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Alexander der Große – es war einmal ein Abenteurer und Entdecker (Folge 2)

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Es War Einmal Abenteurer Und Entdecker
Alexander der Große – es war einmal ein Abenteurer und Entdecker (Folge 2)
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Alexander der Große – es war einmal ein Abenteurer und Entdecker (Folge 2)

Wer war Alexander der Große?

Alexander der Große trug nicht aufgrund seiner körperlichen Größe diesen Namen, sondern wegen des großen militärischen Erfolgs. Er dehnte das Reich, das sein Vater aus dem eher unbedeutenden Makedonien geschaffen hatte, über Griechenland hinaus bis nach Indien aus.

Sein Vater hatte davor Krieg gegen die griechischen Stadtstaaten geführt und sie im Jahr 337 v. u. Z. (vor unserer Zeitrechnung) im sogenannten Korinthischen Bund unter seiner Führung vereint. Schon hierbei hatte ihn sein Sohn tatkräftig unterstützt.

Griechenlands mächtiger Nachbar war das Persische Großreich. Die griechischen Kolonien in Kleinasien standen unter persischer Herrschaft; das griechische Mutterland selbst hatte eine persische Invasion zu Beginn des 5. Jahrhunderts v. u. Z. abwehren können.

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Alexander der Große war ein weltberühmter Herrscher der Antike. Er lebte von 356 v. u. Z. (vor unserer Zeitrechnung) bis 323 v. u. Z.

Alexander der Große – Steckbrief

Alle Jahresangaben sind vor unserer Zeitrechnung!
20.07.356 Alexander wird als Sohn des makedonischen Königs Philipp II. geboren.
336/335 Alexander wird nach der Ermordung seines Vaters makedonischer König und sichert durch die Niederschlagung von Rebellionen in Griechenland die Vormachtstellung Makedoniens im korinthischen Bund.
334 Beginn des Perserfeldzugs: Das ursprüngliche Ziel, die Befreiung Kleinasiens, ist innerhalb eines Jahres erreicht. Alexander zieht weiter.
333 Bei Issos steht Alexander erstmals dem persischen Großkönig Dareios III. direkt in der Schlacht gegenüber. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit der Perser gewinnt Alexander.
332/331 Alexander besetzt Ägypten und gründet die Stadt Alexandria.
331–326 Alexander zieht den Unmut der makedonischen Generäle immer mehr dadurch auf sich, dass er eine Verschmelzung der makedonisch-griechischen Kultur mit der Kultur der eroberten Länder anstrebt.
326 Nach der Eroberung des Persischen Großreichs wendet sich Alexander nach Indien. Eine Meuterei seiner Soldaten zwingt ihn schließlich zur Umkehr nach Persien.
10.06.323 Alexander stirbt unter ungeklärten Umständen.

Alexander der Große – Biografie

Alexander der Große – frühe Jahre

Alexander der Große lebte von 356 bis 323 v. u. Z. Er wurde in Makedonien, einem Königreich nördlich von Griechenland, geboren und war der Sohn von König Philipp II. von Makedonien. Alexanders Mutter Olympia war der festen Überzeugung, ihr Sohn sei unsterblich, da er vom Göttervater Zeus gezeugt sei und von Achilles abstamme. Sein Vater prophezeite, er werde unzählige Gebiete erobern und ein großes Reich erschaffen. Sicher halfen ihm diese Ansichten immer wieder, aus seinen Feldzügen als Sieger hervorzugehen – bis ihn im Alter von 33 Jahren unter nicht ganz geklärten Umständen der Tod ereilte.

Alexander der Große hatte zunächst keine Geschwister und war daher Thronfolger Makedoniens. Um ihn auf die Position des Königs vorzubereiten, wurde der Philosoph Aristoteles als Prinzenerzieher geholt, der Alexander dazu anhält, sein Temperament zu zügeln und Vernunft walten zu lassen.

Im Jahr 339 v. u. Z. heiratet sein Vater Philipp in zweiter Ehe Cleopatra (nicht zu verwechseln mit der berühmten ägyptischen Königin, die zu Zeiten Caesars lebte, also knapp 300 Jahre später) und Alexander muss nach einem Streit den Palast verlassen. Er geht zu seiner Mutter Olympia, die nach wie vor davon überzeugt ist, Alexander sei durch Zeus’ Blitz unsterblich. Nach der Ermordung Philipps im Jahr 336 v. u. Z. wird Alexander nach einigem Hin und Her zum König gekrönt.

