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Überfischung der Meere – Es war einmal unsere Erde (Folge 13) 24:13 min

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Transkript Überfischung der Meere – Es war einmal unsere Erde (Folge 13)

Seht ihr, so geht das hier jede Woche. Aber das dürfen sie nicht. Der Walfang ist doch verboten oder etwa nicht? Nein, er unterliegt Auflagen. Aber wir Japaner sind wirklich sehr schlau. Wir fischen zu wissenschaftlichen Recherchezwecken und das ist offiziell erlaubt. Aber deswegen müssen doch nicht alle Tiere getötet werden. Naja, vielleicht eines, aber auch nur dann, wenn es wirklich nicht anders geht. Naja, das wissen ja, aber dieses Fleisch hier wird viele Gourmets glücklich machen und bringt gutes Geld. Also tricksen wir. Aber das ist schrecklich. Diese majestätischen Tiere sind sowieso schon vom Aussterben bedroht. Na kommt, ich zeige euch noch was Anderes. Schweinswale. Sie wurden sicher schon auf dem Meer an Russen oder andere Händler verkauft. Schweinswale? Dabei weiß doch jeder, dass ein Drittel ihrer Art im japanischen Fischfang ausgerottet wurde. Das liegt daran, dass man sie auch als Walfleisch verkauft. Sie unterscheiden sich wohl im Geschmack nicht groß. Und man kann so gar nichts dagegen unternehmen? Eine Walfangkommission hat bereits versucht diesen sogenannten wissenschaftlichen Fischfang zu verbieten, aber Japan hat damit gedroht den kommerziellen Walfang wieder einzuführen. Ich habe euch bereits erklärt, dass die Erde der einzige Planet im Sonnensystem ist, auf dem es Wasser gibt und Meere. Um eure Frage zu beantworten, sehen wir uns das nochmal genauer an. Also. Wie gesagt, brauchte es hunderte Millionen von Jahren, sicher mehr als eine Milliarde Jahre, bis unsere Meere entstanden sind. Und ihr wisst ja, die Erdoberfläche ist zu 70 Prozent von Wasser bedeckt. Warum ist das Meer eigentlich salzig? Die aktiven Vulkane haben sich in all der Zeit doch hoffentlich sehr stark beruhigt, oder? Aber nein, du weißt doch, dass es auf der Erde immer wieder Beben gibt. Auf der Erde ja, aber denn auch im Meer? Unter dem Meer ist es genau, wie auf unserer Erde. Und im Meer haben dann diese Ausbrüche ganz entsetzliche Folgen für uns. Denkt nur an die Tsunamis. Diese bis zu 30 Meter hohen Wellen können die Geschwindigkeit eines Flugzeugs erreichen und somit ganze Regionen zerstören. Sie werden von einem Vulkanausbruch unter dem Meer verursacht, manchmal kann es aber auch ein Erdrutsch sein. Das mag ja alles sein, aber Sie haben meine Frage immer noch nicht beantwortet. Warum ist das Meerwasser salzig? Nie will mir irgendjemand was sagen. Sieh genau hin, denn hier kommt die Erklärung. Die Vulkane setzen Schwefel und andere Gase frei, das wisst ihr sicher. Diese steigen auf, durchtränken die Luft und werden auf die Felsen abgeregnet, die schon vom Natrium ganz löchrig sind. Das tobende Meer prallt heftig gegen die Felsen und trägt sie ab. Es zerkleinert sie zu Salzkörnern. Damit aber eine derartige Menge Salzwasser entstehen konnte, brauchte es sehr viel Zeit und sehr viel Salz. Wie ich ja vorhin schon sagte, waren es vielleicht eine Milliarde Jahre. Ja, das ist eine sehr lange Zeit. Aber unsere Ozeane sind sehr groß und auch sehr tief und das ist meine Erklärung. Also ist dieses ganze Salz, das sich da im Wasser