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Wasserversorgung in Indien – es war einmal unsere Erde (Folge 3)

Indien, eines der größten Länder der Welt, steht vor der Herausforderung von Wasserknappheit. Trockenzeiten, hoher Wasserverbrauch in der Landwirtschaft und mangelndes Bewusstsein für Wassereinsparung sind einige Ursachen dafür. Mögliche Lösungen wie die Wiederverwendung von Abwasser, der reduzierte Einsatz von Pestiziden und die Speicherung von Regenwasser werden diskutiert. Neugierig geworden? Erfahre mehr über die Wasserversorgung in Indien!

Inhaltsverzeichnis zum Thema Wasserversorgung in Indien – es war einmal unsere Erde (Folge 3)
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Es War Einmal Unsere Erde
Wasserversorgung in Indien – es war einmal unsere Erde (Folge 3)
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Wasserversorgung in Indien – es war einmal unsere Erde (Folge 3) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wasserversorgung in Indien – es war einmal unsere Erde (Folge 3) kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse die Bedeutung des Wassers für den Menschen zusammen.

    Tipps

    Ohne regelmäßige Wasserzufuhr kann der Mensch nicht überleben.

    Die Produktion von Fleisch und der Anbau von Obst und Gemüse sind wichtig für die Landwirtschaft.

    Lösung

    Wasser hat eine große Bedeutung, sowohl für den Menschen selbst als auch für die Ernährungssicherheit und die Landwirtschaft.

    • Da der Mensch zu 2/3 aus Wasser besteht, sollte man jeden Tag mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich nehmen.
    • Blut, Organe, Muskeln – alle lebenswichtigen Funktionen und Versorgungen des Menschen bauen auf Wasser auf. Dabei besteht jede Zelle zu großen Teilen aus Wasser.
    Auch in der Landwirtschaft spielt Wasser eine große Rolle:
    • Da auch die meisten Gemüsesorten zu großen Teilen aus Wasser bestehen, benötigt die Anzucht von Obst und Gemüse meist mehrere 100 Liter Wasser pro kg Gemüse oder Obst.
    • Viel dramatischer ist die Lage allerdings bei der Fleischproduktion. Da die Tiere, die das Fleisch liefern, erst aus pflanzlichen Nährstoffen Fleisch bilden, benötigt ein kg Fleisch mehrere 1.000 Liter Wasser.

  • Beschreibe die Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität in Rajasthan.

    Tipps

    Da der Anbau von Nahrungsmitteln nun kein Problem mehr darstellt, müssen die Anwohner von Rajasthan auch in Dürrejahren nicht mehr hungern.

    Zunächst wurden Rückhaltebecken gebaut, um das Monsunwasser besser zu speichern.

    Lösung

    Rajasthan liegt im Nordwesten Indiens. Dort haben die Menschen geringe Einkommen und sind von den Erträgen aus der Landwirtschaft abhängig.

    • Früher mussten die Menschen oft Hunger leiden, wenn in manchen Jahren nicht genug Regen fiel.
    • Daher entschieden sich die Bewohner, Rückhaltebecken für das Wasser des Monsuns zu bauen.
    • Dieses Wasser speist das Grundwasser und bleibt über viele Monate für die Landwirtschaft nutzbar.
    • So erholte sich auch die Natur und die Erträge aus der Landwirtschaft wurden stabiler.
    • Heute muss niemand in Rajasthan hungern.

  • Stelle die Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität dar.

    Tipps

    Im Vergleich zu Reis benötigt Hirse für den Anbau nur sehr wenig Wasser.

    Um Erkrankungen durch fehlende sanitäre Anlagen zu verhindern, müssen mehr sanitäre Anlagen errichtet werden.

    Lösung

    Je nachdem, welche Probleme hinter der Wasserverschmutzung stecken, gibt es unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten.

