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Epochen: Klassik (1. Jhd. v. Chr.) 11:10 min

Epochen: Klassik (1. Jhd. v. Chr.) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Epochen: Klassik (1. Jhd. v. Chr.) kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige den Text über die Epoche der Klassik.

    Tipps

    Überlege genau, welche Gattungen und Autoren du im Video kennen gelernt hast. Gehören sie zur Klassik?

    Was bedeutet es, wenn man sagt: „das ist ein Klassiker“?

    Lösung

    Im Lückentext geht es um die Epoche der Klassik. Diese liegt etwa im 1. Jahrhundert v. Chr., fällt also in die Zeit der Römischen Republik und der beginnenden Kaiserzeit. Damit kannst du die Sätze über die Epoche ihren historischen Zeitraum vervollständigen.

    Nun geht der Text weiter und spricht über den literarischen Anspruch der klassischen Autoren und ihre Formen. Du kennst die lateinischen Begriffe für „Nachahmung“ und „Wetteifern“: imitatio und aemulatio. Damit umschreibt man das Verhältnis griechischer und römischer Autoren. In der Zeit der Klassik wollten die Römer mindestens genauso gut sein wie ihre griechischen Vorbilder und sie nicht mehr nur kopieren.

    Jetzt hast du es fast geschafft. Versuche dich noch an die Namen der Autoren zu erinnern. Catull, Sallust und Vergil gehören in die Zeit der Klassik. Lucilius dagegen lebte viel früher. Sein Tod markiert das Ende der vorklassischen Epoche.

  • Ordne die Begriffen der richtigen Erklärung zu.

    Tipps

    Um die Wahlmöglichkeiten einzugrenzen, kannst du dir die wörtliche Bedeutung einiger Begriffe überlegen.

    Damit kommst du oft zur Lösung. Ein Beispiel: Neoteriker kommt von neos (neu) und Prinzipat von princeps (der erste).

    Lösung

    Wahrscheinlich kannst du dich bereits an zahlreiche Begriffe erinnern. Als Hilfe kannst du aber von den Bedeutungen der Fremdwörter ausgehen, um zu verstehen, welche Erläuterungen passen.

    Das Wort Neoteriker stammt von griechisch neos, das heißt neu. Neoteriker waren also sind es Dichter, die etwas Neues gemacht haben, wie etwa Catull.

    In Epyllion steckt das Wort epos. Es ist eine Verkleinerungsform, bezeichnet also ein kleines Epos. Man versteht darunter ein kurzes Gedicht über die Mythologie, zum Beispiel über Götter und Helden.

    Der Begriff Prinzipat stammt von princeps (der erste). Er bezeichnet eine Herrschaftsform, in der ein einzelner an der Spitze steht. Augustus führte ihn ein.

    Dann fehlt noch De rerum natura. Dabei handelt es sich um ein philosophisches Lehrgedicht über die Entstehung der Natur. Verfasst hat es in der Zeit der Klassik der Autor Lukrez.

  • Gib an, welche Autoren zur Epoche der Klassik gehören.

    Tipps

    Zur Klassik gehören besonders bekannte Autoren. Man liest sie in der Schule, weil ihr Stil als „Standard“ für die Sprache gilt.

    Eine Person war gar kein bekannte Schriftsteller, sondern nur ein Politiker. Welcher?

    Lösung

    Vielleicht kennst du einige Autoren nicht nur vom Namen her, sondern hast sogar schon etwas von ihnen gelesen. Caesar und Cicero zum Beispiel! Tatsächlich gehören sie zu den berühmtesten Vertretern der lateinischen Literatur, denn sie sind besonders mustergültig und haben für spätere Zeiten Maßstäbe gesetzt.

    Plautus und Augustinus gehören zeitlich nicht in die Epoche der Klassik: Plautus lebte viel früher, Augustinus viel später. Sie schrieben in Gattungen, die nicht typisch für die Klassik sind: Komöden und Abhandlungen über die christliche Religion.

