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Kommaregeln 05:02 min

Kommaregeln Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Kommaregeln kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige den Merksatz.

    Tipps

    Achte auf Groß- und Kleinschreibung.

    In die erste und letzte Lücke gehört ein deutsches Nomen.

    In die mittlere Lücke gehört die französische Bezeichnung für Komma.

    Lösung

    Für die Kommasetzung im Französischen und im Deutschen gelten unterschiedliche Regeln. Wichtig ist, zu wissen, dass das Komma (la virgule) im Französischen bedeutet, dass man eine Sprechpause macht. Im Deutschen verwendet man das Komma zu syntaktischen Gliederung (Syntax ist ein Fachwort und bedeutet Satzbau).

  • Bestimme, wann es sich um einen explikativen Relativsatz handelt.

    Tipps

    Das lateinische Fachwort explikativ leitet sich vom selben Verb ab wie im Französichen expliquer (erklären).

    Schau auf die Kommasetzung.

    Lösung

    Ein nicht ganz leichtes Thema ist die Kommasetzung im Französischen Relativsatz. Im Deutschen setzen wir bei Relativsätzen immer ein Komma, im Französischen nicht. Man unterscheidet zwei Arten von Relativsatz:

    • Den explikativen Relativsatz: Hier ist der Relativsatz nicht zum Verständnis des ganzen Satzes notwendig, sondern er ist wie eine zusätzliche Erklärung (explikativ). Hier steht im Französischen ein Komma
    • Und den restriktiven Relativsatz: Der Relativsatz enthält eine Information, die für den Sinn des Satzes notwendig ist und das Bezugswort näher bestimmt. Hier steht im Französischen kein Komma.

  • Entscheide, wann ein Komma steht und wann nicht.

    Tipps

    Achte auf Sprechpausen.

    Steht am Satzanfang ein Haupt- oder ein Nebensatz?

    Beginnt der Satz mit einem Subjekt?

    Enthält der Relativsatz eine notwendige Information für den Sinn des Satzes?

    Lösung

    Das Beherrschen der Kommasetzung im Französischen zeugt von einem hohen Niveau im schriftlichen Sprachgebrauch.

    Beim Sprechen würdest du Kommas daran erkennen, dass man eine Sprechpause macht.

    Im Französischen setzt man eigentlich nur dann ein Komma, wenn

    1. Ein Adverbialsatz vor dem Hauptsatz steht.
    2. Eine adverbiale Bestimmung an den Satzanfang gestellt wird.
    3. Vor der Konjunktion mais.
    4. Eine Aufzählung steht.
    5. Ein Relativsatz restriktiv ist.

  • Gib an, wann im Französischen kein Komma steht.

    Tipps

    Ein Objektsatz ist z. B. ein dass-Satz.

    Lösung

    Im Französischen werden nicht immer Kommas gesetzt, wie wir es im Deutschen machen. Deshalb ist es sinnvoll, sich zu Beginn die Fälle zu merken, bei denen im Französischen kein Komma steht, um diese dann von vornherein auszuschließen.

  • Zeige, wo die Kommas in den Sätzen gesetzt werden.

    Tipps

    In jeden Satz gehört ein Komma.

    Denke an die Grundregel des französischen Satzbaus.

    Lösung

    Grundsätzlich gilt, dass man im Französischen immer dann ein Komma setzt, wenn man vom ursprünglichen Satzbau (Subjekt – Verb – Ergänzung) abweicht, also z. B. einen Adverbialsatz voranstellt oder eine adverbiale Bestimmung an den Satzanfang setzt.

    Auch vor der Konjunktion mais (aber) steht im Französischen in der Regel ein Komma sowie bei Aufzählungen.

  • Ermittle die falschen Kommas im Text.

    Tipps

    Erinnere dich daran, wann im Französischen kein Komma steht.

    Lösung

    Wenn wir im Deutschen bei syntaktischen Einheiten wie z. B.

    • adverbialen Nebensätzen
    • Objektsätzen (dass-Satz)
    • indirekten Fragen
    • Infinitivsätzen
    ein Komma machen, steht im Französischen keins.

    Wird im Französischen allerdings der Satzbau verändert, also z. B. eine adverbiale Bestimmung an den Satzanfang gestellt, dann wird sie vom Rest des Satzes mit einem Komma abgetrennt.