30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Unerfüllbarer Optativ der Gegenwart 05:52 min

4 Kommentare
  1. Hallo Lena,

    "utinam" heißt erst einmal nur: hoffentlich. Es ist keine Subjunktion des Bedingungssatzes (wie si oder nisi) und steht außerdem im Hauptsatz (Der si-Satz wäre ja Nebensatz).

    Ich hoffe, nun ist alles klar. Viele Grüße, Felix

    Von Felix T., vor etwa 3 Jahren
  2. Hey heißt utinam nicht : hoffentlich,wenn?

    Von Lena Y., vor etwa 3 Jahren
  3. Hallo User Paulmi2000,
    du hast natürlich recht. Das "tota" wurde in der Übersetzung vergessen!
    Vielen Dank, dass du so aufmerksam zuschaust.
    Liebe Grüße
    Die Redaktion

    Von Matthias V., vor fast 5 Jahren
  4. Heißt es nicht "ganz Gallien" , wegen dem tota?

    Von Paulmi2000, vor fast 5 Jahren

Unerfüllbarer Optativ der Gegenwart Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Unerfüllbarer Optativ der Gegenwart kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme die Sätze, die einen unerfüllbaren Wunsch der Gegenwart ausdrücken.

    Tipps

    Unerfüllbare Wünsche der Gegenwart stehen immer mit einem bestimmten Konjunktiv.

    Kannst du dich noch daran an erinnern, welcher es war?

    Der unerfüllbare Wunsch der Gegenwart wird mit Konjunktiv Imperfekt ausgedrückt.

    Er sieht aus wie ein Infinitiv Präsens mit einer angehängten Endung.

    Lösung

    Wünsche können erfüllbar sein oder unerfüllbar. Sie können sich auf die Gegenwart beziehen oder die Vergangenheit. Für jede Art von Wunsch nimmt man einen anderen Konjunktiv in einer bestimmten Zeitstufe.

    Will einen unerfüllbaren Wunsch in der Gegenwart ausdrücken, steht die Form im Konjunktiv Imperfekt. Dieser sieht aus wie ein Infinitiv Präsens mit einer Präsensendung, also zum Beispiel: valere-t.

    Eingeleitet wird der lateinische Optativ oft mit velim oder utinam, verneint wird er mit utinam ne. Übersetzt wird so ein Optativ mit „würde“ oder dem Konjunktiv.

    Richtig sind in dieser Übung also nur die Auswahlmöglichkeiten eins, zwei, fünf und sechs.

  • Übersetze die unerfüllbaren Optative der Gegenwart.

    Tipps

    Der unerfüllbare Wunsch der Gegenwart wird durch den Konjunktiv Imperfekt ausgedrückt.

    Nimm dir immer nur eine Form vor und überlege, wie der Infinitiv heißt und was er bedeutet. Dann suchst du rechts nach der richtigen Lösung.

    Lösung

    Ein Wunsch wird im Lateinischen mit dem Optativ ausgedrückt. Das ist ein Konjunktiv, der im Hauptsatz steht. Bezieht sich der Wunsch auf das Hier und Jetzt, ist aber nicht mehr erfüllbar, wird das durch den Konjunktiv Imperfekt ausgedrückt. Gebildet wird der, indem man den Infinitiv eines Verbs nimmt und die Personalendungen anhängt. Diese Endungen kennst du schon vom Konjunktiv Präsens. Übersetzt wird so ein unerfüllbarer Wunsch der Gegenwart mit der Umschreibung „würde" oder dem Konjunktiv der Vergangenheit.

    Auch alle Verben in dieser Aufgabe stehen im Konjunktiv Imperfekt. Ihre jeweiligen Übersetzungen lauten:

    • Velim maneres! - Bliebest du doch! (von manere)
    • Utinam valeremus! - Würde es uns doch gut gehen! (von valere)
    • Velim adesses! - Wärst du doch da! (von adesse)
    • Utinam abires! - Würdest du doch weggehen! (von abire)
    • Utinam fleres! - Würdest du bloß weinen! (von flere)
    • Velim taceretis! - Würdet ihr bloß schweigen! (von tacere)
    • Utinam ne caneret! - Würde er bloß nicht singen! (von canere).

  • Gib an, welche Sätze einen unerfüllbaren Optativ der Gegenwart enthalten.

    Tipps

    Der unerfüllbare Optativ der Gegenwart steht im Konjunktiv Imperfekt. Sieh dir also die Prädikate genau an.

    In dieser Übung findest du zwei unerfüllbare Optative der Gegenwart.

    Lösung

    Steht ein Konjunktiv im Hauptsatz und drückt einen Wunsch aus, nennt man ihn Optativ. Bezieht sich dieser Wunsch auf die Gegenwart, kann aber nicht erfüllt werden, dann steht er im Konjunktiv Imperfekt. Oft erkennst du den Optativ an den einleitenden Wörtchen utinam oder velim. Übersetzen kann man den unerfüllbaren Wunsch der Gegenwart mit „würde“ oder dem Konjunktiv der Vergangenheit.

