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Epochen der lateinischen Literatur 06:00 min

6 Kommentare
  1. Hallo Mameschnue, vielen Dank für dein Feedback. Du hast natürlich Recht, Latein war noch viele weitere Jahre eine bedeutende Sprache der Literatur. Dieses Video sollte jedoch nur einen groben Überblick über die Zeit geben, in der die bedeutendsten lateinischen Werke entstanden sind. Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Sirin T., vor etwa einem Jahr
  2. Na ja, die "republikanische" Epoche mit 17 n.Chr. enden zu lassen, wo doch die Republik allerspätestens 31 v.Chr. unterging ... Besser wäre der Begriff "augusteische Epoche". Und was ist mit der lateinischen Literatur im Mittelalter und der Neuzeit?

    Von Mameschnue, vor etwa einem Jahr
  3. Im Indischen heißt Epoche: युग

    Von Chandrawali B., vor mehr als 4 Jahren
  4. Ok. Danke für die Antwort.

    Von Chandrawali B., vor mehr als 4 Jahren
  5. Hallo Chandra,
    das Wort "Epoche" kommt tatsächlich aus dem Griechischen. In der Geschichte gab es natürlich auch vor den Griechen schon Epochen, zum Beispiel in Indien, Ägypten oder Babylonien. Wann eine Epoche anfängt und endet, sagt man ja immer erst, wenn sie schon vorbei ist. Von "Epochen" spricht man aber nicht nur in der Geschichte, sondern auch bei Schrifstellern. Man kann Epochen ja ganz verschieden einteilen und bei verschiedenen Themen verwenden. Ich hoffe, wir konnten dir etwas weiterhelfen.
    Liebe Grüße
    Die Redaktion

    Von Matthias V., vor mehr als 4 Jahren
  1. Etwas schwierig. Ich bin in der 5. Klasse. Aber stammt das Wort Epoche wirklich aus dem Griechischem oder vielleicht auch aus dem Indischen? Es gab ja auch noch viele Epochen vor 5000 Jahren. Ich kenne aber nur indische. Es währe nett wenn mir jemand meine kleine aber vielleicht auch schwierige Frage beantwortet. Danke im Vorraus :-)

    Von Chandrawali B., vor mehr als 4 Jahren
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Epochen der lateinischen Literatur Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Epochen der lateinischen Literatur kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige den Text über die Epochen der lateinischen Literatur.

    Tipps

    Gehe im Kopf nochmal alle Epochen durch.

    Die bekanntesten Autoren stammen aus der klassischen Zeit. Wer schrieb Reden, wer einen Bericht über den Gallischen Krieg?

    Zähle die Epochen durch. Auf wieviele kommst du?

    Lösung

    Zur Lösung kannst du natürlich im Video „nachschlagen“. Du kannst dir die Lösungen in diesem Lückentext aber auch erschließen: die vorklassische Epoche ist die Zeit, in der alles beginnt, denn sie ist die erste Epoche der lateinischen Literatur. Da man durch Vorbilder lernt, ist es auch diese Zeit, in der man die Griechen übersetzt. Der Dichter Livius Andronicus übersetzt die Odyssee von Homer. Plautus und Terenz schreiben Komödien.

    Die Epoche, die man am besten kennt, ist die klassische Epoche. Caesar und Cicero werden in jedem Lateinunterricht gelesen. Sie sind klassische Autoren.

    Kennst du einen lateinischen Roman? Tatsächlich ist diese Form erst recht spät aufgekommen, in der Kaiserzeit. Daher ist in der lateinischen Literatur auch nicht mehr so bekannt.

    Das Christentum und die christlichen Schriftsteller sowie ihre heidnischen Widersacher gehören natürlich in die Spätantike. Warum? Im 4. Jhd. wird das Christentum Staatsreligion der Römer.

  • Ordne die Zeitabschnitte der richtigen Epoche zu.

    Tipps

    Die Epochen folgen zeitlich aufeinander. Zudem entsprechen die Epochen der lateinischen Literatur in etwa auch den historischen Epochen Republik, späte Republik, Kaiserzeit und Spätantike.

    Lösung

    Du kennst die vier Bezeichnungen der Epochen der lateinischen Literatur: vorklassische, klassische, kaiserzeitliche und spätantike Epoche. Daher kannst du diese den vier zeitlich aufeinander folgenden Zeitabschnitten zuordnen, die mit 240 v. Chr. beginnen und mit dem 5. Jahrhundert enden. Jetzt bleibt nur noch eine Zeitangabe übrig, das 3. Jahrhundert: Richtig: das ist die Zeit der Krise, aus der keine lateinische Literatur erhalten ist. Kennst du auch noch einen Autor aus jeder Epoche? Dann schau nochmal in's Video!

  • Ordne die Namen und Begriffe der richtigen Epoche zu.

