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Wasserverschmutzung – Eutrophierung

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Team Realfilm
Wasserverschmutzung – Eutrophierung
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Wasserverschmutzung – Eutrophierung

Unsere Erde wird auch blauer Planet genannt, denn 70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Und obwohl sowohl wir als auch Pflanzen und Tiere das Wasser dringend zum Überleben brauchen, verschmutzen wir unsere Flüsse, Seen und Meere. Da viele Pflanzen und Tierarten in verschmutztem Wasser nicht überleben können, kann die Verschmutzung von Gewässern anhand der anzutreffenden Arten bestimmt werden.

Eine der Hauptursachen für verschmutzte Gewässer sind in der Landwirtschaft genutzte Chemikalien wie Dünger für das schnellere Wachstum und den höheren Ernteertrag der Pflanzen sowie Pestizide gegen Insekten. Durch Regen oder andere Niederschläge können die Chemikalien dann in einen nahegelegenen Fluss oder See gelangen und so zu Eutrophierung führen.

Bei der Eutrophierung wird das Gleichgewicht eines Wasserökosystems durch zusätzlich hinzugefügte Nährstoffe wie Stickstoff oder Phosphor aus den Düngemitteln oder Pestiziden gestört. Aufgrund der vorhandenen Nährstoffe kann sich Phytoplankton schneller verbreiten und vermehren, was wiederum zu einer starken Algenblüte führt. Die Algen vermehren sich explosionsartig und verbrauchen viel Kohlendioxid, dass auch andere Pflanzen für die Fotosynthese benötigen. Außerdem kann die dichte Oberfläche der Algen zu einer Abschirmung des Sonnenlichts führen, was andere Pflanzen ebenfalls hindert und im schlimmsten Fall eingehen lässt. Abgestorbene Pflanzen werden von Bakterien zersetzt, die den Sauerstoff im Wasser aufbrauchen, sodass das Gewässer umkippt und für nahezu keine anderen Lebewesen mehr bewohnbar ist. Nährstoffe können auch durch ungereinigte Abwässer in die Gewässer gelangen und so zur Eutrophierung führen.

Viel schlimmer sind jedoch noch giftige Industrieabfälle und andere Schadstoffe. Diese sind sowohl gefährlich für die Lebewesen im Wasser als auch für die Lebewesen, die sich von eben diesen ernähren. Bestimmt hast du auch schon Bilder von riesigen Ölteppichen oder Müllansammlungen auf dem Meer gesehen. Um diese Verschmutzung zu bekämpfen und neue zu verhindern, ist internationale Zusammenarbeit notwendig, denn wir alle benötigen sauberes Wasser zum Überleben!

Transkript Wasserverschmutzung – Eutrophierung

70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Es ist eine Grundlage allen Lebens und seine Verschmutzung ist ein globales Problem. Wenn schädliche Substanzen ihren Weg in Flüsse, Seen und Meere finden, verringert sich die Wasserqualität. Das gefährdet das Leben von Wasserbewohnern ebenso wie die Gesundheit der Menschen. Viele Arten können in verschmutztem Wasser nicht überleben, deswegen kann man die Verschmutzung von Gewässern anhand der darin anzutreffenden Tiere und Pflanzen bestimmen. Die größte Quelle der Wasserverschmutzung ist der Mensch. In der Landwirtschaft genutzte Chemikalien sind eine der Hauptursachen der Wasserverschmutzung. Landwirte besprühen ihre Feldfrüchte mit Düngern und Pestiziden, um die Produktivität und den Ertrag zu steigern. Durch Niederschlag werden diese Chemikalien von der Oberfläche in Gewässer gespült, wo sie zur Eutrophierung führen können. Eutrophierung findet statt, wenn zusätzliche Nährstoffe wie Stickstoff oder Phosphor aus Düngemitteln das Gleichgewicht eines Wasserökosystems stören. Phytoplankton besteht aus mikroskopisch-kleinen, pflanzenähnlichen Lebewesen. Sie nutzen diese Nährstoffe für die Vermehrung und breiten sich deswegen rasch und zahlreich aus. Das führt zu einer Algenblüte. Die Algen verbrauchen Kohlendioxid und ihre dichte Oberfläche kann das Sonnenlicht abschirmen – was andere Pflanzen tötet oder ihr Wachstum hindert. Wenn diese Pflanzen vergehen, werden sie von Bakterien zersetzt, die dabei den im Wasser gelösten Sauerstoff aufbrauchen. Das Gewässer kippt um und ist für viele Lebewesen nicht mehr geeignet. Auch Abwässer können in Gewässer gelangen, das Nährstoffniveau anheben und zur Eutrophierung führen. Diese Schmutzstoffe sind vor allem in Entwicklungsländern ein Problem, da hier sanitäre Anlagen oft nur unzureichend ausgebaut sind. Schadstoffe in den Abwässern können Wasserbewohner töten und Krankheiten auf Menschen übertragen, die von diesem Wasser trinken. Industrieabfälle enthalten häufig giftige Bestandteile, die ihren Weg in nahegelegene Gewässer finden können. Das ist gefährlich für das Leben in den Gewässern und kann Menschen gefährden, die belasteten Fisch essen. Und es gibt noch viele andere Schadstoffe im Wasser, wie Ölteppiche, sauren Regen oder radioaktive Abfälle. Wasserverschmutzung ist ein weltweites Problem und internationale Zusammenarbeit ist unerlässlich, wenn wir die wertvolle Ressource Wasser schützen wollen.

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