    Um diese Aufgabe zu lösen, siehst du dir den lateinischen Text an und schaust nach Verbformen im Konjunktiv Imperfekt. Steht davor auch noch ein velim oder utinam, handelt es um einen unerfüllbaren Wunsch der Gegenwart. Sehen wir uns die zwei Sätze, auf die das zutrifft, genauer an:

    • Utinam Caesar hodie adesset. - Wäre Caesar doch heute anwesend! - Der Wunsch bezieht sich auf das Hier und Heute, aber er kann nicht erfüllt werden. Caesar ist nämlich nicht da. Deshalb ist es ein unerfüllbarer Wunsch der Gegenwart. Adesset ist der Konjunktiv Imperfekt von adesse.
    • Utinam non solum Gallia sed etiam Roma sub potestate mea esset! - Wäre doch nicht nur ganz Gallien, sondern auch Rom in meiner Gewalt. Auch hier bezieht sich der Wunsch auf die Gegenwart, kann aber nicht erfüllt werden. Esset ist wieder ein Konjunktiv Imperfekt.

  • Übersetze die Formen ins Lateinische. Bilde dazu den unerfüllbaren Optativ der Gegenwart.

    Tipps

    Der unerfüllbare Optativ der Gegenwart wird aus dem Konjunktiv Imperfekt gebildet. Dazu nimmst du den Infinitiv Präsens und hängst die Personalendung an.

    Vergiss nicht die einleitenden Wörtchen im Lateinischen, utinam oder velim!

    Unerfüllbare Optative der Gegenwart werden verneint mit: utinam ne.

    Lösung

    Der unerfüllbare Optativ der Gegenwart wird ausgedrückt mit dem Konjunktiv Imperfekt. Man bildet ihn, indem man an den Infinitiv Präsens die Personalendungen anhängt: zum Beispiel tacere-s.

    Um einen Wunschsatz einzuleiten, verwendet kleine Wörtchen wie utinam oder velim. Verneint wird ein unerfüllbarer Wunsch der Gegenwart immer mit utinam ne.

    Hier findest du nochmal alle richtigen Übersetzungen:

    • Würdest du doch schweigen - Utinam oder velim taceres.
    • Würdet ihr doch nicht bleiben! Utinam ne maneretis.
    • Würde er doch leben! - Utinam oder velim viveret.
    • Würde es mir bloß gut gehen! - Utinam oder velim valerem.
    • Würden sie bloß nicht singen - Utinam ne canerent.

  • Bestimme die Übersetzung der unerfüllbaren Optative der Gegenwart.

    Tipps

    Die Formen, die du hier siehst, stehen alle im Konjunktiv Imperfekt. Mit diesem wird der unerfüllbare Optativ der Gegenwart ausgedrückt.

    Versuche, den Wunsch richtig wiederzugeben. Welche Möglichkeiten hast du?

    Achte genau auf die Personalendung! An wen ist der Wunsch gerichtet?

    Ist er vielleicht mit ne verneint?

    Lösung

    Der Optativ ist ein Konjunktiv, der einen Wunsch ausdrückt. Bezieht sich dieser Wunsch auf die Gegenwart, ist aber nicht mehr erfüllbar, wird das mit dem Konjunktiv Imperfekt ausgedrückt. Übersetzen kannst du diesen Optativ mit „würde" oder dem Konjunktiv.

    Die Übersetzungen der Verben aus dieser Übungen lauten:

    • Utinam taceres! - Würdest du doch schweigen, schwiegest du doch!
    • Velim rideres! - Würdest du bloß lachen, lachtest du bloß!
    • Utinam manerent! - würden sie doch bleiben, blieben sie doch!
    • Utinam ne abirent! - Würden sie bloß nicht weggehen, gingen sie doch nicht weg!
    • Velim viveretis! - Würdet ihr doch leben, lebtet ihr doch!
    • Utinam amares! - Würdest du bloß lieben, liebtest du bloß!

  • Ordne die verschiedenen Optative der richtigen Übersetzung zu.

    Tipps

    In dieser Übung findest du nicht nur den unerfüllbaren Optativ der Gegenwart im Konjunktiv Imperfekt, sondern auch andere Wunschsätze.

    Bestimme die Formen genau und überlege dir, ob sie erfüllbar sind oder nicht, sich auf die Gegenwart oder Vergangenheit beziehen.

    manseris ist ein Konjunktiv Perfekt. Es handelt sich um einen erfüllbaren Optativ der Vergangenheit.

    mansissis ist ein unerfüllbarer Optativ der Vergangenheit im Konjunktiv Plusquamperfekt.

    Lösung

    In dieser Übung findest du Formen von manere (bleiben) in vier verschiedenen Konjunktiven. Sie alle drücken alle einen anderen Optativ aus. Sehen wir uns das mal genauer an:

    • Der Konjunktiv Präsens steht für einen erfüllbaren Optativ der Gegenwart: utinam ne maneat und velim maneas - bliebe er bloß nicht und möge er bleiben!
    • Der Konjunktiv Perfekt steht für den erfüllbaren Optativ der Vergangenheit: velim manseris - mögest du doch geblieben sein!
    • Mit dem Konjunktiv Imperfekt wird ein unerfüllbarer Wunsch der Gegenwart ausgedrückt. utinam maneres heißt: Würdest du doch bleiben!
    • Der Konjunktiv Plusquamperfekt drückt ebenfalls einen unerfüllbaren Wunsch aus. Allerdings bezieht er sich auf die Vergangenheit. Zum Beispiel: velim mansissis - wärest du doch geblieben!