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Wortfragen und Satzfragen 05:35 min

6 Kommentare
  1. Gut erklärt hab es jetzt zum glück verstanden

    Von Volker Vellguth, vor etwa einem Jahr
  2. voll gut erklärt danke :)

    Von Julian Bleinagel, vor fast 2 Jahren
  3. gut erklärt

    Von Xa X, vor etwa 2 Jahren
  4. voll gut erklärkt danke :)

    Von Monikaklin, vor fast 3 Jahren
  5. ist total einfach habe es sofort verstanden : )

    Von Jo Ca, vor etwa 3 Jahren
  1. Verstehe ich immer noch nicht

    Von Tkulieva, vor etwa 4 Jahren
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Wortfragen und Satzfragen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wortfragen und Satzfragen kannst du es wiederholen und üben.

  • Ordne die Fragewörter der richtigen Übersetzung zu.

    Tipps

    Versuche, dich an die Beispielsätze aus dem Video und ihre Übersetzung zu erinnern:

    • Quo imus?
    • Quid est hoc?

    Fragt man Cur?, dann erwartet man eine Begründung.

    Fragt man Ubi?, erwartet man eine Ortsangabe.

    Bei der Frage nach Quando? will man die Zeit wissen.

    Lösung

    Alle Fragewörter hast du im Video kennen gelernt. Sie leiten Wortfragen ein. Als Antwort erwartet man also kein „Ja“ oder „Nein“, sondern einen Aussagesatz, der eine bestimmte Information enthält.

    • ubi bedeutet: Wo? - Als Antwort auf eine Frage mit ubi möchte man wissen, an welchem Ort etwas passiert.
    • cur heißt: Warum? - Man möchte die Begründung für etwas wissen.
    • quo heißt: Wohin? - Man will das Ziel eines Weges oder einer Handlung erfahren.
    • quando bedeutet: Wann? - Hier will man wissen, zu welchem Zeitpunkt etwas passiert.
    Diese vier Wörter sind Frageadverbien. Sie sind unveränderlich, sehen also immer gleich aus.

    Daneben gibt es noch die Fragepronomen:

    • quis, das heißt: Wer?
    • quid, das bedeutet: Was?
    Diese Fragepronomen lassen sich deklinieren. Man kann also sagen: quis - Wer?
    cuius - Wessen?
    cui - Wem?
    quem - Wen?
    quo - z.B. a quo - Von wem?

  • Gib an, bei welchen Sätzen es sich um Wortfragen handelt.

    Tipps

    Achte jeweils auf das Wort in der Frage. Ist es ein Fragewort oder eine Fragepartikel?

    Wenn du dir nicht sicher bist, dann überlege:

    Erwartet man als Antwort auf die Frage eine Aussage mit einer bestimmten Information, dann ist es eine Wortfrage.

    Erwartet man die Antwort „Ja“ oder „Nein“, dann handelt es sich um eine Satzfrage.

    Lösung

    Wortfragen sind Fragen, auf die man nicht mit „Ja“ oder „Nein“ antworten kann. Man fragt nach einer bestimmten Information, zum Beispiel einer Uhrzeit, einem Ort oder einer Person.

    Am besten erkennst du Wortfragen daran, dass sie von einem Fragewort eingeleitet werden. Fragewörter sind im Lateinischen:

    • quando (wann), ubi (wo), cur (warum)
    • quis (wer), quid (was)
    Satzfragen dagegen kann man mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Sie werden durch Fragepartikeln eingeleitet, also num (etwa), nonne (etwa nicht) oder -ne, das einfach an das erste Wort der Frage angehängt wird und dir anzeigt, dass es sich um eine Frage handelt.

  • Nenne die Antwort, die Titus erwartet.

    Tipps

    Überlege, ob es sich um eine Wort- oder Satzfrage handelt.

    Erwartet Titus ein „Ja“ oder „Nein“ als Antwort, oder möchte er eine bestimmte Information haben?

    Steht in der Frage ein Fragepronomen oder eine Fragepartikel?

    Beachte, dass in lateinischen Satzfragen mehrere Fragepartikel stehen können, je nachdem, welche Antwort der Fragende erwartet.

    Lösung

    Die Frage wird eingeleitete durch eine Fragepartikel: nonne leitet eine Satzfrage ein. Das bedeutet, Titus erwartet keinen Aussagesatz als Antwort - ihm genügt ein einfaches „Ja“ oder „Nein“. Das besondere an nonne ist, dass es eine positive Antwort schon nahelegt. nonne heißt „etwa nicht“ - Titus vermutet also schon, dass es morgen nach Hause geht und erwartet vom Vater nur die Bestätigung dafür.

    Die Antworten 1, 4 und 5 fallen damit sofort heraus, denn sie geben eine bestimmte Sachinformation:

    • „Domi mater nos exspectat.“ - Zu Hause erwartet uns die Mutter. Hier hätte eine Wortfrage stehen müssen, zum Beispiel: „Quis nos exspectat?“ - „Wer erwartet uns?“
    • „Domus nostra pulchrior tota Roma est.“ - „Unser Haus ist schöner als ganz Rom.“ Auch hier hätte eine Wortfrage oder Entscheidungsfrage stehen müssen, zum Beispiel: „Utrum domus nostra an Roma pulchrior est?“ - „Ist unser Haus oder Rom schöner?“
    • „Nunc in foro sumus.“ - „Jetzt sind wir auf dem Forum.“ Auch diese Antwort passt nur zu einer Wortfrage, zum Beispiel: „Ubi sumus?“ - „Wo sind wir?“
    Da Titus bei nonne eine positive Antwort erwartet, passt eigentlich nur die Antwort: „Ita est. Cras redibimus.“ - „Ja. Morgen gehen wir nach Hause.“

    Wenn das aber nicht der Fall ist, könnte der Vater sagen: „Non ita est. Romae manebimus.“ - „Nein. Wir bleiben in Rom“. Diese Antwort wäre zwar möglich, Titus erwartet sie aber nicht. Das zeigt das nonne deutlich an.

