30 Tage kostenlos testen: Mehr Spaß am Lernen.
30 Tage kostenlos testen

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

30 Tage kostenlos testen

Recycling und Mülldeponien – Es war einmal unsere Erde (Folge 18) 24:26 min

Textversion des Videos

Transkript Recycling und Mülldeponien – Es war einmal unsere Erde (Folge 18)

Ah da ist sie ja, die berühmte Mülldeponie in Payatas, der rauchende Berg von Manila. Wisst ihr, das ist einer der größten Müllberge der ganzen Welt. Ja, alles was die Stadt nicht mehr gebrauchen kann wird einfach hier abgeladen. Insgesamt sieben Hektar Fläche 200 Meter hoch. Hier arbeiten unentwegt 4000 Menschen, um Material zu finden, das sich wieder verkaufen lässt. Aach, und in der Hitze bleibt der Treibhauseffekt der Gase nicht aus. Ja und es sind die giftigsten Gase überhaupt, Benzin und Toluol. Trotzdem kommen täglich Dutzende armer Bauern hinzu, vom Elend getrieben, und somit steigt die Zahl dieser Arbeiter ständig an. Das ist kein Spaß hier. Sie sollten auf ihren Feldern bleiben. Nicht auszuhalten dieser Gestank. Stimmt, das riecht wirklich gar nicht gut. Hierher zu kommen war keine tolle Idee. Wir sind hier um die Möglichkeit des Recyclings von Abfällen zu untersuchen und nicht um spazieren zu gehen. Wie können diese armen Menschen nur diesen furchtbaren Gestank ertragen? Man könnte meinen sie hätten sich daran gewöhnt. Aa ah, Achtung! Vorsicht! Aa ah, Aa ah. Ha ha. Na ja das ist ja mal ein touristisches Ziel. Das war eure Taufe hier auf der Deponie. Ich heiße Thomas. Ihr hattet noch Glück. Die Lastwagenfahrer sind rücksichtslos. Sag mal kleiner, du müsstest doch in der Schule sein. Meinst du etwa wegen der Schultasche? Die hab ich hier gefunden. Ich bin noch nie in eine Schule gegangen. Wisst ihr, ich bin ein Müllsammler. Das ist schade. Die Schule ist interessant. Solltest du mal versuchen, dann wirst du schon sehen.

Hast du gesehen wie viele Kinder hier arbeiten. Ja! Eine Ausbildung würde ihnen sicher helfen hier raus zu kommen. Seht mal! Wenn ihr es schafft auf den Lastwagen zu springen, könnt ihr euch die allerbesten Sachen schnappen. Schöne Beute. Deine Arbeit sieht aber ziemlich anstrengend aus. Tja man muss clever sein. Ich komme schon klar. Weißt du, durch den Abfall werden schwere Krankheiten übertragen. Hast du diese Flecken auf dem Arm schon lange? Meine Eltern sagen, das ist normal. Ach, die haben wir viele. Damit dieses Kind ganz gesund wird, darf es nicht wieder zur Müllsuche auf die Deponie. Meine Eltern sind auf mich angewiesen. Wenn ich nicht arbeite, wie sollen wir dann was zu essen haben. Die hier, wird mir mindestens 150 Pesos einbringen. Das sind zwei Euro für den ganzen Tag Arbeit und dafür setzt du dein Leben auf das Spiel? Aber was soll ich denn sonst machen? Diese Hütten sind auf dem Müll der Deponie gebaut. Es ist eine richtige Stadt, die die Behörden aufgegeben haben. Es gibt kein Wasser. Unsere Organisation hat dieses Pflegezentrum errichtet. Wir haben auch eine Schule eröffnet und das hier, ist unser Kindergarten. Ihr habt es verstanden. Wiederholt es noch einmal. Aber wir brauchen noch mehr Mittel. Fast alle Müllsammler haben sich durch den Kontakt mit den Abfällen Krankheiten zugezogen. Ganz zu schweigen von den Lungenerkrankungen durch die Gasausdünstungen. Herr Doktor, kommen Sie schnell. Meine kleine Tochter ist von dort oben