Lernen mit Spaß!

Verbessere deine Noten mit sofatutor!

Lernen mit Spaß!

sofatutor kostenlos testen!

Angebot könnte bald enden!
Angebot könnte bald enden!

Piccard und der Grund des Ozeans – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 24)

Du möchtest schneller & einfacher lernen?

Dann nutze doch Erklärvideos & übe mit Lernspielen für die Schule.

Kostenlos testen
Bewertung

Ø 4.7 / 30 Bewertungen

Die Autor*innen
Avatar
Es War Einmal Abenteurer Und Entdecker
Piccard und der Grund des Ozeans – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 24)
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Piccard und der Grund des Ozeans – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 24)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist bereits vieles entdeckt und erforscht: die Weltmeere, die tropischen Wälder, die Kontinente und bald auch die Pole. Doch was befindet sich über unserer Erde? Der Traum vom Fliegen, von der Höhe wird seit Ikarus und den Brüdern Montgolfier unentwegt geträumt. Im Jahre 1930 schlägt Auguste Piccard, er ist Professor an der Universität von Brüssel, alle Rekorde. Dank einer metallenen Druckkabine, die an einem Ballon hängt, gelingt es Piccard, zu der sagenhaften Höhe von 15800 m bis in die Stratosphäre aufzusteigen, zweimal so hoch wie die höchsten Gipfel des Himalaya. Danach zieht es Piccard in die Tiefe...

Transkript Piccard und der Grund des Ozeans – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 24)

