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Westfeldzug - Angriff auf Holland, Belgien und Frankreich

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Team Zeitreise
Westfeldzug - Angriff auf Holland, Belgien und Frankreich
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Grundlagen zum Thema Westfeldzug - Angriff auf Holland, Belgien und Frankreich

Als Westfeldzug werden alle Kampfhandlungen der deutschen Wehrmacht bezeichnet, die am 10. Mai 1940 mit dem Angriff auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg ("Fall Gelb") begannen und mit dem Waffenstillstandsabkommen Frankreichs am 25. Juni desselben Jahres bis auf Weiteres endeten. Vor dem Hauptangriff auf Frankreich ("Fall Rot"), der von Norden her erfolgen sollte, wurde die Neutralität der Beneluxländer missachtet und gleichzeitig eine zweite Front von Osten her eröffnet. Der Waffenstillstand teilte Frankreich in das sog. Vichy-Regime im Süden, in eine deutsche Besatzungszone entlang der Küsten im Westen und Norden, sowie in eine italienische Zone in den Westalpen. Die schnelle Besiegung Frankreichs lieferte der NS-Propaganda ein weiteres Beispiel zur Herausstellung der Überlegenheit der deutschen "Blitzkriegtaktik".

Transkript Westfeldzug - Angriff auf Holland, Belgien und Frankreich

Beim Westfeldzug plant Hitler unter Bruch der holländischen und belgischen Neutralität Frankreich von Norden her anzugreifen. Gleichzeitig will er vom Osten über die Ardennen vorstoßen und so die französischen Streitkräfte in die Zange nehmen. Am 10. Mai hatte der Angriff begonnen. Vier Tage später kapituliert Rotterdam. Dabei kommt es zu einem tragischen Fehler: Kurz vor der Kapitulation war ein Bombenangriff befohlen worden. Die Luftflotte lässt sich nicht mehr zurückbeordern. Fast 1.000 Zivilisten werden bei dem Luftangriff getötet. Die Altstadt von Rotterdam wird ein Raub der Flammen. Der Vormarsch der Deutschen erfolgt so schnell, dass Ende Mai über 430.000 Mann des britischen Expeditionsheeres und französische Einheiten in Dünkirchen eingeschlossen werden. Aus bis heute nicht geklärten Gründen stoppt Hitler deutsche Panzerverbände. So ermöglicht er den alliierten Soldaten die Flucht nach Großbritannien. Mit der Einnahme von Paris am 14. Juni 1940 erfüllt Hitler seine und die Sehnsüchte vieler Deutscher jener Zeit. Die als Schmach empfundene Niederlage gegen Frankreich ist getilgt. Der Diktator befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Ein Amateurfilmer der Wehrmacht hält die Schäden fest, die er mitverursacht hat. Nicht wenige der französischen Kriegsgefangenen werden später als Zwangsarbeiter ins Deutsche Reich verschleppt. Die Deutschen und ihr Führer im Siegestaumel. Viele erinnern sich noch an das mörderische Gemetzel in den Schützengräben des ersten Weltkriegs und jetzt wurde der Sieg im Westen in wenigen Wochen errungen. Hitler wird als vermeintlich größter Feldherr aller Zeiten populär, spöttisch abgekürzt: GröFaZ.

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