30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Wasserverschmutzung - Einführung 02:44 min

Textversion des Videos

Transkript Wasserverschmutzung - Einführung

Ohne Wasser gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Aber das Wirken des Menschen kann unsere Flüsse, Seen und Meere verschmutzen. Dünger, durch den Feldfrüchte besser gedeihen, kann vom Regen weggespült werden und so in den Wasserkreislauf gelangen. Die Nährstoffe im Dünger können zu einem explodierenden Algenwachstum führen. Mikroorganismen, die sich von den Algen ernähren, verringern den Sauerstoffgehalt des Wassers, wodurch andere Pflanzen und Tiere eingehen. Einige der schlimmsten Beispiele für Wasserverschmutzung wurden durch Abfälle aus Industrieanlagen verursacht. Im Jahr 2010 flossen Tonnen giftigen Schlamms aus einer Fabrik in Ungarn in die Donau. Der Abfall färbte den Fluss rot und viele Pflanzen und Tiere starben. Auch in unseren Wohnhäusern produzieren wir Abwässer. Nicht aufbereitete Abwässer können die Wasserversorgung verunreinigen und zu Krankheiten führen. Wenn sie aber gesammelt und gereinigt werden, bevor man sie zurück in Flüsse und Seen leitet, kann diese Verschmutzung vermieden werden. In einer Kläranlage fischt zunächst eine Reihe von Filtern den groben Schmutz heraus. Dann wird das Wasser desinfiziert, um gefährliche Mikroorganismen abzutöten. Wir können die Wasserverschmutzung reduzieren, indem wir möglichst wenig Dünger einsetzen, vorsichtig mit den chemischen Abfällen von Industrieanlagen umgehen und unsere Abwässer reinigen. Dadurch bleibt das Wasser der Erde sauber und darin kann Leben gedeihen.