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Adjektiv als Prädikativum 07:28 min

11 Kommentare
  1. Ne hat mir echt nix geholfen sondern eher verwirrt

    Von Luka K., vor 9 Monaten
  2. schlecht

    Von Dr Melitta, vor etwa 2 Jahren
  3. o

    Von K Eickes, vor mehr als 2 Jahren
  4. war hilfreich danke

    Von Andrej Kelbler, vor fast 3 Jahren
  5. Vielen Dank für deinen aufmerksamen Hinweis! Der Fehler ist soeben behoben worden.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Wallura, vor etwa 4 Jahren
  1. Nochmals herzlichen Dank für das klar strukturierte Video.
    Bei Übung 4, glaube ich, hat sich im Satz 1 ein kleiner Druckfehler eingeschlichen: Da steht "Cato viv u u s", was sicherlich "vivus" sein sollte.
    Beste Grüße!

    Von Eemilelv, vor etwa 4 Jahren
  2. Vielen Dank Matthias-Vogel für die Hinweise, insbesondere die Unterscheidung von „notwendigem und nicht-notwendigem Prädikativum im Deutschen. Ich habe das Prädikatsnomen deshalb nicht als Prädikativum angesehen, weil im Video von HAUPT-/VOLLVERBEN die Rede war. In „Puer iratus est“ ist aber „iratus“ mit der Kopula „est“ verknüpft, das ja kein (!) Hauptverb ist. Entsprechend sind die Verben „bleiben“, „heißen“ etc. keine („souveränen“) Hauptverben.
    Im Beispiel „Puer iratus ridet“ ist „ridet“ sehr wohl ein Vollverb und damit „irratus“ ein Prädikativum, da es den seelischen Zustand des Jungen während der Zeitspanne seines Lachens angibt, aber keine dauernde Eigenschaft des Jungen unterstellt, worauf aber ein Prädikatsnomen wie auch ein Attribut hinweist.
    Nun muss ich gestehen, dass ich die deutsche Sprache als Fremdsprache gelernt habe und es immer wieder geschieht, dass ich genaue Unterscheidungen oft nicht parat habe. – Gibt es eine gute deutsche Grammatik, die auf derartige Feinheiten eingeht?
    Auf jeden Fall bedanke ich mich herzlich für die Erklärungen.
    Beste Grüße
    Eemilelv

    Von Eemilelv, vor mehr als 4 Jahren
  3. Hallo Eemilelv,
    auch im Deutschen gibt es das Prädikativum. Hier gibt es das notwendige und nicht-notwendige Prädikativum.
    Als "notwendiges" Prädikativum bezeichnet man das Prädikatsnomen. Du kennst das vielleicht aus dem Lateinischen: "Puer iratus est" - Der Junge ist zornig. Hier kann man "iratus / zornig" nicht weglassen, weil es Teil des Prädikats ist. Im Deutschen ist das so bei den Verben "sein", "bleiben", "heißen", "als etwas gelten".
    Spricht man im Deutschen vom "nicht-notwendigen" Prädikativum, ist meistens das gemeint, was du hier im Video gelernt hast. Zum Beispiel: "Puer iratus ridet" - "Der Junge lacht zornig". Hier ist "iratus/ zornig" nicht notwendig, man kann es weglassen.
    Du hast aber recht, dass es im Deutschen oft eher adverbial ausgedrückt wird. Man unterscheidet hier nicht so klar wie im Lateinischen.
    Liebe Grüße
    Die Redaktion

    Von Matthias V., vor mehr als 4 Jahren
  4. Liebe Juno,
    die Thematik ist anhand der Beispiele recht verständlich erklärt.
    Danke!
    Das Prädikativum erscheint in deutschen Grammatiken nicht so ausdrücklich; hier wird das Prädikat wohl eher adverbial modifiziert. Sehe ich das richtig?

    Von Eemilelv, vor mehr als 4 Jahren
  5. Hallo Userin Jasmin,
    "suos" ist der Akkusativ Plural zu "suus, -a, -um" - "sein", dem Possessivpronomen.
    Man kann das Possessivpronomen auch wie ein Substantiv verwenden: im Plural bedeutet "sui" wörtlich "die Seinen", also: seine Leute, die Leute, die zu ihm gehören.
    Reverti bildet das Perfekt entweder Passiv oder Aktiv: "er kehrte zurück" kann entweder "reversus sum" oder "revertit" heißen.
    Die Form "revertit" kann man also sowohl mit Präsens oder Perfekt übersetzen - im Perfekt wird das "i" nur lang gesprochen.

    Liebe Grüße
    die Redaktion

    Von Matthias V., vor mehr als 5 Jahren
  6. wo taucht den bitte in dem ersten beispielsatz "seine Leute" auf? und wieso wird der satz im präteritum übersetzt wenn das prädikat im präsens steht?

    Von Jasmin Jat, vor mehr als 5 Jahren
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Adjektiv als Prädikativum Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Adjektiv als Prädikativum kannst du es wiederholen und üben.

