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Dehnungsperfekt – Konjugation und Beispiele 07:54 min

4 Kommentare
  1. Hat mir geholfne danke :-)

    Von Henryk b., vor 8 Monaten
  2. Hat mir echt super gut geholfen.

    Von Anita L., vor 9 Monaten
  3. Cool, hat echt geholfen :-)

    Von Stahli68, vor mehr als einem Jahr
  4. hat mir gut geholfen

    Von Melehat A., vor fast 2 Jahren

Dehnungsperfekt – Konjugation und Beispiele Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Dehnungsperfekt – Konjugation und Beispiele kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib an, welche Verben das Dehnungsperfekt bilden.

    Tipps

    Außer dem Dehnungsperfekt gibt es noch andere Arten der Perfektbildung: das v-Perfekt, das u-Perfekt, das s-Perfekt und das Reduplikationsperfekt.

    Nimm dir immer nur eines der Verben vor und überlege, wie seine Stammformen lauten. Kommt darin ein v, ein s oder ein u vor, oder wird eine Silbe verdoppelt? Dann kann es kein Dehnungsperfekt sein.

    Lösung

    Man kann nicht immer vom Infinitiv und Präsens eines Verbs darauf schließen, wie es im Perfekt lauten muss. Deswegen musst du bei den Verben die Stammformen immer mitlernen!

    Aber es gibt auch Gruppen von Verben, die größtenteils eine bestimmte Art der Perfektbildung haben: Die a-Konjugation bildet zum Beispiel das Perfekt meistens auf v. Deswegen heißt diese Perfektbildung v-Perfekt. Dazu gehören vocare und laudare. Sie heißen im Perfekt vocavi und laudavi.

    Dagegen hat stare aus der a-Konjugation das Reduplikationsperfekt: stare, sto, steti. Auch currere bildet sein Perfekt so: currere, curro, cucurri.

    Auch ridere hat eine andere Art der Perfektbildung, nämlich das s-Perfekt. Die entsprechenden Stammformen lauten ridere, rideo, risi.

    Es gibt keine feste Regeln, welche Verben das Dehnungsperfekt haben. Merken solltest du dir Caesars Spruch: Veni, vidi, vici! Darin stecken drei Verben mit Dehnungsperfekt: venire, videre und vincere. Auch agere gehört zu dieser Gruppe. Seine Stammformen heißen agere, ago, ēgi.

  • Vervollständige die Stammformen.

    Tipps

    Die Stammformen setzen sich zusammen aus:

    Infinitiv Präsens – 1. Person Singular Präsens – 1. Person Singular Perfekt

    Alle Verben aus dieser Aufgabe bilden das Dehnungsperfekt.

    Aufpassen musst du bei vincere: Hier fällt im Perfekt ein Buchstabe im Stamm weg, nämlich das n!

    Lösung

    Stammformen kann man sich oft herleiten, wenn man weiß, zu welcher Perfektbildung ein Verb gehört. In dieser Aufgabe gehören alle zur Gruppe der Verben mit Dehnungsperfekt.

    Das bedeutet, man bildet das Perfekt, indem man den Präsensstamm nimmt und einen Vokal lang spricht. Daran werden die Perfektendungen angehängt, die für alle lateinischen Verben gleich sind: -i, -isti, -it, -imus, -istis, -erunt.

    Um das Perfekt von venire (kommen) zu bilden, gehst du vom Präsensstamm veni- aus, nimmst das i hinten weg und sprichst das e lang. Also vēn- (Aussprache: veeen). Daran hängst du in der 1. Person Singular das -i. Fertig sind die Stammformen: venire, venio, vēni.

    Die weiteren Stammformen lauten:

    • sedere, sedeo, sēdi - sitzen
    • legere, lego, lēgi - lesen
    Bei manchen Verben kann man sich die Stammformen nicht so leicht herleiten. Diese musst du dir beim Vokabellernen einfach gut einprägen. Zum Beispiel verschwindet bei vincere (besiegen) im Perfekt das n. Es heißt: vincere, vinco, vīci. Bei agere (treiben, tun, machen) wird das a- im Perfekt zum e, also: agere, ago, ēgi.

