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Wandel im ländlichen Raum

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Team Realfilm
Wandel im ländlichen Raum
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Beschreibung Wandel im ländlichen Raum

Jeden Tag kommt es vor, dass Menschen ihren Wohnort wechseln. Viele von ihnen ziehen aus ländlichen Gebieten in Städte. Dies wird auch als Urbanisierung bezeichnet. Dieser Vorgang hat einen bedeutenden Einfluss auf das Leben im ländlichen Raum.

Früher war das Leben auf dem Land vom Primärsektor und damit von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei geprägt. Einige dieser alten ländlichen Siedlungen liegen entlang der Hauptverkehrswege, da diese sehr wichtig für Transport und Handel sind. Diese Siedlungen werden Reihendörfer genannt. Es gibt jedoch auch Haufendörfer, welche einen unregelmäßigen Grundriss haben.

Durch moderne Technologien hat sich der Primärsektor jedoch gewandelt und somit auch die traditionelle Lebensweise verändert. Heutzutage wird vor allem in Großbetrieben produziert, wodurch kleinere Unternehmen nicht alleine vom Verkauf ihrer Produkte überleben können. Daher werden einige landwirtschaftliche Betriebe auch als Golfplätze, Zeltplätze oder Wildtierschutzgebiete genutzt. Im ländlichen Raum sind auch immer weniger Arbeitsplätze vorhanden, da Vorgänge zunehmend mechanisiert werden.

Viele junge Menschen verlassen den ländlichen Raum, um bessere Arbeitsplätze, Wohnmöglichkeiten, Einkaufs- und Unterhaltungsangebote in den Städten zu finden. Dies führt dazu, dass die Geburtenrate sinkt und der Altersdurchschnitt der ländlichen Bevölkerung ansteigt.

Für Städte ist es wiederum eine Herausforderung, die zugezogenen Menschen unterzubringen. Als Folge breiten sich Städte immer weiter aus und verdrängen den ländlichen Raum. Dieser Vorgang wird Zersiedlung genannt.

Für Stadtplaner ist der ländliche Raum am Rand der Städte ein idealer Ort, um neue Häuser, Einkaufszentren und Industriegebiete zu errichten. Durch die Zersiedlung stoßen in dem städtischen Umland, der sogenannten „Grünen Wiese“, Interessen aufeinander. Es wird immer schwieriger, dem Wachstum der Stadt gerecht zu werden und gleichzeitig Grünflächen und ländliche Gemeinden zu schützen.

Transkript Wandel im ländlichen Raum

Hundertausende Menschen ziehen jeden Tag aus ländlichen Gebieten in Städte. Diesen Vorgang nennt man Urbanisierung. Dadurch verändert sich das Leben im ländlichen Raum. Geschichtlich betrachtet war das Leben auf dem Land stets vom Primärsektor geprägt, also von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei. Alte ländliche Siedlungen befinden sich entlang von Hauptverkehrswegen, was die Wichtigkeit von Handel und Transport für diese Wirtschaftsbereiche verdeutlicht. Solche Siedlungen nennt man Reihendörfer, während man Siedlungen mit einem unregelmäßigen Grundriss als Haufendörfer bezeichnet. Der Primärsektor hat sich jedoch durch moderne Technologien gewandelt und dadurch haben sich auch traditionelle Lebensweisen verändert. Moderne Technologien bevorzugen Industrien mit Großbetrieben, wodurch viele kleinere Unternehmen nicht allein durch den Verkauf ihrer Produkte überleben können. Einige landwirtschaftliche Betriebe haben sich angepasst und zum Beispiel Ackerflächen in Golfplätze, Zeltplätze oder Wildtierschutzgebiete umgewandelt. Durch die Mechanisierung werden weniger Arbeitskräfte im Primärsektor benötigt, wodurch im ländlichen Raum weniger Arbeitsplätze vorhanden sind. Viele Menschen, vor allem jüngere, verlassen den ländlichen Raum, um bessere Arbeitsplätze, Wohnmöglichkeiten, Einkaufs- und Unterhaltungsangebote in den Städten zu finden. Dadurch sinkt die Geburtenrate ab und der Altersdurchschnitt der Bevölkerung im ländlichen Raum steigt an. Im Bemühen, die Zugezogenen unterzubringen, breiten sich die Städte immer weiter aus und verdrängen den ländlichen Raum. Das nennt man Zersiedelung. Für Stadtplaner ist der ländliche Raum am Rand von Städten der ideale Ort, um neue Häuser, Einkaufszentren und Industriegebiete zu errichten. Dieses Gebiet wird als städtisches Umland, umgangssprachlich auch als „Grüne Wiese“, bezeichnet. In diesen Gebieten stoßen Interessen aufeinander. Für Stadtplaner wird es immer schwieriger dem Wachstum gerecht zu werden, da gleichzeitig auch Grünflächen und ländliche Gemeinden geschützt werden sollen. Aber solange die städtische Bevölkerung anwächst, wird es auch weiter zur Zersiedelung kommen. Und das traditionelle ländliche Leben bleibt gefährdet.

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