Alexander der Große – der Persienfeldzug

Zwei Jahre später stellt Alexander Griechenlands bis dato größte Streitmacht zusammen und fällt mit seinem Heer in Asien ein. Obwohl die Perser mit dreimal so vielen Kämpfern antreten, gelingt es Alexander dem Großen durch einen klugen Überraschungsangriff, die persische Armee zu überlisten.

Trotz Aristoteles’ Ermahnungen, er solle sich beherrschen, vertraut Alexander auf die Götter und geht durch seine tollkühne Art als Sieger hervor. Nach seinem gewaltigen Sieg am Granikos gilt Alexander der Große als Retter Kleinasiens und dringt immer weiter ins Landesinnere vor.

In Gordion, in der Nähe der heutigen türkischen Hauptstadt Ankara, befand sich der Streitwagen des phrygischen Königs Gordios, an dem sich der gordische Knoten befand, der die Deichsel des Wagens untrennbar mit dem Zugjoch befand. Wer diesen Knoten lösen konnte, würde Herrscher Asiens werden, so die Prophezeiung eines Orakels. Viele Männer hatten sich schon daran versucht. Alexander soll das Problem gelöst haben, indem er den Knoten mit dem Schwert zerschlug. Aus der Sicht seiner Männer konnte Alexander nun nichts mehr aufhalten.

In der Schule lernte man früher den Spruch „Drei, drei, drei, bei Issos Keilerei“. Obwohl die Perser zahlenmäßig weit überlegen waren, gewinnt der furchtlose Alexander durch eine schlaue Taktik die Schlacht bei Issos im Jahr 333 v. u. Z. Zeitgleich erobert sein General Parmenion Damaskus. Nun steht das Tor zu Persien offen, aber Alexander wendet sich nach Ägypten und vergrößert sein Reich bis nach Alexandria.

Alexander der Große – bis nach Indien und in den Tod

Bei der Schlacht von Gaugamela im Jahr 331 v. u. Z. erleiden die Perser eine erneute Niederlage und der Erfolg steigt Alexander dem Großen langsam zu Kopf. Er wird in den Augen seiner makedonischen und griechischen Gefolgsleute immer sonderbarer, maßloser und unberechenbarer. Dabei dürfen wir allerdings nicht vergessen, dass Alexander an einer Verschmelzung der Kulturen interessiert war, also die griechisch-makedonische Kultur mit den Kulturen der unterworfenen Gebiete zusammenführen wollte. Das allein fanden seine Landsleute nicht gut.

Alexanders Heer drang im Jahr 330 v. u. Z. bis zum Hindukusch vor. Die Soldaten haben viele Siege errungen, Großkönig Darius III. ist tot und das Heer erschöpft. Unruhe macht sich breit. Alexander der Große verliert den Sinn für die Realität und trifft immer mehr Fehlentscheidungen: Er lässt seinen Freund Philotas und den treuen General Parmenion hinrichten.

Alexanders Verschmelzungspolitik wird beispielsweise dadurch deutlich, dass er im Jahr 328 v. u. Z. die persische Hofzeremonie einführte, die unter anderem die Proskynese seiner Gefolgsleute verlangte – also, dass sie sich ihm zu Füßen werfen mussten.

Im Jahr 324 v. u. Z. ließ er eine Massenhochzeit organisieren, bei der angeblich zehntausend Griechen/Makedonier mit zehntausend einheimischen Frauen verheiratet wurden.

Mittlerweile haben Alexanders Soldaten über 20 000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt und zahlreiche Seewege erschlossen sowie Handelsstädte gegründet.

Im Jahr 323 v. u. Z. wird Alexander der Große zu Grabe getragen. Ob ihn die Malaria tötete oder er aufgrund seiner ausschweifenden Art und seines Jähzorns vergiftet wurde, ist unklar. Alexander der Große hinterließ keine ehelichen Kinder.

Alexander der Große – Ehefrauen und Beziehungen

Das heißt aber nicht, dass Alexander nicht verheiratet war. Im Gegenteil: Er hatte mehrere Ehefrauen – und das sogar gleichzeitig. Sein erstes Kind hatte er mit Barsine, der verwitweten Tochter eines persischen Adligen, war aber nicht mit ihr verheiratet. Mutter und Kind wurden nach Alexanders Tod vom neuen makedonischen König ermordet. Das gleiche Schicksal ereilte seine erste offizielle Ehefrau, Roxane, die ihrerseits allerdings nach der Geburt ihres Sohnes die beiden weiteren Ehefrauen Alexanders (die er bei der Massenhochzeit in Susa geheiratet hatte) hatte ermorden lassen. Wenn gesagt wird, dass Alexander kinderlos starb, heißt das: Mit der Mutter seines ersten Sohns war er nicht verheiratet, die Mutter seines zweiten Sohns war hochschwanger, als Alexander starb.

