. Auf Flopsys To-make-Liste stehen zum Beispiel noch: "make a phone call", "make a mistake" und "make new friends". Bestimmt ist dir schon aufgefallen, dass "make" zwar "machen" bedeuted, es aber nicht immer mit "machen" übersetzt wird. "To make a phone call" kann auf Deutsch zwar mit "einen Anruf machen" übersetzt werden, schöner klingt aber "einen Anruf tätigen" oder einfach nur "anrufen". "To make a mistake" heißt neben "einen Fehler machen" auch "einen Fehler begehen" oder "sich irren". "To make new friends" wird am häufigsten mit "neue Freunde gewinnen" oder "sich anfreunden" übersetzt. Da steht ja wirklich einiges auf Flopsys To-make-Liste. Und wie sieht es auf der To-do-Liste aus? "do the dishes"; "Do" bedeutet hier "machen" im Sinne von "eine bestimmte Aufgabe oder Tätigkeit ausführen". In diesem Fall Geschirr spülen. Flopsy muss auf jeden Fall noch das kleine Back-Chaos von heute morgen beseitigen. "He is doing the dishes." Der nächste Punkt auf Flopsys To-do-Liste heißt: "do the laundry". "Do" wird also oft im Zusammenhang mit Haus- oder Routinearbeiten genutzt. Aber seine Wäsche hat er doch gestern schon gewaschen! "He did the laundry yesterday." Oh nein! Was macht Flopsy denn jetzt? "What is he doing?" Hier steht ebenfalls "do", weil nicht ganz klar ist, was Flopsy da eigentlich macht. Es handelt sich also um eine Tätigkeit, die nicht näher bestimmt ist. Hmmm aber eigentlich ist doch ganz logisch, was Flopsy da macht. Quatsch eben! Er ist nun mal Clown von Beruf! Mit "What do you do?" kannst du auf Englisch nach dem Beruf fragen. "What do you do, Flopsy?" Das erste "do" ist hier das Hilfsverb, das du für die Bildung der Frage brauchst. Dieses "do" bedeutet "machen" oder "tun". Aber da steht doch noch mehr auf Flopsys To-do-Liste. "do some exercise", "etwas Sport treiben", "do homework", "Hausaufgaben erledigen" und "do somebody a favour", "jemandem einen Gefallen tun". So, jetzt hat Flopsy aber genug von den ganzen Aufgaben! Endlich kann er sich wieder seiner heimlichen Leidenschaft widmen: Extrem Clowning.

1 Kommentar
  1. hi

    Von Luofamilie, vor 2 Monaten

do and make – Bedeutungsunterschied Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video do and make – Bedeutungsunterschied kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, wofür do und make verwendet werden.

    Tipps

    Fülle zuerst die Lücken, bei denen du dir sicher bist.

    Hier siehst du ein Beispiel:

    He makes granny happy. – Er macht Oma eine Freude.

    Hausaufgaben machen ist eine bestimmte Tätigkeit. Auf Englisch sagst du do homework.

    Lösung

    Die Verben do und make heißen beide "machen", doch du verwendest sie für unterschiedliche Ereignisse:

    • mit make beschreibst du, dass etwas hergestellt oder zubereitet wird, dass etwas erzeugt wird oder dass Gefühle ausgelöst werden
    • do benutzt du, für Tätigkeiten (bestimmt oder unbestimmt), wie zum Beispiel Haus- und Routinearbeiten

  • Gib an, wie do und make im simple present konjugiert werden.

    Tipps

    Konjugieren heißt hier, das Verb an die Person anzupassen.

    Konjugieren kannst du zum Beispiel, indem du eine Endung anhängst.

    Um Verben im simple present zu konjugieren, musst du meistens nur eine Sache weglassen.

    Denk dran: He, she, it – das "s" muss mit!

    Lösung

    Konjugieren heißt, das Verb an die Person anzupassen.

    Um Verben im simple present, in der einfachen Gegenwart, zu konjugieren, musst du für die meisten Personen bloß das to weglassen: z.B. I do (the laundry) und They make (a cake).

    Für "he, she, it" musst du eine "s"-Endung anhängen: does und makes. Aber Vorsicht! Das Verb do wird unregelmäßig gebildet und braucht deshalb die Endung "-es"!

  • Vervollständige die Wendungen mit do und make.

    Tipps

    Ordne zuerst die Blätter zu, die du schon kennst.

    Do benutzt du für bestimmte und unbestimmte Tätigkeiten. Dazu zählen auch Hausarbeiten wie Staub saugen und Wäsche waschen.

