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Das amerikanische Neutralitätsgesetz

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Team Zeitreise
Das amerikanische Neutralitätsgesetz
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Grundlagen zum Thema Das amerikanische Neutralitätsgesetz

Das Neutralitätsgesetz, das in Wahrheit eine ganze Reihe von Gesetzen umfasste, wurde von US-Präsident Roosevelt Ende 1939 zum letzten Mal geändert. Zu diesem Zeitpunkt war es US-Schiffen verboten, Kampfzonen zu befahren und US-Bürgern war es untersagt, mit Schiffen der Kriegsbeteiligten zu fahren. Die Gesetze verpflichteten den US-Präsidenten im Zweifelsfall festzustellen, ob ein Kriegszustand vorliegt und somit Handlungsbedarf besteht. Im Jahre 1941 sind die USA abgesehen von der asiatischen Großmacht Japan das einzige Land, das noch nicht aktiv am Zweiten Weltkrieg teilnimmt. Dies ändert sich erst mit dem Angriff Japans auf den US-amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor. Einen Tag später, am 8. Dezember 1941, erklärten die USA dem Kaiserreich Japan den Krieg. Nur wenige Tage später erklärten die faschistischen Mächte Italien und Deutschland den USA den Krieg. Die USA waren seitdem auch auf dem europäischen Kriegsschauplatz aktiv.

Transkript Das amerikanische Neutralitätsgesetz

Die USA sind neben Japan die einzige Großmacht, die bis jetzt noch nicht am Krieg beteiligt ist. Am 18.November ändert Roosevelt das Neutralitätsgesetz, das es amerikanischen Handelsschiffen erlaubt, Häfen kriegführender Länder anzusteuern. Das im November 1939 verabschiedete Gesetz sollte durch Auflagen für Wirtschaft und Handel verhindern, dass die Vereinigten Staaten in den Krieg mit hineingezogen werden. Der Präsident ebnet mit der Änderung des Gesetzes den Weg der USA in den Krieg. Die US-Regierung wartet auf einen Vorwand zum Eintritt in den Krieg. Bis jetzt waren die Kriegsbefürworter in der Minderheit. Die Mehrheit der Bevölkerung ist nicht bereit Amerikas Söhne auf die Schlachtfelder zu schicken. Demonstranten fordern die Abschaffung der Wehrpflicht. Den gesuchten Vorwand liefert aber nicht die deutsche Marine, sondern erbietet sich Roosevelt im Pazifik. Die fast völlige Zerstörung der US-amerikanischen Pazifikflotte wirkt auf die Amerikaner wie ein Schock. Über 2400 US-Bürger kommen bei dem Angriff ums Leben. Mit einem Schlag ist das Land kriegsbereit. Franklin D. Roosevelt: „Ich bat den Kongress zu erklären, dass seit der nicht herausgeforderten und unerwarteten Attacke Japans sich die Vereinigten Staaten von Amerika mit Japan im Krieg befinden.“ Die geballte Macht der amerikanischen Wirtschaft wird jetzt auf Kriegsproduktion umgestellt und in die Schlacht geführt. Der Kriegseintritt der Vereinigten Staaten wird vom britischen Premier Winston Churchill mit den Worten begrüßt: „Keine andere Kombination auf der Welt kann gegen unsere vereinte Macht bestehen.“ In Deutschland wird der japanische Überraschungsangriff mit Bestürzung aufgenommen. Adolf Hitler war stets bemüht gewesen, die USA vom Krieg fernzuhalten, denn er fürchtete die Macht der amerikanischen Wirtschaft.

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