Volle Kraft voraus, Segel in den Wind, unsere Fahrt beginnt in die Welt hinaus, suchen neues Land fern und unbekannt. Wir Entdecker fahren weit, fürchten weder Raum noch Zeit, immer geradeaus den Blick, weichen nie zurück, suchen nur das Glück. Volle Kraft voraus. Über das wilde Meer fahren wir daher, keiner hält uns auf. Trotzen selbst dem Wind, denn wer wagt gewinnt. Wir Entdecker sind bereit, finden Land zu jederzeit. Das ist was uns gefällt, die Welt. Volle Kraft voraus auf dem Ozean lauern die Gefahren. Das macht uns nichts aus. Denn wir folgen nur unser Träume Spur. Wir Entdecker wagen viel und erreichen unser Ziel. Wissen wir auch nie bestimmt, wer das Spiel gewinnt, was das Leben bringt, volle Kraft voraus. Alle Mann an Bord, denn wir fahren fort in die Welt hinaus. Neue Ufer sehen, das ist wunderschön. Wir Entdecker laden ein, uns zu folgen, steigt jetzt ein. Denn die große Fahrt beginnt. Ich dachte, dass die Forscher und Entdecker zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon überall waren. Sie hatten alle Meere befahren, alle Erdteile entdeckt und sich durch alle Tropenwälder durchgeschlagen. Sie waren am Südpol und am Nordpol, um alle Geheimnisse zu erforschen. Sie waren, na? Im Westen. Im Osten. Sogar Norden. Und im Süden. Ja, was bleibt denn da noch? Gar nicht mal so viel. Da bleibt gar nichts mehr, die Forscher können künftig zuhause bleiben. Und statt zu forschen eine Runde Doppelkopf kloppen. Ob ihr es glaubt oder nicht, es gibt noch viel zu entdecken, jede Menge. Es gibt bestimmt noch eine Menge in der Höhe. Und in der Tiefe. Es gab da einen Mann, der höher in die Höhen kam und tiefer in die Tiefen des Meeres als sonst jemand vor ihm. Viel höher? Viel tiefer? Wer war das? Wartet, wartet. Fangen wir oben an oder unten? Ich denke oben. Die Sache begann, Sekunde, gleich habe ich es. Wann war das? Ja, es war im Jahre 1783 in dem kleinen Städtchen Annonay. Dort lebten die Brüder Montgolfier. Der Rauch steigt auf. Und diese Wolke dort schwebt.? Das heißt, hängt in der Luft. Die Wärme bewirkt also, dass die Rauchwolke aufsteigt. Wenn das so ist, dann müsste man die Luft in einem Ballon doch nur erwärmen, damit er steigt. Versuchen wir es? Und jetzt lasst los! Schade eigentlich. Bauen wir einen größeren Ballon. Im selben Jahr ging der erste Heißluftballon, von nun an Montgolfiery genannt, in die Luft. Er stieg über 500 m hoch und flog in zehn Minuten etwa zweieinhalb Kilometer weit. Später benutzte man Wasserstoff und stieg höher und höher. Aber oben wird die Luft immer dünner und ab 7000 m wird es richtig gefährlich. Im Jahre 1875 sind sogar zwei Menschen erstickt. Danach hatte jahrelang niemand mehr den Mut, höher zu steigen. Aber an der Brüsseler Universität gab es einen Schweizer Professor. Und eines Tages… Professor Piccard macht es aber spannend. Was malt er denn da? Der Mount Everest ist mit einer Höhe von 8850 m der höchste Berg der Erde. Dort oben kann man kaum atmen. Bei 12.000 m beginnt die Stratosphäre, dort nimmt der Luftdruck ab, die Temperatur steigt an und die kosmische Strömung wird stärker. Aber leider war noch niemand in der Lage, das nachzumessen. Ja, junger Mann? Wieso war noch niemand da? Das wird wohl daran liegen, dass die Luft dort oben so dünn ist und man nicht mehr richtig atmen kann. Genauso ist es. Das heißt... Was hat der denn? Er überlegt. Pass auf, gleich vergisst er, dass wir hier sind. Verehrte Kollegen, in einer Kapsel aus Metall würde der Luftdruck konstant bleiben. Damit könnte ein Mensch in die Stratosphäre vordringen. Ausgeschlossen, weil die