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Globales Förderband

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Team Realfilm
Globales Förderband
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Beschreibung Globales Förderband

In unseren Ozeanen gibt es viele Strömungen, die Wasser rund um die Erde bewegen. Es gibt aber auch gigantische globale Strömungen, die unser Klima beeinflussen. Diese thermohaline Zirkulation wird auch als das „globale Förderband“ bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Strömungen wird die Bewegung des globalen Förderbands nicht durch den Wind oder die Gezeiten verursacht. Die Strömung fließt tief am Grund des Meeres entlang und wird von Erwärmungs- und Abkühlungsprozessen gesteuert.

Durch sie entsteht eine massive Umwälzung der Wassermassen von oben nach unten, außerdem findet ein Transport von Wärme um die Erde statt. Doch wie genau wird dieses riesige Förderband angetrieben? Die Antwort lässt sich im Eis des kalten Nordmeeres finden. Denn beim Gefrieren von Meerwasser wird das darin enthaltene Salz abgegeben. Dies führt dazu, dass das restliche Meerwasser an Dichte zunimmt und folglich auf den Meeresgrund absinkt.

Das sinkende Wasser hält die thermohaline Zirkulation in Bewegung, weil es wärmeres Wasser aus den Tropen in einem riesigen, ununterbrochenen Kreislauf ansaugt. Das kalte, abgesunkene Wasser fließt nah am Meeresgrund durch den Atlantik. Es dauert etwa hundert Jahre, bis sich das Wasser langsam erwärmt hat und am Horn von Afrika wieder aufsteigt. Von hier fließt ein Teil des Wassers wieder zum Pazifik und ein anderer Teil in den Indischen Ozean.

Das Wasser braucht mehr als 500 Jahre, um vom Nordpol bis zu den Stränden Indiens zu gelangen. Die nun erwärmten, weniger dichten Wassermassen bewegen sich als Oberflächenströmung zurück durch den Indischen Ozean und den Atlantik. Dadurch, dass sich das Wasser nun schneller bewegt, braucht es nur etwa 50 Jahre, um den amerikanischen Kontinent zu erreichen. Dort wird es über die Karibik in den Norden Richtung Europa befördert. Diese Strömung nennt sich Golfstrom. Sie ist eine bedeutende Wärmequelle für das Klima in Westeuropa.

Wenn das salzige Wasser wieder in Grönland ankommt, dann kühlt es sich ab und sinkt auf den Meeresgrund. Damit beginnt der Kreislauf von vorne.

Transkript Globales Förderband

In den Ozeanen gibt es viele Strömungen, die Wasser um unseren Planeten bewegen. Aber es gibt eine gigantische, globale Strömung, die unser Klima beeinflusst: Die thermohaline Zirkulation, auch bekannt als das Globale Förderband. Das ist keine normale Strömung. Sie wird weder vom Wind noch von den Gezeiten angetrieben und sie bewegt sich tief unten am Grund des Meeres entlang. Sie erzeugt eine massive Umwälzung der Wassermassen von oben nach unten, wird gesteuert von Erwärmungs- und Abkühlungsprozessen im Wasser und transportiert Wärme um unseren Planeten. Die thermohaline Zirkulation benötigt um die 1000 Jahre, um eine Umrundung abzuschließen. Das Geheimnis, wie dieses riesige Förderband angetrieben wird, liegt im kalten Nordmeer: Eis. Wenn Meerwasser gefriert, scheidet es Salz ab. Dadurch wird das restliche Meerwasser so dicht, dass es auf den Meeresgrund absinkt. Dieses sinkende Wasser hält die termohaline Zirkulation in Bewegung, indem es wärmeres Wasser aus den Tropen in einem gigantischen, ununterbrochenen Kreislauf ansaugt. Während das kalte Wasser absinkt, beginnt es - nah angeschmiegt an den Meeresgrund - seine langsame Reise durch den Atlantik. Hunderte Jahre später erwärmt sich das Wasser allmählich und steigt am Horn von Afrika wieder auf. Von hier aus bewegt sich ein Teil des Wassers weiter zum Pazifik, während ein anderer Teil in den Indischen Ozean geleitet wird. Nach mehr als 500 Jahren überspült also Wasser vom Nordpol die Strände Indiens. Die erwärmten, weniger dichten Wassermassen machen sich dann in Form einer Oberflächenströmung auf den Rückweg durch den Indischen Ozean und den Atlantik. Das Wasser bewegt sich nun schneller und benötigt nur etwa 50 Jahre, um den amerikanischen Kontinent zu erreichen. Hier nimmt es die Hitze der Karibik auf und macht sich auf den Weg nach Norden Richtung Europa. Diese Strömung nennt man den Golfstrom. Er ist eine unerlässliche Wärmequelle für das Klima in Westeuropa. Wenn das salzige Wasser schließlich wieder bei Grönland ankommt, kühlt es sich ab und sinkt auf den Meeresgrund, sodass der Kreislauf von vorn beginnen kann.

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