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Entwicklungsländer – Hindernisse für ihre Entwicklung

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Team Realfilm
Entwicklungsländer – Hindernisse für ihre Entwicklung
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Beschreibung Entwicklungsländer – Hindernisse für ihre Entwicklung

Auf der Welt gibt es große Ungleichheiten, was die Entwicklung der Länder angeht. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt von weniger als 15 Dollar im Monat. Das sind über 3 Milliarden Menschen. Viele von ihnen haben keinen Zugang zu fließendem Wasser, Bildung oder Gesundheitsvorsorge. Die meisten dieser Menschen leben in wirtschaftlich wenig entwickelten Ländern, auch Less Developed Countries genannt. Diese Länder sind die ärmsten der Welt.

Der Entwicklungsstand eines Landes beeinflusst so gut wie alle Aspekte der Lebensqualität. Besonders kaum entwickelte Länder stehen vor vielen Hindernissen, die ihnen die Weiterentwicklung erschweren. Beispielsweise sind die Menschen anfälliger für Krankheiten, weil sie unter einem beschränkten Zugang zu Trinkwasser und Nahrungsmittel leiden. Dadurch ist eine Krankheit besonders kräfteraubend und führt nicht selten zum Tod. Außerdem hat die verminderte Leistungsfähigkeit durch Krankheit oder Unterernährung deutliche Auswirkungen auf die Produktivität eines Landes.

Ein anderer wichtiger Faktor sind Umweltereignisse. In tropischen Ländern kommt es häufig zu Überschwemmungen, Erdbeben und Dürren. Weniger entwickelten Ländern wie Bangladesch fehlt häufig die Infrastruktur, um die Auswirkungen von Naturkatastrophen abzumildern. Dort kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen, sodass eine Wiederherstellung des Normalzustandes oft wieder durch neue Überschwemmungen aufgehalten wird. Dabei werden auch Nahrungsvorräte und Viehbestände vernichtet, was den Hunger verstärkt. So müssen Gelder für Entwicklungsprojekte stattdessen für den Wiederaufbau ausgegeben werden.

Neben den Naturkatastrophen kann die Entwicklung dieser Länder auch auf wirtschaftlicher Ebene negativ beeinflusst werden. Handelsbündnisse wie die Europäische Union oder der Greater Arab Free Trade Area erlauben ihren Mitgliedsstaaten freien Handel zu betreiben. Ärmere Länder müssen hingegen Zölle und Steuern zahlen. Dieser und noch weitere Faktoren erschweren es weniger entwickelten Ländern ihren Lebensstandard zu verbessern.

Transkript Entwicklungsländer – Hindernisse für ihre Entwicklung

Fast die Hälfte der Weltbevölkerung – über 3 Milliarden Menschen – lebt von weniger als 15 Dollar im Monat. Viele dieser Menschen haben keinen Zugang zu fließendem Wasser, Bildung oder Gesundheitsvorsorge. Diese Menschen leben zumeist in wirtschaftlich wenig entwickelten Ländern, den sogenannten Less Developed Countries, abgekürzt LDCs, den ärmsten Ländern auf der Welt. Der Mangel an Entwicklung beeinflusst praktisch alle Aspekte der Lebensqualität. Es ist alles andere als einfach für diese Länder, sich wirtschaftlich weiterzuentwickeln, da ihnen viele Hindernisse im Weg stehen, die eine Entwicklung verhindern und die Armutsspirale weiterdrehen. Beschränkter Zugang zu Trinkwasser und Nahrungsmangel bedeuten, dass die Menschen anfälliger für Krankheiten werden. Eine Krankheit kann kräftezehrend sein – oder zum Tod führen. Die Produktivität eines Landes wird merklich verringert, wenn seine Menschen zu krank oder zu unterernährt sind, um zu arbeiten. Überschwemmungen, Erdbeben, Dürren: Sie alle treten häufiger in tropischen Ländern auf. Weniger entwickelten Ländern fehlt die Infrastruktur, um die Auswirkungen von Naturkatastrophen abzumildern. Bangladesch zum Beispiel wird regelmäßig von Überschwemmungen heimgesucht und viele Menschen haben sich noch nicht von der letzten Überschwemmung erholt, wenn sich die nächste ereignet. In der Folge hungern weite Teile der Bevölkerung, weil Nahrungsvorräte und Viehbestände vernichtet werden. Geld, das man sonst für Entwicklungsprojekte hätte einsetzen können, muss nun für den Wiederaufbau ausgegeben werden. Menschen in höher entwickelten Ländern betrachten ihre Lebensweise häufig als Selbstverständlichkeit. Viele dieser Länder sind Teil von Handelsbündnissen wie der Europäischen Union oder der Greater Arab Free Trade Area. Diese Handelsbündnisse erlauben es ihren Mitgliedsstaaten, freien Handel zu betreiben, während ärmere Länder sich mit Zöllen und Steuern konfrontiert sehen. Handelsbündnisse sind nur eines von vielen Hindernissen, denen sich weniger entwickelte Länder beim Versuch gegenübersehen, ihre Wirtschaft weiterzuentwickeln.

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