gelöst hat, nutzlos? Das ist aber schade. Man wird schon irgendeinen Weg finden, um dieses ganze Salz aufzufangen oder etwa nicht Oh ja, den hat man sogar schon vor geraumer Zeit gefunden. Seit der frühen Vorgeschichte ist Salz ein wichtiges Tauschmittel im täglichen Handel gewesen. Und heute gewinnen wir so viel Salz, wie wir nur wollen. Man lässt dazu ganz einfach Meerwasser in Salzgärten verdunsten. Dann sammelt sich das Salz und man braucht es nur noch abzutragen. Das kennt ihr sicher aus der Camargue, aus der Bretagne oder von woanders. Nicht wahr? Aber wie kommt das Wasser denn in diese Salzgärten hinein? Das eh- ah, das sind sie. Sie sind zurück aus Japan. Sie werden uns alles erzählen. Hallo. Schön euch zu sehen. Wie war denn eure Reise? Na los, raus mit der Sprache. War es denn auch gefährlich? Ist mein Bruder nicht da? Nein, Kiero sagte uns, er hätte eine interessante Reportage zu schreiben. Lassen wir euch erst einmal Luft holen und dann werdet ihr uns alles erzählen. Wir finden es toll, was ihr da alles macht und wir helfen euch. Die Schiffe, die im Meer ihr Öl ablassen, verpesten die Küsten. Und das machen sie nur in wirklich sicherer Entfernung, damit man sie ja nicht finden kann. Dieser Ölteppich wurde uns vor etwa 50 Meilen gemeldet. Man muss die Verbrecher auf frischer Tat erwischen, sonst verlassen sie unser Rechtsgebiet. Wir haben noch einige Minuten. Ja, hier XXOL, ich habe den Tanker in Sicht. Ich überfliege ihn jetzt. Es ist ein Tanker von ungefähr 30000 Tonnen. Pavillon Bahamas, unsere Position ist 42 Meilen vor der Küste, 45 Grad Nordwest. Danke Ende. Okay, verstanden. 42 Meilen, 45 Grad Nordwest. Sie können abdrehen, wir kommen. Die Schnellboote der Wasserschutzpolizei sind zur selben Zeit, wie wir losgefahren. Sie haben nur auf die Position gewartet und sind gleich da. Jedenfalls wird dieser Umweltsünder dafür zahlen. So ein Schwein. Sieh doch, was er da macht. So reagieren sie immer, wenn sie geschnappt werden. Sie versuchen ihr Verbrechen zu vertuschen. Aber die Flucht wird ihnen heute ganz sicher nicht gelingen. Hey, sehen Sie mal, da drüben! Ja, sehr gut. Die gehören zu uns. Die erledigen das. Vielen Dank. Jetzt haben wir die Kerle. Vor gut einem Jahrhundert befanden sich 250- bis 300000 Blauwale allein in der Südsee. Wunderschöne Tiere, die 130 Tonnen wiegen oder auch mehr. Diese friedlichen Monster zu fangen war ein Kinderspiel und in unseren Nordmeeren konnten wir das auch ohne Unterbrechung. Und das fast 40 Jahre lang. Allein die großen Fabrikschiffe in Norwegen verarbeiteten 30000 Wale im Jahr. Das sind fast 100 am Tag. Und es geht weiter. Im Zuge dieses gewaltigen Artensterbens hat man Verbote und Quoten eingeführt. Aber wer hat diese befolgt? Viel zu spät hat man bemerkt, dass russische Schiffe einfach weiter jagten, indem sie versteckt in künstlichem Nebel fuhren. Leider zahlten die Japaner bereitwillig die hohen Preise. Und so wurden 80000 Wale einfach ausgerottet. Erst mit der Zeit hat man festgestellt, dass diese Art dabei ist auszusterben. Und wie viele dieser prachtvollen Monster gibt es noch? Vielleicht ein paar Tausend. Das heißt drei von 1000. Das ist doch ein super Resultat. Daher wich man auf den Furchenwal aus. Ein kleiner Wal, der sechs bis sieben Tonnen wiegt. Auch hier blieben die Folgen nicht aus. Es gab einmal 500000 