    Ein Tipp zum Schluss: Lerne also bei den Verben die Stammformen immer gleich mit. Das hilft dir beim Erkennen und Übersetzen!

  • Bilde die richtigen Formen, indem du die Endungen einsetzt.

    Tipps

    Die Formen kommen von den Verben agere, adiuvare, sedere, venire, videre und vincere. Sie bilden alle das Dehnungsperfekt.

    Schau genau auf die Übersetzung.

    Welche Person ist das?

    Ist die Form Singular oder Plural?

    Welche Endung wird benötigt?

    Lösung

    In der Aufgabe kommen die Formen folgender Verben vor: agere, adiuvare, sedere, venire, videre und vincere. Sie bilden alle das Dehnungsperfekt.

    Dabei wird der Vokal im Stamm gedehnt, also lang gesprochen. Der Perfektstamm sieht also oft ähnlich aus wie der Präsensstamm, doch man spricht ihn anders aus.

    An diesen Perfektstamm hängt man die Perfektendungen. Diese sind für alle lateinischen Verben gleich. Am besten lernst du sie einmal auswendig. Sie lauten: -i, -isti, -it und im Plural -imus, -istis, -erunt.

    Verwechsle besonders nicht die 2. Person Singular und Plural (-isti und -istis)!

    Wenn du die Endungen kennst, musst du nur noch herausfinden, welche benötigt wird. Dazu schaust du dir die Übersetzung ganz genau an. Welche Person brauchst du? Muss es eine Singular- oder Pluralendung sein?

    Wenn du die Person und den Numerus richtig bestimmt hast, suchst du die benötigte Endung in der Ablage und setzt sie ein.

    Du bekommst:

    • egisti von agere (machen)
    • adiuvistis von adiuvare (helfen)
    • sedit von sedere (sitzen)
    • veni von venire (kommen)
    • viderunt von videre (sehen)
    • vicimus von vincere (besiegen)

  • Ordne die Formen der richtigen Übersetzung zu.

    Tipps

    In der Aufgabe gibt es nur Verbformen von videre (sehen).

    Sie sind entweder Präsens oder Perfekt.

    Überlege, wie die Stammformen von videre lauten.

    Welcher Stamm liegt bei den einzelnen Verbformen jeweils vor? Suche dann nach der passenden Übersetzung.

    Beachte, dass es im Perfekt andere Personalendungen gibt als im Präsens!

    Lösung

    videre (sehen) gehört zu den Verben, die das Dehnungsperfekt bilden. Der Präsensstamm ist vide-. Das e am Ende zeigt dir, dass es zur e-Konjugation gehört.

    Im Perfekt wird das i im Stamm gedehnt, also lang gesprochen. Das e fällt weg. Der Perfektstamm heißt also vīd-.

    An die Stämme werden jeweils die Personalendungen angehängt - entweder für das Präsens oder das Perfekt. Das sind nämlich verschiedene!

    Um zu entscheiden, ob eine Form Präsens oder Perfekt ist, schaust du darauf, ob der Stamm vide- oder der Stamm vid- enthalten ist. Wenn das e vor der Endung steht, kannst du dir sicher sein, dass es Präsens ist (z.B. videmus - wir sehen, vident - sie sehen).

    Fehlt das e im Stamm vor der Endung, ist es eine Perfektform. Sie wird im Deutschen mit Präteritum übersetzt, also: vidimus - wir sahen, viderunt - sie sahen.

    Dann musst du nur noch überlegen, für welche Person die Endung steht, ob sie Singular oder Plural ist. So kannst du die Formen unterscheiden und der richtigen Übersetzung zuordnen.

  • Ordne die Formen richtig ein – Präsens links, Perfekt rechts.

    Tipps

    Schau dir die Formen genau an. Achte auf jeden Buchstaben!

    Die Verbformen stehen jeweils in der gleichen Person und dem gleichen Numerus (Singular/Plural).