abgestürzt. Vielleicht hat sie sich das Bein gebrochen. Sie hat Schmerzen. Bitte kommen Sie! Gute Frau, beruhigen Sie sich. Ich komme ja schon. Es ist bestimmt nicht so schlimm. Thomas! Wo ist er? Er ist ausgerissen. Ah! Sieh mal. Wer möchte antworten? Ich. In der Schule bleibt man nicht an der Tür stehen. Man setzt sich. Wenn ihn die Schule interessiert, ist er gerettet. Wenn alle Kinder des „rauchenden Berges“ in die Schule gehen würden, könnten sie diesem Elend vielleicht entkommen. In der Zwischenzeit müssen wir deutlich machen, dass das alles nicht hinzunehmen ist. Das fordern wir. Na klar, fordern wir das. Solche Zustände gibt es nicht nur auf Philippinen und in Manila. Ähnliche Deponien gibt es auch vielen anderen armen Ländern und auch die reichen Länder werden davon nicht verschont. Was wohl? und? in Indien gefunden haben? Dort gibt es einen Handel mit Elektroschrott. Ich befürchte das Schlimmste. Also, Neu-Delhi steht den westlichen Großstädten im nichts nach. Dagegen ist das Recyclingviertel weniger schick. Unser Freund aus dem regionalen Club ist bereits vor Ort. Das gesamte Viertel ist voll von Recyclingstellen für Computer. Die kommen von überall her. Man arbeitet an den offenen Computern ohne ihre Gehäuse. Wobei es giftige Metalle gibt, mit denen man absolut nicht rum hantieren sollte. Ja, so funktioniert das Recyclen hier. Wir lassen sie einfach machen und niemand sagt ihnen, wie gefährlich es ist. Vorsicht! Machen Sie das nicht! Die Bildröhre enthält Blei. Sie könnten sich damit vergiften. Wir können sie nicht davon abringen. Sie hat keine andere Wahl. Sie muss das Kupfer aus der Bildröhre lösen. Sie leben vom Verkauf des Kupfers und andere Metalle. Versteht ihr? Hey, was ist denn hier los? Ihre Arbeiter werden sehr krank wenn sie weiter diese giftigen Dämpfe einatmen. Kümmert euch um eure Angelegenheiten. Mein Geschäft ist legal. Verschwindet oder ich hole die Polizei. Kommt her, es ist sinnlos. Finden wir heraus, was der Ursprung für diese Geschäfte mit Elektroschrott ist. Los, macht schon. An die Arbeit. Ich habe ihr Geld dabei. Und ich ihre Papiere. Da sind wir uns also einig. Wie immer. Ja das sieht sehr gut aus. Sie können nachzählen. So, hier haben sie die Genehmigung für Ihre Computer. Wir würden gerne die Betriebsfähigkeit der Computer überprüfen? Was mischst du dich ein? Ich habe eine Genehmigung, die vom Zollverantwortlichen unterschrieben wurde. Na dann. Öffnen Sie den Container. Wir wissen, dass sie illegal gefährliche Abfälle einführen. Und das in Komplizenschaft mit diesem Zöllner. Was ist hier los? Wie sind die Erben dieses Planeten. Sie verstoßen gegen das Basler Abkommen, das den Export giftiger Abfälle verbietet. Vorsicht. Diese Ware ist sehr giftig. Wir werden hier nicht eher weggehen bis ihr Frachter wieder am Kai ist. Wir haben jetzt handfeste Beweise, die sie schwer belasten. Sie Nichtsnutz. Geben Sie mir mein Geld zurück. Sie sind verhaftet. Von dem unterschlagenem Geld werden wir Masken und Handschuhe für die Recyclingarbeiter kaufen. Sehr gut Kinder. Ach ein kleiner Sieg ist ein Sieg. Und was ihr uns berichtet, geschieht jeden Tag in den armen Ländern. Abfall abladen, ja, aber bei den Anderen. Die Hersteller sind dafür verantwortlich. Sie bauen Geräte, die eine immer kürzere Lebensdauer haben. Bald wird es weltweit mehr als 500 Millionen Computer und genauso viele