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Genitiv als Objekt bei Verben 10:38 min

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8 Kommentare
  1. @Hudula: Interessieren dich die Funktionen des Genitivs im Lateinischen, hast du hier einen Überblick und kannst das für dich passende Video auswählen: https://www.sofatutor.com/latein/grammatik/der-kasus-verwendung-und-funktion/genitiv
    Interessiert dich die Bildung des Genitivs, empfehle ich dir unsere Deklinations-Videos:
    https://www.sofatutor.com/latein/grammatik/deklination-von-substantiven
    Liebe Grüße aus der Redaktion!

    Von Till Scheitler, vor 6 Monaten
  2. ich kann einfachkein genitiv viedeo finden

    Von Hudula, vor 6 Monaten
  3. Hallo,

    falls du nicht bereits selbst das richtige Video zum Genitivattribut gefunden hast: Hier ist es: http://www.sofatutor.com/latein/videos/genitivus-subiectivus-und-obiectivus-einfuehrung

    Viele Grüße, Felix

    Von Felix T., vor fast 3 Jahren
  4. oh falsches Video ich wollte eigentlich nach dem Genitiv-Attribut sofaten(kann man das so sagen?ich glaube nicht aber egal).

    Von Re Ba Li, vor fast 3 Jahren
  5. Hallo Daniel,

    da hast du Recht: "magni aestimare" beinhaltet einen Genitivus pretii, aber "magni" ist eindeutig kein Objekt. Es hat eher die Funktion einer adverbialen Bestimmung.

    Viele Grüße, Felix

    Von Felix T., vor fast 3 Jahren
  1. Beim Genitiv pretii übernimmt doch aber der Genitiv nicht die Rolle als Objekt oder?
    Ich dachte er hat das die Satzgliedfunktion eines Adverbials.

    Von Daniel Stelmach, vor fast 3 Jahren
  2. :) neue Erkenntnisse gewonnen? Prima! :)

    Von Johanna Weinert, vor etwa 7 Jahren
  3. ach soooooooo:)

    Von Matthias 57447, vor etwa 7 Jahren
Mehr Kommentare

Genitiv als Objekt bei Verben Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Genitiv als Objekt bei Verben kannst du es wiederholen und üben.

  • Übersetze die Verben, die mit dem Genitiv stehen.

    Tipps

    Die Verben absolvere, accusare und convincere stammen aus dem Bereich der Gerichtssprache.

    meminisse ist das Gegenteil von oblivisci.

    Lösung

    In dieser Aufgabe kommen Verben aus zwei Bereichen vor: zum einen die Verben des Erinnerns, Vergessens und Erwähnens, zum anderen die Verben der Gerichtssprache.

    • mentionem facere bedeutet erwähnen. mentionem facio iniuriae heißt also: ich erwähne das Unrecht.
    • meminisse heißt: sich erinnern. Es bildet nur Formen aus dem Perfektstamm, das Perfekt wird aber mit dem Präsens übersetzt. Zum Beispiel: culpae meminit - er erinnert sich an die Schuld.
    • oblivisci bedeutet das Gegenteil davon: vergessen. Es ist ein Deponens. Das heißt, es hat nur passive Formen, die immer aktiv übersetzt werden: scholae obliviscor - ich vergesse die Schule.
    • accusare heißt anklagen. Die Person, die man anklagt, steht im Akkusativ, die Sache, wegen der man sie anklagt, im Genitiv: accusat virum sceleris - er klagt den Mann wegen des Verbrechens an.
    • absolvere bedeutet: freisprechen. Es wird genauso konstruiert wie accusare - zum Beispiel: te criminis absolvo - ich spreche dich (Akkusativ) vom Vorwurf (Genitiv) frei.
    • convincere ist das Gegenteil von accusare - es heißt: jemanden einer Sache überführen. Zum Beispiel: latronem sceleris convincere - den Räuber des Verbrechens überführen.

  • Gib an, welche Verben mit dem Genitiv konstruiert werden.

    Tipps

    Mache dir zuerst die Bedeutung der Verben klar. Schlage notfalls nach.

    Versuche dich zu erinnern, welche Gruppen von Verben im Video vorkamen.

    Lösung

    Der Genitiv als Objekt steht nach den Verben des Erinnerns, Vergessen und Erwähnens wie meminisse (sich erinnern), oblivisci (vergessen) und mentionem facere (erwähnen).

    Weitere Verben, nach denen der Genitiv folgt, sind unpersönliche Ausdrücke wie me piget (es verdrießt mich), me pudet (es schämt mich), me paenitet (es reut mich), me taedet (es ekelt mich) und me miseret (ich empfinde Mitleid). Diese Verben sind unpersönliche Ausdrücke der Empfindung.

    Außerdem folgt der Genitiv als Objekt nach den Verben der Gerichtssprache wie accusare (anklagen), arcessere (belangen), convincere (überführen), damnare (verurteilen) und absolvere (freisprechen).

    Schließlich steht der Genitiv auch als Genitivus pretii nach Verben des Kaufens oder Verkaufens wie emere (kaufen) und vendere (verkaufen).

    Die Verben advenire (ankommen), orare (beten, bitten) und licet werden dagegen nicht mit Genitiv konstruiert.

  • Übersetze die Genitive im Satz.

    Tipps

    Die Verben des Erinnerns und Vergessens werden meistens mit dem Genitiv konstruiert.

