Experimente zum Thema Erdboden 05:50 min

Experimente zum Thema Erdboden Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Experimente zum Thema Erdboden kannst du es wiederholen und üben.

  • Aus welchen Teilen besteht Gartenerde? Nenne sie.

    Tipps

    Im Gartenboden findest du viele kleine Steine.

    Ton und Lehm sind Teil jeden Bodens.

    Du kannst abgestorbene Pflanzen auch Humus nennen.

    Lösung

    Du kannst den Boden an vielen Orten untersuchen. Du kannst im Park um die Ecke oder im Garten von Freunden in einem anderen Bundesland buddeln. Egal, wo du den Boden untersuchst, er hat immer dieselben Bestandteile: Ton, Lehm, Humus, Sand und Steine. Humus ist ein anderes Wort für abgestorbene Pflanzen.

    Aber je nach Ort findest du zum Beispiel mal mehr Sand oder mal weniger Sand. Die Mischung der Bestandteile ist unterschiedlich. Darum wächst eine Pflanze in dem einen Boden gut und in dem anderen Boden schlecht.

    Natürlich findest du auch manchmal in einer Schaufel Gartenerde ein Stück Metall oder Plastikmüll. Diese Dinge gehören dann aber nicht zur Erde dazu, sondern sind Fremdkörper. Genauso ist es mit der Luft. Vielleicht hast du schon einmal gesehen, wie jemand den Gartenboden mit einer Harke auflockert. Dabei wird die Erde mit Luft gemischt. Es bleiben aber zwei unterschiedliche Stoffe.

  • Was brauchst du, um zu Hause einen Vulkan selbst zu bauen? Nenne die Dinge.

    Tipps

    Durch Backpulver geht der Kuchen auf. Das bedeutet, dass der Kuchen nach oben hin größer wird. Das sieht ein bisschen aus wie ein Luftballon, der aufgeblasen wird.

    Für unseren Spezial-Vulkan brauchst du kein Feuer.

    Lösung

    Einen Vulkanausbruch bei dir zu Hause kannst du ganz leicht selbst machen. Dafür brauchst du eine Flasche. Als erstes füllst du Mehl und Backpulver in die Flasche hinein. Häufe einen Berg aus Sand um die Flasche an und gib den Essig in die Flasche. Das Gemisch in der Flasche sprudelt heraus und fließt am Berg herunter wie Lava.

    Wenn du das Essig mit roter Lebensmittelfarbe mischst, sieht es noch echter aus.

  • Was kannst du beim Experiment mit der Gartenerde im Wasserglas beobachten? Erkläre.

    Tipps

    Kannst du durch die Wasser-Erde-Mischung hindurchsehen?

    Wenn sich verschiedene Bestandteile geordnet übereinander legen, nennt man das Schichten.

    Lösung

    Wenn man eine Schaufel Gartenerde in ein Glas Wasser gibt, verteilt es sich wild darin. Das Wasser ist dann ganz trüb. Nach einiger Zeit setzen sich Teile am Boden ab. Es bilden sich dabei Schichten. Ganz unten liegen dann die schwersten Teile der Erde.

    Die schweren Teile sinken am schnellsten. Sie sind daher ganz unten am Boden. Die anderen Teil legen sich darauf. So wird das Gemisch Gartenerde getrennt und du kannst die einzelnen Schichten sehen.

  • Warum ist der Erdboden so wichtig? Erkläre.

    Tipps

    Pflanzen brauchen Erde, um wachsen zu können.

    Menschen und Tiere brauchen Pflanzen zum Überleben.

    Lösung

    Die Erde, auf der wir gehen, ist nur eine dünne Haut auf dem Planeten. Auf ihr können Pflanzen wachsen. Die Pflanzen nutzen den Humus im Boden und das Sonnenlicht zum Wachsen. Pflanzen und Bäume sind so wichtig, weil sie Sauerstoff produzieren und vielen Lebewesen der Erde als Nahrung dienen. Der Erdboden ist also etwas ganz Besonderes.

  • Aus welchen Schichten besteht die Erde? Beschrifte sie.

    Tipps

    Auf welchem Teil der Erde läufst du jeden Tag herum?

    Was findest du im Inneren eines Pfirsichs? So etwas befindet sich auch in der Mitte der Erde.

    Der Erdboden ist die dünnste Schicht der Erde.

    Lösung

    Aus dem All sieht man nur das Äußere der Erde. Das ist die Erdoberfläche mit Meeren und Land. Darunter verbirgt sich aber Einiges.

    Unter dem Erdboden liegt festes Gestein. Je weiter man sich zum Erdmittelpunkt hin bewegt, desto heißer wird es.

    Irgendwann schmelzen die Steine und man stößt auf flüssiges Magma.

    Am heißesten ist es im Mittelpunkt der Erde. Er wird auch Erdkern genannt. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterscheiden zwischen dem inneren Erdkern und dem äußeren Erdkern. Der innere Erdkern ist in dem Bild hellgelb dargestellt, der äußere Erdkern ist in einem dunkleren Gelb zu sehen.

    Das Bild ist ein sogenanntes Modell der Erde. Modelle sind dafür da, Dinge zu beschreiben und zu erklären. Allerdings sehen Modelle oft einfacher aus als die Wirklichkeit. Schau dir zum Beispiel ein Spielzeugauto an: Es ist viel kleiner als ein echtes Auto und wenn du die Motorhaube öffnest, findest du in einem Spielzeugauto keinen Motor. Aber trotzdem kann man mit einem Spielzeugauto zum Beispiel erforschen, in welche Richtung Autos fahren, wenn man ihnen von hinten einen Schubs gibt.

    In dem Modell der Erde auf dem Bild sieht es so aus, als wären die einzelnen Erdschichten ganz ordentlich voneinander getrennt. In Wirklichkeit gehen die einzelnen Schichten fließend ineinander über -zum Beispiel, wenn das feste Gestein zu flüssiger Magma wird, weil es zu heiß ist.

  • Was passiert bei einem Vulkanausbruch? Beschreibe.

    Tipps

    Im Inneren der Erde ist es so heiß, dass sogar Steine schmelzen.

    Wenn Magma an der Erdoberfläche ankommt, wird es Lava genannt.

    Lösung

    Das Erdinnere ist flüssig. Es ist geschmolzenes Gestein. Dieses geschmolzene Gestein wird auch Magma genannt. Es kann sich bewegen und versucht, an die Oberfläche zu gelangen.

    Wenn das Magma einen Weg durch die Gesteinsplatten hindurch findet, türmt sich ein großer Berg auf. Diesen Berg nennt man Vulkan. Wenn ein Vulkan ausbricht, kann das schlimme Folgen haben. Die heiße Lava fließt den Berg herunter und zerstört alles auf ihrem Weg.

    Allerdings enthält die Vulkanasche, die bei einem Ausbruch aus dem Vulkan gestoßen wird, viele Nährstoffe. Sie wirken wie sehr guter Dünger für die Pflanzen und machen den Boden nach einem Vulkanausbruch fruchtbar.