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English phonetics II – die internationale Lautschrift 07:26 min

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Transkript English phonetics II – die internationale Lautschrift

Wenn du eine englische Vokabel nachschlägst, stehen neben dem Wort besondere Zeichen, die fast aussehen wie Geheimschrift. Diese Zeichen bilden die Aussprache eines Wortes ab. Man nennt sie Lautschrift. Die Lautschrift besteht aus ein paar normalen Buchstaben und einigen Zeichen, die nicht in unserem Alphabet vorkommen. Die Lautschrift, die auch IPA genannt wird, hilft dir dabei, Wörter richtig auszusprechen. Denn oftmals werden englische Wörter ganz anders geschrieben, als sie ausgesprochen werden: tough. IPA hilft dir also Wörter auszusprechen, die du noch nie gehört hast. Aber Vorsicht! Die Lautschrift zeigt dir nicht die Schreibweise eines Wortes! Die Lautschrift hat Zeichen für Vokale (vowels) und Konsonanten (consonants). Vokale sind Selbstlaute, denn sie erzeugen einen Klang. Viele Vokallaute sehen so ähnlich aus, wie Buchstaben aus unserem Alphabet. Also wie ein kleines oder großes "A", wie ein "E", "I" oder "U". Es gibt aber auch ein paar Vokallaute, die in IPA ein bisschen sonderbar aussehen. Die Laute für ein "O" zum Beispiel. Der halboffene Kreis mit den zwei Punkten ist ein langes "O", so wie in "short". Das spiegelverkehrte "A" ist das IPA-Zeichen für ein kurzes "O", wie in "shot". Auch dieses Zeichen lässt sich auf den ersten Blick keinem Vokal zuordnen. Es ist das Zeichen für einen langen æ-Sound, wie in "bad". æ ist außerdem auch der einzige Vokallaut, der zwar lang ist, aber nicht durch einen Doppelpunkt gekennzeichnet ist. Alle anderen langen Vokallaute erkennst du am Doppelpunkt. Die restlichen Vokallaute sind dementsprechend kurz. Der häufigste Laut in der englischen Sprache ist der Vokal ə. Er ist sogar so wichtig, dass er einen eigenen Namen hat - schwa. Dieser Laut ist nie betont: "another". Das schwa kann, je nach Wort, jeden der fünf Vokale ersetzen: "yoga", "water", "pencil", "lemon", "nature". Das sind also alle langen Vokale mit ihren kurzen Gegenstücken. Im Englischen gibt es auch viele Doppellaute (diphthongs). Diese bestehen aus zwei Vokalen. Hör mal genau hin: "eye". Du kannst ein "A" und ein "I" hören. Die Lautschrift sieht daher so aus: Bei einem "diphthong" verschmelzen also zwei Vokale zu einem Laut. Neben aɪ, was zum Beispiel auch im Wort "pie" steckt, gibt es noch eɪ, wie in "pain", aʊ, wie in "now", əʊ, wie in "soul", ɔɪ, wie in "boy", ʊə, wie in "tourist", ɪə, wie in "here" und eə, wie in "pear". Wie im normalen Alphabet gibt es auch in der Lautschrift Mitlaute, die auch Konsonanten (consonants) genannt werden. Sie erzeugen zwar ein Geräusch, aber nicht unbedingt einen Klang. Die meisten sehen in IPA fast genauso aus, wie im normalen Alphabet. Allerdings gibt es auch ein paar Konsonanten, die etwas sonderbar aussehen. Der Konsonantlaut tʃ steckt zum Beispiel im Wort "chew". Er ist außerdem ein stimmloser Konsonant. Der stimmhafte Partner ist der Laut dʒ, wie in "edge". Hörst du den Unterschied? tʃ ... dʒ. "Chew"... "edge". Bei diesen Konsonanten handelt es sich jeweils um einen [engl.] th-Laut. Den stimmlosen Laut sprichst du zum Beispiel in "throne". Der simmhafte Partner klingt hingegen in "that". Hörst du den Unterschied? θ ... ð. "throne"... "that". Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen diesen Lauten. Im Wort "ship" steckt der stimmlose Laut ʃ. In "vision" hingegen ein stimmhaftes ʒ. Hörst du den Unterschied? ʃ ... ʒ. "ship"... "vision". Kombiniert man Vokale und Konsonanten, entstehen Silben, auf Englisch "syllables". Im Englischen, wie auch im Deutschen, wird nur eine Silbe im Wort betont. Die betonte Silbe eines Wortes wird in der Lautsprache mit einem Apostroph gekennzeichnet. Die Betonung nennt man "word stress". Merke, dass die betonte Silbe wechseln kann, wenn sich die Wortart eines bestimmten Wortes ändert. "content", als Nomen, wird in der Lautschrift so dargestellt. Die Betonung liegt auf der ersten Silbe. Ist allerdings das Adjektiv "content" gemeint, liegt die Betonung auf der zweiten Silbe. Diese beiden Wörter haben nicht nur eine unterschiedliche Betonung, sondern auch eine unterschiedliche Übersetzung. Es gibt aber auch Wörter, die das gleiche bedeuten, obwohl sie die Wortart wechseln. Die richtige Betonung ist auch hier wichtig. Beim Nomen "insult", Beleidigung, liegt die Betonung auf der ersten Silbe. Das Verb "insult", beleidigen, wird hingegen auf der zweiten Silbe betont. Bist du dir bei der Betonung eines Wortes unsicher, hilft dir also die Lautschrift weiter. Lass uns zusammenfassen: Die Lautschrift zeigt dir, wie ein Wort ausgesprochen wird. Die Lautschrift hat Zeichen und Buchstaben für Vokal- und Konsonantlaute. Vokale (vowels) sind Selbstlaute, denn sie erzeugen einen Klang. Der Doppelpunkt zeigt dir, dass ein Vokal lang ausgesprochen wird. Bei Doppellauten (diphthongs) verschmelzen zwei Vokale zu einem Laut. Konsonanten (consonants) sind Mitlaute, denn sie erzeugen keinen eigenen Klang. Es gibt stimmhafte und stimmlose Konsonanten. Die Lautschrift zeigt dir außerdem die Betonung (word stress) von Wörtern an. Du erkennst betonte Silben an einem vorangestellten Apostroph. Hm, was könnte das wohl bedeuten? Sorry...