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Welche Wortarten gibt es? 08:52 min

4 Kommentare
  1. Hallo Riffok,
    du hast die Lösung schon selbst genannt: "cur?" ist ein Fragewort und nicht flektierbar. Es gibt aber auch flektierbare Fragewörter wie die Interrogativpronomen quis? (wer?), quid? (was?), uter/utra/utrum? (wer/was von beiden?), und qui/quae/quod? (welcher/welche/welches?)
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Wallura, vor fast 4 Jahren
  2. Wo ordne ich aber Fragewörter wie "cur?- Warum?" ein und wie werden sie bezeichnet?

    Von Simon Arvid Gabriel B., vor fast 4 Jahren
  3. danke

    Von Olenka Maus, vor etwa 5 Jahren
  4. Danke

    Von Avkcoc, vor mehr als 5 Jahren

Welche Wortarten gibt es? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Welche Wortarten gibt es? kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige die Definition der Wortarten.

    Tipps

    Gehe die Wortarten auf der linken Seite durch und überlege jeweils, welche Beschreibung dazu passt.

    Überlege dir, mit welchen Fragen du die einzelnen Wortarten beschreiben kannst.

    Probiere es am besten anhand dieses Satzes:

    Sie lief schnell ins Haus und versteckte die drei Haselnüsse.

    Lösung

    Zu jeder Wortart passt nur eine Beschreibung. Manche kann man sich gut merken: zum Beispiel Numerale. Das sind Zahlwörter. Der Name steckt auch im Wort Nummer oder nummerieren - das bedeutet, etwas mit Zahlen zu versehen. Nach einem Numerale fragst du: Wie viele? Oder: Der / die / das wievielte?

    Ad-verbien gehören zu den Verben - wie der Name schon sagt. Sie beschreiben die näheren Umstände einer Handlung und geben Auskunft darüber, auf welche Weise etwas passiert. Du kennst sie vielleicht schon unter dem Begriff Umstandswörter. Ein Beispiel dafür ist: puer cito currit- der Junge rennt schnell. Das Adverb cito zeigt an, wie der Junge rennt, nämlich: schnell.

    Konjunktionen verbinden zwei Wörter oder Sätze miteinander. Beispiele dafür sind: und, oder, aber.

    Andere Wortarten kennst du sicher schon aus deinem Deutschunterricht:

    Verben geben an, was in einem Satz geschieht. Sie werden konjugiert.

    Substantive sind Hauptwörte. Sie bezeichnen Personen, Dinge oder Sachverhalte und werden dekliniert. Und schließlich noch die Pronomen: Sie stehen statt eines Nomens und ersetzen es. Zum Beispiel: ille clamat - jener schreit, statt puer clamat - der Junge schreit.

  • Entscheide: flektiert oder unflektiert?

    Tipps

    Gehe die Wortarten nochmal durch und überlege, was man darunter versteht.

    Denke dir am besten ein Beispiel für jede Wortart aus und überlege, ob man das Wort verändern kann oder nicht. Kann man seine Menge verändern, kann es in verschiedene Zeiten treten oder seinen Kasus wechseln?

    Lösung

    Flektiert bedeutet, dass ein Wort seine Gestalt verändern kann.

    Verben können zum Beispiel ihre Person verändern: ich sehe, du siehst - oder ihre Zeit: ich habe gesehen, du hast gesehen. Das nennt man konjugieren.

    Substantive ändern ihren Kasus: der Mann, des Mannes, dem Mann. Und sie verändern den Numerus, das heißt, dass es Substantivformen im Singular und im Plural gibt: der Mann, die Männer. Substantive, Adjektive und Pronomen werden dekliniert.

    Unflektierte Wortarten können das alles nicht. Zu ihnen gehören zum Beispiel Präpositionen wie: unter, über, auf, vor. Oder aber Interjektionen - weh!, ach!, ha! Auch Konjunktionen (und, oder, aber) verändern nie ihre Form.

  • Ordne die lateinischen Wörter den passenden Bezeichnungen zu.

    Tipps

    Gehe die Wortarten durch und überlege, ob du weißt, was sie bedeuten.