    Tipps

    Denke noch einmal daran, wie sich die Epochen entwickelt haben.

    Sie entsprechen etwa den großen Abschnitten in der Geschichte Roms: Anfänge, Republik, Kaiserzeit und christliche Spätantike.

    Lösung

    Welche Begriffe und Namen in welche Epoche gehören, kannst du dir oft logisch erschließen. So gehören die ersten Werke in lateinischer Sprache auch zur ersten vorklassischen Epoche. Anfangs gab es vor allem Übersetzungen griechischer Werke, später folgten die Komödienschreiber Terenz und Plautus.

    Caesar und Cicero sind Persönlichkeiten der späten römischen Republik. In diese Zeit fällt die klassische Epoche. Sie heißt so, weil spätere Wissenschaftler diese Autoren für die besten hielten und sie zum Maßstab für die lateinische Sprache erklärten.

    Seneca hat am Hofe Neros gelebt, also in der Kaiserzeit. Augustinus und andere christliche Autoren gehören in die Spätantike, denn hier ist das Christentum Staatsreligion.

  • Ordne den Begriffen aemulatio und imitatio die richtigen Autorennamen und Begriffe zu.

    Tipps

    Zu welcher Epoche gehört der Begriff der imitatio und zu welcher der der aemulatio? Richtig: Am Anfang haben die Römer die Griechen übersetzt und nachgemacht (imitatio), später eigene Werke verfasst und sich mit den Griechen gemessen (aemulatio).

    Lösung

    Die Begriffe aemulatio und imitatio beschreiben eine Entwicklung in der lateinischen Literatur, auf die auch der Dichter Horaz Bezug genommen hat.

    In der vorklassischen Epoche haben die Römer die Griechen imitiert oder einfach übersetzt. Livius Andronicus hat z. B. eine Tragödie übersetzt.

    Cicero dagegen wetteifert in der klassischen Zeit bereits mit den Griechen, er bringt die Rhetorik zu einer Blüte und schreibt Philosophie in Anlehnung an Platon und andere Philosophen.

    Der Dichter Vergil will der neue Homer sein - er schreibt ein Epos Aeneis über einen trojanisch-römischen Helden, das besser sein soll als die griechischen Epen Ilias und Odyssee von Homer.

  • Gib an, welche Aussagen über die Epochen korrekt sind.

    Tipps

    Denke noch einmal an die Abfolge der Epochen und die Entwicklung, die damit beschrieben wird.

    Wann lebte Caesar etwa? In welche Epoche gehört er?

    Stimmt die Aussage dann?

    Lösung

    Sicher hast du jetzt bereits eine ungefähre Vorstellung von der Entwicklung der lateinischen Literatur. Auch bei dieser Aufgabe kannst du wieder einiges erschließen:

    So wurde der Roman, der für die lateinische Sprache nicht so typisch ist wie etwa Reden oder Geschichtsschreibung, nicht in der vorklassischen Epoche entwickelt. Plautus und Terenz gehören dagegen dorthin: sie waren frühe Schriftsteller, die Komödien verfassten.

    Caesar gehört dagegen in die klassische Zeit, schließlich ist er einer der bekanntesten lateinischen Autoren.

    Seneca lebte an Kaiser Neros Hof, also nicht in der klassischen Epoche - und die klassischen Ideale wurden in seiner Zeit nicht mehr so berücksichtigt.

  • Gib an, welche Aussagen über den lateinischen Textabschnitt korrekt sind.

    Tipps

    Du kennst jetzt die Epochen der lateinischen Sprache schon echt gut. Daher kannst du die Aussage von Horaz gut verstehen und in den Zusammenhang einordnen.

    Lies sie aufmerksam durch und überprüfe die Aussagen.

    Horaz ist ein Dichter der klassischen Zeit. In seinem Werk Ars poetica legt er fest, wie man dichten soll.

    Lösung

    Der Dichter Horaz lebte in der Zeit des Kaisers Augustus. Er verfasste die Ars poetica als Werk über die Dichtkunst. Darin legte er fest, wie man richtig dichtet und behandelt auch die Geschichte der Dichter in Rom.

    In diesen drei Zeilen beschreibt er, wie die römischen Dichter zunächst griechischen Vorbilder nachgeahmt haben. Das Stichwort dazu ist imitatio - die Nachahmung. Nach Horaz hätten sie nichts unversucht gelassen. Später hätten sie aber diesen Weg verlassen und sich eigenen römischen Themen gewidmet. Horaz beschreibt das als Wagnis (ausi deserere - sie wagten zu verlassen). Dabei hätten sie großen Ruhm erlangt - lateinisch: nimium decus. Das Prinzip ist also nicht mehr die Nachahmung, sondern das Wetteifern mit den Griechen - die aemulatio.

    Jetzt kannst du entscheiden, welche Sätze korrekt sind.