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Entwicklungsländer

Entwicklungsländer leicht erklärt: Du musst ein Referat vorbereiten und fragst dich, was Entwicklungsländer eigentlich ausmacht? Was sind ihre Merkmale und warum existieren sie? Hier findest du alle Antworten und mehr! Erfahre auch, welche Folgen Armut und Tourismus auf diese Länder haben. Neugierig? Klick rein und entdecke mehr!

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Die Autor*innen
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Team Realfilm
Entwicklungsländer
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Entwicklungsländer Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Entwicklungsländer kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere den Begriff Entwicklungsland.

    Tipps

    Entwicklungsländer weisen einen geringen Lebensstandard auf.

    Anders als Industrieländer haben sie kaum bedeutende Industriezweige.

    Lösung

    Der Begriff Entwicklungsland ist im alltäglichen Sprachgebrauch verankert. Doch es gibt einige Gründe, diese Bezeichnung kritisch zu betrachten:

    • Der Begriff beschreibt vor allem die wirtschaftliche Situation der Staaten, die es zu entwickeln gilt. Dies ist eine sehr einseitige Betrachtungsweise.
    • Die kulturelle Vielfalt sowie andere Bereiche wie Gesundheit, Infrastruktur und Bildung werden dabei nicht berücksichtigt.
    • Außerdem umfasst der Begriff die ausschließliche Orientierung am System der Industriestaaten. Ob dies uneingeschränkt passt, ist fragwürdig, wenn man die kapitalistischen Wirtschaftssysteme einmal kritisch hinterfragt.

    Unter dem Begriff Entwicklungsland werden zahlreiche Staaten zusammengefasst, die sehr vielfältig und unterschiedlich sind. Alle unter diesem Begriff zusammenzufassen, wird ihnen nicht gerecht.

  • Benenne die Merkmale von Entwicklungsländern.

    Tipps

    Der Begriff Subsistenzwirtschaft beschreibt den Anbau von Lebensmitteln für den Eigenbedarf.

    In Entwicklungsländern ist der Ertrag der Landwirtschaft gering, weil auch die technischen Geräte einfach sind.

    Lösung

    Die Unterteilung der Staaten in Entwicklungs- und Industrieländer ist problematisch, da der Entwicklungsgrad einer Nation von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren abhängt.

    • Der Begriff Schwellenland beispielsweise beschreibt den Übergang vieler Staaten vom Entwicklungsland zum Industrieland.
    • China und Brasilien sind zwei Beispiele für Länder, die sich wirtschaftlich positiv weiterentwickeln.
    • Um die Staaten der Erde genauer einteilen zu können, wurde der sogenannte HDI entwickelt. Dies steht für Human Development Index, also Index der menschlichen Entwicklung.
    • In diesem Index werden Daten zur Alphabetisierung, Sterberate, Bruttoinlandsprodukt, Geburtenrate und noch viele andere Werte gesammelt.
    • So können fünf Entwicklungskategorien festgelegt und alle Staaten der Erde einem Ranking unterzogen werden.
  • Beschreibe Maßnahmen zur Entwicklungspolitik.

    Tipps

    Die Aufklärung von Familien über Verhütungsmethoden ist ein wichtiger Baustein, um die Geburtenraten zu senken und so die gesundheitliche Versorgung aller Menschen zu verbessern.

    Lösung

    Der Begriff Entwicklungshilfe hat ebenfalls einige kritische Aspekte.

    • Problematisch an dem Begriff Entwicklungshilfe ist vor allem, dass die Industriestaaten die Rolle der großzügigen HelferInnen übernehmen und die Entwicklungsländer als passiv dargestellt werden.
    • Deshalb wird auch häufig von Entwicklungszusammenarbeit gesprochen.

    Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit umfasst statt der reinen finanziellen Unterstützung Hilfen zur Selbsthilfe. Dabei wird Wissen vermittelt und konkret vor Ort umgesetzt:

    • Wie kann man sparsam bewässern?
    • Welche Pflanzen wachsen am besten auf kargen Böden?
    • Wie kann man Desertifikation und Abholzung vermeiden?
    • Wie kann man trotz Landwirtschaft den Regenwald schützen?
    • Wie kann man die hohe Geburtenraten reduzieren?
  • Charakterisiere den Teufelskreis der Unterentwicklung.

    Tipps

    Eine geringe Arbeitsleistung geht einer geringeren Produktivität voraus.

    Unterernährung ist die Ursache für viele Krankheiten.

    Lösung

    Der Kreislauf der Unterentwicklung ist ein vereinfachter Ansatz, um Zusammenhänge zu erklären.

    • Trotz Mangelernährung und Krankheiten kommt es in vielen Entwicklungsländern zum Anstieg der Bevölkerung.
    • Das ist meist damit zu erklären, dass die Menschen nicht ausreichend über Verhütung aufgeklärt sind.
    • Trotz der hohen Kindersterblichkeit ist die Geburtenrate so hoch, dass die Bevölkerung insgesamt wächst.
    • Die Zunahme der Bevölkerung erschwert die Versorgungslage zusätzlich, da mehr Menschen ernährt werden müssen; die Produktivität jedoch gering ist.
    • Die Einkommen bleiben also niedrig und die Unterernährung bleibt bestehen.
  • Skizziere die Entwicklungsländer auf der Weltkarte.

    Tipps

    Viele der Entwicklungsländer liegen im globalen Süden der Erde.

    Lösung

    Die Weltkarte zeigt eindeutig, dass sich auf der Südhalbkugel deutlich mehr Entwicklungsländer befinden als im Norden. Dafür gibt es zahlreiche Erklärungsansätze:

    • Einer der Hauptgründe liegt in der Zeit der Kolonialisierung.
    • Mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus begann die systematische Ausbeutung der neuen Welt für die Königshäuser in Europa.
    • Rohstoffe wurden ausgebeutet und Menschen wurden versklavt.
    • Diese Kolonialisierung und der Kampf europäischer Staaten um die Vorherrschaft auf der Welt dauerte viele Jahrhunderte.
    • Heute leben viele Menschen in den ehemaligen Kolonien in Armut.

    Doch auch klimatische Faktoren spielen eine Rolle:

    • Während die Staaten im Norden sich größtenteils über die gemäßigte Klimazone verteilen, befinden sich große Teile Afrikas beispielsweise in Wüsten- und Savannengebieten, also Trockenzonen.
    • Dort ist kaum ertragreicher Anbau möglich.

  • Erkläre die Ursachen der Armut in der Sahelzone.

    Tipps

    Im Zuge der Kolonialisierung teilten sich die Mächte Europas den Kontinent eher willkürlich auf. Dies ist deutlich an den sehr geraden Grenzen zwischen den Staaten zu erkennen – auch heute noch.

    Um der Desertifikation entgegenzuwirken, sind Pflanzen wichtig, die den Boden durchwurzeln. Dies hält den Boden fest und speichert zugleich auch mehr Wasser.

    Lösung

    Mittlerweile gibt es in der Sahelzone viele wirksame Maßnahmen, um der Desertifikation entgegenzuwirken.

    Aufklärungskampagnen helfen den Menschen bei der Familienplanung und vermitteln Wissen über angepasste Anbaumethoden:

    • So werden beispielsweise wassersparende Lösungen zur Bewässerung entwickelt.
    • Der Bevölkerung werden wieder heimische Pflanzen näher gebracht, die gut an die kargen Bedingungen angepasst sind.
    • Bereits desertifizierte Gebiete werden wieder begrünt. Das heißt, es werden Bäume gepflanzt, die Trockenheit gut vertragen, den Boden stabilisieren, Schatten spenden und Feuchtigkeit binden, um so das Mikroklima zu verbessern.
    Trotz all der Bemühungen gibt es in der Sahelzone noch viel zu tun.