    • Beim Bau von Staudämmen kommt es häufig zu Überflutungen: Diese können nur verhindert werden, wenn auch Staudämme verhindert werden.
    • Bei Überdüngung wird das Grundwasser verschmutzt. Hier hilft eine angepasstere Düngung.
    • Ein Anbau, der sehr wasserintensiv ist, trocknet meist nachhaltig den Boden aus. Hirse ist hingegen ein sehr anspruchsloses Getreide, das wenig Wasser verbraucht.
    • Fehlen den Menschen sanitäre Einrichtungen, kommt es schnell und häufig zu Erkrankungen. Daher sollte der Ausbau sanitärer Einrichtungen vorangebracht werden.
  • Charakterisiere die Eigenschaften der Wasservorkommen der Erde.

    Tipps

    Das in Eisbergen gebundene Frischwasser steht den Menschen nicht als Trinkwasser zur Verfügung.

    Nur oberflächennahes Grundwasser kann mit Pumpen gefördert werden.

    Lösung

    Nur knapp 3 % der weltweiten Wasservorräte sind Süßwasser bzw. Frischwasser.

    • Das meiste Wasser auf dieser Erde ist also Salzwasser.
    • Daher handelt es sich bei Frischwasser um ein kostbares Gut, das nicht überall gleich verteilt ist.
    • In den wohlhabenden Golfstaaten der arabischen Halbinsel wird daher bereits Frischwasser aus Meerwasser gewonnen.
    • Die Produktion von Frischwasser erfolgt dort jedoch mithilfe fossiler Energie, also Erdöl oder Erdgas, und ist sehr energieintensiv.
    • Meist wird das Meerwasser verdampft, sodass das verdunstete Wasser aufgefangen wird und das Salz übrig bleibt.
    • Im globalen Umfang ist die Gewinnung von Frischwasser aus Meerwasser daher sehr teuer und kaum umsetzbar.
    • Wichtig ist es daher, mit den geringen Frischwasservorräten, die es gibt, behutsam umzugehen und diese zu schützen.
  • Beschreibe die Bedeutung des Ganges für die Menschen in Indien.

    Tipps

    Dass der Ganges sich selber reinigen könne, ist ein religiöser Glaube. Leider stimmt dies nicht.

    500 Millionen Menschen leben an den Ufern des Ganges.

    Lösung

    Der Ganges in Indien ist einer der beeindruckendsten Flüsse der Welt:

    • Die Quellen der Flüsse, aus denen der Ganges entspringt, liegen im höchsten Gebirge der Erde: dem Himalaya.
    • Von dort aus entwässert der Ganges ein riesiges Einzugsgebiet, in dem viele Millionen Menschen leben.
    • Der Fluss mündet als Delta im Pazifischen Ozean.
    • Die heilige Stadt Varanasi liegt am Ganges. Dorthin pilgern viele Hindus, um sich zu reinigen oder Opfergaben zu bringen.
    • Denn in der hinduistischen Mythologie ist der Ganges der heilige Fluss, der aus den Haaren Shivas entstammt und selbstreinigende Kräfte hat.
    • Leider ist dies nicht der Fall. Große Industrieanlagen und Millionen von Anwohnern verschmutzen das Wasser immer mehr.
  • Erläutere den Begriff des virtuellen Wassers.

    Tipps

    Täglich verbraucht jede-/r Deutsche ca. 4.000-5.000 Liter Wasser.

    Rindfleisch verbraucht deutlich mehr Wasser als Gemüse.

    Lösung

    Ein bewusster Umgang mit Wasser beginnt – zumindest hier in Mitteleuropa – beim Duschen, Baden und Zähneputzen. Doch auch beim Kauf von Produkten verbrauchen wir Wasser.

    • Das sogenannte virtuelle Wasser umschreibt die Wassermengen, die wir verbrauchen, wenn wir bestimmte Produkte konsumieren.
    • Viele Obst- und Gemüsesorten, wie zum Beispiel Kartoffeln, brauchen relativ geringe Wassermengen.
    • Es gibt aber auch Obst und Gemüse, wie Avocados und Tomaten, die sehr wasserintensiv sind, sodass wir mit dem Kauf dieser Produkte viel virtuelles Wasser verbrauchen.
    • Besonders wasserintensiv ist der Kauf von Fleisch. Da die Tiere, die das Fleisch produzieren, viel Wasser und Getreide zu sich nehmen, welches wiederum auch Wasser verbraucht hat, ist der Wasserbedarf für 1 kg Fleisch enorm hoch.