Alexander hatte auch einen sehr engen Freund, Hephaistion, der seine Politik der Völkergleichberechtigung vorbehaltlos unterstützte. Als dieser starb, war Alexanders Trauer so groß, man müsste fast sagen grenzenlos, dass man schon zu Alexanders Lebzeiten davon ausging, dass die beiden Männer ein Paar waren.

Alexander der Große – sein berühmtes Pferd

Es gibt viele Legenden, also im Laufe der Zeit ausgeschmückte Geschichten, um Alexander. Eine davon betrifft sein Pferd, Bukephalos. Alexander soll im Alter von etwa zehn Jahren das als unzähmbar geltende Pferd geritten haben, nachdem er erkannt hatte, dass es Angst vor seinem eigenen Schatten hatte. Er musste das Pferd nur so drehen, dass es den Schatten nicht mehr sah. Sein Vater soll daraufhin gesagt haben:

„Geh, mein Sohn, suche dir ein eigenes Königreich, das deiner würdig ist. Makedonien ist nicht groß genug für dich.“

Das Pferd blieb ihm bis zu seinem Tod 326 v. u. Z. ein treuer Gefährte und erhielt ein eigenes Grabmal. Es soll außer Alexander auch keinen anderen Reiter geduldet haben. Vermutlich ist Bukephalos das berühmteste Pferd der Antike.

Alexander der Große – Wirkung

Alexanders Eroberungsfeldzüge hatten eine große weltgeschichtliche Bedeutung. Da er nach der Eroberung eines Gebiets stets einen ihm getreuen Verwalter dort als Herrscher einsetzte, schuf er ein zusammengehöriges Weltreich auf der Grundlage griechisch-makedonischer Kultur. Nach seinem Tod stritten sich seine Generäle um die Nachfolge und es bildeten sich im Laufe der Zeit drei eigenständige Königreiche mit Generälen Alexanders als König. Die letzte Urahnin eines dieser sogenannten Diadochen („Nachfolger“) war die bereits erwähnte Kleopatra VII., deren großer Bruder Ptolemaios XIII. war. Der erste Diadochenkönig Ägyptens war Ptolemaios I.

Alexander gilt als der Begründer des Zeitalters des Hellenismus. Hellas ist der griechische Name für Griechenland. Im Hellenismus erblühte die griechische Kultur rund ums Mittelmeer in allen Bereichen von Kunst und Wissenschaft. Zentrum war das ägyptische Alexandria mit seiner berühmten Bibliothek.

Erst die Römer beendeten das Zeitalter des Hellenismus, als sie nach und nach die Diadochenreiche eroberten oder zu Verbündeten machten.

Die Ausbreitung des Reichs Alexanders des Großen kannst du auf dieser Karte verfolgen. Zur Orientierung sind einige Länder angegeben, die heutzutage in den entsprechenden Gebieten liegen:

Das Reich Alexanders des Großen

Alexander der Große – Tod

Die Umstände von Alexanders plötzlichem Tod sind bis heute ungeklärt. Nach einer Feier mit viel Alkohol erkrankte er an einem Fieber, an dem er schließlich starb. Als Todesursachen werden eine Alkoholvergiftung, Malaria und West-Nil-Fieber diskutiert. Denkbar ist auch eine Vergiftung mit Weißem Germer, einer giftigen Pflanze, die damalige Ärzte verabreichten, um Erbrechen und Durchfall herbeizuführen, wovon man sich eine heilende Wirkung versprach. Es ist also denkbar, dass seine Ärzte ihn – entgegen ihrer Absicht – durch wiederholte Gabe der „Medizin“ umgebracht haben. Es gibt aber auch Spekulationen, dass er ermordet wurde.

Alexander der Große – Grab

Alexander wurde nicht, wie er es sich gewünscht hatte, im Ammontempel in der Oase Siwa in Ägypten begraben, sondern zunächst in Memphis (Ägypten) und dann in einem prächtigen Grab in Alexandria. Das Grab ist heute nicht mehr auffindbar. Bereits im fünften Jahrhundert unserer Zeitrechnung scheint das Wissen über den Ort des Grabs verloren gegangen zu sein.

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Alexander der Große – Zusammenfassung

  • Alexander der Große war der Sohn des makedonischen Königs Philipp II., der Griechenland unter makedonische Führung zum Korinthischen Bund zusammengeschlossen hatte.