Kapsel nicht luftdicht zu schließen wäre. Das kleinste Leck würde den sicheren Tod bedeuten. Wenn die Wände der Kapsel dick genug sind, ist ein Leck ganz unmöglich. Also mich kriegt da bestimmt keiner rein. Das wird von Ihnen bestimmt auch keiner verlangen. Das Projekt ist interessant. Wir sollten es unterstützen. Aber das würde ein Vermögen verschlingen. Die belgische Regierung fördert die Wissenschaft und gibt das Geld. Was tragen Sie für eine seltsame Brille, Piccard? Meine neuste Erfindung. Für die Ferne klappe ich sie nach oben und zum Schreiben und Lesen nach unten. Mit meiner Brille sehe ich immer nah und fern, auch ohne Klappe. Man muss seinen Blick für das Wesentliche schärfen. Ich unterstütze das Projekt des Kollegen Piccard. Die Kapsel wird vollkommen schwarz gestrichen? Nur eine Seite. Es ist folgendermaßen: die Seite mit der schwarzen Farbe speichert die Wärme, während die helle Seite sie abweist. Wenn es zu kalt wird, wenden wir die schwarz gestrichene Seite der Sonne zu, um uns aufzuwärmen. Wenn es zu warm wird, machen wir es umgekehrt. Stopp, stopp, schön langsam meine Herren. Darf ich mal Ihre Starterlaubnis sehen? Die was? Sie brauchen eine Genehmigung. Haben Sie so einen Wisch? Nein, tut mir leid, Professor, und Sie? Nein, auch nicht. Dann gehen Sie hier nicht in die Luft. Und was ist da in dem Sack? Ballast, Herr Polizist. Mit anderen Worten Blei. Das wirft man ab, damit die Kapsel leichter wird, wenn man höher steigen will. Das Zeug lassen Sie dann fallen und wer vorbeigeht, kriegt es auf die Birne? Sehe ich so aus, als ob ich sowas zulasse? Was ist denn hier los? Die Leute haben keine Starterlaubnis und wollen von oben mit Blei schmeißen. Das ist nicht erlaubt. Da haben Sie Ihre Starterlaubnis. Rein in die Büchse. Leinen los. Klasse! Ich protestiere auf das aller Schärfste, mich einfach zu übergehen, verhaftet Sie alle. Wann starten wir denn endlich? Wir sind doch schon unterwegs. Ach so, sind Sie da auch sicher? Tatsächlich. Schon 2000 m. Das geht aber flott. Hach Herr je, der Isolator ist kaputt. Das bedeutet, wir haben ein Leck und die Luft entweicht. Du meine Güte, wie sollen wir denn ohne Luft atmen, wir müssen landen. Nein auf keinen Fall, ich werde das Leck zustopfen. Na bitte. Schon 6000 m, 6500, 9000 m. Bitte etwas Sauerstoff ablassen. Wir müssen den Luftdruck erhöhen. Jetzt können wir besser atmen, aber dafür frieren wir. Ich muss nur die Kapsel drehen, damit die Sonne die schwarze Seite aufheizen kann, und schon ist es warm. Mist, der Motor ist kaputt, warme Kleider. Kommt sofort. In der Kapsel schneit es. Das hat uns gerade noch gefehlt. Das liegt an dem gefrorenen Kondenswasser. 12.000 m. Geschafft, wir haben die Stratosphäre erreicht. Werfen wir Ballast ab, dann können wir vielleicht noch höher steigen. Junge, ist das warm, kaum zum Aushalten. Mal sehen, ob das Ventil funktioniert. Na ja, vielleicht haben wir Glück. Das Auslassventil des Wasserstofftanks ist blockiert, wir kommen nicht mehr runter. Wir müssen es unbedingt weiter versuchen, sonst macht der Ballon puff. Wir haben die 15.000 m Marke überschritten. So hoch ist bislang noch keiner gestiegen. Aber wie kommen wir wieder runter? Wir sitzen hier fest wie die Maus in der Falle. Wir müssen die Nacht abwarten. Der Ballon ist von der Sonne aufgeheizt worden und so hat sich der Wasserstoff ausgedehnt. Heute Nacht wird es kühler und der Ballon schlanker. Ich hoffe, das reicht, um wieder auf der Erde zu landen. Wo sind wir jetzt? Wir driften nach Süden ab. Und wie soll das weitergehen? Wir sind fast 15.800 m hoch. Das ist fast zweimal so hoch wie der Himalaja und hier in der Hütte ist es ganz schön heiß. Durchhalten. Wir haben nichts mehr zu trinken. Nicht die Geduld verlieren. 