Mobiltelefone geben die auf dem Müll landen. Die Flut an Abfall ist wirklich unvorstellbar. Jedes unserer großen Länder produziert jährlich einen Berg an Industrie-, Landwirtschafts- und Haushaltsabfällen, der so hoch ist wie der Mount Blanc. Produzierte ein Einwohner eines großen Landes in Europa in den 1990er Jahren noch 20 Kilos Abfall, produziert er heute mehr als 500 Kilos. Die Nordamerikaner halten den Weltrekord mit 900 Kilos pro Einwohner im Jahr. Ja und ein Afrikaner produziert nur 17 Kilos, die fast ausschließlich von den Tieren aufgenommen werden. Deswegen transportieren wir unsere Abfälle wahrscheinlich zu ihnen. Zum Ausgleich. Wenn man bedenkt, dass unsere Vorfahren nur die Höhle verlassen mussten, als diese voller Abfälle war. Heute ist diese Flucht unmöglich. Ja wir müssen eine Lösung für den Müll finden. Aber wie? Also Kinder, wohin mit den Abfällen? Auf besser konzipierten Deponien? Oder in Verbrennungsanlagen? Habt ihr irgendwelche Ideen? Selbst in diesen Müllverbrennungsanlagen verschwindet der Müll nicht komplett. Eine Tonne Abfall erzeugt 300 Kilos Schlacke und 700 Kilos Rauch. Beides ist schädlich. Schlacke ist voller giftiger Substanzen und Rauch ist ein enormer Verschmutzer. In Gegenden in der Nähe von Verbrennungsanlagen, mussten ganze Kuhherden getötet werden, weil die Milch vergiftet war.

Die Müllhalde bei mir in der Nähe ist nicht besser, um sie zu errichten, hat man einen Teil des Waldes abgeholzt. Seitdem verseucht sie die Flüsse und das Grundwasser. Wir sind uns einig. Abfall auf Heiden und Verbrennungsanlagen ist keine gute Idee. Aber was dann? Es gibt nur eins. Die Null-Abfall Zielsetzung. Die Verringerung von Abfall bei den Herstellern. Oder bei den Verbrauchern. Ich kenne eine Fabrik, die Reinigungsmittel und Waschmittel herstellt, und zwar nach den Methoden Hauseigener Produktion. Dabei hat die Reduzierung von Abfall, Priorität. Die Fabrik ist aus Holz gebaut und das Dach ist mit Erde und Pflanzen gedeckt, um das Gebäude zu isolieren. Die Maschine zum Mischen der Zusatzstoffe verbraucht fünfmal weniger Energie und die Produkte sind stark konzentriert, so hat man kleinere Flaschen und somit kleineren Abfall zum Recyclen. Flaschen, Deckel und Etiketten werden aus dem gleichen Material hergestellt, um das Recyclen zu vereinfachen. Ein Computerbildschirm besteht hingegen aus 24 verschiedenen Plastikarten und das macht das Recycling so schwierig. Die Verpackungskisten für den Versand werden fünfzehnmal wieder verwendet. Ohne Klebstoff. Und der Strom für die Fabrik kommt aus einem benachbarten Windpark. Und es dürfen nur Produkte von Anbietern gekauft werden, die diesen Standards entsprechen und die keine giftigen Stoffe beinhalten. Die Lastwagen fahren teilweise mit Bio-Kraftstoff und beliefern nur die Region, um die Ausscheidung von Kohlendioxid zu begrenzen. Jeder Angestellte, der mit dem Fahrrad anstelle des Autos zur Arbeit kommt, erhält eine Prämie. Das Führungspersonal fährt Zug, was die Umwelt weit weniger belastet, als zu fliegen. Das ist doch vorbildlich, oder? Auf jeden Fall. Dem sollten sich die Computerhersteller anschließen, um ihre Produkte weniger giftig auszustatten und sie leichter recyclebar zu machen. Na, habt ihr noch andere Vorschläge? Das Öko-Prinzip umfasst aber auch Pfandflaschen zurückzugeben, wie zur Zeiten meiner Oma. Lieber wieder verwenden