  • Alexander eroberte in einem über zehnjährigen Feldzug das Persische Großreich sowie Ägypten.

  • Alexander verfolgte offenbar eine Vision der Völkerverschmelzung und sorgte durch seine Eroberungen für eine Verbreitung der griechischen Kultur rund ums Mittelmeer und in den Nahen Osten.

  • Das Zeitalter der kulturellen Blüte, der sogenannte Hellenismus, dauerte bis ins erste Jahrhundert v. u. Z.

  • Alexander starb unter ungeklärten Umständen im Alter von 32 Jahren.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Alexander der Große

Wer war Alexander der Große (Kurzfassung)?
Warum war Alexander der Große so erfolgreich?
Warum wurde Alexander der Große so genannt?
Welche Länder eroberte Alexander der Große?
Wie viele Soldaten hatte Alexander der Große?
Woher stammte Alexander der Große?
War Alexander Grieche?
Warum hat sich Alexander der Große als Herakles abbilden lassen?
Welche Ziele hatte Alexander der Große?
Was geschah nach dem Tod von Alexander dem Großen?
Wie heißen die Nachfolger Alexanders?
Wann und wo starb Alexander der Große?
Warum zog Alexander der Große los, um die Welt zu erobern?
Wo befindet sich das Grab Alexander des Großen?
Welche Sprache hat Alexander der Große gesprochen?
Wie groß war Alexander der Große?

Transkript Alexander der Große – es war einmal ein Abenteurer und Entdecker (Folge 2)