18:00 Uhr. Die Hitze hat schon etwas nachgelassen und der Sauerstoff reicht nur noch für vier Stunden. Hoffentlich kommen wir damit hin. Ja, wir gehen langsam runter. Ja, auf 13.000 m, aber das dauert. 22:30 Uhr. Ich stelle fest, wir sinken immer schneller, noch 9000 m. 8700, 8000. Wir können es riskieren, ich mache auf. Hier wird der Sauerstoff reichen. Ballast abwerfen, sonst prallen wir gegen den Berg und schnell die Sicherheitsmützen aufsetzen. Sobald wir Bodenkontakt haben, sofort die Ventile oben öffnen, damit der Ballon dann schnell schlapp wird. Mein Nase! Meine Ohren! Aufstehen mein Freund, die Morgensonne lacht. Wir marschieren jetzt ins Tal. Wo bin ich? Wir haben es geschafft. Versprichst du mir etwas, Auguste? Du darfst dein Leben nicht nochmal so aufs Spiel setzen. Denk an mich und die Kinder. Mal sehen, was sich machen lässt, Maria. Papa, wenn ich ein bisschen größer bin, darf ich dann auch mitfahren? Auguste Piccard war von der Höhe fasziniert und wollte immer höher und weiter hinauf. Es dauerte gar nicht lange und er konnte seinen eigenen Rekord überbieten. Er erreichte eine Höhe von 17.000 m. Aber damit nicht genug. Jetzt wollte er die Tiefe erforschen. Eine ulkige Brille. Wenn ich nur wüsste, wo ich die herhabe. In einer luftdichten Kapsel war es uns möglich, auf 17.000 m hochzusteigen. Herr Professor? Ja, junger Mann. Was ist mit dem Meer? Wie tief könnte man Ihrer Meinung nach tauchen? Eine gute Frage. Die tiefsten Tiefseegräben sind nach heutigem Kenntnisstand etwa 10.000 m tief. Haben Sie eine Ahnung, was für ein gewaltiger Wasserdruck da herrscht? Wenn meine Berechnung stimmt, sind das über 1000 Kilo pro Quadratzentimeter. Ich meine, das sind... Mit anderen Worten, eine Tonne. Sowas drückt einen Menschen platt wie eine Flunder. Platt, bis er nicht mehr piept macht. 1000 Kilo pro Quadratzentimeter, das stimmt. Da fällt mir etwas ein. Was hat er jetzt wieder? Er denkt über was nach. Eine kugelförmige Kapsel aus Metall könnte einem solch gewaltigen Wasserdruck sicher standhalten. In so einem Ding müsste man 10.000 m tief tauchen können. Bei 1000 Kilo Druck pro Quadratzentimeter? Das ist wohl nicht Ihr Ernst. Da zerdrückt es Sie wie eine Küchenwanze. Aber nicht, wenn man so dicke Stahlwände baut, die den Druck aushalten können. Dann wird die Kugel so schwer, dass sie auf den Meeresgrund sinkt und nie wieder auftaucht. Aber die Metallkabine meines Ballons ist doch auch aufgestiegen, oder? Ja, weil Ihr Ballon mit Wasserstoff gefüllt war, aber den können Sie unter Wasser nicht verwenden. Ich fülle ihn einfach mit Benzin. Das ist viel leichter als Wasser. Eine Art Unterwasserballon. Ich werde ihn Bathyskaph nennen, das Tiefseetauchen. Das Projekt wurde durch den Zweiten Weltkrieg verzögert. Aber dann, 1948 begannen die ersten Versuche. Der Chronometer wird morgen um Punkt zwölf die Gusseisenblöcke ausklinken. Und dann steigt das Ding auf. Er darf vor dem Tauchvorgang nicht verstellt werden, sonst macht es bumm. Ja, natürlich selbstverständlich. Demnach dürfte wohl alles bereit sein. Und den ersten Tauchversuch starten wir gleich morgen früh. Oh lala, diese Uhr geht ja falsch. Diese Blöcke wiegen 2 Tonnen. Löst man die Magnete, dann klinken die Gusseisenblöcke aus und das Ding steigt automatisch auf. Sie sind wie eine Sicherung. Schon fast 12:00 Uhr. Ich habe das dumpfe Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben. Ich