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Neue Technologien – Es war einmal unsere Erde (Folge 25) 24:19 min

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Transkript Neue Technologien – Es war einmal unsere Erde (Folge 25)

Drei, zwei, eins, Zündung! Na bitte, das Teleskop, das die Rakete ins All gebracht hat, wird in der Lage sein, das Universum zu erforschen und nach neuen Planeten zu suchen. Das ist, es ist beeindruckend! Heutzutage ermöglicht die Technik unglaubliche Dinge. Mhm, immer weiter, immer größer, immer kleiner und immer schneller. Seit es uns Menschen gibt, hat auch der Fortschritt nie aufgehört. Und in den letzten Jahrzehnten haben sich die Entdeckungen nur so gehäuft. Seht mal, die Anfänge des Radios. Alles im Eimer. Der erste Überschallflug, die Erfindung des Kugelschreibers. Es folgte das Farbfernsehen. Juri Gagarin war der erste Mensch im All und Neil Armstrong war als Erster auf dem Mond. Es folgten die ersten Computer und die Anfänge des Internets. Und es landete die erste Sonde auf dem Mars. Dann bekamen wir die CD. Ah, ja, ja, hm? Hallo! Hallo? Das erste Schaf wurde geklont. Die erste internationale Raumstation installiert und man entdeckte den Exoplaneten. Vielleicht ist der bewohnbar. Ein Exoplanet? Das ist ein Planet, der zu einem anderen Sonnensystem gehört. Jeder Stern der Galaxie ist eine Sonne. Und genau um diese Sonne kreisen Planeten, die Exoplaneten. Es stellt sich auch die Frage, ob manche vielleicht bewohnt sind. Und man träumt davon, sie irgendwann besuchen zu können. Vielleicht irgendwann, ja. Ja, bei unserer technischen Entwicklung, da kann das sehr gut sein. Erzählen Sie uns bitte von den anderen Erfindungen. Ach, besucht doch lieber eine Technologiemesse in Japan. Und danach werdet dann ihr mir von den neuesten Erfindungen berichten, klar? Oh, ja! Hey, seht euch das an! Gib her, jetzt sind wir dran! Vielleicht könntet ihr auch mal die anderen dran lassen. Maestro sagte, dass heute nichts unmöglich ist. Also, es lebe die Technologie! Pierrot, pass auf! Alles klar? Ja, es ist nichts gebrochen. Vorsicht, er kommt zurück! Einfach unglaublich, diese virtuelle Welt. Das war wie echt. Sayonara. Sie wollen mit Drachen und Feen fliegen? Testen Sie unseren 3D-Simulator. Dieser Bildschirm ist allein der Nanotechnologie zu verdanken. Mit Komponenten, die 1000-mal kleiner sind als ein Haar. Wer möchte die erste Jacke mit Bildschirm testen? Danke, das ist eine tolle Jacke. Hey, warte! Ich habe dir das Wichtigste doch noch gar nicht erklärt. Der Bildschirm der Jacke ist mit der Kamera verbunden und man sieht alles, was man filmt. Alles, was man filmt? Leihen Sie uns die mal? Und vielleicht auch noch diese Tafel dazu? Ja, aber sicher. Wir werden uns sehr amüsieren. Und jetzt filme die Tafel, na los! Hey, warte auf mich. Haha, die haben wir schön reingelegt. Wieso laufen die uns die ganze Zeit hinterher? Hey, da, sieh mal, die Jacke! Was ist denn los? Da ist eine Zeichnung, dass man dir in den Hintern treten soll. Nanu, ihr seid ja so ruhig, ihr zwei. Guten Tag! Möchtet ihr das Haus der Zukunft besichtigen? Das sieht aus wie ein menschliches Gesicht. Ich bin Tirobo-Junior, guten Tag! Ein Roboter! Das ist ja Spitzenklasse! Möchte jemand eine Partie Schach mit mir spielen? Alle sagen, ich soll unschlagbar sein. Ein Roboter, der Schach spielt. Na ja, ich mag ja Roboter, aber dieses Schach, das hasse ich. Vielleicht wollt ihr ja lieber einen Spaziergang durch die Stadt machen oder ich sage euch, wie das Wetter wird? Ah, das ist ja Plastik! Alarm! Nahrungsmittel von einer unautorisierten Person gestohlen! Alarm! Alarm! Hey, ich war es nicht! Ich war