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Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

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Team Zeitreise

Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

lernst du in der 10. Klasse - 11. Klasse - 13. Klasse

Beschreibung Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs am 1. September: Europa im Spätsommer 1939 erlebt den Angriff der deutschen Wehrmacht auf Polen.

Ausbruch des Zweiten Weltkriegs Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kannst du es wiederholen und üben.
  • Vervollständige die Aussagen zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

    Tipps

    Hitler und seine Minister halten nichts von Vermittlungsplänen.

    Der Kommunismus und der Nationalsozialismus sind eigentlich unvereinbar, sodass das Vorgehen Hitlers rein taktisch zu bewerten ist.

    Lösung

    Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

    • Adolf Hitler ist entschlossen zum Kampf
    • Der italienischer Außenminister versucht noch, zwischen den Parteien zu vermitteln
    • Joachim von Ribbentrop leitet Hitler-Stalin-Pakt in die Wege
    • nach mehreren fingierten Vorfällen marschieren deutsche Truppen in Polen ein
  • Skizziere das Verhalten Deutschlands, Polens, Italiens und der Sowjetunion vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

    Tipps

    Polen nimmt eine passive Rolle im Geschehen ein.

    Deutschland nimmt eine aggressive Rolle im Geschehen ein.

    Lösung

    Nazi-Deutschland und seine Verbündeten

    Bereits 1936 verkündet der italienische Diktator Mussolini die Achse Berlin-Rom, die ein Bündnis zwischen den beiden Partnern darstellt. Diese Achse wird erweitert durch Japan im Antikominternpakt, sodass die Achse ab 1936 aus drei Achsenmächten besteht. Diese verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Bekämpfung des weltweiten Kommunismus.

    Im Mai 1939 wird die Achse Berlin-Rom nochmals durch den Stahlpakt, einem Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und Italien, gefestigt. Der Hitler-Stalin-Pakt stellt ein rein strategisches Vorgehen dar, um Stalin den Glauben zu vermitteln, dass er den deutschen Diktator im Griff habe.

  • Arbeite die Inhalte des Hitler-Stalin-Pakts heraus.

    Tipps

    Der Überfall auf Polen geschieht ohne Kriegserklärung.

    Das geheime Zusatzprotokoll regelt die Interessenssphären Deutschlands und der Sowjetunion in Polen. Dabei wird Polen selbst nicht berücksichtigt.

    Lösung

    Eckdaten Hitler-Stalin-Pakt

    • auch Ribbentrop-Molotow-Pakt genannt; nach den beiden Außenministern der beteiligten Länder
    • datiert auf den 23. August 1939; unterzeichnet am 24. August 1939
    • garantiert die sowjetische Neutralität für den Einfall in Polen und einen eventuellen Kriegseintritt der Westmächte
    • am 22. Juni 1941 hat Hitler den Pakt gebrochen

  • Zeige auf, welche Rolle die einzelnen Länder vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs einnehmen.

    Tipps

    Die Alliierten reagieren vermittelnd und ruhig auf das Vorgehen Deutschlands. Das Münchner Abkommen war eine Vereinbarung zwischen Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien.

    Die UdssR hält sich im Grunde genommen vorerst zurück und legt Wert auf ihre eigenen Interessen: Vergrößerung des Machtbereichs ohne aktiven Krieg.

    Lösung

    Das Ziel von Hitlers Politik ist das Streben nach Weltmacht und die Erschließung neuen Territoriums für die deutsche Rasse. Bereits hier merkt man, dass seine Bündnisse nur auf den eigenen Vorteil bedacht geschlossen werden. Hingegen ist die internationale Gemeinschaft abwartend, da in der Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg immer noch eine Kriegsmüdigkeit vorliegt. Eigentlich sehen die Westmächte, also die USA, Großbritannien und Frankreich, im nationalsozialistischen Deutschland eine effektive Kraft, um den sowjetischen Einfluss einzudämmen. Daher nehmen sie den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund, den Verstoß gegen die Rüstungsbeschränkungen (gemäß dem Versailler Vertrag) und die Besetzung des entmilitarisierten Rheinlands konsequenzlos hin.

  • Stelle die Stationen zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs dar.

    Tipps

    Hitler ist entschlossen zum Kampf und bereitet erst alle Schritte dafür taktisch ausgefeilt vor.

    Der Satz „Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!“ ist einer der berühmtesten der Geschichte und markiert den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

    Lösung

    Das Jahr 1939

    • 30.01.: Im Reichstag kündigt Hitler die „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" an, falls es zu einem neuen Weltkrieg komme.
    • 14.-16.03.: Deutscher Einmarsch in die als Rest-Tschechei bezeichneten Gebiete entgegen dem Münchener Abkommen
    • 26.03.: Polen beginnt mit der Teilmobilmachung seiner Armee.
    • 31.03.: Frankreich und Großbritannien geben eine Garantieerklärung für Polen ab.
    • 03.04.: Hitler beauftragt die Wehrmacht, ab dem 1. September für den Angriff auf Polen bereit zu sein („Fall Weiß").
    • 28.04.: Hitler kündigt in einer Rede vor dem Reichstag den deutsch-polnischen Nichtangriffsvertrag auf und das Flottenabkommen mit Großbritannien an.
    • 22.05.: Deutsch-italienisches Militärbündnis („Stahlpakt")
    • 22.08.: Hitler teilt etwa 50 Generälen und Offizieren in seinem Berghof auf dem Obersalzberg seine Absicht mit, Polen anzugreifen.
    • 24.08.: Nichtangriffsvertrag zwischen Deutschland und der Sowjetunion ("Hitler-Stalin-Pakt"), auf den 23.08. datiert; ein geheimes Zusatzprotokoll regelt die Aufteilung Osteuropas in Interessensphären.
    • 25.08.: Britisch-polnischer Bündnisvertrag
    • 30.08.: Polnische Mobilmachung
    • 31.08.: Von deutscher Seite wird ein polnischer Überfall auf den Sender Gleiwitz vorgetäuscht.
    Quelle: Dr. Echternkamp, Jörg (2015): Chronologische Übersicht: Der Zweite Weltkrieg. URL: https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/der-zweite-weltkrieg/203726/chronologische-uebersicht-der-zweite-weltkrieg?p=0#bio0 [Abgerufen am: 06.09.2020]

  • Vervollständige den originalen Nichtangriffsvertrag zwischen Deutschland und der Sowjetunion.

    Tipps

    Lies dir erst einmal alle Artikel durch. Jeder Artikel befasst sich mit einem Thema. Entscheide aufgrund der Thematik, welches fehlende Schlagwort gesucht wird.

    Lösung

    Der Vertrag wurde vertretend von Ribbentrop und Molotow am 23. August 1939 unterschrieben. Dazu gehörte auch das geheime Zusatzprotokoll. Dies bestimmte die Frage der Abgrenzung der beiderseitigen Interessenssphären in Osteuropa.

    • 1. territoriale Abgrenzung: nördliche Grenze Litauens als Grenze zwischen den Interessenssphären
    • 2. offene Fragestellung: Erhaltung eines unabhängigen polnischen Staates
    • 3. Interesse der UdssR an Bessarabien - Desinteresse Deutschlands
    • 4. streng geheime Behandlung des Dokuments

    Quelle: Nichtangriffsvertrag zwischen Deutschland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, 23. August 1939 (1000 Schlüsseldokumente zur russischen und sowjetischen Geschichte). https://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_ru&dokument=0025_pak&object=translation&st=&l=de. [Abgerufen am 09.09.2020]

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