glaube, jetzt weiß ich es wieder. Ich war an der Uhr, ich habe sie aus Versehen gestellt. Was denn für eine Uhr? Na diesen Chronometer. Ich bin untröstlich Monsieur Cousteau. Ich bin von klein auf daran gewöhnt, Uhren immer richtigzustellen. Sie kommen ja auch aus der Schweiz. Zum Glück hat der Bathyskaph das überstanden, also morgen nochmal. Ich werde den Anfang machen. Wer hat Lust, mit mir zu kommen? Ich! Ich! Dann müssen wir Lose ziehen. Hurra, ich habe gewonnen. Na gut, ich werde mich überzeugen, ob alles klar ist Monsieur. Eine fabelhafte Erfindung, muss ich schon sagen. Ja, damit kann man ungehindert tauchen und sich frei bewegen. Alles bestens, Sie können jetzt in die Kugel steigen. Vorwärts, Benzin einfüllen. Oh, sieh dir das an. Hübsch warm hier. Sehen Sie nur all die frischen Fische. Sehr interessant, nicht wahr? Was ist, noch immer nichts? Nein, nichts. Jetzt müssten sie langsam auftauchen. Sehen Sie, da vorn das Licht! Na endlich, sie sind heil zurück. Sie haben es geschafft. Seid ja vorsichtig. Ein winziger Funke genügt, und alles fliegt in die Luft. U-Boot rausziehen die Erste, Foto check, Film ab, Kamera läuft. Antenne weg, das müssen wir auf der Stelle ändern. Ich brauche Papier und Bleistift, nein zwei Bleistifte. Siehst du Jack, der Track Körper wurde mit Stahlbändern befestigt und in seinem Inneren befinden sich zwei Behälter und die enthalten mindestens 10 Tonnen Eisensplit. Ja, Vater. Mit diesem Bathyskaph werden sich mit Sicherheit die tiefsten Tiefen erforschen lassen, bis auf 10 km. Hey, Nie im Leben. Der Wasserdruck wird euch zerquetschen und das Wasser wird in die Kugel laufen. Das schafft ihr nie, ihr taucht nie wieder auf. Das ist der Wahnsinn. Ihr seid ja wohl plemplem. Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich das schon einmal gehört. Also los an die Arbeit. Wir lassen den neuen Bathyskaph in Italien bauen, im Stahlwerk von Terni. Pass gut auf. Wir bauen uns eine eigene Bathyskaph, und zwar in Toulon und damit tauchen wir tiefer als alle anderen. Sehen Sie Professor, diese Stahlkugel hält einen Wasserdruck von tausenden Tonnen stand, das können Sie mir glauben. Ach was, Millionen, Milliarden. Na gut, nur 1000. Also dann abtauchen. Wir werden alle Tiefenrekorde brechen. Und wer es nicht glaubt, der wird es schon sehen. Sehr gut, wir sinken etwa 1 m/s. Sieh nur, eine Riesenkrake. Hallo Guiseppe, können Sie mich verstehen? Sehr gut Professor, gute Verbindung. Was ist das? Das ist bestimmt ein Delphin, der hat so etwas noch nie gesehen. Wir sind in 1000 m Tiefe. Was da aussieht wie Flocken, sind Millionen winziger Tierchen und Pflanzen. Wir nennen sie Plankton. Dunkel hier unten, das Sonnenlicht kommt ja auch nie hier an. Aha, 1500m. Wir sinken weiter, toll. Wir sind bei 3000 m. Bald auf den Meeresgrund. In Ordnung. Ich werde etwas Ballast abwerfen, dann sinken wir langsamer. Mach das, ich stell das Bodensonar an. Jetzt sind es noch 100 m. 90, 80. Oh la la, das geht zu fix, wirf Ballast ab. Wir sind schon fast unten, sieh mal. 3500 m tief. Das ist enorm, so tief ist noch keiner gekommen. Wir sind 2100 m tief. Damit brechen wir sämtliche Rekorde. Jawohl, der absolute Rekord. Und damit sind wir die Größten. Wirf noch ein wenig Ballast ab, ich möchte langsam über den Grund gleiten. Auch ohne einen Sonnenstrahl und bei einem so gewaltigen Wasserdruck ist noch Leben möglich. Es gibt noch so viel zu entdecken. Ich schlage vor, dass wir langsam auftauchen. Das Benzin kühlt ab und verliert an Volumen. Ja, du hast recht, beeilen wir uns. Wo sind die, wo stecken sie nur? Sie