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Grundwasser ist nicht gleich Grundwasser 01:35 min

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Transkript Grundwasser ist nicht gleich Grundwasser

Auf seinem Weg durch die verschiedenen Bodenschichten wird das Wasser aber nicht nur gereinigt. Umso länger es unterwegs ist und je tiefer es gelangt, desto reicher wird es an Mineralien. Je nachdem, durch welche Gesteinsschichten es sickert, enthält es verschiedene Mineralien in unterschiedlicher Konzentration. Mineralwasser ist Grundwasser aus großer Tiefe mit besonderer chemischer Zusammensetzung. Es muss von natürlicher Reinheit sein, da es direkt am Brunnen abgefüllt wird. Mineralwasser ist ein Spiegelbild seiner unterirdischen Landschaft, in der es entstanden ist. Aus kalkhaltigem Gestein zum Beispiel, nimmt das Wasser viel Calcium auf, in vulkanischem Gestein wird es eher kohlensäurehaltig. Ein Drittel des Trinkwassers in Deutschland stammt aus Flüssen und Seen. In Gebirgen lassen sich Flüsse gut aufstauen und die Stauseen als Trinkwasserspeicher nutzen. Doch was passiert, wenn man auf die Reinigungskraft im Boden verzichtet? Oberflächenwasser ist oft stark belastet. Schadstoffe und Dünger werden bei Regen aus Luft und Boden gewaschen, fließen in die Oberflächengewässer und führen zu Algenblüten. Dieses Wasser muss sehr aufwändig gereinigt werden, um es als Trinkwasser nutzen zu können.