Exemplare. Heute gibt es noch etwa 20000. In wenigen Jahrzehnten wurden 95 Prozent der Population ausgelöscht. Die Norweger, Russen und Kanadier jagen die Tiere weiter, obwohl sie vom Aussterben bedroht sind. Selbst das kleine Island hat die Jagd wieder aufgenommen. Und das unter dem Vorwand, man wolle wissenschaftliche Untersuchungen vornehmen. Aber kein Mensch glaubt das. Auch den Thunfisch gibt es nicht mehr lange. Ein großes Fanggebiet ist das Mittelmeer. Dort wurde die Ausbeute seit 1900 um das Dreifache erhöht. Was können wir tun, wenn es nicht reicht die Fakten auf den Tisch zu legen. Habt ihr eine Idee? Wisst ihr, was wir in Japan gesehen haben ist erschreckend. Ja, ich habe eine. Wir machen es, wie Paul Watson. Paul Watson? Wer ist das denn? Er war erst Kapitän auf Schiffen der kanadischen Küstenwache. Dann ein schwedischer Offizier. Und als alle davon sprachen die Wale zu retten, aber nichts geschah, griff er ein. Er und seine Mannschaft versenkten zum Beispiel in einem isländischen Hafen zwei Walfangschiffe. Oder sie sprengten Fabriken in die Luft, die Walöl verarbeiteten und es gab keinerlei Beschwerden, obwohl sie eigentlich gegen das Gesetz verstoßen hatten. Ist das nicht lustig? Das könnten wir doch auch machen. Aber wir sollten vielleicht nicht so brutale Maßnahmen anwenden. Und er war auch der Kerl, der kleine Babyrobben angemalt hat. In rosa. Damit ihr Fell nicht mehr zu gebrauchen war. Da wäre ich zu gerne dabei gewesen. Ich sehe mich schon dort. Ich verstehe, dass du Lust hast Pirat zu spielen. Wenn ich in deinem Alter wäre, würde ich auch mitmachen und mit die ins Gefängnis wandern. Aber nein, man muss lernen das Meer zu respektieren. Darüber reden wir. Pieret hat uns gesagt, dass es vor Kurzem noch sehr viele Wale gegeben hat. Warum denn, hat man sie nicht gejagt? Das war doch eigentlich ganz leicht. Das lag daran, dass die Jäger große Angst hatten. Sie hatten auch Angst vor dem Meer. Wie? Gab es denn gar keinen Fischfang. Doch doch. Aber erst die Römer haben sich zum Fischen hinaus auf das weite Meer getraut. Die Römer? Und warum nicht die Griechen vor ihnen? Die Griechen fürchteten die Götter des Meeres. Denkt doch nur an Poseidon und daran, dass dieser mächtige Gott die Meere entfesseln konnte. Aber das war nicht alles, oh nein, man fürchtete auch die Sirenen, deren Gesang die Seefahrer hypnotisierte. Klinius der Ältere glaubte an die Existenz eines alten Riesenkraken, der mit seinen neun Meter langen Tentakeln ganze Schiffe verschlang. Bis ins 17. Jahrhundert fürchten sich die Seefahrer vor einer grausamen Tierwelt, welche die Meere beherrscht. Hier seht ihr eine Karte aus dieser Zeit. Was die Wale betrifft, die Menschen hatten auch vor ihnen Angst. Hören wir nun, wie ein weiser und gelehrter Erzbischof aus Uppsala diese kleinen Tierchen beschreibt. Eine unglaubliche Masse, furchterregend. Ein regelrechter Berg. Und was hat dieser Wal für einen Kopf? Sein riesiges Maul ist mit zwei Zahnreihen ausgerüstet, ein Maul, das sonst nur die wildesten Fleischfresser haben. Über jedem Auge befinden sich gefährliche Wimpern aus 250 spitzen Hörnern, die sich senken, wie bei einem gierigen Stachelschwein, das seine Beute aufspießt. Und wenn euch erst sein roter Blick durchbohrt hat-. Seit kaum zwei Jahrhunderten jagt man erst richtig die Wale und mit