das nicht! Es ist, es ist-. Guten Tag! Ihre Lieblingsschokoriegel zum Frühstück sind leider alle. Ich logge Sie gleich auf Ihrer Einkaufsliste ein. Schokoriegel? Komische Idee. Man braucht doch eigentlich frisches Obst und Vollkornbrot zu einem ausgewogenen Frühstück. Ein Schokoriegel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Du solltest deine Klappe halten, du blöde Kuh! Schwesterherz, es ist doch nur ein Kühlschrank. Ja, und ich wette, er wird ganz sicher von Schokoriegelverkäufern erpresst. Ich würde mir dieses Ding nicht hinstellen. Hilfe! Helft mir! Hilfe! Hilfe! Achtung, Blutdruck zu hoch! Nein, Blutdruck viel zu hoch! Arztbesuch dringend empfohlen. Kein Grund zur Panik. Du hast ja vor einer automatischen medizinischen Untersuchung Angst. Na komm, so eine kleine Spritze. Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen! Wir sollten uns noch in Tokio etwas umsehen, bevor wir zurückfahren. Oh, ja. Gute Idee! Die vielen Menschen und dieser Krach, lasst uns nach Hause fahren. Na, und? Hat euch der Besuch in Tokio nicht gefallen? Doch, doch, aber natürlich. Die ganze Technologie ist wirklich sehr beeindruckend. Aber durch sie verschmutzen wir unseren Planeten doch noch mehr. Es gibt immer mehr Autos, Flugzeuge oder Fabriken. Ach, die Verschmutzung nimmt ja kein Ende. Dazu kommen noch Kühlschränke, die einen auffordern, Schokoriegel zu essen. Tja, die Technologie kennt eben keine Grenzen. Sie schürt ja auch die Hoffnung, andere Welten zu erreichen. Und andere Planeten zu kolonisieren? Man kann ruhig davon träumen. Übrigens sind die Sonden Pioneer und Voyager schon auf Erkundungsreise. Sie werden nur 80000 Jahre brauchen, um den Stern zu erreichen, der unserem Sonnensystem am nächsten ist. 80000 Jahre? Eine Reise von 80000 Jahren? Das ist zu lange für uns. Aber, das ist doch unmöglich. Tja, der ist viel zu weit weg von uns. Nun ja, die Entfernungen sind riesig und die Technologie ist noch nicht so weit, dass sie die Reisedauer verkürzen kann. In ein oder zwei Jahrhunderten, da werden wir schon entschieden weiter sein. Innerhalb von 50 Jahren haben die Menschen den Mond erobert oder eine Raumstation gebaut. Und jetzt planen wir bereits, zum Mars zu fliegen, oder nicht? Der Mond, der Mars, im Verhältnis zu den Galaxien ist das ein Katzensprung. Das sind Vororte. Ich war auf einer Konferenz des Astrophysikers Alfred Vidal-Madjar. Er sagt, wenn es uns gelingt, ein Raumschiff zu bauen, dass mit einem Hundertstel der Lichtgeschwindigkeit fliegt, braucht man nur noch 1000 Jahre, um von Stern zu Stern zu hüpfen. Ein Hundertstel der Lichtgeschwindigkeit, das macht immer noch 3000 Kilometer pro Sekunde, über 10 Millionen Kilometer in der Stunde. Ich würde gerne mal versuchen, in diesem Tempo zu reisen. Bis dahin werden die Menschen vielleicht schon eingefroren, um ihre Lebensdauer zu verlängern. Der Astrophysiker sagte auch, dass der Mensch bereits in 500 Jahren alle Planeten des Sonnensystems besuchen kann. Na, hoffentlich halten wir bis dahin auch durch. Zugleich wies er ganz deutlich darauf hin, dass die Menschheit explosionsartig wachsen und sich im Universum ausbreiten wird. Das ist gut so, denn man braucht Enthusiasmus, Träume und Ziele. Der Technologie wird es sicher eines Tages gelingen, das umzusetzen, was wir heute für utopisch halten. Aber wann das sein wird, wer weiß? Und bis es so weit ist, dürfen wir eins nicht vergessen: Wir sollten besser auf unseren guten alten Planeten achtgeben. Ja, die Technologie kann und muss unsere wunderschöne Erde schützen. Also die Informationen aus dem All kommen direkt hier an? Ganz genau. Dank hochtechnisch ausgerüsteter Fernerkundungssatelliten