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Ordnungszahlen – erster, zweiter, dritter ...

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Lateintutor
Ordnungszahlen – erster, zweiter, dritter ...
lernst du im 1. Lernjahr - 2. Lernjahr

Grundlagen zum Thema Ordnungszahlen – erster, zweiter, dritter ...

Inhalt

Lateinische Ordnungszahlen einfach erklärt

Die lateinischen Zahlwörter bilden vier Gruppen. Die Ordnungszahlen (Ordinalia) sind eine davon. Genau wie im Deutschen bezeichnen sie eine bestimmte Stelle und antworten auf die Frage „Das wievielte Mal?“.

Ordnungszahlen deklinieren – Latein

Alle Ordnungszahlen werden wie die Adjektive der a- und o-Deklination dekliniert. Man benutzt sie, um Substantive zu beschreiben.

m. f. n.
Nom. Sg. primus prima primum
Gen. Sg. primi primae primi
Dat. Sg. primo primae primo
Akk. Sg. primum primam primum
Abl. Sg. primo prima primo
Nom. Pl. primi primae prima
Gen. Pl. primorum primarum primorum
Dat. Pl. primis primis primis
Akk. Pl. primos primas prima
Abl. Pl. primis primis primis

Beispiele – Ordnungszahlen

Die Ordnungszahlen stehen in KNG-Kongruenz zu ihrem Bezugswort.

  • tertius vir (der dritte Mann)
  • quinta essentia (das fünfte Element)

Hier auch ein paar Satzbeispiele:

  • Tertius mensis est Martius, Iunius sextus, September nonus, December duodecimus.
    Der dritte Monat ist März, der sechste Juni, der neunte September und der zwölfte Dezember.

  • Caesar decimae legioni maxime confidit.
    Caesar vertraut der zehnten Legion am meisten.

Lateinische Ordnungszahlen am Beispiel der zehnten Legion Caesars

Mehrstellige Ordnungszahlen

Die Zehnerzahl kann vorausgehen oder mit et angeschlossen sein:

  • vicesimus primus oder unus et vicesimus (21.)
  • vicesimus secundus oder duo et vicesimus (22.)

Besonderheit beim Gebrauch der Ordnungszahlen

Beim 18. und 19. wird – wie bei den lateinischen Grundzahlen – zurückgerechnet. Duodevicesimus bedeutet wörtlich „der 2. vor dem 20.“. Wie bei den Kardinalzahlen tritt dieses Phänomen beim 28. und 29. und beim 38. und 39. auf usw.

Ordnungszahlen bis 1 000 – Tabelle

Arabische Zahl Römische Zahl Ordnungszahlen Latein
1. I primus, a, um
2. II secundus, a, um
3. III tertius, a, um
4. IV quartus, a, um
5. V quintus, a, um
6. VI sextus, a, um
7. VII septimus, a, um
8. VIII octavus, a, um
9. IX nonus, a, um
10. X decimus, a, um
11. XI undecimus, a, um
12. XII duodecimus, a, um
13. XIII tertius decimus
14. XIV quartus decimus
15. XV quintus decimus
16. XVI sextus decimus
17. XVII septimus decimus
18. XVIII duodevicesimus
19. XIX undevicesimus
20. XX vicesimus
30. XXX tricesimus
40. XL quadragesimus
50. L quinquagesimus
60. LX sexagesimus
70. LXX septuagesimus
80. LXXX octogesimus
90. XC nonagesimus
100. C centesimus
200. CC ducentesimus
300. CCC trecentesimus
400. CCCC quadringentesimus
500. D quingentesimus
600. DC sescentesimus
700. DCC septingentesimus
800. DCCC octingentesimus
900. CM nongentesimus
1000. M millesimus
2000. MM bismillesimus

Transkript Ordnungszahlen – erster, zweiter, dritter ...