welchen Mitteln. Seht euch das an. Ja, es gab damals noch keine Treibnetze und keine Kriegsschiffe und leistungsstarke Harpunen, die gab es auch nicht. Pieret, was du vorhin über das Aussterben der Wale gesagt hast, genau das trifft auch auf die Delfine zu. Auch dieses schöne Tier, das über eine unglaubliche Intelligenz verfügt, bleibt nicht davon verschont. Die Netze der großen Fischereischiffe fangen jedes Jahr ungefähr acht Prozent ihres Bestandes ein. Von 100000 Exemplaren vor 20 Jahren leben nur wenige 1000. Was Sophie sagt, das trifft nicht nur auf Wale und Delfine zu, sondern auch auf alle anderen großen Fischarten. Haie, Schweinswale, Thunfische, Störe und Dorsche verfangen sich in den Netzen. Kinder, ihr habt alle drei recht. Aber wusstet ihr denn nicht, dass Treibnetze verboten wurden? Doch Maestro, aber nur für den Fang von Thunfischen und Schwertfischen. Das reicht nicht aus. Ich weiß, wie das sinnlose Töten von Meerestieren verhindert werden kann. Hört mal, also: 300000000 Tonnen pflanzliches Plankton werden jedes Jahr von tierischem Plankton aufgenommen, das dann von 100000000 Tonnen Krabben und Krill verspeist wird. Die wiederum werden von Fischen gefressen, die bei einer Menge von circa 4000000 Tonnen unsere Nahrung sind. Das ist 100000 Mal weniger als die Ausgangsmasse. Würden wir nun einen Teil dieser Krabben fangen, würden alle genug Proteine bekommen und das würde einer Erneuerung des ganzen Systems in keinster Weise schaden. Was sagen Sie dazu, Maestro? Das wäre ein kleiner Einschnitt in der Nahrungskette der Meeresbewohner, der allerdings keinerlei relevante Auswirkungen hätte, daher ist es eine sehr gute Idee. Sie haben uns gerade von einer neuen Vorschrift für Treibnetze erzählt, Maestro. Aber wird sie denn auch eingehalten? Sagen wir, manchmal schon aber nicht immer. Das weiß keiner so ganz genau und es fehlen die Mittel es an allen Fronten zu überprüfen. Wie sollen denn die Fische bei diesen Kolossen eine Chance haben? Wisst ihr, selbst mit diesen Kolossen lässt sich heute die Menge des Fischfangs kaum mehr steigern. Unsere Meere sind erschöpft. In 50 Jahren stieg die Fangmenge von 20- auf über 100000000 Tonnen pro Jahr. Da ist es logisch, dass sich die Meere leeren. Ach ihr könntet doch auch Mal einem dieser modernen Fischkutter einen Besuch abstatten. Dann seht ihr die Fangmethoden aus der Nähe und habt genau das richtige Material für eine gute Reportage. Na, wie wäre es? Dann geht euch umziehen, wir treffen uns hier wieder. Ich bereite unsere Abfahrt vor. Und auf geht es. Wir werden erwartet. Der Skipper weiß, was er zu tun hat. Willkommen an Bord. Das nenne ich doch einen Dampfer. Der ist ganz was anderes, als unsere Nussschale. Wow, und die Technik ist ja irre. Also Kinder, ihr wollt hier etwas lernen? Dann kommt mit, ich zeig euch alles. Der Kontrollraum interessiert euch sicher sehr. Beeindruckend, was? Was ist das? Die Sonaranlage. Sie zeigt an, ob ein Hindernis vor uns liegt oder auch ein Fischschwarm. Und wo ist der Sender, Captain? Na am Bug, unten links. Ja natürlich, klar. Diese Technik wurde doch im Krieg von den Kampfschiffen angewendet, um U-Boote aufzuspüren. Da ist unser Satellitenempfangsgerät und-. Großer Schwarm, zwölf Meilen nordwestlich geortet. Der wird bald auf Ihrem Schirm zu sehen sein. Diese Information, woher