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Entwicklungsländer 03:22 min

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Transkript Entwicklungsländer

Täglich sterben ungefähr 25.000 Menschen an Hunger, Unterernährung oder aufgrund ähnlicher Ursachen. Das heißt, alle dreieinhalb Sekunden stirbt daran ein Mensch. Die Mehrheit dieser Todesfälle tritt in wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern auf, die auch Entwicklungsländer genannt werden. Ein Entwicklungsland ist eine Nation mit niedrigem materiellem Wohlstand. Es sind Länder, die keinen bedeutenden Industrialisierungsgrad erreicht haben und oft einen niedrigen Lebensstandard aufweisen. Die meisten dieser Länder, die wirtschaftlich weniger entwickelt sind, befinden sich auf der südlichen Erdhalbkugel, wobei es ein paar Ausnahmen gibt, wie zum Beispiel Australien und Neuseeland. Obwohl jedes Land einzigartig ist, teilen Entwicklungsländer einige gemeinsame Eigenschaften – hohe Geburten- und Sterberaten, eine hohe Kindersterblichkeit, einen geringen Alphabetisierungsgrad und einen eingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser. Menschen, die in Entwicklungsländern leben, haben ähnliche Lebensweisen. Viele Bauern sind Subsistenz-Erzeuger, das heißt, sie produzieren nur das Minimum, um sich und ihre Familien zu ernähren, anstatt überschüssige Produkte zu verkaufen. Das Niveau der Technologie ist niedrig, weil die Ausrüstung begrenzt und teuer ist. Auch Kinderarbeit ist in Entwicklungsländern üblich. Die Einkommen sind sehr gering, deshalb geben die Menschen ihr gesamtes Einkommen für Nahrung und andere lebensnotwendige Dinge aus. „Mit dem wenigen Geld, das ich verdiene, kann ich es mir nicht mal leisten, Brot, Milch oder Eier zu kaufen – oh, Eier sind etwas ganz Besonderes, aber unerschwinglich...“ In den am wenigsten entwickelten Ländern kann sich ein wesentlicher Anteil der Bevölkerung keine ausreichende Nahrung leisten, wodurch diese Menschen unterernährt sind und dann zu krank sind, um zu arbeiten. Es gibt jetzt Programme, bei denen Erwachsene in Entwicklungsländern beschäftigt werden, um Straßen oder Schulen zu bauen und dafür mit Essen bezahlt werden. Dadurch werden sowohl Arbeitskräfte ernährt, als auch Infrastrukturen aufgebaut, was dabei hilft, die Armut zu lindern. Entwicklungsländer müssen den Kreislauf von schlechter Gesundheit und Ernährung, schlechten Lebensstandards und den Mangel an Bildung und Infrastruktur durchbrechen, wenn sie ihren wirtschaftlichen Wohlstand und das tägliche Leben ihrer Bevölkerung verbessern wollen.