Ein herzliches Salvete von eurem Lateintutor Martin! Thema heute sind die Ordinalzahlen. Auf Latein: ordinalia. An Vorwissen benötigt ihr lediglich die Adjektive der a-, o-Deklination sowie die Bildung der Kardinalzahlen. Beginnen wir gleich mit den Ordinalzahlen von ein bis zehn. Der erste heißt primus, der zweite secundus, der dritte tertius, der vierte quartus, der fünfte quintus, der sechste sextus, der siebte septimus, der achte octavus, der neunte nonus und der zehnte decimus. Alle Ordinalzahlen werden wie die Adjektive der a-, o-Deklination dekliniert. Die vollständige Vokabelangabe lautet also primus, -a, -um, secundus, -a, -um und so weiter. Zwei Beispiele: tertius vir heißt also: der dritte Mann. Quinta essentia heißt: das fünfte Element. Daher die Quintessenz. Die Ordinalzahlen werden also nicht nur dekliniert, sondern auch benutzt wie Adjektive. Gehen wir weiter zu den Zahlen von elf bis zwanzig. Der elfte heißt undecimus, der zwölfte duodecimus, der dreizehnte tertius decimus, der vierzehnte quartus decimus, der fünfzehnte quintus decimus, der sechzehnte sextus decimus, der siebzehnte septimus decimus, der achtzehnte duodevicesimus, der neunzehnte undevicesimus und der zwanzigste vicesimus. Zwei Dinge fallen auf. Der elfte und der zwölfte werden mit einem Wort gebildet. Beim achtzehnten und beim neunzehnten wird, wie bei den Kardinalzahlen, zurückgerechnet. Duodevicesimus bedeutet wörtlich: der zweite vor dem zwanzigsten. Wie bei den Kardinalzahlen tritt dieses Phänomen auch beim achtundzwanzigsten und neunundzwanzigsten auf und beim achtunddreißigsten und neununddreißigsten und so weiter. Jetzt können wir also die Ordinalzahlen vom ersten bis zum zwanzigsten. Um bis zum hundertsten zu gelangen, benötigen wir die Zehner. Der zehnte heißt decimus, der zwanzigste vicesimus. Das wussten wir schon. Der dreißigste heißt tricesimus, der vierzigste quadragesimus, der fünfzigste quinquagesimus, der sechzigste sexagesimus, der siebzigste septuagesimus, der achtzigste octogesimus, der neunzigste nonagesimus und schließlich der hundertste centesimus. Mit Hilfe der Einer und Zehner können wir jetzt die Ordinalzahl der siebenunddreißigste bilden: tricesimus septimus. Der Zehner wird vorangestellt. Hier muss man ein wenig aufpassen, denn bei den Zahlen vom elften bis zum siebzehnten war es genau umgekehrt. Zur Erinnerung: der siebzehnte heißt septimus decimus. Der achtunddreißigste heißt duodequadragesimus und der neununddreißigste undequadragesimus. Hier wird also wieder zurückgerechnet, diesmal vom vierzigsten. Der achtundneunzigste heißt duodecentesimus und der neunundneunzigste undecentesimus. An dieser Stelle möchte ich auf eine Parallele zur deutschen Sprache aufmerksam machen. Die Endung -simus bei vielen Ordinalzahlen ist enthalten in der Endung -issimus, die im Lateinischen für Superlative verwendet wird. Vicesimus heißt der zwanzigste und beatissimus der glücklichste. Wir verwenden also auch im Deutschen dieselbe Endung, nämlich s t e. Nun zu den Hundertern. Der hundertste heißt centesimus, der zweihundertste ducentesimus, der dreihundertste tricentesimus, der vierhundertste quadringentesimus, der fünfhundertste quingentesimus, der sechshundertste sescentesimus, der siebenhundertste septingentesimus, der achthundertste octingentesimus, der neunhundertste nongentesimus und der tausendste millesimus. Jetzt kommen wir sozusagen vom Hundertsten ins Tausendste. Aber Kopf hoch, gleich ist es geschafft. Der zweihundertsiebenunddreißigste heißt ducentesimus tricesimus septimus. Also: erst die Hunderter, dann die Zehner, dann die Einer. Der zweihundertachtunddreißigste heißt aber ducentesimus duodequadragesimus. Will man nun noch weiterzählen, benötigt man die Multiplikativa, die ich im nächsten Video erkläre. Hier ein kleiner Ausblick: Der zweitausendste heißt bis millesimus. Also wörtlich: der zweimal Tausendste. Zu lernen sind also die Zahlen vom ersten bis zum zwanzigsten, die Zehner und die Hunderter. Dann seid ihr gut gerüstet für diese doch recht langen Zahlenwürmer. Ich freue mich auf das nächste Mal und verabschiede mich mit einem herzlichen Valete. Euer Lateintutor Martin

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. mir auch

    Von Tom S., vor mehr als 6 Jahren
  2. Gut hat mir sehr geholfen

    Von Starling, vor etwa 7 Jahren

Ordnungszahlen – erster, zweiter, dritter ... Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Ordnungszahlen – erster, zweiter, dritter ... kannst du es wiederholen und üben.
  • Ordne die lateinischen den deutschen Ordinalzahlen zu.

    Tipps

    Kennst du dich mit Musik und Notenlesen aus?

    Vielleicht sagen dir die Begriffe Terz, Quinte oder Octave etwas.

    Was versteht man darunter?

    Kannst du schon Englisch?

    Viele englische Ordnungszahlen kommen aus dem Lateinischen: the second, the third, the sixth ...

    Lösung

    Ordinalzahlen dienen dazu, die Reihenfolge von Personen oder Sachen zu beschreiben. Die lateinischen Ordinalzahlen für 1–10 lauten:

    • primus – der Erste
    • secundus – der Zweite
    • tertius – der Dritte
    • quartus – der Vierte
    • quintus – der Fünfte
    • sextus – der Sechste
    • septimus – der Siebte
    • octavus – der Achte
    • nonus – der Neunte
    • decimus – der Zehnte
    Sie begegnen dir zum Beispiel in der Musik wieder. Dort werden Intervalle zwischen Tönen von den lateinischen Ordinalzahlen hergeleitet. Eine Terz ist das Intervall von drei Tönen, eine Quinte das Intervall von fünf Tönen und eine Oktave umfasst acht Töne.

    Auch in anderen Fremdsprachen kommen die Ordinalzahlen oft aus dem Lateinischen:

    • Französisch: premier, deuxième, troisième, quatrième ...
    • Englisch: first, second, third, fourth ...
    • Italienisch: primo, secondo, terzo, quarto ...

  • Gib die Reihenfolge der Sportler an.

    Tipps

    Ein Klassenprimus ist der Beste in der Klasse.

    Ein Sekundant ist der Begleiter bei einem Duell, also die zweite Person.

    Lösung

    In der Aufgabe musst du die Reihenfolge der Sportler mit den lateinischen Ordinalzahlen bezeichnen.

    Folgende Ordinalzahlen musst du einsetzen:

    • der Erste – primus
    • der Zweite – secundus
    • der Dritte – tertius
    • der Vierte – quartus
    • der Fünfte – quintus
    • der Sechste – sextus
    Primus bezeichnet also den Gewinner, secundus den Zweitplatzierten, tertius den Dritten ... bis hin zu sextus, der bei sechs Athleten der letzte ist.

  • Nenne die lateinischen Ordinalzahlen.

    Tipps

    Was muss man bei den Zahlen mit -8 und -9 am Ende beachten?

    Zum Beispiel bei „der 88.“?

    Die Endung -gesimus steht für eine Zehnerzahl.

    Die Silbe davor zeigt dir, um welche es sich handelt: zum Beispiel tri-gesimus oder quadra-gesimus.

    Lösung

    Die Zahlwörter der Zehnerzahlen werden alle nach dem gleichen Muster gebildet. Erst steht der Zehner – dann der Einer.

    Die Zehnerzahlen selbst haben immer die Endung -gesimus. Die Silbe davor sagt dir, um welche Zehnerzahl es sich handelt. Es heißt also:

    • der 53. – quinqua-gesimus tertius
    • der 67. – sexa-gesimus septimus
    • der 82. – octo-gesimus secundus
    • der 46. – quadra-gesimus sextus
    Nur bei zwanzig und dreißig heißen die Zehner anders. Hier heißt es:
    • der 20. – vicesimus
    • der 34. – tricesimus quartus
    Anders ist das bei den beiden Zahlen, die auf -8 und -9 enden. Hier addiert man nicht, sondern zieht vom nächsthöheren Zehner ab. Der Neunzehnte heißt also wörtlich: „der Eins-weg-von-Zwanzigste“ (undevicesimus) und der 88. heißt „der Zwei-weg-von-Neunzigste“ (duodenonagesimus).

  • Nenne die korrekten Ordinalzahlen.

    Tipps

    Schau zuerst, wie die deutsche Ordinalzahl lautet.

    Aus welchen Teilen muss sich das lateinische Zahlwort zusammensetzen?

    Welche Zehnerzahl brauchst du?

    Achtung: Zwei Zahlwörter passen nicht. Sie bleiben übrig!

    Lösung

    In der Aufgabe hast du viele schwierige Zahlwörter zur Auswahl. Nicht alle passen. Schau dir zuerst die deutsche Ordinalzahl an und überlege, aus welchen lateinischen Zahlwörtern sie sich zusammensetzen muss.

    • „Die vierte“ ist am einfachsten. Hier brauchst du nur die Grundzahl zu kennen: es ist quarta. Verwechsle das nicht mit quadragesima – das wäre die vierzigste!
    • „Das 31.“ setzt sich aus dem 30. und dem 1. zusammen. Die beiden Zahlen stehen im Lateinischen hintereinander. Es heißt also: tri-cesima prima.
    • „Die 45.“ besteht im Lateinischen aus der 40. und 5. – gesucht ist: quadra-gesima quinta – wörtlich heißt das: die vierzigste fünfte.
    • „Die 37.“ besteht aus der 30. und 7. Es muss heißen: tri-cesima septima. Achtung: vicesima septima wäre die 27.
    • „Die elfte“ besteht nur aus einem Wort: undecima. Hier wird un- (die erste) vor decima (die zehnte) gestellt.

  • Ordne die Übersetzungen den Ordinalzahlen zu.

    Tipps

    Von 11 bis 20 stehen die Einer- vor den Zehner-Zahlen.

    Wörtlich heißen die Zahlen zum Beispiel: quintus decimus – „der Fünfte Zehnte“ für „der Fünf-Zehnte“.

    Der 13., 14., 15., 16. und 17. bestehen aus zwei Wörtern.

    Der 11., 12. und 20. nur aus einem.

    Lösung

    Die Zahlwörter quintus und septimus kannst du dir gut mit musikalischen Intervallen merken: Sie heißen Quinte (fünf Töne) und Septime (sieben Töne).

    Decimus bedeutet der Zehnte. Davon leitet sich unser Fremdwort „Dezimalzahlen“ ab.

    Der Elfte und der Zwölfte bestehen nur aus einem Wort. Un- klingt ähnlich wie unus (eins). Undecimus ist also der Elfte.

    Tertius bedeutet der Dritte. Gemeinsam mit decimus ergibt tertius decimus: der Dreizehnte.

    Sextus ist der Sechste, sextus decimus also der Sechzehnte.

    Der Zwanzigste besteht wieder nur aus einem Wort: vicesimus. Du kennst schon viginti für 20, das klingt sehr ähnlich.

    Der Achtzehnte und der Neunzehnte werden anders gebildet. Hier rechnet man von zwanzig herunter. Der Achtzehnte heißt deshalb: der Zwanzigste-Minus-Zwei, oder besser: der „Zwei-weg-von-Zwanzigste“, also duo-de-vicesimus. Der Neunzehnte heißt dann der „Eins-weg-von-Zwanzigste“, also un-de-vicesimus.

  • Bilde die richtigen Ordinalzahlen.

    Tipps

    Beachte, in welchem Fall die Jahreszahlen stehen.

    Passe das Zahlwort an sein Bezugswort an. Es muss kongruent mit ihm sein.

    Hier ein paar Tipps:

    • der 30. – tricesimus
    • der 60. – sexagesimus
    Bei Zehnerzahlen schreibst du jeweils beide Wörter als Ordinalzahl hintereinander.

    „Der 31.“ heißt auf Lateinisch also: der dreißigste erste.

    Lösung

    Die Ordinalzahlen werden wie die Adjektive der a- und o-Deklination gebildet. Sie sind mit ihrem Bezugswort in Kasus, Numerus und Genus kongruent. Die Bezugswörter sind:

    • anno – Ablativ Singular maskulinum,
    • consul – Nominativ Singular maskulinum und
    • consuli – Dativ Singular maskulinum.
    Um jetzt die richtigen Zahlwörter zu bilden, musst du dir klar machen, wie sie sich im Lateinischen zusammensetzen.
    • Der erste bis zehnte besteht jeweils nur aus einem Wort. Es heißt: consul secundus und consuli primo.
    Bei Zehnerzahlen schreibt man im Lateinischen normalerweise immer den Zehner zuerst, dann den Einer. Beide müssen als Ordinalzahl geschrieben werden. Es heißt also:
    • „im dreißigsten ersten“ für „im 31. Jahr“ – tricesimo primo
    • „im dreißigsten siebten“ für „im 37. Jahr“ – tricesimo septimo
    • „im sechzigsten dritten“ für „im 63. Jahr“ – sexagesimo tertio

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