    Schau dir dann die Wörter einzeln durch und überlege bei jedem, ob es sich um ein Substantiv, Adjektiv, Pronomen oder Numerale handelt.

    Lösung

    Substantive sind Hauptwörter: Sie bezeichnen Personen oder Dinge, die etwas tun oder mit denen etwas getan wird. Adjektive beschreiben Eigenschaften genauer, Pronomen sind kleine Wörtchen, die statt eines Substantivs stehen und Numeralia sind Zahlwörter.

    Jetzt fällt die Einordnung leichter:

    • Wörter wie victor oder ira sind Hauptwörter, also Substantive.
    • beatus (glücklich) oder pulcher (schön) beschreiben Eigenschaften genauer und sind Adjektive.
    • ille, is oder te stehen stellvertretend für ein Nomen. Man nennt sie deshalb Pro-Nomen (statt eines Nomens).
    • unus, viginti oder mille stehen für Zahlen und sind deshalb so genannte Numerale.

  • Entscheide, welche Wörter im Text nicht flektierbar sind.

    Tipps

    Liste dir zuerst noch einmal auf, welche Wortarten überhaupt zu den unflektierten gehören.

    Flektierte Wortarten unterscheiden sich von unflektierten, indem sie ihre Endung verändern: Man kann sie zum Beispiel in eine andere Zeit oder Person setzten, wie: ich spiele, du spielst, du hast gespielt.

    Unflektierte Wortarten bleiben im Lateinischen und im Deutschen immer unverändert.

    Lösung

    Zu den unflektierten Wortarten gehören:

    • Ausrufe (Interjektionen)
    • Adverbien
    • Konjunktionen und Subjunktionen wie et oder quia
    • Präpositionen
    • Negationen
    • manche Zahlwörter.
    In unserem Text müssen wir Folgendes markieren: die Zeitwörter hodie - heute und subito - plötzlich, ebenso die Konjunktionen et und atque (und) sowie die Subjunktion quia - weil.

    Auch Präpositionen wie ad verändern sich nie.

    Daneben gibt es im Text noch die Interjektionen ecce! und mehercle! und das Adverb bene - gut.

    Adverbien werden zwar aus flektierenden Adjektiven gebildet, bleiben aber immer unverändert - das ist auch im Deutschen so: Er läuft schnell, wir laufen schnell ... - die Art und Weise, wie es geschieht (schnell), verändert sich nicht.

  • Gib an, welche Wörter flektierbar sind.

    Tipps

    Gehe die Wörter einzeln durch. Überlege dir jeweils, zu welcher Wortart das Wort gehört. Kann man es verändern oder bleibt es immer gleich?

    Lösung

    Zu den flektierbaren Wortarten gehören alle Verben, Substantive, Adjektive und manche Zahlwörter. Diese Wortarten kann man mithilfe von Konjugation oder Deklination verändern. Hier sind es pater, pulcher, unus und nullus.

    Nicht flektierbar sind Präpositionen (sub, cum), Negationen (non), Ausrufe oder Interjektionen (eheu!), Zeitwörter (heri) und Konjunktionen (etiam).

  • Bestimme die Wortarten in den lateinischen Sätzen.

    Tipps

    Gehe die Sätze Wort für Wort durch.

    Gehe für dich die Definitionen durch, was man unter den jeweiligen Wortarten versteht.

    Drei Wortarten, die du markieren sollst, sind flektierend: Substantive, Adjektive und Verben.

    Lösung

    Substantive sind Hauptwörter, also Lebewesen oder Sachen. In unserem Fall trifft das natürlich auf puer und puella zu - der Junge und das Mädchen, aber auch auf Tiere (bestiae, equi) und auf templum, basilica oder forum.

    Adjektive dienen dazu, Eigenschaften näher zu beschreiben. Bei uns sind das zum Beispiel magnus, -a, -um (groß) oder ferus, -a, -um (wild).

    Präpositionen sind Vorwörter, die vor Substantiven stehen und zum Beispiel ihre Position genauer beschreiben - wie ad (zu), ante (vor) oder apud (bei).

    Und dann gibt es noch die Verben - Verbformen in der Aufgabe sind veniunt, vident, sunt. Sie geben an, welche Handlung im Satz passiert und wer etwas tut.