“Volle Kraft voraus. Segel in den Wind. Unsere Fahrt beginnt. In die Welt hinaus. Suchen neues Land. Fern und unbekannt. Wir Entdecker fahren weit. Fürchten weder Raum noch Zeit. Immer geradeaus den Blick. Weichen nie zurück. Suchen nur das Glück. Volle Kraft voraus. Über das wilde Meer. Fahren wir daher. Keiner hält uns auf. Trotzen selbst dem Wind. Denn wer wagt gewinnt. Wir Entdecker sind bereit. Finden Land zu jeder Zeit. Das ist was uns gefällt. Die Welt. Volle Kraft voraus. Auf dem Ozean lauern die Gefahren. Das macht uns nichts aus. Denn wir folgen nur unserer Träume Spur. Wir Entdecker wagen viel. Und erreichen unser Ziel. Wissen wir auch nie bestimmt, wer das Spiel gewinnt. Was das Leben bringt. Volle Kraft voraus. Alle Mann an Bord, denn wir fahren fort. In die Welt hinaus. Neue Ufer sehen. Das ist wunderschön. Wir Entdecker laden ein, uns zu folgen. Steigt jetzt ein. Denn die große Fahrt beginnt.” "400 Jahre vor unserer Zeitrechnung beherrschten die Perser die damalige Welt. Das einst so mächtige Griechenland, kann sich gegen diesen weiter vorrückenden Feind nicht mehr wehren. Da ist ja der traurige Rest. Seht nur, im Vergleich zum Riesenreich der Perser, ist es geradezu winzig.” "Nicht zu fassen. Ist ja winzig klein.” "Von so etwas Kleinem nimmt man keine Notiz.” "Da sprichst du wohl aus Erfahrung.” "Das muss nicht sein. Vor allem dann nicht, wenn ein einzelner Mann den Lauf der Geschichte ändern kann.” "Genau. Richtig. Genau.” "Aber greifen wir dem Verlauf der Dinge nicht so weit voraus.” "Und wieviel kostet das Prachtexemplar?” "Zwölf Goldstücke.” "Das ist ein stolzer Preis.” "Gebieter, er ist wie Ihr. Von edelstem Gemüt.” "Wir brauchen einen Reiter. Du da, versuche dein Glück.” "Höre auf dich totzulachen. Und zeige mir erst einmal, was du kannst.” "Nein, danke. Reiten war noch nie meine große Leidenschaft.” "Dann machst du es zu deiner Leidenschaft.” "Machen wir aus der Not eine Tugend. Wir sind ja flexibel. Mein armes Kinn. Tut das weh.” "Diesen Teufelsbraten möchte ich nicht einmal geschenkt haben.” "Mich würde er nicht abwerfen.” "Was sagst du da? Das meinst du doch nicht im Ernst, mein Sohn?” "Oh, doch. Die Jungs haben eben keine Ahnung von Pferden. Man darf es Ihnen nicht verübeln.” "Du trägst ganz schön dick auf.” "Lasse mich mal ran. Fällt dir irgendetwas an diesem Pferd auf? Es hat Angst vor seinem Schatten. So. Und das noch. Und drauf. Na komm, jetzt zeigen wir es ihnen.” "Ja, nicht schlecht.” "Schneller, schneller. Und zurück. Schneller. Ja. Brav. Ja. Es ist wirklich ein prachtvolles Tier. Und jedes einzelne Goldstück wert.” "Mein Sohn. Du wirst eines Tages ein gewaltiges Reich erobern. Unser Makedonien wird zu klein für dich werden.” "Alexander gab diesem Pferd den Namen Bukephalos. Und auf seinem Rücken durchstreifte er Länder, in die sich vorher noch keiner gewagt hatte.” "Eine Frage Meister. Wo genau liegt denn dieses Makedonien?” "Das Macedonia Philips ist ein kleines Land. Und es liegt im Norden Griechenlands. Doch wie sein Vater vorhergesagt hat, eroberte der junge Alexander innerhalb weniger Jahre ein Riesenreich. Das Größte, das es je gab.” "Hat er das alles ganz alleine erobert?” "Nein, Pierot. Eine Menge Leute haben ihm dabei geholfen. Vor allem ein Mann übte großen Einfluss auf ihn aus. Leider hat er nicht genug auf ihn gehört. Und das war schade.” "Und wer war dieser Mann?” "Das war ein großer weiser Mann. Er hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit mir.” "Aristoteles, da bist du ja. Ich brauche deine Hilfe.” "Philipp von Makedonien. Seid gegrüßtos. Wie kann ich euch dienen?” "Mein Sohn Alexander muss auf seinen Beruf als König vorbereitet werden.” "Warumos seid ihr ausgerechnet auf mich gekommen?” "Weil du und Platon die größten Philosophen unter der Sonne seid.” "Ich finde, ein König muss ebenso tapfer wie weisen sein. Ich nehme den Auftrag mit Freuden an. Vor der Erkenntnisos steht die Wahrnehmung. Mithilfe derer können wir feststellen, was ist oder was zu sein scheint. Was wir durch unsere Sinne wahrnehmen, muss mittels der Vernunftos erklärt werden. Nur sie mag den hinter der Wahrheit verborgenen Sinn zu erkennen. Seht nach vorne. Sagen euch eure Sinne nicht, dass die Erde