    Mit make beschreibst du, dass etwas hergestellt oder zubereitet wird.

    So beschreibst du, dass Gefühle ausgelöst werden: This makes me sad.

    Lösung

    Do hilft dir dabei, Tätigkeiten zu beschreiben. Dazu gehört Wäsche waschen (do laundry) oder Sport treiben (do some exercise). Viele Wendungen solltest du dir am besten gleich merken, sobald du die Vokabeln in der Schule lernst:

    • dishes – Geschirr → to do the dishes – Geschirr spülen/den Abwasch erledigen
    Mit make beschreibst du, dass etwas hergestellt oder zubereitet wird (make breakfast). Auch das Auslösen von Gefühlen wird mit make beschrieben (make somebody happy).
    • Vorsicht! Die Wendung to make a phone call (einen Anruf tätigen) mag dir wie eine Tätigkeit erscheinen. Trotzdem nutzt du make!
    Es ist deshalb gut, häufige Wendungen im Kopf zu behalten und Besonderheiten auswendig zu lernen.

  • Bilde Redewendungen, die mit "machen" übersetzt werden.

    Tipps

    Nicht alle Ausdrücke, die im Deutschen "machen" enthalten, brauchen nur do oder make im Englischen. Es gibt auch noch andere Verben, die in bestimmten Redewendungen mit der Bedeutung "machen/tun" gebraucht werden.

    Du kannst die Verben auch vertauschen, wenn du dich vertan hast.

    Wird etwas hergestellt oder zubereitet, benutzt du meistens make – es gibt aber Ausnahmen!

    Lösung

    Diese Redewendungen muss man sich gut merken! Denn wie du siehst, heißt "machen" nicht gleich "machen". Besonders das Verb take wird – neben do und make – in Redewendungen häufig in der Bedeutung von "machen" verwendet.

    "Notizen machen" kannst du übrigens mit take notes oder mit make notes übersetzen.

  • Bestimme typische Wendungen mit do und make.

    Tipps

    Setze zuerst die Wörter ein, bei denen du dir sicher bist. Ordne dann die übrig gebliebenen Wörter zu.

    Entscheide zuerst, ob du für diese Wendung do oder make brauchst.

    Mit make beschreibst du, dass etwas hergestellt oder zubereitet wird (wie Speisen), dass etwas erzeugt wird (ein Geräusch) oder dass Gefühle ausgelöst werden.

    Do benutzt du z.B. für Haus- und Routinearbeiten: "do the laundry" – Wäsche waschen.

    Auch wenn im Deutschen oft nicht "machen" das Verb ist, musst du im Englischen trotzdem do oder make zum Übersetzen nutzen.

    Lösung

    Auch wenn es im Deutschen nicht "machen" heißt, musst du trotzdem in vielen Redewendungen do oder make nutzen. Zum Beispiel bei "eine Entscheidung fällen" – to make a decision."

    Manche englische Ausdrücke mit do oder make werden im Deutschen zu einem einzigen Verb: "do the shopping" – "einkaufen".

    Und einige englische Redewendungen musst du erst kennenlernen, um sie zu verstehen: "I'm doing better" wird nicht mit "Ich mache es besser", sondern mit "Mir geht es besser" übersetzt. Also gut merken!

  • Ermittle die passende Verbform im simple present.

    Tipps

    Entscheide dich zuerst für do oder make. Konjugiere das Verb dann entsprechend zu der im Satz zu findenden Person.

    Die Person des Satzes ist meist ein Personalpronomen wie you, oder ein Eigenname.

    Denk dran: he, she, it – das "-s" muss mit!

    Lösung

    Du benutzt do vorwiegend für Tätigkeiten wie zum Beispiel für Haus- oder Routinearbeiten. Dazu gehört do the cleaning – "sauber machen".

    Um auszudrücken, dass etwas hergestellt, zubereitet oder erzeugt wird, benutzt du das Verb make. Hierzu gehören unter anderem birthday cards, tea und music. Auch, wenn ein Gefühl ausgelöst wird, greifst du zu diesem Verb.

    Manche Ausdrücke musst du auswendig lernen: zum Beispiel übersetzt du "rechnen" mit do math.

    Und denke beim Bilden des simple present immer daran: he, she, it – das "-s" muss mit! Deshalb sollte es heißen: Jack always does the household chores. Hier brauchst du die Endung -es, da das Verb do unregelmäßig gebildet wird.