als Recyclen. Einige Länder beherzigen das schon. Und bestimmte Produkte sollten eher vermietet als verkauft werden, wie zum Beispiel Handys. Habt ihr sie noch alle? Mein Handy! Das gehört mir. Und das behalte ich auch. Stellt euch vor. Anstatt immer neue Handys zu kaufen, was viel Müll anhäuft, leiht man sie sich bei einer Leih- und Reparaturfirma. Die Handys hätten eine längere Lebensdauer, weil das im Interesse der Hersteller wäre. Und die Mülltonnen würden entlastet. Und was ist mit der Industrie? Sie ist der größte Müllproduzent der Erde. Hat einer von euch vielleicht eine Idee zu den Industrieabfällen? Na klar. Eine Lösung existiert bereits seit langer Zeit. Ökopacks, nämlich. Die funktionieren ganz zeitlich. Die Pflanzen benötigen Wasser und Mineralstoffe, die im Boden enthalten sind. Die Raupe ernährt sich von den Pflanzen. Die Amsel frisst die Raupe und die Katze oder der Fuchs, die Nachts herum streuen, fangen dann die Amsel früher oder später und fressen sie. Im Wasser verwandeln Mikroorganismen und Würmer die Überbleibsel in Mineralsalze, die wiederum die Pflanzen versorgen. Dieser Kreislauf geht immer so weiter. Die Reste der Einen sind die Nahrung für die Anderen. Eine unendlicher Kreislauf. Und im Ökopack passiert genauso dasselbe. In Kalundborg, in Dänemark haben sich die Fabriken direkt nebeneinander angesiedelt. Das Elektrizitätswerk erzeugt warmes Wasser, das der benachbarten Fischaufzucht und anschließend den Stadtwerken zur Verfügung stellt. Einer Zementfabrik gibt es ihre mineralischen Abfälle und einem Friedhof seine Asche. Der Friedhof stellt daraus ein Düngemittel her, das er den Landwirten gibt. Die Erdölraffinerie wirft Schwefel ab, den sie einem Säuremittelhersteller bereitstellt. Ein pharmazeutisches Labor enthält auf diese Weise Strom vom Energieversorger. Und gibt den Landwirten Düngemittel. Die Abfälle der einen, sind die Ressourcen der anderen. Der Kreis schließt sich. Kein Abfall und die Unternehmen sparen Geld. Ausgezeichnetes Beispiel. Vielleicht hat diese beeindruckende Erfolgsgeschichte unsere Freunde überzeugt. Doch, auch wenn hier in der Grundstein für die Zukunft liegt, müssen wir in der Zwischenzeit trotzdem unsere Abfälle recyclen, die jeden Tag unseren Mülleimer überfüllen. Das Null-Abfallziel kann ohne Recycling nicht erreicht werden. Viele Länder haben das begriffen. Sehen wir uns nur die Bilder an, die Mona von ihrer Reise aus Brasilien mitgebracht hat. Als man mir erzählte, dass 80 Prozent der Einwohner von Curitiba die preiswerten Busse nutzen, wusste ich, dass das keine Stadt wie jeder andere ist. Der Bürgermeister von Coritiba hat ein einzigartiges Projekt gestartet – den grünen Austausch. Abfall gegen Nahrungsmittel. Für ein Kilo recyclebaren Abfall erhalten die Armen der Favelas, ein Kilo Obst und Gemüse. Früher gab es in den Slums Mülldeponien. Heute sind diese durch 100 Prozentige Biogärten ersetzt worden. Dadurch ernähren sich die Menschen ausgewogener und gesünder. Sechs Hundert Tonnen Papier, Plastik und Metall werden jeden Monat recycelt und da es in Coritiva nicht an Ideen mangelt, hat der Bürgermeister noch ein weiteres Programm ins Leben gerufen. Abfälle, die keine sind. Die Menschen der Favelas sammeln alle Abfälle der Stadt und verkaufen sie an Recyclingzentren. Die UNO hat der Stadt Curitiba einen Umweltpreis verliehen und sie die Stadt