erhalten wir Daten über unseren Planeten. Hier wird das Ozonloch überwacht, welches sich am Südpol zurückbildet, dank des inzwischen weltweiten Verbots von gewissen Gasen und FCKW, die es verursachten. Hier wird in Echtzeit die Luftqualität kontrolliert. Die roten Punkte markieren die Orte mit der höchsten Verschmutzung, während wir hier die Temperaturen der Ozeane verfolgen. Ebenfalls in Rot könnt ihr die Gebiete sehen, die sich am deutlichsten erwärmt haben. Da sind aber viele rote Flächen auf Ihren Karten. Ja, sehr richtig. Es gibt eine deutliche Tendenz zu Temperatursteigerungen und Umweltverschmutzungen weltweit. Erstaunlich, was wir gesehen haben. Ja, die Erde scheint sich gerade total zu verändern. Eines ist doch wohl ganz klar, auf unserem Planeten wird es wärmer. Genial! Ich meine, dann können wir ja bald auch an Weihnachten im Meer baden gehen. Oh, das wären nicht die einzigen Folgen. Mit ein paar Grad mehr, oh, da würde sich unsere Erde sehr verändern. Sie wäre nicht mehr so gastlich und der Meeresspiegel würde deutlich steigen. Es gäbe mehr Tornados und Orkane. Und natürlich gäbe es auch mehr Waldbrände. Ganze Regionen würden zu Wüsten. Baden im Winter ist doch nicht so schön. Ich brauche das auch nicht. Wir müssen handeln, damit es nicht so weit kommt. Wir wissen es ganz genau, es ist unser Energiebedarf, der die Umwelt verschmutzt und die Klimaveränderung mit sich bringt. Dabei gibt es doch schon seit Ewigkeiten Technologien, die die Umwelt respektieren und schützen. Zum Beispiel die erste Brennstoffzelle mit Sauerstoff und Wasserstoff, die Energie liefert, aber auch die Umwelt schont. Die gab es schon 1839. Und den allerersten Elektrowagen gibt es schon seit 1881. Und das erste Autorennen in den USA wurde sogar von einem Elektroauto gewonnen. Und was die erste automatische Windkraftanlage zur Stromerzeugung angeht, sie wurde 1887 erbaut. Aber wenn diese ganzen Technologien doch schon so lange existieren, warum wurden sie dann nie eingesetzt? Nun, investiert wird doch nur da, wo Lösungen auch rentabel sind, also bei Kohle und Erdöl zum Beispiel. Dabei gibt es Technologien, die unseren Planeten schützen. Wieso werden die nicht unterstützt? Ganz richtig. Ich schlage euch ein Spiel vor. Stellt euch vor, ihr seid Forscher und ihr erhaltet ein hohes Budget, damit ihr eine gute Technologie entwickelt, die unseren Planeten schont. Macht ihr mit? Gut. Also, habt ihr revolutionäre Erfindungen? Wir haben die Superlösung, denn wir bauen eine neue Rakete. Wir fliegen auf einen Planeten und sind weg. Ja, eine super schnelle Mega Rakete. Hypermodern mit Turbomotor, Klimaanlage, Video mit Kopfstützen und allem solchem unverzichtbaren Zeug. Der Entwurf ist schon fertig. Und wo fliegt ihr damit hin? Na ja, auf irgendeinen Planeten. Man muss erst einen finden, der bewohnbar ist. Und wenn man einen findet, wäre der dann Zehntausende Jahre entfernt. Wir sollten es trotzdem versuchen. Bis ihr eure Rakete fertig habt, erklären Jumbo und ich euch unsere Idee, wie wir die Erde schonen wollen. Was ist denn das da? Das ist ein elektronisches Papier. Da ist nicht nur eine ganze Bibliothek drin, sondern noch vieles mehr: Meine Schulbücher. Und tolle Spiele. Ach ja, ihr tragt auch keinen Schulranzen mehr. Ich kann auch meine Romane speichern. Es dient auch als Heft oder als Notizblock und man kann es immer wieder verwenden. Es verbraucht kaum Energie und wird nur alle drei Monate aufgeladen. Allein in Frankreich werden jährlich über vier Millionen Tonnen Papier verbraucht. Das entspricht einem Wald, der zehnmal größer ist als Paris. Dabei landet ein Großteil der Zeitungen im Müll, sowie die Hälfte