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Geflügel auf dem Bauernhof

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Team Wissenswelt
Geflügel auf dem Bauernhof
lernst du in der 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Geflügel auf dem Bauernhof

Was versteht man unter Gefügel auf dem Bauernhof? Zu Geflügel, das auf dem Bauernhof gehalten wird, gehören Hühner, Puten, Enten und Gänse. Das Video zeigt dir, wie ein Hühnerküken schlüpft und wie der Körper von Hühner gebaut ist. Du lernst, warum Puten, Enten und Gänse beliebt sind zu Sankt Martin und Weihachten. Du erfährst Näheres zu den körperlichen Besonderheiten von Puten und warum bereits Römer und Germanen Gänse zähmten.

Transkript Geflügel auf dem Bauernhof

Hühner zählen neben Rindern und Schweinen zu den wichtigsten Nutztieren auf dem Bauernhof. Sie liefern uns täglich frische Eier. Zwischen 200 und 350 Eier legt ein Huhn pro Jahr. Hühner haben schuppenbedeckte Füße, an deren Enden spitze Krallen sitzen. Damit könne sie auf der Stange hocken oder im Boden nach Essbarem scharren. Hühner besitzen einen kurzen, spitzen Schnabel mit kleinen Atemlöchern. Der Schnabel ist hart wie ein Nussknacker. Schneckenhäuser und steinharte Brotkrumen zerkleinert er im Nu. Da die Augen so weit seitlich sitzen, muss das Huhn seinen Kopf ruckartig hin– und herwerfen, wenn es etwas im Visier hat. Auf dem Kopf tragen Hühner einen leuchtenden Kamm, am Hals meist rote Kehllappen. Geschützt unter der harten Kalkschale besteht ein Ei innen aus Eiklar, auch Eiweiß genannt und dem Dotter, auch Eigelb. Werden die Eier im Nest ausgebrütet, schlüpfen nach 21 Tagen die gelben Küken. Das Küken pickt sich von innen durch die harte Eischale. Dazu hat es auf seinem Schnabel eine spitze harte Stelle, den Eizahn. Kurz nach dem Schlüpfen sind die Küken noch nass und erschöpft. Auch Puten, Enten und Gänse gehören zum Geflügel eines landwirtschaftlichen Betriebs. Vor allem zu Beginn des Winters steigt die Nachfrage nach Puten, Gänsen und Enten, denn an Sankt Martin und Weihnachten kommen sie als saftiger Braten bei den Menschen auf den Tisch. Die typischen Merkmale der Puten sind der kleine, federlose Kopf und die rote Kehle. Schon die Römer und Germanen zähmten Gänse, denn sie lieferten ihnen wie uns heute schmackhaftes Fleisch und feine Daunenfedern für warme Winterjacken. Die heutige Hausgans kann meist gar nicht mehr fliegen. Gänse leben monogam, das heißt Gans und Gänserich verbringen ihr ganzes Leben miteinander. Gänse legen nur im Frühjahr Eier, sodass die jungen Küken im Sommer heranwachsen können. Der Ausdruck dumme Gans ist gegenüber den Gänsen ganz und gar ungerecht, denn Gänse haben einen exzellenten Spürsinn. Die Römer hielten Gänse als Wachen. Feinde wurden schon lange vor ihrem Eintreffen durch das aufgeregte Gänsegeschrei der tierischen Wachen angekündigt.

Geflügel auf dem Bauernhof Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Geflügel auf dem Bauernhof kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie ist ein Huhn aufgebaut? Beschreibe es.

    Tipps

    Das Huhn besitzt lange Krallen. Damit sucht es im Boden nach Nahrung.

    Lösung

    Das Huhn hat zwar Flügel, bleibt aber auch gerne auf dem Boden oder sitzt auf Stangen. Das Huhn besitzt Füße, die mit Schuppen bedeckt sind und lange Krallen besitzen.

    Der Schnabel ist kurz und besitzt Nasenlöcher. Die Augen sitzen seitlich.

