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Konsonantische Deklination – Besonderheiten

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Latein-Team
Konsonantische Deklination – Besonderheiten
lernst du im 1. Lernjahr - 2. Lernjahr

Beschreibung Konsonantische Deklination – Besonderheiten

In diesem Video werden dir die Besonderheiten der konsonantischen Deklination vorgestellt. Du lernst die schwierigen Substantive kennen, bei denen man sich häufig nicht sicher ist, welches grammtikalische Geschlecht sie besitzen, und kannst diese am Ende in Gruppen einordnen. Dies wird dir helfen, Regelmäßigkeiten auch in Ausnahmen zu finden. Eine der Gruppen, welche du kennenlernst, wird Gruppe der kleinen Neutra genannt: Zu dieser Gruppe gehören im Nominativ überwiegend einsilbige Substantive wie „ver“, „aes“, „lac“, „cor“ oder „os“ aber auch „caput“. Außerdem erfährst du, dass alle Bäume im Lateinischen weiblichen Geschlechts sind und welche Eigenschaften für alle Neutra gelten. Neben Substantiven mit besonderem Geschlecht kennst du am Ende des Videos auch Substantive wie „pes, pedis, m“, deren Wortstamm erst im Genitiv zu erkennen ist.

9 Kommentare

9 Kommentare
  1. war ganz gut

    Von Renate Beate, vor 2 Monaten
  2. Verstehe es jetzt viel besser!:)

    Von Parcurate, vor 6 Monaten
  3. Sehr Gut

    Von Paul K., vor 6 Monaten
  4. sehr unübersichtlich

    Von Deleted User 1325626, vor 7 Monaten
  5. das video war für mich unübersichtlich und unverständlich!😠😑

    Von M Weber883, vor etwa einem Jahr
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Konsonantische Deklination – Besonderheiten Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Konsonantische Deklination – Besonderheiten kannst du es wiederholen und üben.
  • Ordne die Substantive dem richtigen Genus zu.

    Tipps

    Manchmal kann es helfen, die Wörter zu deklinieren. Auf diese Weise erfährst du, wie der Akkusativ lautet. Ist dieser identisch mit dem Nominativ, so ist das Genus Neutrum.

    Bäume sind im Lateinischen immer weiblich.

    Die Gruppe der kleinen Neutra besteht im Nominativ fast ausschließlich aus einsilbigen Nomen.

    Lösung

    Im Video wurden viele Substantive der konsonantischen Deklination behandelt, die ein anderes Geschlecht haben. Du hast einige Ausnahmen kennengelernt und solltest dir diese Vokabeln gut einprägen.

    Folgende Substantive sind maskulin, obwohl sie auf -o oder -is enden. Normalerweise sind solche Substantive feminin, wie zum Beispiel fortitudo, fortitudinis f.- die Tapferkeit. Ausnahmen sind:

    • ordo, ordinis - die Reihe, der Stand
    • sermo, sermonis - das Gespräch
    • sanguis, is - das Blut
    Bäume sind im Lateinischen immer feminin, das kannst du dir sofort merken! Bei den Substantiven, die auf -x enden, sind folgende ebenfalls feminin:

    • arbor, arboris - der Baum
    • nox, noctis - die Nacht
    • nix, nivis - der Schnee
    Und folgende Substantive sind neutrum:

    • rus, ruris - das Land
    • aequor, aequoris - das Meer
    • caput, capitis - der Kopf, die Hauptstadt
    Davon gehören rus und caput auch zur Gruppe der kleinen Neutra, den einsilbigen Wörtern in der konsonantischen Deklination mit sächlichem Genus.

    Es ist wichtig, dass du bei Substantiven immer den Genitiv und das Geschlecht mitlernst! So kannst du dir die regulären und die ganz besonderen Vokabeln gut einprägen! Viel Erfolg beim Lernen!

  • Benenne alle Substantive im lateinischen Text, die nach der konsonantischen Deklination dekliniert werden.

    Tipps

    Lies dir zuerst den lateinischen Satz und die deutsche Übersetzung gut durch.

    Überlege dann, wo im lateinischen Satz Substantive auftauchen.

    Wenn du alle Substantive gefunden hast: Prüfe, welche dieser Substantive zur konsonantischen Deklination gehören. Markiere sie!

    Im ersten Satz findest du vier Substantive der konsonantischen Deklination.
    Im zweiten Satz werden zwei Substantive nach der konsonantischen Deklination dekliniert.
    Im dritten Satz kannst du drei Substantive der konsonantischen Deklination zuordnen.

    Lösung

    Substantive der konsonantischen Deklination können ganz unterschiedlich aussehen. In dieser Aufgabe sollte dir aber zumindest ein Substantiv gleich auffallen: mercator wird ganz regelmäßig dekliniert und entpuppt sich schnell als Substantiv der konsonantischen Deklination. Bei den anderen war es etwas schwieriger. Ein Tipp vorweg: Wenn du neue Vokabeln lernst, solltest du bei den Substantiven immer den Genitiv und das Genus (Geschlecht) mitlernen. So kannst du besser einordnen, nach welcher Deklination das Substantiv dekliniert wird, und du wirst die besonderen Wörter dieser Deklination bald nicht mehr als Besonderheit wahrnehmen.

