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Schaltjahre 03:09 min

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Transkript Schaltjahre

Sind Geburtstage nicht toll? Jedes Jahr kann man sich darauf freuen. Für Menschen, die am 29. Februar geboren wurden, sieht das ein wenig anders aus. Der Februar hat üblicherweise 28 Tage, alle vier Jahre hat er aber einen Tag mehr. In diesen Jahren endet der Februar mit dem 29. Tag. Diese Jahre nennen wir Schaltjahre. Aber woher kommt die Zeit für diesen zusätzlichen Tag? Als ein Jahr bezeichnen wir die Zeit, die die Erde braucht, um die Sonne einmal zu umrunden. Das sind 365 Tage. Nun ja, zumindest fast. Tatsächlich braucht die Erde 365 und einen Viertel-Tag, um die Sonne einmal zu umrunden. Das bedeutet also, dass in jedem Jahr ein Viertel-Tag gar nicht im Kalender auftaucht. Im Laufe der Jahre würden sich diese ganzen Viertel-Tage summieren und unser Kalender würde immer weniger mit dem Umlauf der Erde um die Sonne übereinstimmen. Das wäre ein Problem, denn die Position der Erde zur Sonne bestimmt die Jahreszeiten. Wir Menschen sind daran gewöhnt, dass die Jahreszeiten jedes Jahr zur gleichen Zeit stattfinden. Wir verlassen uns auf den Kalender, um zu erfahren, wann es Zeit für die Aussaat ist und wann für die Ernte. Wenn wir diese jährliche Verschiebung nicht ausgleichen würden, dann würden die Jahreszeiten irgendwann zu anderen Zeiten im Kalenderjahr beginnen und aufhören. Alle vier Jahre wird also ein weiterer Tag in den Kalender eingefügt, um die zusätzliche Zeit mit einzuberechnen, die die die Erde braucht, um die Sonne zu umrunden. Deswegen hat ein Schaltjahr 366 Tage. Also hat ein Schaltjahr einen Tag mehr als die üblichen 365 Tage. Und das bedeutet, wer am 29. Februar geboren wurde, kann nur alle vier Jahre seinen wirklichen Geburtstag feiern.