  • Ordne den Fragen die passenden Antworten zu.

    Tipps

    Alle Fragen sind Wortfragen. Der Fragende erwartet eine bestimmte Information, zum Beispiel eine Orts- oder Zeitangabe.

    Hier siehst du noch einmal, was die Fragewörter bedeuten:

    • Cur? - Warum?
    • Quando? - Wann?
    • Ubi? - Wo?
    • Quis? - Wer?
    • Quid? - Was?

    Lösung

    Alle Fragen aus dieser Aufgabe sind Wortfragen. Das bedeutet, der Fragende erwartet einen Aussagesatz als Antwort, nicht einfach ein „Ja“ oder „Nein“.

    Wortfragen werden immer von einem Fragewort eingeleitet. Es zeigt dir, welche Information der Fragende wissen will. Man unterscheidet zwischen Frageadverbien wie ubi, cur oder quando, die sich nie verändern, und Fragepronomen wie quis und quid, die man deklinieren kann.

    • Ubi? heißt: Wo? Ubi estis? bedeutet also: Wo seid ihr? Als Antwort darauf passt nur eine Ortsangabe: In basilica sumus. - Wir sind in der Markthalle.
    • Quando? heißt: Wann? Quando venietis? bedeutet also: Wann werdet ihr kommen? Darauf passt nur eine Zeitangabe: Cras veniemus. - Wir kommen morgen.
    • Cur? heißt: Warum? Cur fletis? bedeutet also: Warum weint ihr? Hier passt nur eine Begründung: Flemus, quia avia obiit. - Wir weinen, weil die Oma gestorben ist.
    • Quis? bedeutet: Wer? Quis hic est? heißt also: Wer ist das? Darauf muss ein Name oder eine Personenangabe stehen: Amicus meus est. - Das ist mein Freund.
    • Quid? heißt: Was? Quid hoc est? bedeutet also: Was ist das? Darauf muss eine Information über eine Sache stehen: Currus novus est. - Das ist der neue Wagen.

  • Vervollständige den Text über Wort- und Satzfragen.

    Tipps

    Verwechsle nicht Fragewörter und Fragepartikeln!

    Welche leiten Satzfragen ein, welche Wortfragen?

    Sind quis und quid Pronomen oder Adverbien?

    Pronomen stehen immer statt eines Nomens, also statt einer Person oder Sache. Man kann sie deklinieren.

    Adverbien sind unveränderlich, bleiben also immer gleich.

    Drei Kärtchen bleiben übrig!

    Lösung

    Am besten merkst du dir den Unterschied von Wort- und Satzfragen an einem Beispiel:

    • Ubi es? ist eine Wortfrage (Wo bist du?). Hier erwartet man eine Aussage mit einer bestimmten Information, zum Beispiel: Domi sum. - Ich bin zu Hause. Wortfragen werden immer durch Fragewörter, also Frageadverbien (ubi, cur, quando) oder Fragepronomen eingeleitet (quis, quid).
    • Esne Marcus Antonius? ist eine Satzfrage (Bist du Marcus Antonius?). Hier erwartet man ein einfaches „Ja“ oder „Nein“ als Antwort, also zum Beispiel: Ita est - Ja, so ist est. Satzfragen werden durch Fragepartikeln eingeleitet, also -ne, num oder nonne. Je nachdem, welchen man verwendet, erwartet man eine positive oder negative Antwort.

  • Vervollständige die Übersetzung der Satzfragen.

    Tipps

    Wiederhole, was -ne, num und nonne bedeuten.

    Sie alle sind Fragepartikeln und Satzfragen ein.

    Auf nonne erwartet man eine positive Antwort.

    Steht num, erwartet man eine negative Antwort.

    Hängt am ersten Wort in der Frage -ne, so ist die Frage neutral. Darauf kann eine positive oder negative Antwort stehen. Das -ne wird nicht übersetzt.

    Fünf Kärtchen bleiben übrig!

    Lösung

    Die Fragepartikeln num, -ne und nonne leiten Satzfragen ein. Das sind Fragen, auf die man keine Aussage als Antwort will, sondern ein einfaches „Ja“ oder „Nein“.

    Dabei erwartet man eine unterschiedliche Antwort, je nachdem, welche der Fragepartikeln steht.

    • Nach nonne erwartet man eine positive Antwort. Du übersetzt es mit: etwa nicht. Ein Beispiel dafür ist die 4. Frage: Nonne Ulixes omnes Graecos ingenio superavit? - Hat Odysseus etwa nicht alle Griechen an Begabung übertroffen? Als Antwort erwartet man: Ita est. - Ja, so ist es.
    • Nach num erwartet man eine negative Antwort. Zum Beispiel Frage 2: Num maiores nostri luxuriam amaverunt? - Haben unsere Vorfahren etwa die Verschwendung geliebt? Hier will man hören: Non ita est. - Nein, natürlich nicht.
    • Nach -ne kann eine positive oder negative Antwort stehen. Diese Partikel wird nicht übersetzt. Hier ist der Fragende offen für jede Antwort und will wissen, wie es wirklich ist. Zum Beispiel unsere 3. Frage: Graecine omnes barbaros despexerunt? - Haben die Griechen alle Barbaren verachtet? - Hier könnte man unterschiedlich antworten, zum Beispiel: Ita est. (Ja.) - Oder: Non ita est. (Nein.).