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Ausweitung des Zweiten Weltkrieges

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Team Wissenswelt
Ausweitung des Zweiten Weltkrieges
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Grundlagen zum Thema Ausweitung des Zweiten Weltkrieges

Nachdem sich das Dritte Reich in einem Schwung Dänemark und Norwegen und danach die Beneluxstaaten einverleibt hatte, startete Hitler die Offensive gegen den historischen "Deutschen Feind": Frankreich. Der Rest der Welt bereitete sich auf den Krieg vor, griff jedoch nicht ein, bis sie selbst angegriffen wurden. Nur einige Länder konnten sich der unprovozierten und plötzlichen Invasion ihres auf einmal entstandenen riesigen Nachbarlandes erwehren. Wie lief diese erste Phase des Zweiten Weltkrieges ab? Wie organisierte der Reichsführer die schnellen Angriffsschläge auf seine Nachbarn? Das erfährst du in diesem Video.

Transkript Ausweitung des Zweiten Weltkrieges

Hitler überraschte seine Gegner mit einer neuen Form der Kriegsführung, dem sogenannten Blitzkrieg. Panzerverbände stießen schnell und massiv in das angegriffene Land vor. Wichtige strategische Ziele wurden von der Luftwaffe bombardiert. Flugzeuge, die mit lautem Sirenengeheul im Sturzflug auf ihre Ziele zuflogen, demoralisierten den Gegner zusätzlich. Das nächste Ziel der Deutschen war Dänemark. Die Invasion begann am 9. April 1940, und nur innerhalb eines Tages musste das auf einen Krieg völlig unvorbereitete Land kapitulieren. Danach wurden in rasantem Tempo in Norwegen die Hauptstadt Oslo und fast alle Hafenstädte besetzt. Genauso überraschend marschierten die deutschen Streitkräfte im Mai 1940 erfolgreich in Luxemburg, den Niederlanden und Belgien ein, um sich schließlich dem Erzfeind Frankreich zuzuwenden. Am 5. Juni startete die deutsche Armee ihre Großoffensive gegen Frankreich. Große Landesteile und die Landeshauptstadt wurden besetzt. Siegestrunken marschierten die deutschen Truppen in Paris ein. 120.000 tote französische Soldaten gegenüber nur 27.000 Mann Verlust auf deutscher Seite verdeutlichten die drückende Überlegenheit. Hitler inszenierte ein makabres Schauspiel. Im selben Eisenbahnwaggon, in dem die Deutschen am Ende des Ersten Weltkrieges ihre Kapitulation unterzeichnen mussten, hatten sich die Franzosen am 22. Juni 1940 den harten Waffenstillstandsbedingungen zu beugen. Der Hauptteil des Landes geriet dadurch unter deutsche Militärverwaltung. Den deutschen Soldaten blieben nur wenige Tage der Rast, denn Hitler fasste bereits das nächste Expansionsziel ins Auge. Anfang Juli erließ er seine Weisungen für den Krieg gegen die Briten. Tag und Nacht griffen deutsche Bomber englische Städte, Fabriken und Kasernen an. Trotz der großen Zerstörungen konnten sie keine Entscheidung erzwingen. Hartnäckig hielten die Briten den Beschuss durch Kanonen mit großer Reichweite und den schweren Flugzeugangriffen der Deutschen bis ins Landesinnere stand, mobilisierten ihre Gegenwehr. So verlor die deutsche Luftwaffe bis zum Oktober 1940 etwa 1.800 Maschinen. An die geplante Landungsoperation war nicht mehr zu denken. Auch der italienische Angriff auf Griechenland im Oktober 1940 blieb nach zwei Tagen Blitzinvasion erfolglos stecken. Das nordafrikanische Libyen, seit 1934 eine Kolonie Italiens, ging im Dezember 1940 nach einer britischen Großoffensive ebenfalls in weiten Teilen verloren. Die Frühjahrsoffensive Hitlers und Mussolinis im Jahre 1941 konzentrierte sich auf den Balkan. Ohne Kriegserklärung überfielen sie im April Jugoslawien und eroberten das Land in nur zehn Tagen. Griechenland und Albanien erlagen dem gleichen Schicksal. Nachdem Hitler nun alle erdenklichen Hilfsquellen Europas zur Verfügung standen, begann er mit der Vorbereitung eines weiteren Feldzuges. Von Anfang an war der Krieg im Osten gegen die Sowjetunion zur Eroberung von Lebensraum und der Vernichtung des Kommunismus Hitlers Hauptziel. Alle Verträge sollten bald nicht mehr das Papier wert sein, auf das sie geschrieben standen. Damit wurde ein neues Kapitel im Zweiten Weltkrieg aufgeschlagen.

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