    Einige Ausnahmen kann man in kleine Gruppen zusammenfassen:

    • ver, aes, vas und lac gehören zur sogenannten Gruppe der kleinen Neutra.
    • Bei den Bäumen hast du gelernt, dass sie im Lateinischen immer weiblich sind, so auch das ganz allgemeine Substantiv arbor (alta) - der Baum.
    • iter und rus gehören zu den Ausnahmen. Beide Wörter sind Neutra.
    Hier also noch einmal alle Substantive der konsonantischen Deklination, die du in den lateinischen Sätzen finden konntest:

    • vere - Ablativ Singular von ver, veris n. (der Frühling)
    • mercator - Nominativ Singular von mercator, mercatoris m. (der Händler)
    • iter - Akkusativ Singular von iter, itineris n. (der Weg)
    • rus - Akkusativ Singular von rus, ruris n. (das Land)
    • vasa - Akkusativ Plural von vas, vasis n. (das Gefäß)
    • aere - Ablativ Singular von aes, aeris n. (das Geld)
    • itinere - Ablativ Singular von iter, itineris n. (der Weg)
    • arbore - Ablativ Singular von arbor, arboris f. (der Baum)
    • lac - Akkusativ Singular von lac, lactis n. (die Milch)
  • Bilde den gewünschten Kasus der Substantive.

    Tipps

    Überlege zuerst das Genus des Substantivs: Ist es maskulinum, femininum oder neutrum?

    Welchen Stamm hat das Substantiv: Wie lautet der Genitiv?

    Dekliniere nun das jeweilige Substantiv aus der konsonantischen Deklination durch, bis du bei der gefragten Endung angelangt bist und hänge diese an den Stamm an.

    Beachte die besonderen Endungen beim Neutrum!

    Lösung

    Überlege zuerst, wie der Stamm des Substantivs lautet. Das erkennst du am Genitiv, den du beim Vokabellernen immer mitlernen solltest. Was ist das Geschlecht des Substantivs? Daran erkennst du, ob du vielleicht eine besondere Endung benötigst.

    Gehen wir die Lösungen einmal gemeinsam durch:

    • ver, veris n. ist der Frühling. Im Ablativ Singular heißt es: vere - durch den Frühling.
    • iter, itineris n. ist der Weg. Der Genitiv lautet: itineris - des Weges.
    • Das Wort opes gibt es nur im Plural unter der Bedeutung: Reichtum, Macht. Im Dativ Plural heißt es: opibus - dem Reichtum. Merke dir, dass es feminin ist!
    • cinis, cineris m. ist die Asche. Der Akkusativ Singular dazu ist cinerem - die Asche.
    • rus, ruris n. bedeutet: Land, Feld. Die Endung für den Nominativ und Akkusativ Plural neutrum in der konsonantischen Deklination ist -a. Du erhältst rura - die Landgüter.
    • bos, bovis m./f. ist das Rind. Dieses Substantiv hat einen besonderen Stamm und einige besondere Endungen. Im Akkusativ Plural lautet die Endung ganz klassisch -es: boves - die Rinder.

  • Arbeite das kongruente Adjektiv zu den Substantivformen heraus.

    Tipps

    Bestimme zunächst das Substantiv in Kasus, Numerus und Genus.

    Suche dann auf der rechten Seite das Adjektiv heraus, welches in Kasus (Fall), Numerus (Singular / Plural) und Genus (Geschlecht) mit dem Substantiv übereinstimmt.

    Beachte, dass coniunx maskulinum und femininum sein kann!

    Lösung

    Nun hast du dein Wissen über die besonderen Substantive der konsonantischen Deklination gefestigt und gleichzeitig die KNG-Kongruenz geübt. KNG-Kongruenz ist die Übereinstimmung zweier Wörter in Kasus, Numerus und Genus.

    Am besten bestimmst du zuerst das Substantiv auf der linken Seite und suchst dann das dazu passende Adjektiv auf der rechten Seite heraus. Es ist immer eine eindeutige Zuordnung möglich. Lass uns das gemeinsam durchgehen:

    • lapidem ist Akkusativ Singular maskulinum zu lapis - der Stein. Ebenfalls Akkusativ Singular maskulinum ist magnum. lapidem magnum bedeutet: den großen Stein.
    • miles ist Nominativ Singular maskulinum. Dazu passt timidus. Die Übersetzung für miles timidus lautet: der ängstliche Soldat.
    • comiti ist Dativ Singular maskulinum. Dazu gehört das Adjektiv pio. Also bedeutet comiti pio: dem treuen Gefährten.
    • pedes ist Nominativ oder Akkusativ Plural maskulinum, genauso wie ingentes. pedes ingentes - die riesigen Füße.
    • aequora ist Nominativ oder Akkusativ Plural neutrum. Dazu passt iusta: die gerechten Meere.
    • coniugis ist Genitiv Singular maskulinum oder femininum. Es bleibt nur noch ingratae übrig, somit ist von der undankbaren Ehefrau die Rede.
  • Ordne die Vokabeln der richtigen Bedeutung zu.