    Catull dagegen gehört mit seinen kleinen Liebesgedichten zur Klassik und erfindet Formen, die in dieser Zeit für die lateinische Literatur neu sind.

    Tiberius Gracchus lebte zwar in der klassischen Zeit, ist aber nur als Politiker bekannt.

  • Gib an, welche Aussagen über die beiden Textabschnitte zutreffen.

    Tipps

    In dieser Aufgabe geht es darum, die beiden Aussagen antiker Schriftsteller über die Zeit der Klassik genauer zu beleuchten.

    Lies dir die Quellen sorgfältig durch und vergleiche die Aussagen dazu.

    Lösung

    In der ersten Textstelle geht es um die lateinische Rhetorik, also die Redekunst. Für diese gab es bereits in Griechenland zahlreiche Vorbilder. Dass die lateinische Redekunst dasselbe Niveau erreicht hat, wird als große Errungenschaft herausgestellt. Der Verfasser meint, besonders Cicero könne sich mit jedem Griechen messen. Daher sind die erste und vierte Ausage korrekt, die dritte jedoch nicht.

    Die zweite Textstelle behandelt die Poesie. Der Dichter spricht von Vergil, der gerade sein Epos Aeneis schreibt. Es sei so großartig, dass Römer und Griechen dahinter zurücktreten müssten. Selbst die Ilias – das klassische Epos über den Trojanischen Krieg und Achilles – werde von Vergil übertroffen werden. Aussage zwei ist also korrekt.

  • Gib an, ob die Namen und Begriffe zur Prosa oder Dichtung gehören.

    Tipps

    Unter Poesie versteht man die Dichtkunst. Darunter fasst man alle Werke zusammen, die in Versen geschrieben sind.

    Prosa ist alles andere - zum Beispiel Geschichtsschreibung oder Sachtexte.

    Lösung

    Unter dem Begriff Poesie fasst man alle Arten von Gedichten zusammen. Das Erkennungsmerkmal ist, dass sie in Versen geschrieben sind.

    Die Aeneis stammt vom Dichter Vergil. Sie ist in Versen geschrieben, gehört also zu Poesie. Darin geht es um die Irrfahrten des Aeneas aus Troja.

    Das Epyllion ist ein kleines Gedicht in Versform. Es behandelt häufig mythologische Themen und gehört auch zur Gattung der Poesie. Zum Beispiel Catull schrieb Epyllien.

    Livius und Sallusta dagegen sind Historiker. Sie werden kaum in Versen geschrieben haben, sind also der Prosa zuzuordnen. Das gleiche gilt für die commentarii von Caesar und für die Philosophie.

    Das Epigramm besteht dagegen oft aus nur zwei Versen, ist also sehr kurz und gehört auch zur Poesie.

  • Ordne die Autoren der passenden Beschreibung zu.

    Tipps

    Such dir zuerst die Autoren heraus, die kennst und vielleicht sogar im Unterricht gelesen hast.

    Versuche dich an die Namen aus dem Video zu erinnern. Welche Art von Werken schrieben sie?

    Lösung

    Wenn du von den bekannten Autoren ausgehst, kannst du auf jeden Fall Caesar den Commentarii zuordnen. Dazu gehört De bello Gallico, sein Bericht über den Gallischen Krieg. Auch den Namen Cicero hast du wahrscheinlich schon mal gehört. Er war Anwalt, Politiker, Redner und verbreitete die Philosophie in Rom.

    Anschließend kannst du erkennen, dass zwei Dichter in unserer Aufgabe stehen. Beide haben Liebesgedichte verfasst. Richtig: es sind Catull und Ovid. Catulls Geliebte hieß wahrscheinlich Lesbia. Über sie schrieb er kurze Gedichte. Ovid hat dagegen einen Ratgeber für Liebende geschrieben (die Ars amatoria, auf deutsch: Liebeskunst).

    Jetzt fehlt noch Livius: Er ist Geschichtsschreiber und Autor von Ab urbe condita. In diesem monumentalen Werk behandelt er die Geschichte Roms von der Gründung der Stadt an.