flach ist?” "Flach wie ein Brett mit ein paar Bergen und Tälern.” "Hast du schon einmal eine Mondfinsternis gesehen?” "Ja, ich erinnere mich. Einmal lag der Mond teilweise im Dunkeln.” "Du meinst, er lag im Dunkeln des Erdschattens. Male es auf. Wie kann die Finsternis uns einen Halbkreis beschreiben. Wo die Erde doch angeblich flach ist.” "Die Erde ist gar nicht flach. Sie ist rund wie eine Kugel.” "So istos.” "Und wie groß ist sie?” "Tausendos, 10.000 Mal größer als Makedonien.” "Das heißt also, dass unser Land winzig klein ist.” "Da. Ihr neunmalklugen Besserwisser seht selbst wie flach, flach die Erde ist.” "Zu Hilfe. Bitte rettet uns.” "Sprichos mein Freund, was bedroht euch?” "Das ist ein Löwe. Er kommt aus den Bergen, und hat eines unserer Schafe geschlagen.” "Ein Löwe. Kein Problem. Den mache ich mit bloßen Händen fertig.” "Das ist kein Zeichen von Mut oder Vernunftos.” "Soll das etwa heißen, ich wäre feige?” "Ein Feigling weicht der Gefahr aus, und fügt sich in sein Schicksal. Der Tollkühne begibt sich ohne nachzudenken in Gefahr. Der wahrhaft Mutige sieht der Gefahr ins Auge. Und bedient sich seiner Vernunftos. Einem Löwen mit bloßen Händen entgegenzutreten ist tollkühn. Dank seiner Vernunftos hat der Mensch Waffen erfunden, die ihn stärker machen als er eigentlich ist.” "Aber ich bin kein gewöhnlicher Mensch. Göttliches Blut fließt in meinen Adern. Wie jeder weiß, stamme ich von Achilles ab.” "Du glaubst, du bist unsterblich?” "Götter sind nun einmal unsterblich. Habe ich recht, Aristoteles?” "Versuche, logisch zu denken. Ich kenne Makedonien und seine Menschen gut. Und habe festgestellt, dass sie sehr wohl sterblich sind.” "Na und?” "Bist du etwa kein Makedonier?” "Vom Scheitel bis zur Sohle.” "Dann sage mir die Logik. Dass du, wenn du Makedonier bist, und die Makedonier sterblich sind. Du auch sterblich bist, Alexander.” "Das werden wir ja sehen. Zeige mir den Löwen, vor dem euch die Knie schlottern.” "Folgt mir.” "Nehmt eure Waffen, und lauft ihm hinterher. Lauft ihm nachos, schnell.” "Zeige dich. Komme heraus, wenn du Mut hast.” "Wenn mich nicht alles täuscht, ist das echtes Menschenblutos. Dein Vater, Philipp von Makedonien, ist ein großer Königos, und natürlich auch ein bedeutender Mann. Aber er ist ein Mensch. Und dass die Menschen wie die Tiere Ihresgleichen zeugen, versteht sich von selbstos. Ich wette um meinen Bart, dass du auch nur ein Mensch bist. Du hast einfach zu viel Temperamentos, Alexander. Deine Taten müssen von der Vernunftos geleitet werden. Nicht von Wutausbrüchen. Denke daran.” "Ich liebe euch wie meinen Vater. Er hat mir das Leben geschenkt. Doch Ihr bringt mir bei, damit besonnen umzugehen.” "Vaterliebe und Besonnenheit. Beide Tugenden gerieten in schnell in Vergessenheit. Als König Philipp in zweiter Ehe die junge Kleopatra heiratete, geschah Folgendes.” "Er lebe hoch.” "Auf meine Tochter Kleopatra. Und auf das Kind, das sie bekommen wird. Den künftigen König von Makedonien.” "Ja.” "Du Dummkopf. Willst du mich etwa auf den Arm nehmen? Seht nur, ihr Makedonier. Euer König will euch nach Asien führen. Dabei ist er noch nicht einmal in der Lage, von einem Tisch zum anderen zu wandern.” "Nach diesem Auftritt musste Alexander den Palast verlassen.” "Dort rüber. Schnappt sie euch.” "Hilfe.” "Alexander ging zu seiner Mutter Olympias.” "Mein Sohn, du blutest. Hast du dich geprügelt? Tut es dir sehr weh?” "Nein, halb so wild.” "Kein Mensch kann dich je besiegen. Die Götter haben dir Unsterblichkeit verliehen. Einst steht fest. Du bist nicht der Sohn von Philipp von Makedonien. Diesem kleinen König. Ein Blitz von Zeus, dem Göttervater, hat dir das Leben eingehaucht. Tritt ein, Pausanias. Ich habe schon auf dich gewartet.” " Alexander lebe hoch. Hoch lebe Alexander. Hoch.” "Von heute an bist du unser König.” "Und ich sage euch, alle Güter dieser Welt sind nur Schein. Betrachtet Reichtum nicht als Ziel eines erfüllten Lebens.” "Wer bist du? Und was machst du?” "Ich bin Diogenes. Und philosophiere.” "Hast du einen Wunsch, weiser Mann? Ich werde jeden erfüllen.” "Geht mir ein wenig aus der Sonne. Ihr werft Schatten auf mich.” "Es sei dir gewährt. Wenn ich nicht Alexander wäre, so möchte ich Diogenes sein.” "Alle