  • Nenne die Adjektive, die häufig als Prädikativum verwendet werden.

    Tipps

    Als Prädikativum werden oft Adjektive verwendet, die einen seelischen oder körperlichen Zustand ausdrücken.

    Auch Adjektive, die eine Abfolge in Raum oder Zeit ausdrücken, nimmt man oft als Prädikativum.

    Lösung

    Ein Prädikativum ist ein Satzglied, das sowohl über das Subjekt als auch über das Prädikat eine zusätzliche Information gibt. Es beschreibt den Zustand, indem sich jemand oder etwas befindet, während er etwas tut.

    Zum Beispiel: Miles incolumis redit. - der Soldat kehrt unversehrt zurück. Der Soldat ist nicht immer unversehrt, sondern nur in der Zeitspanne, in der er zurückkehrt. incolumis ist also ein Prädikativum.

    Als Prädikativum kommen häufig vor:

    • primus, -a, -um - als erster
    • incolumis, -e - unversehrt
    • vivus, -a, -um - lebendig
    • inopinans, -ntis - ahnungslos
    • ultimus, -a, -um - als letzter
    • iratus, -a, -um - zornig

  • Übersetze die Adjektive, die als Prädikativum auftreten.

    Tipps

    praesens und absens bedeuten das Gegenteil voneinander.

    Auch tristis und laetus sind ein Gegensatzpaar.

    primus und postremus drücken ebenfalls gegensätzliche Dinge aus.

    Lösung

    Alle Adjektive aus dieser Aufgabe kommen als Prädikativum vor. Sie beschreiben entweder einen seelischen oder körperlichen Zustand oder drücken eine Reihenfolge in Raum oder Zeit aus.

    Hier siehst du die Wörter noch einmal mit ihrer Bedeutung:

    • laetus, -a, -um - fröhlich
    • tristis, -e - traurig
    • primus, -a, -um - als Erster
    • postremus, -a, -um - als Letzter
    • incolumis, -e - unversehrt
    • vivus, -a, -um - lebendig
    • praesens, -ntis - anwesend
    • absens, -ntis - abwesend
    Gut merken kannst du sie dir, wenn du dir jeweils die Gegensatzpaare merkst:
    • praesens ist das Gegenteil von absens
    • laetus ist das Gegenteil von tristis
    • primus ist das Gegenteil von postremus

  • Gib an, in welchen Sätzen das fett markierte Adjektiv als Prädikativum verwendet wird.

    Tipps

    Ein Prädikativum gibt an, in welchem Zustand sich jemand befindet, während er etwas tut.

    Ein Adjektiv kann auch als Attribut oder Prädikatsnomen verwendet werden.

    Dann beschreibt es entweder nur ein Substantiv näher oder ist zusammen mit esse das Prädikat.

    Lösung

    Ein Prädikativum findest du häufig bei Adjektiven, die einen seelischen oder körperlichen Zustand oder eine Reihenfolge ausdrücken. Das sind zum Beispiel tristis (traurig) oder iratus (zornig), oder primus (als Erster) und postremus (als Letzter).

    Das Prädikativum gibt Auskunft darüber, in welchem Zustand jemand sich befindet, während er etwas tut - oder in welchem Verhältnis er dabei zu anderen steht.

    In folgenden Sätzen ist das Adjektiv ein Prädikativum:

    • Magister discipulum vituperat, quia ultimus in scholam venit. - Der Schüler ist nicht immer der letzte, sondern nur, während er in die Schule kommt. Das Adjektiv gibt hier Auskunft über die zeitliche Abfolge.
    • Filia trepida domum properat, ubi mater cenam paravit. - Die Tochter ist nicht immer aufgeregt, sondern nur, während sie nach Hause eilt. Das Adjektiv beschreibt hier einen seelischen Zustand.
    • Caesar etiam absens Romam rexit. - Caesar war nicht immer abwesend, sondern in unserem Fall nur, während er Rom beherrschte. Das Adjektiv gibt hier Auskunft über das räumliche Verhältnis des Subjekts während der Handlung.
    In den anderen Sätzen hat das Adjektiv eine andere Funktion:
    • Claudia pulcher est atque ab omnibus amatur. - Das Adjektiv pulcher bildet hier zusammen mit est das Prädikat. Es ist ein Prädikatsnomen.
    • Pater virum clarum in via salutat. - das Adjektiv clarum beschreibt hier nur den Mann genauer, den der Vater grüßt. Es ist ein ganz normales Attribut.

  • Ordne die Prädikativa an der richtigen Stelle in die Sätze ein.

    Tipps

    Die fett markierte Stelle im deutschen Satz zeigt dir, welches Adjektiv als Prädikativum du brauchst.

    Zwei Adjektive passen nirgendwo hinein. Sie sind überflüssig.

