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Wie leben Vögel im Winter

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Team Wissenswelt
Wie leben Vögel im Winter
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Wie leben Vögel im Winter

Hast du schon einmal Vögel an einem Futterhäuschen beobachtet? Es waren sicherlich keine Störche oder Stare dabei, die als Zugvögel meist in den Süden ziehen zum Überwintern. Dieses Video zeigt dir, warum die Körnerfresser unter unseren heimischen Wildvögeln bei uns überwintern. Du lernst ihre Nahrung kennen und die zwei Gründe, die für ihr Überleben im Winter wichtig sind. Du erfährst, warum ihr Daunenkleid sie gut vor der Kälte schützt. Und du lernst die Meinungen der Gegner und Befürworter einer Winterfütterung von Vögeln kennen. Außerdem erhältst du wichtige Informationen, was du bei der Errichtung eines Futterplatzes beachten musst.

Transkript Wie leben Vögel im Winter

Es ist Herbst, das Gras ist braun geworden und stellenweise liegt schon Schnee. Der Apfelbaum hat Laub und Früchte verloren. Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken bis an den Gefrierpunkt. Bald werden Frost und Kälte das Leben in der Natur bestimmen: Der Winter ist da. Die Bäume sind kahl, eine dicke Schneedecke liegt auf dem Boden. Das Leben scheint erstarrt zu sein. Doch es gibt viele Tiere, die mit diesen harten Bedingungen erstaunlich gut zurechtkommen. Aber für unsere einheimischen Vögel kann ein harter Winter mit viel Schnee auch einen Kampf auf Leben und Tod bedeuten. Ein Teil unserer heimischen Vögel, wie zum Beispiel Schwalben, Starre und Störche sind in den Süden gezogen. Wir nennen sie deshalb Zugvögel. Die meisten Zugvögel sind Insektenfresser. Es ist Futtermangel, nicht Frost, der sie zu der langen Reise zwingt. Die Körnerfresser bleiben hier und überleben die eisigen Tage mit dem, was vorhanden ist in der Natur. Wir nennen sie Standvögel. Man erkennt sie an ihrem kräftigen, kegelförmigen Schnabel, mit dessen Hilfe sie Samen aus Früchten hacken sowie in der Borke der Bäume nach Futter suchen können. Mit einem Futterhäuschen können wir ihnen das Überleben erleichtern, wenn draußen in der Natur kaum noch Nahrung zu finden ist. Reichhaltig ausgestaltete Futterstellen müssen schon frühzeitig im Oktober angelegt werden, damit die Vögel sie finden und annehmen. Dies ist eine vielseitige Futterstelle. Unzählige Sperlinge und Meisen picken hier Körner, suchen in der Rinde des Baumstammes und auf dem Boden nach Futter oder fliegen das Futterhaus an. Sogar ein Specht hat sich eingefunden. Der Busch neben dem Futterhaus ist wichtig. Er hat sogar noch einige Früchte als Nahrung zu bieten. Vor allem aber bietet er den Vögeln Sicherheit und Rundumsicht vor Feinden, bevor sie das Futterhaus anfliegen. Es ist schon erstaunlich, wie es den Vögeln gelingt, bei tiefen Temperaturen Kälte, Eis und Schnee zu überleben und das, obwohl sie eine Körpertemperatur von 38 bis 42 Grad halten müssen. Zwei Dinge sind zum Überleben des Winters wichtig: genügend Energiezufuhr durch Nahrung und ein guter Schutz vor der Kälte. Um Letzteres zu ermöglichen, brauchen sie dieses einzigartige Federkleid. Es sind insbesondere die Daunenfedern, die den Körper vor der kalten Außentemperatur schützen. Beim Aufplustern wird Luft zwischen die Federn gelassen. Luft ist ein schlechter Leiter und hat daher eine isolierende Wirkung. Kugelrund sieht die Amsel nun aus und hält sich dazu im schützenden Gebüsch auf. Immer wieder wird die Frage diskutiert, ob wir unseren Singvögeln im Winter zusätzliches Futter anbieten sollen oder ob wir damit unzulässig in den Kreislauf der Natur eingreifen? Gegner der Winterfütterung sind der Meinung, das Futter sei oft nicht artgerecht und bringe den Tieren daher den sicheren Tod. Richtig ist, dass ungepflegte Futterplätze dazu beitragen, Krankheiten zu übertragen. Ferner stellt die Fütterung ihrer Ansicht nach einen massiven Eingriff in die natürlichen Prozesse unseres Ökosystems dar. Nur der Starke soll den Winter überleben. Befürworter meinen, Winterfütterung sei berechtigter Ausgleich zur an natürlichen Futterangeboten armen Kulturlandschaft. Abgeerntete und anschließend umgepflügte Felder und der Rückgang an Hecken und Streuobstwiesen vermindern das Nahrungsangebot für die Vögel im Winter. Für uns Menschen, vor allem für Kinder und Jugendliche bieten Futterhäuschen ein unvergleichliches Erlebnis, heimische Wildvögel aus nächster Nähe beobachten zu können. Derlei Erlebnisse tragen zu einer Verbesserung mangelnder Artenkenntnisse bei sowie Achtung vor der Natur zu erlangen. Deshalb haben solche Beobachtungen am Futterplatz einen hohen pädagogischen Wert. Diesem Zweck dient die Winterfütterung und ist damit ein Beitrag zum Naturschutz.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Es war sehr hilfreich

    Von Mats 11, vor mehr als 5 Jahren

Wie leben Vögel im Winter Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie leben Vögel im Winter kannst du es wiederholen und üben.
  • Warum haben es Vögel im Winter besonders schwer? Gib an.