    Lösung

    Beim Dehnungsperfekt sieht der Perfektstamm oft gleich oder sehr ähnlich aus wie der Präsensstamm. Bei advenire (ankommen) heißt der Präsensstamm zum Beispiel adveni- und der Perfektstamm adven- (ohne i am Ende).

    Die einzelnen Formen kannst du oft nur an der Endung unterscheiden. Achte deshalb in der Aufgabe besonders auf die Endungen: adveni-u-nt hat eine Präsensendung, adven-erunt eine Perfektendung. Die eine Form ist also Präsens, die andere Perfekt. Beide Verbformen stehen in der 3. Person Plural.

    • Genauso kannst du es bei sedere (sitzen) machen: sede-s hat die Präsensendung, sed-isti die Perfektendung. Es handelt sich bei beiden Formen um die 2. Person Singular.
    • Auch bei videre (sehen) ist das so: vide-mus ist 1. Person Plural Präsens, vid-imus 1. Person Plural Perfekt.
    • Bei movere (bewegen) ist die Präsensform move-tis, die passende Perfektform dazu lautet mov-istis. Es ist die 2. Person Plural.
    • Und bei vincere (siegen) ist der Perfektstamm sogar klar zu unterscheiden: Hier fehlt das n, er heißt also vic-. Die Form vinc-i-t ist deshalb Präsens, vic-it ist Perfekt. Beide Formen sind 3. Person Singular.
    Alles klar?

  • Bilde die Perfektform in derselben Person.

    Tipps

    Die Formen kommen von den Verben vincere, agere, movere, sedere, venire und adiuvare.

    Alle bilden das Dehnungsperfekt.

    Denk an Caesars Ausspruch: Veni, vidi, vici!

    Denke daran, dass die Personalendungen im Perfekt anders sind als im Präsens!

    Lösung

    Um das Perfekt richtig zu bilden, solltest du erst einmal überlegen, von welchem Verb die Form kommt, die da steht. Wie lautet der Infinitiv Präsens? Weißt du die Stammformen?

    Alle Verben aus der Aufgabe bilden das Dehnungsperfekt. Das heißt, ein Vokal im Stamm wird lang gesprochen, also gedehnt. Daran hängt man die Perfektendungen an.

    Wenn dir das klar ist, schaust du dir die Form noch genauer an, die vorgegeben ist. Um welche Person handelt es sich? Ist sie Singular oder Plural?

    Dann nimmst du die Perfekt-Stammform des Verbs und konjugierst sie durch, bis du bei der Endung angekommen bist, die der Präsensform entspricht. Die schreibst du dann in die Lücke!

    Hier die Lösung in der Übersicht:

    • vincit kommt von vincere (besiegen). Die Stammformen lauten vinco, vici. Der Perfektstamm ist vīc-. Da die Präsensform vincit in der 3. Person Singular steht, muss auch die Perfektform so aussehen: vic-it.
    • agunt kommt von agere (machen) und ist die 3. Person Plural. Die Stammformen heißen ago, ēgi. Also hängst du an den Perfektstamm ēg- die Endung an: du bekommst eg-erunt.
    • movemus von movere (bewegen) hat den Perfektstamm mōv-. Daran hängst du die Endung für die 1. Person Plural: mov-imus.
    • sedeo ist die 1. Person Singular von sedere (sitzen). Im Perfekt heißt die entsprechende Form sed-i.
    • venit von venire (kommen) ist die 3. Person Singular. Der Perfektstamm sieht hier gleich aus wie der Präsensstamm: vēn-. Der Unterschied besteht nur in der Länge des Vokals e. An den Perfektstamm hängst du die Endung -it für das Perfekt. Du bekommst: ven-it. Beide Formen sehen also identisch aus: Präsens und Perfekt!
    • adiuvant kommt von adiuvare (helfen) und ist die 3. Person Plural. Der Perfektstamm ist adiūv-. Die benötigte Endung heißt -erunt. Also heißt die komplette Form: adiuv-erunt.