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Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs 1939 - 1941 04:47 min

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Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs 1939 - 1941 Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs 1939 - 1941 kannst du es wiederholen und üben.

  • Skizziere den Verlauf des Zweiten Weltkriegs von 1939 bis 1941.

    Tipps

    Nach der Niederlage in der Luftschlacht über England ist Hitler mehr auf seine Verbündeten angewiesen.

    Die USA hatten schon zuvor die britischen Streitkräfte durch beispielsweise Waffen- und Nahrungsmittellieferungen unterstützt, doch erst nach „Pearl Harbor“ erklären sie offiziell den Krieg.

    Lösung

    Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 beginnt der Angriffskrieg Deutschlands. Nach Polen kann auch Frankreich schnell besetzt werden.

    In der Luftschlacht über England muss das Deutsche Reich hingegen seine erste große Niederlage hinnehmen und wendet sich anschließend verstärkt seinen Bündnispartnern Japan und Italien zu.

    Hitler phantasiert von der Vernichtung der Sowjetunion und der USA und fällt im Sommer 1941 in der Sowjetunion ein. Anfänglich scheint es so, als könne er auch hier einen schnellen Sieg erringen.

    Doch nach dem Angriff des US-Flottenstützpunktes Pearl Harbor auf Hawaii durch japanische Luftstreitkräfte und dem darauf folgenden Kriegsbeitritt der USA wendet sich das Blatt.

    Churchill und seine „Grande Alliance“ sind nun immer erfolgreicher im Kampf gegen Hitler.

  • Stelle die sich gegenüberstehenden Bündnisse im Zweiten Weltkrieg dar.

    Tipps

    Grande Alliance ist französisch und bedeutet „große Allianz“. Sie wurde von Winston Churchill ins Leben gerufen.

    Lösung

    Im Jahr 1936 gelang es Adolf Hitler Italien und Japan als Verbündete zu gewinnen. Sie bezeichneten sich als Achsen-Mächte.

    Auf der anderen Seite schlossen sich die USA, Großbritannien, die Sowjetunion und China als Alliierte zusammen.

    Neben diesen Haupt-Allianzen schlossen sich immer mehr Länder freiwillig oder unfreiwillig einer der beiden Seiten an.

  • Arbeite Folgen der Luftschlacht über England für den weiteren Kriegsverlauf heraus.

    Tipps

    Wenn du nicht weiter kommst, kannst du auch schauen, welche Sätze inhaltlich und grammatikalisch Sinn ergeben.

    Lösung

    Die Luftschlacht über England brachte viele Veränderungen im Kriegsverlauf mit sich.

    Die unschlagbar scheinende deutsche Armee musste eine Niederlage hinnehmen und ihre glorifizierten Kampfflieger wurden entzaubert. Die Deutschen wirkten nun nicht mehr unbesiegbar.

    Die deutsche Bevölkerung, die sehr unter dem darauf folgenden Bombardement der englischen Streitkräfte litt, war nun auch mit dem Schrecken des Krieges konfrontiert, der zunächst weit weg schien.

    Auch die englische Zivilbevölkerung wurde hart getroffen im Bombenregen der Wehrmacht. Allein in der Stadt Coventry gab es mehr als 1000 Todesopfer. Winston Churchill wurde dennoch als großer Sieger gefeiert.

    Adolf Hitler wandte sich in der Folge verstärkt seinen Bündnispartnern zu.

  • Zeige, wie der Mythos „Blitzkrieg“ entstand.

    Tipps

    Blitzkrieg: Krieg mit rascher Entscheidung (Duden)

    Lösung

    Der Begriff Blitzkrieg entstand zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, da die ersten Angriffskriege der deutschen Streitkräfte „blitzartig“ zu Ende geführt wurden.

    Dies änderte sich aber bereits u. a. mit der Luftschlacht über England. Die Wehrmacht konnte immer weniger schnelle Erfolge verzeichnen. Trotzdem hält sich hartnäckig ein von Historiker/-innen höchst umstrittener Mythos vom Blitzkrieg.

    Dazu trugen, neben den ersten schnellen Eroberungen, vor allem die riesige Personen- und Maschinenkraft bei, mit der die deutschen Truppen anrückten. Es wirkte als würden die Länder einfach überrannt werden. Hitler selbst war Meister darin sich als unbesiegbaren Feldherrn zu inszenieren und befeuerte so die Mythosbildung. Nach dem schnellen Sieg in Frankreich ließ er sich von Hunderttausenden feiern.

    Es geht also nicht um das Was (→ die Folgen des Krieges oder Opferzahlen), sondern um das Wie (→ Art und Weise der Kriegsführung) bei dem Mythos Blitzkrieg.

  • Nenne Gründe für die Rückschläge der Wehrmacht in der Sowjetunion.

    Tipps

    Drei der fünf Antwortoptionen sind richtig.

    Lösung

    Als die Wehrmacht im Juni 1941 mit mehr als drei Millionen Soldaten, 600.000 Fahrzeugen und 3600 Panzern in der Sowjetunion einmarschierte, sah es nach einem weiteren schnellen Sieg aus.

    Doch es kam ganz anders: Die Sowjets ließen die deutschen Truppen weit ins Landesinnere marschieren. Das erschwerte die Versorgung der Soldaten und zehrte an ihren Kräften. Als der Winter kam, waren sie nicht vorbereitet. Hunger, Kälte und die nun zurückschlagende Rote Armee, die ihre Kräfte zunächst geschont hatte, machten der Wehrmacht stark zu schaffen.

    Zudem erhielten die Sowjets Unterstützung in Form von Waffen- und Lebensmittellieferungen aus den USA und Großbritannien.

  • Untersuche den deutschen Zeitungsartikel auf Propaganda.

    Tipps

    Deutschland und Japan waren Verbündete im Zweiten Weltkrieg.

    Überlege dir, welche Wirkung die Worte auf die Zeitungsleser/-innen ausüben könnten?

    Lösung

    Am 7. Dezember 1941 führten die Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte einen Überraschungsangriff auf den US-Marinestützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii durch. Daraufhin erklärten die USA Japan den Krieg.

    Propaganda ist auch immer Teil von Kriegen. Es geht darum, die eigene Position aufzuwerten und die gegnerische Seite zu diffamieren.

    So macht das „12 Uhr Blatt“ auch ganz deutlich, wer aus ihrer Sicht die Schuldigen sind, indem sie ihnen die Schuld gibt „den Brand entfacht“ und „Kriegshetze“ betrieben zu haben sowie „Kriegstreiber Nr. 1“ zu sein. Der amerikanische Präsident Roosevelt wird so zum Hauptverantwortlichen für den Angriff der japanischen Streitkräfte.

    Der eigene Anteil (oder der der Verbündeten) wird heruntergespielt, indem lediglich verharmlosend von „Zusammenstößen“ gesprochen wird und nicht etwa von „Angriff“ oder „Überfall“.

    Du siehst also: Sprache macht einen riesigen Unterschied dabei, was für ein Bild vor dem inneren Auge der Zeitungsleser/-innen entsteht und auf welche Seite sie sich stellen. Sprache ist Macht!

    Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Japan führten am Ende des Zweiten Weltkriegs zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki durch die USA - eine unglaubliche menschliche Tragödie!

    Quelle: Rooselvelt entfacht den Brand im Pazifik. Ab heute Kriegszustand Japan-USA (Lebendiges Museum Online). URL: https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/das-12-uhr-blatt-zum-japanischen-angriff-auf-pearl-harbor-1941.html. [Abgerufen am 09.04.2020].