    Lösung

    In dieser Aufgabe geht es darum, die etwas schwierigeren Adjektive nochmal zu wiederholen, die häufig als Prädikativum auftreten. Nimm dir am besten immer nur einen Satz vor. Lies die deutsche Übersetzung gut durch und achte besonders auf die fett markierte Stelle. Sie zeigt dir, welches Adjektiv du brauchst. Dann schaust du in die Ablage und gehst die Reihe der Wörter durch. Wenn du das richtige gefunden hast, setzt du es ein. Lies danach immer noch einmal den ganzen Satz und prüfe nach, ob das eingesetzte Adjektiv wirklich passt.

    • maestus, -a, -um heißt traurig. Es ist ein Adjektiv, das einen seelischen Zustand beschreibt: puer maestus currit - der Junge läuft als trauriger oder einfach traurig.
    • invitus, -a, -um bedeutet unwillig oder gegen den Willen. Nemo invitus creatus est heißt dann: niemand wurde als unwilliger oder gegen seinen Willen gewählt.
    • inopinans, -ntis heißt ahnungslos. Dux inopinans perturbatur bedeutet dann: der Anführer wird als ahnungsloser überrumpelt, oder einfach: ahnungslos.
    • salvus, -a, -um heißt wohlbehalten, unversehrt. Es beschreibt einen körperlichen Zustand. Pater salvus revertitur bedeutet also: der Vater kehrt als unversehrter oder wohlbehaltener zurück.

  • Benenne alle Prädikativa im lateinischen Text.

    Tipps

    Gehe Satz für Satz vor und suche jeweils nach Adjektiven.

    Prüfe dann, ob sie nur eine Person oder Sache beschreiben (Attribut) oder eine Information darüber geben, in welchem Zustand sich jemand befindet, während er etwas tut (Prädikativum).

    Als Prädikativum verwendet man häufig Adjektive, die einen seelischen oder körperlichen Zustand beschreiben.

    Auch Adjektive, die eine zeitliche oder räumliche Reihenfolge angeben, sind oft ein Prädikativum.

    Insgesamt kannst du fünf Prädikativa im Text finden.

    Lösung

    Ein Prädikativum gibt an, in welchem Zustand sich jemand befindet, während er etwas tut. Es macht also eine Aussage über die Handlung und den Handelnden, über das Prädikat und das Subjekt.

    Als Prädikativum werden oft Adjektive gebraucht, die einen seelischen oder körperlichen Zustand beschreiben: fröhlich, zornig, anwesend, abwesend. Oder solche, die eine Reihenfolge angeben: als Erster, als Letzter.

    Im Text findest du insgesamt fünf Prädikativa:

    • primus (advenit) - er kommt als Erster an
    • trepidus (excitat) - er feuert aufgeregt an
    • ultimus (currit) - es läuft als Letztes
    • iratus (exit) - er geht zornig hinaus
    • unus (venit) - er kommt als Einziger
    Wir können jeweils auch sagen: Er feuert als Aufgeregter an, er geht als Zorniger hinaus.

    equum celerem ist dagegen kein Prädikativum. Das Adjektiv celer (schnell) beschreibt hier nur als Attribut das Pferd genauer, sagt aber nichts über seine Handlung aus: das schnelle Pferd.

  • Vervollständige die Übersetzung, indem du das Prädikativum richtig wiedergibst.

    Tipps

    Das fett markierte Wort ist jeweils das Prädikativum. Es fehlt in der Übersetzung.

    Ein Prädikativum gibt an, in welchem Zustand sich jemand befindet, während er etwas tut.

    Wiederhole noch einmal, was die Adjektive vivus, unus, postremus und solus bedeuten.

    Überlege dann, wie du sie als Prädikativum übersetzen musst.

    Lösung

    Das Prädikativum beschreibt den Zustand, in dem sich jemand befindet, während er etwas tut. Das ist der Unterschied zu einem Attribut: Dieses beschreibt nämlich nur die Eigenschaften einer Person oder Sache genauer - unabhängig von der Handlung.

    In den Sätzen findest du jeweils ein fett markieres Wort. Dieses Adjektiv ist das Prädikativum. Überlege zuerst, was es bedeutet und auf wen es sich bezieht. Dann versuchst du es in seiner Funktion richtig wiederzugeben. Am besten funktioniert meistens eine Übersetzung mit „als“: als Erster, als Letzter, als Einzger, ...

    • Im ersten Satz bezieht sich vivus (lebend) auf den Mann Cato. Wir können sagen: Cato wollte als Lebender oft Karthago zerstören. Man kann auch sagen: in seiner Lebenszeit, oder: als er lebte.
    • Im zweiten Satz bezieht sich una (allein) auf mulier, die Ehefrau. Wir sagen: Die Ehefrau wurde als Einzige von ihrem Mann geliebt.
    • Im dritten Satz bezieht sich postremus (letzer, letzte) auf nauta. Wir übersetzen: Der Seemann legte wegen des Sturms als Letzter das Schiff auf der Insel an. Oder du übersetzt es mit: zuletzt.
    • Im vierten Satz bezieht sich soli (von solus, -a, -um - allein) auf viri. Wir sagen: In Griechenland durften die Männer als Einzige / ausschließlich am Gastmahl teilnehmen.