    Am Kopf befinden sich zudem noch die Kehllappen und der Kamm.

  • Wie wird aus dem Ei ein Küken? Erkläre.

    Tipps

    Der Eizahn ist eine spitze, harte Stelle auf dem Schnabel der Küken.

    Lösung

    Mit anzusehen, wie die kleinen Küken aus dem Ei schlüpfen, ist etwas ganz Besonderes.

    Für die kleinen Kücken ist das sehr anstrengend. Zum Glück besitzen sie einen Eizahn, mit dem sie die harte Kalkschale des Eis durchbrechen können.

    Das Ei besteht aus Eiklar (Eiweiß) und Eigelb (Eidotter). Nach dem Ausbrüten schlüpft das Küken heraus. Das dauert in etwa 21 Tage.

  • Welche Nutztiere leben auf einem Bauernhof? Nenne sie.

    Tipps

    Kühe liefern auch Milch.

    Lösung

    Auf einem Bauernhof leben unterschiedliche Nutztiere. Da gibt es oft Kühe und ihre Jungtiere, die Kälber, oder auch Schweine, Hühner, Puten und Gänse.

    Als Nutztiere werden Tiere bezeichnet, die dem Menschen Fleisch, Milch, Eier oder Ähnliches liefern. All das sind Produkte, von denen der Mensch also einen Nutzen hat.

    Den Fuchs wirst du daher auf einem Bauernhof nicht sehen. Jedenfalls wird er dort nicht gehalten. Wenn du einen siehst, dann streunert er dort herum.

  • Was weißt du über Gänse? Erkläre.

    Tipps

    Für eine Winterjacke werden oft Daunen verwendet. Sie halten schön warm.

    Monogam bedeutet, dass Gans und Gänserich ihr ganzes Leben miteinander verbringen.

    Lösung

    Schon die Römer und Germanen hielten sich Gänse. Ihr Fleisch diente ihnen als Nahrung und ihre Daunenfedern verwendeten sie für Kleidung. Das ist auch heute noch so. Daunen kannst du in Winterjacken oder Bettdecken finden.

    Das Halten von Gänsen hatte aber noch einen Vorteil: Gänse sind sehr wachsam. Sie schnattern aufgeregt herum, wenn sich jemand Fremdes auf dem Hof befindet.

    Gänse leben monogam. Das bedeutet, dass Gans und Gänserich das ganze Leben miteinander verbringen. Sie wechseln also nicht den Partner. Ihre Eier legen Gänse nur im Frühjahr und im Sommer ziehen sie die Küken groß. Sie legen also, anders als Hühner, nur einmal im Jahr Eier.

  • Wer ist hier zusehen? Benenne die Geflügelarten.

    Tipps

    Die Puten besitzen keine Federn am Kopf.

    Lösung

    Neben Hühnern kannst du auch Enten, Gänse und Puten auf einem Bauernhof entdecken.

    Vor allem im Winter steigt die Nachfrage nach Enten und Gänsen.

    Puten erkennst du am kleinen federlosen Kopf und der roten Kehle.

    Gänse haben einen orangen Schnabel. Ihr Kopf ist mit Federn bedeckt.

  • Was weißt du über Hühner? Erkläre.

    Tipps

    Damit Jungtiere entstehen können, muss eine Befruchtung stattgefunden haben.

    Lösung

    So sieht es aus, wenn Hühner ihre Eier ausbrüten. Die Eier liegen im Nest und das Huhn sitzt darauf. Aus befruchteten Eiern schlüpfen nach 21 Tagen kleine Küken.

    Die Henne, so nennt man das weibliche Huhn, legt fast täglich ein Ei. Auf dem Bauernhof werden Hühner im Hühnerstall gehalten. Es gibt verschiedene Arten der Hühnerhaltung. Oftmals haben die Hühner auch die Möglichkeit, sich draußen auf einer Wiese aufzuhalten. Dann fressen sie auch gerne Klee und Löwenzahn.

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