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Entstehung der Ozeane 02:30 min

Textversion des Videos

Transkript Entstehung der Ozeane

Heutzutage sind 70 % der Erdoberfläche von Wasser bedeckt. In der Frühzeit der Erde vor 4,5 Milliarden Jahren gab es hier allerdings gar kein Wasser. Die Erde war ein geschmolzenes Inferno. Es war zu heiß, als dass flüssiges Wasser hätte existieren können. Innerhalb des Erdkerns verbanden sich allerdings Sauerstoff und Wasserstoff zu Wasser in Gasform. Durch den Ausbruch von Tausenden von Vulkanen wurde der Wasserdampf in die Atmosphäre freigesetzt. In Verlauf der nächsten Milliarde Jahre kühlte sich unser Planet so sehr ab, dass der Wasserdampf zu Regenwolken kondensieren konnte. Es regnete mehrere Tausend Jahre lang, wodurch sich niedrig gelegene Gebiete mit Wasser füllten. Die ersten Ozeane entstanden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass so allerdings nur die Hälfte des Wassers auf der Erde entstand. Die andere Hälfte stammt aus dem Weltraum. Dieser Komet hier wurde im Jahr 2005 gefilmt. Die NASA wollte herausfinden, wie viel Wasser ein Komet enthält. Deshalb hat sie eine Sonde direkt in den Kometen gesteuert. Als sich die Sonde in die Oberfläche des Kometen bohrte, wurden 250 Millionen Liter Wasser freigesetzt. Die Erde wurde in ihrer Frühzeit von Tausenden solcher Kometen getroffen. Das Wasser in unseren Ozeanen heute ist ganz genau das gleiche Wasser, das vor 3,5 Milliarden Jahren unseren blauen Planeten erschaffen hat.

Entstehung der Ozeane Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Entstehung der Ozeane kannst du es wiederholen und üben.

  • Stelle die Verteilung von Wasser und Land auf der Erde dar.

    Tipps

    Die Ozeane nehmen eine sehr große Fläche ein.

    Früher war die Erde ein heißer Glutball.

    In einem Kometen ist viel Wasser enthalten.

    Lösung

    Vor langer Zeit, also vor ungefähr 4,5 Milliarden Jahren, war es auf der Erde so heiß, dass es kein flüssiges Wasser gab.

    • Erst durch viele Vulkanausbrüche gelangte Wasserdampf aus dem Erdinneren in die Atmosphäre.
    • Das Wasser kondensierte zu Wolken und regnete sich auf die abgekühlte Erde ab.
    • Zusammen mit dem Wasser, das durch Kometeneinschläge auf die Erde kam, formten sich die Ozeane.
    $\rightarrow$ Heute sind etwas mehr als 70 % der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt.

  • Beschreibe, wie die Ozeane auf der Erde entstanden sind.

    Tipps

    Vor etwa 3,5 Milliarden Jahren kühlte sich die Erde ab.

    Wasserdampf aus dem Erdinneren gelangt durch Vulkanausbrüche in die Atmosphäre.

    Durch Abregnen von Regenwolken kommt Wasser auf die Erde.

    Lösung

    Vor 4,5 Milliarden Jahren war es auf der Erde sehr heiß.

    • Wasser in flüssiger Form gab es nicht.
    • Aus dem Erdinneren gelangte Wasserdampf durch Vulkanausbrüche in die Atmosphäre.
    • Als sich der Planet abkühlte, sammelten sich die Wassertröpfchen in Wolken und es regnete sehr lange.
    • Zusammen mit dem Wasser aus Kometeneinschlägen bildeten sich so unsere Ozeane.

  • Erkläre den Unterschied zwischen Ozean und Meer.

    Tipps

    Ozeane sind die größten Wassermassen der Erde.

    Ein Meer gehört immer zu einem Ozean.

    Achtung: Ein Satzteil bleibt übrig.

    Lösung

    Auf unserer Erde gibt es fünf Ozeane oder Weltmeere: Den Pazifik, den Atlantik, den Indik, den Arktischen und den Antarktischen Ozean. Sie sind die größten Wassermassen der Welt.

    Jeder Ozean hat einige Nebenmeere.

    • Jedes Meer ist mit einem Ozean verbunden.
    • So tauscht zum Beispiel das Mittelmeer (rechts im Bild) mit dem Atlantik (links im Bild) sein Wasser aus.
    • Es gibt über 80 Nebenmeere.
    • Das Wasser in jedem Meer ist salzig.
    • Meere, die nur eine schmale Verbindung zu anderen Meeren oder Ozeanen haben, enthalten weniger Salz.
    • Das Wasser, das also eine Mischung von Süß- und Salzwasser ist, nennt man Brackwasser. Die Ostsee ist zum Beispiel ein Brackwassermeer.

  • Arbeite die Informationen zu den Ozeanen heraus.

    Tipps

    Der Pazifik nimmt etwa 35 % der Erdoberfläche ein und ist damit der größte Ozean.

    Die Kanarischen Inseln liegen im Zentralatlantik.

    Lösung

    Der Pazifik ist der größte und tiefste Ozean der Welt. Er ist deutlich größer als der Atlantik und der Indik.

    In allen Ozeanen liegen viele Inseln. Bekannte Inseln sind zum Beispiel die Kanaren im Atlantik, Vancouver Island im Pazifik und Indonesien im Indik.

    Der Salzgehalt aller Ozeane beträgt jeweils etwa 3,5 %. Die tiefsten Stellen liegen in jedem Ozean in sogenannten Graben.

  • Zeige auf, wieso die Hälfte des Wassers auf der Erde aus dem Weltraum kommt.

    Tipps

    Ungefähr 50 % des Wassers kam durch Regen auf die Erde.

    Ein Komet speichert sehr viel Wasser.

    Vor vielen Milliarden Jahren gab es auf der Erde viele Kometeneinschläge.

    Lösung

    Vor vielen Milliarden Jahren schlugen tausende Kometen auf der Erde ein.

    • Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA untersuchte einen Kometen mit einer Sonde.
    • Sie fand heraus, dass in diesem Kometen 250 Millionen Liter Wasser gespeichert waren.
    • Beim Auftreffen der Kometen auf der Erde wurde das Wasser freigesetzt und füllte unsere Ozeane.
    Kometen sind übrigens kleine Himmelskörper, die aus Eis, Staub oder lockerem Gestein bestehen. Auch heute gibt es noch Kometen. Du siehst sie, wenn du Glück hast, von der Erde aus als Sternschnuppen.

  • Analysiere, warum das Wasser auf der Erde dasselbe wie vor 3,5 Milliarden ist.

    Tipps

    Wasser verdunstet und steigt als Wasserdampf auf.

    Die Größen des Wasserkreislaufs sind Niederschlag, Abfluss und Verdunstung.

    Wasser kommt als Regen, Schnee oder Hagel wieder auf die Erde.

    Lösung

    Alles Wasser auf der Erde verdunstet irgendwann. Es steigt als Wasserdampf in die Atmosphäre auf. Bei Abkühlung bilden die Wassertröpfchen Wolken, die sich abregnen. So gelangt das Wasser als Niederschlag wieder auf die Erde.

    Die Menge des Wassers bleibt also immer gleich. Wasser wird nicht verbraucht, sondern gebraucht.