müssten schon längst wieder zu sehen sein. Wir sind schon oben. Jetzt machen wir uns die Ausgangsschächte mit Druckluft frei. 3500 m tief. Wir waren in einer Tiefe von 2100 m. Diesen Rekord wird so schnell keiner schlagen. Der absolute Weltrekord. Herein. Danke. Professor Auguste Piccard erreichte mit seinem Sohn Jack an Bord der Trieste eine Tiefe von 3500 m. Nun müsste es uns noch gelingen, den tiefsten Graben der Welt zu erobern, und zwar den Mariannengraben. Aber wir haben kein Geld mehr. Die Amerikaner würden die Trieste gern kaufen und mich als Piloten übernehmen. Jack, nimm das Angebot an, das ist unsere letzte Chance. Ich meine natürlich deine.Iin meinem Alter kann ich mir so etwas nicht mehr zumuten. Der Mariannengraben liegt vor der Insel Goa im Pazifik und ist mit 11.000 m Tiefe der tiefste Graben der Erde. Der Wasserdruck ist dort unten gewaltig, zermalmend, vernichtend. Und wie steht es mit den Haien? Die werden uns nicht anknabbern. Ich werde schon mal die elektrischen Systeme prüfen. Sag bitte Leutnant Gonowell, es geht gleich los. Leutnant, Jack erwartet Sie. Okay, Body. Kommen Sie, es ist soweit, wir gehen gleich runter. Startzeit 8:23 Uhr. Na dann, viel Glück. Tauchgeschwindigkeit 1 m/s. In etwa 5 Stunden müssten wir unten sein. Ist alles in Ordnung? Wie tief seid ihr jetzt? Ja, alles in Ordnung. Wir sind in 2000 m Tiefe und wir sinken weiter. Es ist 11:30 Uhr. 7000 m. Wir drosseln das Tempo. 11:44 Uhr, 8200 m Was ist denn das? Der Wasserdruck ist dabei, die Kugel zu verformen, sie wird kleiner und die Farbe platzt ab. Wir haben 10.000 m erreicht. Ich drossele etwas. Noch etwa 50 m bis zum Ground. 40, 20, 15 m. Sieh dir das an. In dieser Tiefe gibt es sogar noch Lebewesen. Unbelievable! Ist das nicht super Jacky, dieses Bullauge hält einen Druck von 50 Tonnen stand. 13 Uhr und 6 Minuten. Gleich werden wir aufsetzen. Wir sind unten. Wir haben den Grund des Mariannengrabens erreicht. Einfach fantastisch. Die da oben würden Augen machen. Tieste,Trieste. Wir haben euch verstanden, gratuliere. Die tiefste Stelle, ist das nicht unglaublich? Das hat vor uns noch nie ein Mensch erreicht. Ganz schön frisch hier unten. Wir sollten wieder auftauchen. Ich werfe Ballast ab. Gleich geht es los. Mamma Mia seit 13:06 Uhr habe ich nichts mehr gehört. Da muss was passiert sein. Bravo, bravo. Der 23. Januar 1960 ist ein historischer Tag. Wir waren 11 km tief unten und dieser Rekord wird niemals gebrochen. Wer weiß, sag nie niemals. Niemals, weil es in keinem der Weltmeere einen tieferen Graben als den Mariannenraben gibt. Ja, stimmt, tiefer als 11.000 m ist nie jemand getaucht. Diese Piccards waren da unten in die Ersten. Man kann sie als Wegbereiter der Tiefseeforschung ansehen. Durch sie wissen wir, wie viel es im Meer zu entdecken gibt. Am Meeresboden sind Berge und sogar Vulkane zu finden. Es gibt fantastische Lebewesen, denen das heiße Wasser aus dem Erdinneren nichts ausmacht. Die seltsamsten Tiere leben dort. Riesige Kraken von 20 m und länger. Sie flüchten bis in eine Tiefe von 2000 m, um sich vor ihren Feinden, den Pottwalen, in Sicherheit zu bringen. Lied: Volle Kraft voraus. Über das wilde Meer fahren wir daher in die Welt hinaus. Suchen neues Land, fern und unbekannt. Wir Entdecker fahren weit. Fürchten weder Raum noch Zeit. Immer geradeaus den Blick, weiche nie zurück. Suche nur das Glück. Volle Kraft voraus. Die Geschichte hier ist, ich sage dir, lange noch nicht aus. Denn wir folgen nur unser Träume Spur. Eine neue Welt entsteht, wenn das Leben weitergeht, denn Entdecken ist schön, so schön.