    Tipps

    Der Winter ist die kälteste Jahreszeit.

    Pflanzen wachsen meist nur, wenn es warm ist.

    Lösung

    Im Winter legt die Natur eine Pause ein. Es wird im Winter sehr kalt und die meisten Pflanzen ziehen sich zurück oder sterben ab. Wildtiere wie Vögel finden dann kaum etwas zu fressen. Dabei brauchen sie aber viel Energie, um ihre hohe Körpertemperatur zu halten. Alte und schwache Tiere überleben daher den Winter oft nicht.

  • Wie können Vögel den Winter gut überstehen? Erkläre.

    Tipps

    Unter dem Schnee ist es sehr schwer Futter zu finden.

    Insektenfressende Vögel fliegen meist in den Süden.

    Lösung

    Wildvögel brauchen in der Regel keine Hilfe, um über den Winter zu kommen. Aber weil der größte Teil der ländlichen Flächen von Bauern genutzt wird, gibt es wenig wilde Natur. Dort wo Pflanzen wild wachsen, gibt es viele Samen und Kerne. Vögel finden bei uns aber nur noch wenig Futter. Daher kann es ihnen helfen wenn Futter von uns Menschen bereitgestellt wird. Das kann in Futterstellen geschehen. Diese sollten windgeschützt sein, damit es nicht zu kalt ist. An solchen Futterstellen kann man sehr gut Vögel beobachten.

  • Welches Futter ist für Vögel im Winter gut geeignet? Entscheide.

    Tipps

    Insekten ziehen sich im Winter zurück oder sterben ab.

    Gekochte Nahrung ist nicht gut für wilde Vögel.

    Lösung

    Im Winter bleiben bei uns die sogenannten Standvögel. Sie brauchen nicht nach Süden ziehen, sondern ernähren sich im Winter von Samen und Kernen. Einiges finden sie in der Natur. Aber das ist nicht mehr viel. Wenn du den Vögeln etwas Futter geben willst, sollten es Samen und Kerne sein. Das können zum Beispiel Sonnenblumenkerne, Leinsamen und andere Körner sein.

  • Warum sind Futterstellen für Vögel wichtig? Begründe.

    Tipps

    Unberührte Natur bedeutet, dass der Mensch sich dort nicht eingemischt hat.

    An Futterstellen für Vögel kann man ihnen Futter bereitstellen.

    Lösung

    Die starke Nutzung des Landes zur Herstellung für Nahrungsmittel für Menschen, lässt viele Tiere kaum noch selbst Nahrung finden. Wenn der Mensch alles für sich will, leidet die Natur. Unsere Wildtiere brauchen daher etwas Unterstützung. Durch Futterstellen hilft man Vögeln, gut durch den Winter zu kommen.

  • Wie kannst du den Vögeln helfen, gut über den Winter zu kommen? Nenne.

    Tipps

    Beeren und Samen sind für Vögel Futter im Winter. Daher sollten viele hängen bleiben.

    Mit Decken können Vögel nichts anfangen. Sie haben kuschelige Federn, um sich warmzuhalten.

    Lösung

    Am besten unterstützt man Wildtiere indem man sie und ihren Lebensraum in Ruhe lässt. Da aber der Mensch so stark in die Landschaft eingegriffen hat, sollte man den Vögeln Futter bereitstellen. Sie finden so auf den Feldern und Wiesen im Winter fast nichts mehr zu fressen. Etwas zusätzliches Futter kann ihnen also dabei helfen über den Winter zu kommen.

  • Welche Vögel sind Zugvögel und welche Standvögel? Entscheide.

    Tipps

    Das ist eine Schwalbe. Sie frisst gerne Insekten.

    Die Körnerfresser bleiben im Winter hier bei uns.

    Lösung

    Vögel haben verschiedene Strategien, wie sie den Winter überstehen. Einige Vögel ziehen in den Süden, zum Beispiel nach Afrika. Dort ist es warm und sie finden viele Insekten. Vögel, die keine Insekten fressen, können hier bleiben. Sie sparen die Energie für den weiten Flug, aber müssen dafür den harten, kalten Winter ertragen. Sie suchen Samen und Kerne und halten sich mit ihren Daunenfedern warm.

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