Völker Griechenlands sind bereit, dir zu folgen. Wir wollen, dass du uns vom Joch der Perser befreist.” "Wir Spartaner brauchen eure Hilfe nicht.” "Persien galt damals als das alles beherrschende Weltreich. Es erstreckte sich von Indien, über China, bis nach Ägypten. Es umfasste Länder, die wir heute unter dem Namen Afghanistan, Pakistan, Iran, Irak, Syrien, Israel und Türkei kennen. Die persische Armee hatte mehr als eine Million Soldaten. Und das Gerücht machte die Runde, dass sie einen Fluss trockenlegen könnten, wenn sie alle gemeinsam daraus trinken.” "Potz blitz. Donnerwetter. Sie haben das ganze Wasser ausgesoffen.” "Das ist die größte Streitmacht, die Griechenland je hatte. 3.000 Mann zu Fuß. Und 5.000 zu Pferde.” "Aber uns stehen drei Mal so viel Perser gegenüber.” "Das weiß ich.” "Was tun?” "Die Götter werden auf meiner Seite sein. Auf die Schiffe, ihr Krieger.” "Obwohl du erst 22 bist, wirst du erfolgreich sein. Aber vergiss nicht. Lasse dich niemals von deinem Temperamentos hinreißen. Beherrsche dich. Tschüssos.” "Seht ihr. Ich nehme Asien in Besitz.” "Redet, Petritades.” "Das Heer Alexanders ist nach Asien eingefallen. Es zählt über 30 Tausend Mann, guter König.” "Lächerlich. Meine Streitmacht ist drei Mal so groß. Und wird diesen größenwahnsinnigen Makedonier ins Meer werfen. Auf, auf, ans Werk.” "Die Griechen werden von Westen her vorrücken. Wenn sie morgens angreifen, werden sie von der Sonne geblendet. Unsere Truppen werden an diesem Ufer Stellung beziehen.” "Hier fließt der Granikos. Die Perser stehen auf der anderen Seite.” "Wir bleiben hier. Und greifen sie morgen in aller Frühe an.” "Dass wir das vorhaben, werden sich die Perser denken. Aber wie du siehst, steht die Sonne im Westen. Das wird sie blenden. Wir greifen an, und zwar sofort. Du Parmenion befehligst den linken Flügel. Du den rechten. Ich gehe durch die Mitte. Los geht es. Patalomäus. Gut.” "Ein riesiger Sieg am Granikos im Jahr 334.” "Wir werden die Beute gerecht unter uns aufteilen.” "Reingucken wird doch wohl noch erlaubt sein, oder?” "Hoch lebe Alexander, der Retter Kleinasiens.” "Das sind der Maler Apelis und der Bildhauer Olypos. Sie wollen dich verewigen.” "Nur zu. Macht ein anderes Mal weiter. Glaubt ihr vielleicht, ich will zum Säulenheiligen werden, während große Eroberungen auf mich warten? Komme mit, Philotas, folge mir.” "Nicht übel. Aber sein rechter Arm ist ein bisschen mickrig geworden.” "Ja, aber bei dir ist ja gleich der ganze Arm ab. Ich glaube, da bist du ganz schön arm dran.” "Was?” "Die griechischen Städte an der Küste Kleinasiens waren endlich von den Persern befreit. Alexander drang weiter in das Landesinnere vor.” "Gordion. Die ehemalige Festung von König Midas.” "Der konnte doch alles in Gold verwandeln.” "Das Gyros schmeckt lecker. Vorzüglich.” "Kommt Freunde.” "Wozu steht der Streitwagen hier?” "Dieser Streitwagen gehörte König Gordios. Er steht hier, weil einem Orakelspruch nach, derjenige dem es gelingt, den gordischen Knoten zu lösen, Herrscher über ganz Asien wird.” "Ich weiß gar nicht wo hinten und vorne ist. Ich gebe mich geschlagen.” "Jetzt ich.” "Das kriegt keiner auseinander. Das ist unmöglich.” "Nichts ist unmöglich.” "Unglaublich. Er hat den Knoten durchtrennt.” "Das ist der neue Herrscher Asiens.” "Das Heer Alexanders wird von Tag zu Tag größer. Er hat ganz Phrygien erobert.” "Ihr müsst unbedingt den Oberbefehl übernehmen.” "Ihr habt recht, Petritades. Dieser kleine Makedonier wird allmählich sehr lästig.” "Mein König. Darius hat ein gewaltiges Heer locker gemacht und marschiert auf uns zu. Es sollen über eine Million Soldaten sein.” "Und wenn schon. Wir treten ihnen entgegen.” "Aber die Perser sind uns zahlenmäßig weit überlegen.” "Laufe nicht schon wieder weg. Ich bin noch nicht fertig.” "Ich kratze mir nicht den Spachtel heiß.” "Halt.” "Sie sind nicht mehr weit entfernt. Was schlägst du vor, Kleitos? Bei einer Schlacht auf offenem Felde könnten wir den Kürzeren ziehen.” "Du hast recht. Sie sind bestimmt zehn Mal stärker als wir. Seht doch, da vorne.” "Dort liegt Issos. Wir marschieren die ganze Nacht. Und stellen uns ihnen dort entgegen. Der Sieg wird unser sein.” "Attacke.” "Bloß weg hier.” "Unser König