der ungelesenen Bücher. Mit diesem Gerät hier sparen wir Papier. Man kann sogar seine Zeitung im Netz lesen. Das klingt aber verdächtig nach mehr Arbeit Also wirklich nicht. Nein, nein. Dieses Dings da interessiert uns nicht die Bohne. Na, das ist jetzt aber keine Überraschung für mich. Kommt ihr klar mit eurem Schulranzen? Uns geht es gut, denn wir haben alles Nötige hier drin. Vielleicht ist dieser elektronische Kasten von denen ja gar nicht so schlecht. Bravo Pierrette und Jumbo! Noch andere Ideen? Ja, also meine Lösung, um den Planeten zu schonen, wäre, den Müll zu vernichten, indem man die Biotechnologie anwendet. Damit meine ich besondere Bakterien, zum Beispiel ölfressende Bakterien oder Bakterien zur Wasserreinigung. Kurz, Bakterien, die helfen, die Fauna und Flora unseres Planeten zu schützen. Und diese winzigen Dinger da können sowas bewirken? Diese Pillen da schützen die Erde? Das ist gut. Da steckt viel Kraft drin. Du meinst im Joghurt? Du nimmst uns auf den Arm. Tja, wie erhält man Joghurt? Na ja, ich kaufe den immer im Supermarkt. Ein Joghurt entsteht durch Bakterien. Genauso ist es. Die Bakterien sind Minimaschinen, die so klein sind, dass man sie nicht sieht. Jede Bakterie enthält einen genauen genetischen Code, wonach dann der Joghurt entsteht. Aber Bakterien können noch viel mehr. Sie reinigen das Abwasser oder vernichten den Müll. Gut, Simone, das ist eine glänzende Idee, wie man unsere Erde schützen kann. Wir sind dran. Da wir bald alle in Städten leben, dachten wir uns, dass die Städte dann das Notwendige auch selbst produzieren müssen, um all ihre Einwohner zu ernähren. Kommt mit uns! Na los, das ist sehr spannend. Das ist eine vertikale Farm, ein Wolkenkratzer, in dem man Obst und Gemüse anbaut. Das ist ja genial, ein Land in der Stadt. Und man kann eine ganze Stadt umweltschonend ernähren. Jedes Gebäude ist 200 Meter hoch, hat circa 40 Etagen und kann 50000 Menschen versorgen. Fast 100 verschiedene Arten können hier gedeihen. Sie sind geschützt vor Insekten, dadurch sind Pestizide nicht nötig und alles ist ganz natürlich. Und verlorene Ernten wegen Hagel gibt es nicht. Der Ertrag ist fast 30-mal höher als beim gewöhnlichen Anbau. Seht mal, Pflanzen, die ohne Erde wachsen. Sie wachsen außerhalb des Bodens. So ist es möglich, mehrere Schichten pro Etage zu haben. Die Pflanzen nehmen zum Wachsen die Gase auf, die vom Menschen produziert werden. Auch eine Art, den Treibhauseffekt zu verringern. Von diesem Raum aus wird das ganze System gesteuert, die Bewässerung, die Beleuchtung, die ganze Energie und das Abwasser. Hier werden mehr als 300000 Hühner gezüchtet, die mehrere Millionen Eier im Jahr legen. Hey, seht mal her! Hier kommen zwei ganz komische Hühner. Jetzt stellt euch das vor, mit ein paar solcher Farmen versorgt man eine Stadt wie New York. Das ist eine Lösung für die Zukunft. Das war es. Jetzt müssen wir nur noch einkaufen. Und der Müll, der wird unter uns behandelt, wodurch die vertikale Farm sehr sauber und autonom ist. Außerdem wird der Müll von meinen Bakterien vernichtet. Hallo! Weltweit gibt es verschiedene Planungen und Versuche für vertikale Farmen. Es gibt zum Beispiel die Farm der Zukunft in New York. Wir wollen der Erde ihre natürlichen Lebensräume zurückgeben. Große Wälder sollen wieder wachsen und sie sollen das Kohlendioxid aufnehmen, das wir in die Atmosphäre pusten. Sehr gut, Kinder! Eines ist ganz wichtig, das Wissen des Menschen und seine Technologien sollen in erster Linie dazu dienen, unsere Erde zu schützen. Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass unser wunderschöner Planet und sein reiches Leben auf Dauer fortbestehen.