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Grundwasser ist nicht gleich Grundwasser

Grundwasser ist wichtig für unser Leben und stammt aus dem Boden. Lerne, wie Regentropfen durch den Boden sickern und dabei Mineralien aufnehmen, um sauberes Trinkwasser zu erzeugen. Menschen nutzen Grundwasser als bedeutende Quelle für Trinkwasser. Finde heraus, was es verschmutzen kann und wie wir es schützen sollten! Neugierig? Weitere Informationen findest du im kommenden Text.

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Team Wissenswelt
Grundwasser ist nicht gleich Grundwasser
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Grundwasser ist nicht gleich Grundwasser

Grundwasser – eine Erklärung für Kinder und Jugendliche

Wenn wir bei uns zu Hause den Wasserhahn öffnen, sprudelt klares, kühles, sauberes Wasser heraus. Doch wo kommt dieses Wasser her? Das Trinkwasser aus unseren Wasserleitungen stammt vom sogenannten Grundwasser. Aber wie funktioniert das mit dem Grundwasser, wie wird es gereinigt und was verschmutzt unser Grundwasser überhaupt? Antworten darauf sowie auf die Fragen, wie Grundwasser entsteht und was darin enthalten ist, erhältst du in diesem Lerntext.

Definition Grundwasser

Was versteht man unter dem Begriff Grundwasser? Es ist ganz einfach erklärt, was Grundwasser ist. Schauen wir uns dafür die Reise eines Regentropfens an:

  • Der Regentropfen fällt auf den Boden und versickert in der Erde. Natürlich treffen auch viele Regentropfen auf Hausdächer oder Straßen, also versiegelte Flächen, und gelangen so nicht ins Erdreich, sondern in die Kanalisation. Diese Tropfen stehen aber vorerst nicht für das Grundwasser zur Verfügung.
  • Der Regentropfen wandert nun durch verschiedene Bodenschichten. Hier wird er – je nach Bodenart und Gesteinsschicht – gefiltert, also gereinigt.
  • Auf seiner Reise durch diese Sandschichten wird das Wasser aber nicht nur gereinigt, sondern nimmt auch die Mineralien der verschiedenen Gesteine auf. Diese können je nach Gesteinsschicht unterschiedlich sein (zum Beispiel Calcium aus kalkhaltigem Gestein). Auf diese Weise entsteht Mineralwasser.
  • Je länger der Regentropfen unterwegs ist, desto mehr Mineralien nimmt er auf und desto reiner wird das Wasser.
  • Trifft das Wasser jedoch auf eine wasserundurchlässige Gesteinsschicht, kann die Reise nicht tiefer in das Erdinnere gehen. Das Wasser sucht sich einen anderen Weg. Es sammelt sich entweder in riesigen unterirdischen Seen oder tritt an manchen Stellen als Quelle an der Erdoberfläche wieder aus.

Das Wasser aus den unterirdischen Seen oder Quellen nennen wir Grundwasser.

Was macht der Mensch mit dem Grundwasser?

Das Grundwasser ist für den Menschen sehr wertvoll und lebensnotwendig. Aber ist Grundwasser gleich Trinkwasser? Ja, das Grundwasser ist bereits fertiges, sauberes Trinkwasser, wenn es durch viele Gesteinsschichten gefiltert wurde.

In der Regel wird es noch ein weiteres Mal gereinigt und gegebenenfalls von Keimen befreit, nachdem es aus Brunnen oder Quellen entnommen wurde. Mehr dazu findest du in dem Video mit dem Titel Trinkwasser und Abwasser.

Was verschmutzt das Grundwasser?

Um Grundwasser als Trinkwasser nutzen zu können, muss es sauber sein. Wie du bereits erfahren hast, übernehmen diese Filterfunktion die unterschiedlichen Gesteins- und Sandschichten. Der Mensch kann das Grundwasser jedoch auch verunreinigen, sodass diese Filterfunktion nicht mehr ausreicht und das Grundwasser für die Trinkwassernutzung unbrauchbar wird.

Verunreinigung des Grundwassers unter anderem durch:
→ Chemikalien wie Pflanzenschutzmittel oder Industrieabfälle
→ Abwasser
→ Öle und andere Kraftstoffe
→ Radioaktive Substanzen
→ Infektiöse Erreger
→ Schwermetalle

Durch solche Verunreinigungen im Erdreich kann das Grundwasser nicht mehr als Trinkwasser genutzt werden. Weiterführende Informationen dazu erhältst du in diesem Video: Wasserverschmutzung.

Vielleicht hast du das folgende Schild schon einmal gesehen. Es bedeutet, dass man sich in einem Wasserschutzgebiet befindet und hier beispielsweise keine wassergefährdenden Stoffe transportiert werden dürfen:

Verkehrsschild Wasserschutzgebie

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Transkript Grundwasser ist nicht gleich Grundwasser

Auf seinem Weg durch die verschiedenen Bodenschichten wird das Wasser aber nicht nur gereinigt. Umso länger es unterwegs ist und je tiefer es gelangt, desto reicher wird es an Mineralien. Je nachdem, durch welche Gesteinsschichten es sickert, enthält es verschiedene Mineralien in unterschiedlicher Konzentration. Mineralwasser ist Grundwasser aus großer Tiefe mit besonderer chemischer Zusammensetzung. Es muss von natürlicher Reinheit sein, da es direkt am Brunnen abgefüllt wird. Mineralwasser ist ein Spiegelbild seiner unterirdischen Landschaft, in der es entstanden ist. Aus kalkhaltigem Gestein zum Beispiel, nimmt das Wasser viel Calcium auf, in vulkanischem Gestein wird es eher kohlensäurehaltig. Ein Drittel des Trinkwassers in Deutschland stammt aus Flüssen und Seen. In Gebirgen lassen sich Flüsse gut aufstauen und die Stauseen als Trinkwasserspeicher nutzen. Doch was passiert, wenn man auf die Reinigungskraft im Boden verzichtet? Oberflächenwasser ist oft stark belastet. Schadstoffe und Dünger werden bei Regen aus Luft und Boden gewaschen, fließen in die Oberflächengewässer und führen zu Algenblüten. Dieses Wasser muss sehr aufwändig gereinigt werden, um es als Trinkwasser nutzen zu können.

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