    Im Deutschen gibst du diese Genitive am besten mit einem Akkusativ oder mit der Präposition „an“ wieder („erinnern an“).

    Hier ein paar Vokabeltipps:

    • pueritia, ae - die Kindheit, Jugend
    • hostis, is - der Feind
    • gaudium, i - die Freude
    • timor, is - die Furcht
    • laetitia, ae - die Fröhlichkeit
    • tristis, is - traurig

    Lösung

    Im Text musst du die Objekte zu den Verben des Erinnerns und Vergessens übersetzen. Sie werden häufig mit dem Genitiv verbunden. Im Deutschen nimmst du den Akkusativ oder die Präposition „an“ (zB. „sich erinnern an...“).

    Hier die Übersetzungen in der Übersicht:

    • pueritiae meminerunt - sie erinnern sich an die Jugend / Kindheit
    • amicorum / hostium obliviscuntur - sie vergessen die Freunde / die Feinde
    • gaudii / timoris mentionem faciunt - sie erwähnen die Freude / die Furcht
    • rerum tristium obliviscuntur - sie vergessen traurige Dinge
    • laetitiae meminerunt - sie erwähnen die Fröhlichkeit.

  • Übersetze die Wendungen mit dem Genitivus pretii.

    Tipps

    multum - plus - plurimum bedeutet viel - mehr - am meisten.

    minus heißt wenig.

    Lösung

    Der Genitiv steht als Genitivus pretii bei den Verben des Kaufens (emere) und Verkaufens (vendere). Außerdem steht er in Verbindung mit esse.

    Pluris kommt von plus und bedeutet „mehr“ oder „für mehr“. Minoris kommt von minus und bedeutet „weniger“ oder „für weniger“.

    Pluris vendere bedeutet daher: für mehr Geld oder teurer verkaufen, pluris venire heißt teurer verkauft werden und und pluris esse mehr wert sein.

    Minoris emere bedeutet für weniger Geld oder billiger kaufen, minoris esse weniger wert sein.

  • Vervollständige die Übersetzung, indem du die Genitive richtig wiedergibst.

    Tipps

    Den Genitiv musst du im Deutschen meistens mit einer Präposition wiedergeben: zum Beispiel über, für oder wegen.

    Vokabeltipps:

    • parentes, -ium - die Eltern
    • malus, -a, -um - böse, schlecht
    • pauper, pauperis - arm (Adjektiv).

    Lösung

    In dieser Aufgabe findest du unpersönliche Ausdrücke, die mit dem Genitiv stehen. Sie drücken ein Gefühl oder eine Empfindung aus. Der Genitiv steht dabei für die Ursache oder das Ziel der Empfindung.

    • me piget heißt: ich ärgere mich über etwas. Die Sache, über die man sich ärgert, steht im Genitiv: canis - über den Hund.
    • me paenitet heißt: ich bereue etwas. Was man bereut, steht wieder im Genitiv: verborum meorum - meine Wörter oder das was ich sage.
    • me pudet bedeutet: ich schäme mich. Wofür man sich schämt, steht auch im Genitiv: parentium - für die Eltern.
    • me miseret heißt: ich empfinde Mitleid. Das Ziel des Mitleids steht im Genitiv: hominum pauperum - für arme Menschen.
    • me taedet bedeutet: ich ekele mich. Wovor - das steht im Genitiv: hominum malorum - vor schlechten Menschen.

  • Vervollständige die Übersetzung der lateinischen Sätze.

    Tipps

    Vokabeltipps:

    • crimen, criminis - das Verbrechen,
    • homo, hominis - der Mensch,
    • scelus, sceleris - das Verbrechen
    • scelestus, -i - der Verbrecher
    • facinus, facinoris - die Tat
    • reus, -i - der Angeklagte

    Fange zunächst mit der Übersetzung der Akkusative an. Überlege anschließend, wie du die Genitive/Ablative am besten übersetzen kannst.

    Lösung

    In den Sätzen findest du viele Ausdrücke und Verben der Gerichtssprache. Die Verben accusare, damnare, absolvere und convincere hast du im Video kennen gelernt. Sie stehen mit dem Genitiv, wenn man sagen will: ich verurteile jemanden zu etwas oder spreche ihn von etwas frei. // Die Person, die angeklagt, freigesprochen oder verurteilt wird, steht im Akkusativ.

    Im ersten Satz müssen homines und criminis übersetzt werden. Homines ist der Akkusativ Plural von homo (der Mensch). Criminis ist der Genitiv Singular von crimen (das Verbrechen). Du übersetzt: er klagt die Menschen oder Leute wegen eines oder wegen ihres Verbrechens an.

    Im zweiten Satz findest du den Akkusativ scelestos von scelestus, -i - der Verbrecher. Der Genitiv ist facinoris von facinus - die Tat. Du sagst: er kann Verbrecher oder verbrecherische Menschen manchmal einer Tat überführen.

    Im dritten Satz steht eos (diese) im Akkusativ, sceleris im Genitiv (von scelus - das Verbrechen). Es heißt: Dann verurteilt sie der Richter wegen oder für ein Verbrechen.

    Und dann noch der vierte Satz: hier fehlt reos und criminis in der Übersetzung. Reos kommt von reus, -i (der Angeklagte), criminis hatten wir schon. Du übersetzt: der Richter spricht die Angeklagten niemals vom Verbrechen frei.