haben Sie die? Aus dem Helikopter. Er hilft uns Fischschwärme ausfindig zu machen. Aber das ist doch viel zu einfach. Das hat doch mit Fischerei nichts mehr zu tun. Das ist die industrielle Erschließung von Lebewesen, die bedroht sind, denen man nicht die kleinste Chance lässt sich zu erholen. Ach so? Diese Präzision. Wow, diese Organisation und Technik. Sie müssen damit ja Unmengen an Fisch fangen können. Bis zu 30 Tonnen in einem Netz, 100 Tonnen pro Ausfahrt. Kommt jetzt mit, ich will euch etwas zeigen. Aber das Netz, das hört ja nie auf. Es ist 60 Kilometer lang. Das ist eine ganze Menge, was? Das ist so groß, wie ein Departement und sechsmal so lang, wie Paris. Das ist ein Faden. Achtung! Sehen Sie doch nur, sie haben drei Delfine gefangen. Na und. Sie müssen das Netz sofort öffnen. Und die Delfine freilassen. Ganz genau. Na, das kommt überhaupt nicht in Frage. Da geht uns ja über die Hälfte des Fangs verloren. Sie lassen diese Delfine frei und zwar auf der Stelle. Das ist eine geschützte Art. Außerdem fischen Sie mit einem zu großen Netz und viel zu engen Maschen. Das ist verboten. Damit töten Sie alle kleineren Fische, die allen als Nahrung zur Verfügung stehen sollten. Für wen hältst du dich, dass du mir Ratschläge erteilst? Was für eine anmaßende Jugend. Was habt ihr schon zu sagen? Wir sind diejenigen, die auf der Welt leben müssen, die sie zurücklassen. Die Erben dieses Planeten, die Sie und Ihresgleichen rücksichtslos zerstören. Öffnet das Netz, lasst die Delfine frei. Ihr da unten, habt ihr verstanden? Alles klar, Captain. Ja, so zerstört man die Vielfalt des Meeres. 40 bis 50 Prozent der Fänge werden weggeworfen. Sie können weder wachsen, noch können sie sich fortpflanzen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Natürlich. Und wir müssen etwas ändern, wir müssen uns für eine vernünftige Netzgröße einsetzten mit viel größeren Maschen. Damit die kleineren Fische wieder raus können. Und vor allem, wir brauchen eine Begrenzung der Schiffe und auch der Fangmengen. All diese Maßnahmen wurden bereits getroffen, aber ihr habt gesehen, man hält sich einfach nicht daran. Sogar die kleinen Fischer sind mit den Begrenzungen nicht einverstanden. Das ist verständlich, sie ernähren mit ihrer Arbeit ihre Familien. Wir kämpfen auch für die Einhaltung dieser Begrenzungen, denn ansonsten ist bald nichts mehr übrig zum Fischen. Ja, das Meer reguliert die Temperatur der Erde, nimmt die Hälfte des Kohlendioxids auf, es ernährt den Menschen und als Dank dafür plündern und verschmutzen wir es. Wenn wir uns vor Augen halten, was es uns schenkt, 800 Bohrinseln fördern Öl, Gezeiten und Wellen erzeugen Energie, die Aquakultur deckt mit Fischen 50 Prozent unseres Bedarfs und Millionen von Tonnen wertvoller Metalle verzieren den Meeresboden. Mangan, Kupfer, Eisen, Kobalt und Nickel. Was ist mit der Überfischung, Maestro? Sind Sie denn mit unserem Programm einverstanden? Ich glaube ihr seid auf dem richtigen Weg. Die Netzgröße verringern, die Maschen vergrößern und die zugelassene Fangmenge eingrenzen. Ja, dem kann man nur zustimmen. Und es gibt Gütezeichen, die den nachhaltigen Fischfang garantieren. Achtet beim Einkauf vorrangig auf diese Zeichen. Denn zu verlangen, dass man nicht mehr fischt, als das Meer hergeben kann, das ist doch die einfachste und allerbeste Lösung.