für die Menschen getauft, weil sie sich um das Wohl und die Gesundheit ihrer Bürger kümmert. Das sollte man auch in den Philippinen einführen, um sich von dem rauchenden Berg zu befreien. Ich habe gerade gute Nachrichten von dort bekommen. Die Behörden haben den Bau von Müllverbrennungsanlagen verboten und in mehreren Städten ein Null-Abfallprogramm gestartet. Es gibt Informationskampagnen mit denen der Bevölkerung gezeigt wird, wie man Müll trennt. Künftig werden die Plastikreste in Fabriken verarbeitet und in neue Produkte umgewandelt. Es ist ein gutes Zeichen, dass diese Länder sich mit der Problematik auseinandersetzen. Und die reichen Länder werden sich endlich darüber bewusst, das Recycling und Kompostierung notwendig sind. Ja, in Kanada hat das Priorität. In allen Haushalten werden die Abfälle getrennt erfasst. Die Größe der öffentlichen Müllcontainer wurde erweitert. Und man hat neue Recyclingwege entwickelt. In Kalifornien hat man eine Supermarkt der Zukunft entwickelt. Dabei dreht sich alles ums Recycling. Die Kunden bringen ihre Sachen dort hin und schlendern von Geschäft zu Geschäft um sie zu verkaufen. Am Ende ihres Besuchs können sie das so verdiente Geld im Hauptgeschäft ausgeben. Das selbstverständlich nur recycelte Produkte verkauft. Methan, das aus organischen Abfällen entsteht lässt sich in Biogas umwandeln, und das Biogas wird als Ersatz von Erdöl eingesetzt. Die Stabil baut zur Zeit Europas größte Verwertungsanlage für organische Abfälle. Hier können pro Jahr vier Millionen Kubikmeter Biogas produziert werden, ohne Gestank und ohne die Umwelt zu verschmutzen. Die Busse im städtischen Verkehr werden schon mit Biogas angetrieben. Wie sie gewünscht haben Maestro, bringe ich unsere Mülltonne mit, damit wir sie unter die Lupe nehmen können. Die Zahlen, die ihr mir genannt habt, entsprechen den Zahlen aller unserer Mülltonnen. 10 Prozent Zeitungen, 16 Prozent Essensreste, 24 Prozent verschiedene Abfälle. Und der größte Teil 50 Prozent Verpackungen. Wir produzieren mit Sicherheit genug Verpackungen um den ganzen Planeten damit einwickeln zu können. Und wo sind jetzt die Abfälle aus euren Müllbehältern? Na dort. Es gibt keine, denn es sind keine Abfälle. Sondern Rohstoffe, die recyclet und wiederverwendet werden können. Also aus Aluminium kann man sehr viele Dinge herstellen und so 95 Prozent der Energiemenge sparen, die man normalerweise für dessen Herstellung benötigt. Stimmt es, Maestro? Ahh. Abrakadabra. Recyceltes Papier verbraucht zwanzigmal weniger Bäume und hundertmal weniger Wasser. Alte Kleidung kann in der Textilindustrie aufbereitet werden um daraus Putzlappen oder neue Kleidung zu machen. Holz kann man auf Tausende Arten recyclen. Glas lässt sich am einfachsten recyclen. Wie sagte doch der große französische Chemiker? Nichts verliert sich, nichts wird erzeugt, alles verändert sich nur. Wir leben in einer erstaunlichen Welt. Aus unsere Windschutzscheibe werden Flaschen, aus unseren Dosen werden Kaffeekannen und die Sohlen unser Schuhen haben ein Leben als Autoreifen bei 100 Kilometern pro Stunde hinter sich. Seien wir erfinderisch. Als Produzenten in denen wir die Abfälle bei der Entstehung eindämmen und als Verbraucher, indem wir unsere Abfälle als Rohstoffe betrachten, die wir weiterhin benötigen. Hierin liegt eine der Möglichkeiten der Zerstörung unsere Erde entgegenzuwirken.