Piccard und der Grund des Ozeans – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 24) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Piccard und der Grund des Ozeans – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 24) kannst du es wiederholen und üben.
  • Wann ging der erste Heißluftballon der Gebrüder Montgolfier in die Luft?

    Tipps

    1873 lebten die Gebrüder Montgolfier nicht mehr.

    Lösung

    Im Jahr 1783 konnte der erste Heißluftballon der Gebrüder Montgolfier erfolgreich in die Luft starten.
    Dazu erwärmten sie die Luft, sodass diese nach oben stieg.
    Später benutze man dazu Wasserstoff statt Luft.

  • Was passierte, als Piccard mit der Kapsel flog?

    Tipps

    Das erste Problem auf der Reise war ein Leck in der Wand.

    Lösung

    Piccard und sein Begleiter machten sich auf den Weg. Dabei gab es viele Probleme. Piccard fand ein Leck in der Wand der Kapsel und stopfte es zu.
    Sie stiegen immer schneller. Bald überschritten sie die Höhe von 15000 Metern. Doch am Ende landeten sind sie wieder heil.

    Damit war Piccard der erste Mensch, der mit einem Ballon in diese Höhe flog.

  • Was passierte in den verschiedenen Jahren?

    Tipps

    Nach dem Zweiten Weltkrieg unternahm Piccard die ersten Tauchversuche. Der Zweite Weltkrieg war 1945 zu Ende.

    Lösung
    • Der erste Heißluftballon der Gebrüder Montgolfiere stieg erfolgreich in die Luft. (1783)
    • Piccard stieg mit seiner Stahlkapsel in die Luft. (1931)
    • Die ersten Tauchversuche von Piccard begannen. (1948)
    • Piccards Sohn erreichte den Grund des Marianengrabens. (1960)
  • Warum wollte Piccard Benzin nutzen, um mit seiner Stahlkapsel wieder aufzutauchen?

    Tipps

    Das Tauchboot von Piccard hatte noch keinen Motor.

    Lösung

    Als Piccard plante, mit einer Kapsel auf den Grund des Marianengrabens zu sinken, musste er auch überlegen, wie er wieder an die Meeresoberfläche auftauchen konnte. Er entschied, Benzin zu nutzen. Benzin ist leichter als Wasser. So schuf Piccard eine Art Unterwasserballon und konnte so aus der Tiefe des Meeres ohne Motor wieder auftauchen.

  • Bei welcher Tiefe erreichten Piccard und sein Sohn den Meeresgrund?

    Tipps

    Im Jahre 1953 tauchten Piccard und sein Sohn mehr als 2000 m tief.

    Lösung

    Piccard und sein Sohn tauchten 3500 m bis zum Grund des Marianengraben.
    Das hatte zuvor noch niemand geschafft.
    Sogar so tief im Meer, ohne Licht und bei hohem Wasserdruck konnten sie noch Lebewesen entdecken.

  • Was weißt du über den tiefsten Ort des Meeres?

    Tipps

    Der tiefste Ort im Meer ist mehr als 10000 Meter tief.

    Lösung

    Um diese Aufgabe zu lösen, musst du die Lücken mit den passenden Informationen füllen.

    • Der tiefste Ort im Meer ist der Marianengraben.
    • Er ist 11000 Meter tief.
    • Am Meeresgrund sind Berge und Vulkane zu finden.
    • Der erste Mensch, der am tiefsten Ort des Meeres war, ist der Sohn von Piccard.
30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
und vollen Zugriff erhalten auf

2.666

sofaheld-Level

6.196

vorgefertigte
Vokabeln

10.806

Lernvideos

43.923

Übungen

38.639

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer*
innen

laufender Yeti

Inhalte für alle Fächer und Klassenstufen.
Von Expert*innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden