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Latein – Die Mutter vieler Sprachen 06:58 min

12 Kommentare
  1. Danke für das tolle Video

    Von M Wiebach, vor 28 Tagen
  2. Gute video

    Von Tatjana Baer 1, vor 2 Monaten
  3. ich heisse auch enno

    Von Enno M., vor etwa 2 Jahren
  4. Hallo Enno, wir waren der Meinung, dass wir bei "Latein – Die Mutter vieler Sprachen", Nr. 5 die richtige Antwort angegeben haben, nämlich "das Volk". Warum wurde es als "falsch" markiert?

    Von Ps0 4, vor mehr als 2 Jahren
  5. Hallo Jeristina,

    meines Wissens ist das Latinum keine Voraussetzung für das Medizinstudium in Deutschland. Allerdings wird es dir im Medizinstudium mit Sicherheit von Nutzen sein, wenn du in der Schule schon Latein hattest, denn die Fachbegriffe in der Medizin sind häufig lateinisch oder leiten sich von lateinischen Begriffen ab.

    Du kannst dich ja einmal in entsprechenden Foren umsehen. Da wirst du bestimmt auch Antworten finden.

    Viele Grüße, Felix aus der Latein-Redaktion

    Von Felix T., vor mehr als 3 Jahren
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Latein – Die Mutter vieler Sprachen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Latein – Die Mutter vieler Sprachen kannst du es wiederholen und üben.

  • Ordne die deutschen, englischen und französischen Wörter dem passenden lateinischen Wort zu.

    Tipps

    In unterschiedlichen Sprachen sehen die gleichen Wörter oft ähnlich aus.

    -us ist eine lateinische Endung. Wenn du bei den lateinischen Wörtern die Endung weglässt, sehen sie den Wörtern in den modernen Sprachen oft ähnlicher.

    Oft haben sich Wörter mit der Zeit stark verändert. Achte besonders auf den Anfangsbuchstaben!

    Lösung

    Du kannst diese Aufgabe lösen, indem du auf die Ähnlichkeiten zwischen den Wörtern in den unterschiedlichen Sprachen achtest. Latein, Deutsch, Englisch und Französisch sind alle indogermanische Sprachen, das heißt, sie stammen alle von der gleichen Ursprache ab. Deshalb sind Wörter mit derselben Bedeutung in diesen Sprachen zwar nicht identisch, aber sehen sich oft sehr ähnlich.

  • Ordne die Sprachen der richtigen Sprachfamilie zu.

    Tipps

    Weißt du, wie man Deutschland auf Englisch nennt? Das Wort wird dich darauf bringen, zu welcher Sprachfamilie Deutsch gehört.

    Romanisch kommt von romani - die Römer. Romanische Sprachen werden vor allem dort gesprochen, wo früher das Römische Reich lag. In welchem Land liegt Rom heute?

    Hast du schon einmal gehört, dass Cäsar Gallien erobert hat? In einem bekannten Comic leisten die Gallier den Römern tapfer Widerstand. In welchem heutigen Land lebten sie?

    Die meisten Völker, die heute in Europa leben, sind irgendwann von Osten nach Westen eingewandert. Die Romanischen Völker waren ziemlich früh da, später kamen die Germanen, noch später die Slawen. Deshalb leben die slawischen Völker auch heute noch vor allem im Osten Europas. Welche Sprache von den hier genannten wird am weitesten im Osten gesprochen?

    Die Vorfahren der Engländer sind ursprünglich aus Norddeutschland nach Britannien übergesiedelt. Englisch und Deutsch gehören deshalb zur gleichen Sprachfamilie.

    Lösung

    Es gibt heute in Europa drei große Sprachfamilien: die slawische, die germanische und die romanische.

    Zur slawischen zählen außer Polnisch auch die meisten Sprachen Ost-, Südost- und Mittelosteuropas, zum Beispiel Russisch, Tschechisch, Ukrainisch, Kroatisch, Serbisch oder Bulgarisch.

    Die germanische Sprachfamilie umfasst außer Englisch und Deutsch auch noch Niederländisch, Schwyzerdütsch (das Deutsch der Schweizer) und die Skandinavischen Sprachen Dänisch, Norwegisch, Schwedisch und Isländisch.

    Romanische Sprachen sind Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch und ihre 'Mutter' – Latein.

  • Vervollständige den Text über Lehnwörter und Fremdwörter.

    Tipps

    Das deutsche Wort Fenster kommt vom lateinischen fenestra.

    Fremdwörter sind häufig Wörter, die man in bestimmten Unterrichtsfächern, in Berufen oder der Wissenschaft verwendet.

    Lehnwörter sind meist Wörter, die man auch im Alltag benutzt. Man erkennt oft gar nicht mehr ihren lateinischen Ursprung.

    Welche von den beiden Wörtergruppen sind näher an der eigentlichen Sprache?

    Welche von den beiden Wörtergruppen sind näher an ihrer Herkunftssprache?

    Lösung

    Lehn- und Fremdwörter sind Wörter aus einer fremden Sprache, die in der eigenen Sprache verwendet werden. Sie unterscheiden sich jedoch in ihrem Aussehen und ihrer Verwendung.

    Lehnwörter gehören meistens eher zur Alltagssprache. Sie haben sich äußerlich an die neue Sprache angepasst. Lehnwort kommt von „entlehnen“ – das bedeutet ausleihen. Es sind also Wörter, die sich eine Sprache von einer anderen ausleiht, weil sie für eine Sache selbst kein Wort hat – wie die Germanen das Wort für Fenster. Bei Lehnwörtern ist die ursprüngliche Endung meistens verschwunden. Häufig hat sich auch das grammatische Geschlecht geändert.

    Fremdwörter verwendet man oft eher in der Fachsprache, also in der Schule, Wissenschaft oder in bestimmten Berufen. Anders als Lehnwörter passen sie sich nicht an die neue Sprache an. Sie behalten ihr ursprüngliches Aussehen. Fremdwörter aus dem Englischen sind zum Beispiel burger oder basketball.

    Lateinische Fremdwörter haben meistens eine typisch lateinische Endung (-us, -a, -um) und das gleiche grammatische Gerschlecht wie im Lateinischen. Das Laboratorium ist auch im Lateinischen Neutrum.

  • Vervollständige den Satz richtig: „Latein ist...“

    Tipps

    Welche Sprachen sind romanische Sprachen?

    Romanisch kommt vom lateinischen Wort romanus - das heißt römisch.

    Sind Baskisch und Türkisch indoeuropäische Sprachen?

    Welche Sprachen, die du kennst, sind slawisch?

    Die Römer lebten vor allem in Süd- und Westeuropa. Die slawischen Völker leben heute vor allem in Osteuropa.

    Lösung

    Latein ist eine indoeuropäische oder indogermanische Sprache. Innerhalb dieser Sprachen zählt Latein zur Familie der romanischen Sprachen. Es ist der Vorgänger, die „Mutter“ der romanischen Sprachen, das heißt, es ist der Vorgänger von Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch und Spanisch.

    Alle indoeuropäischen Sprachen stammen von einer Ursprache ab. Über diese Ursprache ist nicht viel bekannt. Sie wurde vor vielen tausend Jahren – also lange vor der Zeit der Römer! – in der Region nordöstlich des Schwarzen Meeres gesprochen, der heutigen Ukraine.

    Die meisten heutigen Sprachen Europas stammen von dieser Sprache ab, es gibt allerdings auch einige Ausnahmen: Zum Beispiel das Baskische ist nicht indoeuropäisch, genauso wie das Türkische, das mit einigen anderen Sprachen eine eigene Sprachfamilie bildet.

  • Gib an, welche Sprachen romanische Sprachen sind.

    Tipps

    Romanische Sprachen sind sich sehr ähnlich. Viele Wörter haben eine gemeinsame Wurzel und auch die Grammatik ist sich ähnlich.

    Sie werden heute vor allem dort gesprochen, wo früher das Römische Reich lag.

    Eine der romanischen Sprachen wird dort gesprochen, wo früher die Hauptstadt der Römer lag.

    Eine weitere romanische Sprache wird dort gesprochen, wo Cäsar gegen die Gallier kämpfte. In welchem heutigen Land war das nochmal?

    Lösung

    Die romanischen Sprachen stammen alle von einer „Mutter“' ab: dem Lateinischen. Überall, wo heute romanische Sprachen gesprochen werden, lag früher das römische Reich.

    Romanische Sprachen sind Sprachen, die sich in den verschiedenen Teilen des Römischen Reiches entwickelt haben: Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Rumänisch.

    Es gibt außerdem noch zahlreiche kleinere Sprachen: Katalanisch im Norden Spaniens, Okzitanisch in Südfrankreich und Venetisch in Nordostitalien. Sie haben aber nicht so viele Sprecher.

    Bei den kleineren romanischen Sprachen ist häufig umstritten, ob sie eine eigene Sprachen oder nur ein Dialekt einer größeren Sprachen sind. So streitet man sich, ob man Okzitanisch zum Französischen oder Spanischen zählen soll – so wie zum Beispiel Bayrisch ein Dialekt des Deutschen ist – oder ob es eine vollwertige eigene Sprache ist.

  • Nenne die englische und deutsche Bedeutung der lateinischen Wörter.

    Tipps

    Achte auf die Schreibung und auf den Klang der Wörter!

    Manchmal haben sich die Vokale verändert und nur die Konsonanten sind gleich geblieben.

    Bei Lehnwörtern fallen lateinische Endungen wie -us, -um, -a oft weg.

    Lösung

    Auch im Englischen gibt es viele lateinische Lehn- und Fremdwörter. Manche davon gibt es im Deutschen nicht. Wenn du schon mehr englische Vokabeln kennst als lateinische, kannst du dir das zunutze machen.

    Wenn dir ein lateinisches Wort begegnet, das du schon aus dem Englischen kennst, kannst du es herleiten und dir leichter merken.

    Denke aber immer daran, dass es auch viele „falsche Freunde“ gibt – also Wörter mit lateinischer Herkunft, deren Bedeutung sich stark verändert hat. Oft kannst du aus ihrer Bedeutung nicht mehr auf das lateinische „Original“ schließen.