hat sich aus dem Staub gemacht. Wir sind verloren.” "Drei, drei, drei. Bei Issos Keilerei. Und da er gerade dabei ist, erobert General Parmenion im Vorübergehen Damaskus. Er bringt über 300 Köche, 50 Girlandenflechter und sage und schreibe, 300 Tänzerinnen mit. Obwohl das Tor zu Persien offensteht, wendet sich Alexander nach Ägypten. Die Belagerungen von Pyros und Gawa erweisen sich schwieriger als erwartet. Doch Alexander war nicht aufzuhalten. Er zog immer weiter und weiter. Wenig später sitzt er am Ufer des Nils. Dort gründete er eine Stadt, die zum Zentrum des Welthandels werden sollte. Alexandria. Von hier aus möchte Alexander das hellenistische Weltbild verbreiten. Zwischendurch machte er einen Ausflug zum Ammon-Tempel der Oase Siwa. Dort angelangt brachte er seinem Vater, dem obersten Gott Zeus beziehungweise Ammon, ein Opfer dar. Er benahm sich immer sonderbarer und besorgniserregender. In der Zwischenzeit stellte Darius für die Schlacht bei Gaugamela ein beachtliches Heer auf.” "Vorsicht.” "Mir nach. Attacke.” "Auch diese Schlacht endet mit einer vernichtenden Niederlage für die Perser. Babylon bereitet Alexander einen triumphalen Empfang. Bald wird er zum glühenden Verehrer der jahrhundertealten Kultur des Landes, von dem er einst nichts gehalten hatte. Leider gibt sich Alexander nur allzu bereitwillig den orientalischen Lebensgenüssen hin. Ruhm und Erfolg steigen ihm zu Kopf. Und lassen ihn jedes Maß vergessen.” "Lasse dich nicht von deinem Temperamentos hinreißen. Beherrsche dich.” "Er und die seinen stoßen immer weiter vor in die faszinierende Welt des Morgenlandes.” "Was machst du denn da?” "Ich suche nach schwarzem Gold. Man nennt es auch Öl. Tritt näher. Und sieh es dir an, Efendi. Das wird einmal ein wichtiger Bodenschatz. Und ich werde reich wie ein Scheich.” "Susa, eine der Hauptstädte, wird mühelos erobert.” "Hey.” "Auf dem Weg zum sagenumwobenen Persepolis unterwirft der gute Parmenion die letzten feindlichen Bastionen.” "Ach, Alexander. Ist das wirklich nötig gewesen?” "Hatte er den Verstand verloren? Na ja. Bei einem gewalttätigen, ausschweifenden Vater. Und einer Mutter, die behauptet, er sei von Göttern gezeugt. Musste Alexander ja maßlos und unberechenbar werden.” "Man bringe mir eine Fackel. Bei allen Göttern. Habe ich das getan?” "Und weiter. Immer weiter geht es. Bis zum Fuße des Hindukusch.” "Vorwärts.” "Darius ist tot. Der Sieg errungen. Und Alexanders Heer ist erschöpft. Unruhe macht sich breit. Alexander verliert jeden Sinn für die Wirklichkeit. Zuerst lässt er seinen Freund Philotas und dessen Vater, den treuen General Parmenion, hinrichten.” "Was ist denn hier los?” "Aber der Schrecken nimmt noch kein Ende.” "Nein, Alexander. Du bist kein Gott. Götter handeln alleine. Du aber bist großgeworden durch den Mut, die Tapferkeit und die Ergebenheit deiner Männer. Dank Philotas und Parmenion.” "Na warte.” "Fürchterliches.” "Über 20 Tausend Kilometer marschierten die Soldaten in Sandalen. Durch Wüsten und Gebirge. Sie haben neue Routen und Seewege erschlossen. Und zahlreiche Städte gegründet. Von denen es viele heute noch gibt. Dann erwischt ihn die Malaria. Andere behaupten, es wäre Gift gewesen. Alexander stirbt im Alter von 33 Jahren. Ja, er war jähzornig und ausschweifend. Aber durch ihn fand die Philosophie des Aristoteles einen Weg in die Welt des Islams. Und auf dem Boden, über den Alexander zog, sollte bald eine neue Zivilisation aufblühen. Das römische Reich.” "Volle Kraft voraus. Über das wilde Meer, fahren wir daher. In die Welt hinaus. Suchen neues Land. Fern und unbekannt. Wir Entdecker fahren weit. Fürchten weder Raum noch Zeit. Immer geradeaus den Blick. Weichen nie zurück. Suchen nur das Glück. Volle Kraft voraus. Die Geschichte hier, ist, ich sage ich dir. Lange noch nicht aus. Denn wir folgen nur, unserer Träume Spur. Eine neue Welt entsteht. Wenn das Leben weitergeht. Denn entdecken ist schön, so schön.”

5 Kommentare
5 Kommentare
  1. Danke

    Von Noi, vor etwa einem Monat
  2. Gutes Video

    Von Jeremyas, vor 7 Monaten
  3. Hahahahaha

    Von Yuan, vor 10 Monaten
  4. Scho für dich Milla

    Von Hanan, vor 12 Monaten
  5. Super
    Bin die erste Jaj

    Von Milla , vor 12 Monaten