    Tipps

    Damit dir die Zuordnung leichter fällt, stehen Genitiv und Genus bei jeder lateinischen Vokabel bereits dabei.

    Verwechsle nicht os, oris und os, ossis!

    Lösung

    Alle Vokabeln aus dieser Aufgabe haben eine Sache gemeinsam: Sie werden nach der konsonantischen Deklination dekliniert. Bis auf eine Ausnahme sind alle Substantive Neutra. Maskulin oder feminin (je nach Zusammenhang im Text) ist nur coniunx, coniugis m./f. - der Ehemann / die Ehefrau.

    Neutra, die gemäß der konsonantischen Deklination dekliniert werden, sind:

    • caput, capitis n. - der Kopf, die Hauptstadt
    • cor, cordis n. - das Herz
    • os, oris n. - der Mund
    • os, ossis n. - der Knochen
    • iter, itineris n. - der Weg
    Achtung Verwechslungsgefahr! Bei der Vokabel os ist es besonders wichtig, dass du den Genitiv mitlernst: Denn der unterscheidet, ob von einem Mund (Gen.: oris) oder von einem Knochen (Gen.: ossis) die Rede ist. Fällt es dir schwer, diese Wörter auseinander zu halten? Dann merke dir folgende Eselsbrücke: os, oris ist der Mund, os, ossis frisst der Hund. Viel Erfolg weiterhin!

  • Vervollständige die Übersetzung.

    Tipps

    Die fehlenden Abschnitte der Übersetzung sind im lateinischen Satz fett markiert.

    Es tauchen einige Wendungen auf, die du schon im Video kennengelernt hast, z.B. iter longum oder os pulchrum videre.

    os kann zwei Bedeutungen haben. Hier ist das Substantiv gemeint, das im Genitiv oris lautet.

    Beachte die Großschreibung am Satzanfang!

    Iovi kommt von Iuppiter, Iovis. Bovi kommt von bos, bovis m./f.

    Denk dran: Der Gott wird im Deutschen geschrieben wie der Planet!

    Lösung

    In dieser Aufgabe tauchten viele besondere Substantive der konsonantischen Deklination auf. Außerdem hast du vielleicht einige Wendungen wiedererkannt. Gehen wir die Sätze noch einmal gemeinsam durch.

    1. Vere primo mercator vasa completa in forum fert. - Subjekt und Prädikat sind mercator fert: der Händler trägt. Dazu gehört das Akkusativobjekt vasa completa: die vollen Gefäße. Die vollständige Übersetzung lautet: Bei Frühlingsanfang trägt der Händler volle Gefäße auf das Forum.
    2. Plato sermones claros magistri sui conscripsit. - Subjekt und Prädikat lauten: Plato conscripsit: Platon hat aufgeschrieben. Dazu gehört das Akkusativobjekt sermones claros und magistri sui ist noch ein Genitivattribut dazu. Du übersetzt: Platon hat die berühmten Gespräche seines Lehrers aufgeschrieben.
    3. Quod licet Iovi, non licet bovi. - Subjekt und Prädikat stecken in licet: es ist erlaubt. Wem etwas (nicht) erlaubt ist, wird durch die Dative wiedergegeben. Die Übersetzung heißt: Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Rind nicht erlaubt. Bei diesem Satz handelt es sich um eine bekannte lateinische Redensart. Im übertragenen Sinne bedeutet der Satz: Was für den einen gilt, gilt für andere noch lange nicht.
    4. Puer iter longum in amphitheatrum fecit, quod os pulchrum videre voluit. - Bei diesem Satz hast du einen Hauptsatz und einen Nebensatz, der mit quod (weil) eingeleitet wird. In Haupt- und Nebensatz ist puer das Subjekt. Prädikat im Hauptsatz ist fecit, dazu gehört iter longum: der Junge machte eine lange Reise in das Amphitheater. Im Nebensatz lautet das Prädikat videre voluit: er wollte sehen. Dazu gehört das Objekt os pulchrum. os kann in dieser Form im Akkusativ Singular zwei Bedeutungen haben: der Mund (mit dem Genitiv oris) oder der Knochen (Genitiv: ossis). In diesem Zusammenhang passt nur die Bedeutung „Mund“, die auch metonymisch für das ganze Gesicht stehen kann. Der ganze Satz wird so übersetzt: Der Junge machte eine lange Reise in das Amphitheater, weil er ein schönes Gesicht sehen wollte.

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